Vorhofflimmerablation: Gap-AF Studie publiziert

  Münster (18. Januar 2016) – Bei einer Katheterablation von Vorhofflimmern werden die Pulmonalvenen vom Herzvorhof elektrisch isoliert, um das Wiederauftreten von Vorhofflimmern zu verhindern. Eine vollständige Isolation durch lückenlos geschlossene Ablationslinien verhindert Vorhofflimmern wirkungsvoller als eine unvollständige mit lückenhaften Linien. Dies wurde bestätigt durch die vom Kompetenznetz Vorhofflimmern (AFNET) durchgeführte Gap-AF – AFNET 1
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IQWiG identifiziert Empfehlungen für mögliches neues DMP: DMP Chronische Herzinsuffizienz: Leitlinien decken nicht alle Versorgungsaspekte ab

  Köln (15. Januar 2016) – Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 15. Januar 2016 die Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Behandlung von Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz vorgelegt. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für ein mögliches neues Disease-Management-Programm (DMP)
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Symposium im Rahmen der DGK-Herbsttagung 2015: Edoxaban − Neue Therapieoption zur Antikoagulation

  Berlin (27. Oktober 2015) – Eine neue Therapieoption zur Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen embolischen Ereignissen (SEE) bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) ist der Faktor-Xa-Inhibitor LIXIANA® (Edoxaban) aus der Substanzklasse der Nicht-VKA oralen Antikoagulanzien (NOAK).1 Im Rahmen des wissenschaftlichen Symposiums „NOAK 4.0 – Neue Therapieoptionen“ auf der Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) wurden
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Sarkoidose: Neue Diagnosemöglichkeit durch Oberflächenmarker

  Neuherberg (23. Oktober 2015) – Ein Wissenschaftlerteam am Helmholtz Zentrum München hat kürzlich gemeinsam mit Kollegen der LMU eine neue Strategie entwickelt, verschiedene Unterarten von Monozyten zu unterscheiden und deren Beteiligung bei Erkrankungen zu untersuchen. Die in der Zeitschrift ‚Blood‘ veröffentlichten Ergebnisse sollen künftig unter anderem die Diagnose von Sarkoidose erleichtern und so das
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Kardiologie: Kathetergestützte Herzklappen-Implantation immer häufiger und sicherer

  Düsseldorf (9. Oktober 2015) – Immer bessere Daten für die Implantation künstlicher Aortenklappen mittels Herzkatheter (TAVI) liegen aus klinischen und Registerstudien vor Mittlerweile wird die TAVI nicht mehr nur bei ausgesprochenen Risikopatienten, sondern auch schon bei mittlerem Risiko als Alternative zum herzchirurgischen Klappenersatz durchgeführt – und das mit sehr guten Ergebnissen.

DGK-Herbsttagung 2015 in Berlin: ESC-Leitlinien 2015 zum Management von NSTE-ACS-Patienten: Neuerungen zur Vereinfachung von Diagnose und Behandlung

  Berlin (9. Oktober 2015) – Vor Kurzem wurden die neuen Leitlinien der European Society of Cardiology (ESC) zum Management des akuten Koronarsyndroms bei Patienten mit Nicht-ST-Hebungsinfarkt (NSTE-ACS) veröffentlicht.1 Die wichtigsten Änderungen gegenüber den Leitlinien 20112 standen im Mittel-punkt eines von Daiichi Sankyo Deutschland und Lilly Deutschland unterstützten wissenschaftlichen Abendvortrags anlässlich der Herbsttagung der Deutschen
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Neues First-Line Therapiekonzept bei arterieller Hypertonie: Mit VIACORAM® effektive und gut verträgliche Blutdruckkontrolle

  München (10. September 2015) – Ab dem 21. September 2015 steht mit VIACORAM® (Perindopril/Amlodipin) eine neu zugelassene First-Line Therapie für die Behandlung der arteriellen Hypertonie bei erwachsenen Patienten zur Verfügung. Durch die optimal gewählten Dosierungen in VIACORAM® erreichen mehr Patienten den von der ESH/ESC empfohlenen Zielbereich von <140/90 mmHg im Vergleich zum Start mit
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Nicht immer tut die Heimat dem Herzen gut: Wohnort des Patienten beeinflusst Herz-Kreislauf-Schäden

  Wiesbaden (28. Juli 2015) – Weltweit sterben jährlich etwa 18 Millionen Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass der Krankheitsverlauf in Ländern mit niedrigen Einkommenszahlen dramatischer und die Sterblichkeit höher ist. Experten vermuten, dass fehlende Präventionsprogramme und mangelhafte medizinische Versorgung die Ursache sind. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) rät
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Herzinsuffizienz: IQWiG legt vorläufige Ergebnisse von Leitlinien-Recherche vor

  Vorbericht identifiziert Empfehlungen für mögliches DMP   Köln (13. Juli 2015) – Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 13. Juli 2015 die vorläufigen Ergebnisse einer Recherche nach evidenzbasierten Leitlinien zur chronischen Herzinsuffizienz vorgelegt. Bis zum 10. August können interessierte Personen und Institutionen Stellungnahmen zu diesem Vorbericht abgeben.

Kardioteam: BNK und Boehringer Ingelheim gemeinsam zur Verbesserung der Therapietreue mit Gerinnungshemmern

  Bundesverband Niedergelassener Kardiologen e. V. (BNK) und Boehringer Ingelheim engagieren sich mit Fach- und Patientenschulungen für eine bessere Versorgung in der Schlaganfallprävention Kardioteam macht Ärzte und medizinisches Fachpersonal fit in der Patientenkommunikation Patientengerechte Aufklärung: Wissen um die eigene Krankheit und deren Behandlung fördert den Behandlungserfolg in der gerinnungshemmenden Therapie   Ingelheim (25. Juni 2015)
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DGIM-Kongress 2015: Henne oder Ei? Depression und Alkoholabhängigkeit gleichzeitig behandeln!

  Alkoholprobleme können sich hinter anderen psychiatrischen Erkrankungen verstecken   Mannheim (20. April 2015) – An einer Depression Erkrankte haben ein erhöhtes Risiko, alkoholabhängig zu werden.(1,2,3,4) Menschen mit einem behandlungsbedürftigen Alkoholkonsum wiederum haben ein signifikant höheres Risiko, eine Depression zu entwickeln als Patienten ohne ein Alkoholproblem.(1,2,5,6) Zudem fördert eine Alkoholabhängigkeit das Fortbestehen einer bereits bestehenden
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Arzt-Patienten-Kommunikation im digitalen Zeitalter: Mit dem TheraKey® Onlineportal in die Zukunft

  Mannheim (19. April 2015) – Die mögliche Antwort ist häufig nur wenige Klicks entfernt: Das Internet bietet Patienten eine Fülle an Informationen zu Diagnostik und Therapie. Doch vielfach kommen die Patienten im Anschluss ratsuchend in die ärztliche Sprechstunde, weil sie entweder falsche Informationen gefunden oder aber die Informationen falsch verstanden haben. Dies ist nicht
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DGIM 2015: Bedeutung der stratifizierten Therapie für die ärztliche Praxis

  Mannheim (19. April 2015) – Arzneimittel werden hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Verträglichkeit statistisch für eine Testpopulation evaluiert. Für den individuellen Patienten kann dies mit einer erheblichen Unschärfe verbunden sein. Eine Stratifizierung anhand diagnostischer Gentests, wie die von STADA Diagnostik, ermöglicht es, die verfügbaren Wirkstoffe zielgenauer einzusetzen. Inzwischen liegen zahlreiche Erfahrungen aus der ärztlichen Praxis
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Hepatische Enzephalopathie: Signifikante Senkung erhöhter Blutammoniakspiegel durch L-Ornithin-L-Aspartat dank einzigartigem dualen Wirkprinzip

  Mannheim (18. April 2015) – Weil gerade Patienten mit Leberzirrhose einen relevanten Anteil in den hausärztlichen Praxen und in den Krankenhäusern aller Versorgungsstufen ausmachen, sei vor allem das Management der Komplikationen der Zirrhose wie etwa der hepatischen Enzephalopathie (HE) sowohl für Allgemeinmediziner als auch Internisten und Gastroenterologen in Klinik und Praxis von großer praktischer
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121. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM): DOAK oder Vitamin-K-Antagonisten: Wahl oraler Antikoagulation ist eine patientenindividuelle Entscheidung

  Mannheim (18. April 2015) – Die Wirkweise der direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) muss im Gegensatz zu Vitamin-K-Antagonisten (VKA) nicht kontrolliert werden. Dieser vielfach empfundene Vorteil wird zunehmend kritisiert und es wird mittlerweile empfohlen, gut eingestellte VKA-Patienten nicht auf DOAK umzu-stellen.1 Bei der Verordnung von VKA kann Gerinnungs-Selbstmanagement eine sehr gute INR-Einstellung sichern, so der
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G-BA beschließt weitere Details: Qualitätsstandards für minimalinvasive Herzklappeninterventionen

  Berlin (16. April 2015) – Krankenhäuser, die minimalinvasive Herzklappeninterventionen durchführen wollen, müssen jährlich in Form von Checklisten nachweisen, dass sie die qualitätssichernden Mindeststandards erfüllen, die der G-BA in seiner diesbezüglichen Richtlinie festlegt. Dies beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in seiner Sitzung am Donnerstag.

Jede Antibiotika-Gabe vorher genau prüfen: „Antibiotic Stewardship“ gegen Krankheitserreger

  Wiesbaden/Mannheim (15. April 2015) – Etwa jeder vierte Patient im Krankenhaus erhält Antibiotika. Die Medikamente retten Leben, erzeugen aber auch „Resistenzen“ bei den Erregern, die sie bekämpfen sollen. Diese werden dadurch noch schwerer behandelbar. Um „multiresistente Keime“ einzudämmen, arbeiten Kliniken jetzt mit sogenannten „Antibiotic-Stewardship“-Programmen. Diese sorgen für die optimale Antibiotikatherapie des Patienten. Wie ABS
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Hoch- und Mittelrisikopatienten: Geringe Mortalität und hervorragende 30-Tages-Ergebnisse für die Edwards Sapien 3-Herzklappe

  Mannheim (9. April 2015) – Edwards Lifesciences präsentierte heute die 30-Tages-Ergebnisse der PARTNER II-S3 Studie zur kathetergestützten SAPIEN 3-Aortenklappe bei Hoch- und Mittelrisikopatienten. Die Studie, die zum ersten Mal im Rahmen des 64.Jahreskongresses der amerikanischen Herzgesellschaft (American College of Cardiology, ACC) in San Diego vorgestellt wurde, weist die niedrigste Gesamtmortalität von allen PARTNER-Studien und
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Studie zeigt im mittelfristigen Verlauf ähnliche 5-Jahres-Überlebensraten nach TAVI verglichen mit operativem Klappenersatz bei Hochrisikopatienten

  Mannheim (9. April 2015) – Edwards Lifesciences präsentierte heute die endgültigen, klinischen 5-Jahres-Daten der PARTNER-Studie bei Hochrisikopatienten und gab bekannt, dass die Überlebensraten eine Gleichwertigkeit im Vergleich mit Operationen am offenen Herzen beim untersuchten Studienkollektiv aufweisen. Keine strukturellen Klappenschädigungen sind aufgetreten, die eine neue Behandlung verlangen würden. Die Daten dieser weltweit ersten prospektiven randomisierten
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81. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK): Herz-Patienten im Krankenhaus: Jeder vierte hat Depressionen, zu wenige werden behandelt

  Mannheim (8. April 2015) – Im Krankenhaus behandelte Patienten mit Herz-Kreislauf-Krankheiten haben wesentlich öfter depressive Störungen als die Allgemeinbevölkerung, außerdem sind bei ihnen behandlungsbedürftige depressive Störungen deutlich unterversorgt. Von den Studienteilnehmern mit aktueller mittelschwerer bis schwerer depressiver Episode waren aktuell nur 29 Prozent in Behandlung. Das berichtet PD Dr. Nina Rieckmann (Berlin School of
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MEDICAL NEWS

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SCHMERZ PAINCARE

Krankenhäuser und Praxen müssen sich bei der Schmerztherapie nach Operationen…
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DIABETES

„Körperstolz“: Michael Krauser managt seinen Diabetes digital
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ERNÄHRUNG

Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren
Gesundheitliche Auswirkungen des Salzkonsums bleiben unklar: Weder der Nutzen noch…
Fast Food, Bio-Lebensmittel, Energydrinks: neue Daten zum Ernährungsverhalten in Deutschland
Neue Daten zur Ernährungssituation in deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen: Mangelernährung…
Baxter: Parenterale Ernährung von Patienten mit hohem Aminosäurenbedarf

ONKOLOGIE

Bestmögliche Versorgungssicherheit bei der Krebstherapie mit CAR-T-Zellen
Darolutamid bei Prostatakarzinom: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen
Multiples Myelom: Wissenschaftler überprüfen den Stellenwert der Blutstammzelltransplantation
Neues zur onkologischen Supportiv- und Misteltherapie und aktuelle Kongress-Highlights zum…
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MULTIPLE SKLEROSE

Geschützt: Multiple Sklerose: Novartis’ Siponimod verzögert Krankheitsprogression und Hirnatrophie bei…
Neurofilamente als Diagnose- und Prognosemarker für Multiple Sklerose
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PARKINSON

Neue Studie zur tiefen Hirnstimulation bei Parkinson-Erkrankung als Meilenstein der…
Putzfimmel im Gehirn
Parkinson-Patienten in der Coronakrise: Versorgungssituation und ein neuer Ratgeber
Neuer Test: Frühzeitige Differenzialdiagose der Parkinson-Erkrankung
Gegen das Zittern: Parkinson- und essentiellen Tremor mit Ultraschall behandeln…