Rückblick auf zwölf Monate Erfolgsgeschichte: Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“ – 2013 geht’s weiter

  Leverkusen (16. April 2013) – Die bundesweite Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“ feiert Jubiläum: Seit einem Jahr vermittelt die von Bayer HealthCare ins Leben gerufene Initiative gemeinsam mit den Kooperationspartnern Deutsche Sporthochschule Köln und Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe Hintergrundwissen zum Schlaganfall und bietet praktische Tipps um das Risiko zu reduzieren, einen Schlaganfall zu erleiden. Viele
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Störungen des Körperempfindens: Neue Therapie hilft Schlaganfall-Patienten die linke Körperseite besser wahrzunehmen

  Saarbrücken (18. März 2013) – Der Schlaganfall ist mittlerweile die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Circa 60 bis 70 Prozent der Überlebenden bleiben langfristig behindert oder pflegebedürftig. Viele davon leiden an Störungen des Körperempfindens. Sie nehmen eine Körperhälfte nur schlecht oder gar nicht mehr wahr und vernachlässigen sie. Eine erfolgsversprechende Therapie gibt es für die
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Thrombektomie vs. Thrombolyse: mehrere neue Studien, aber noch kaum Evidenz

  Berlin (21. Februar 2013) – Die Therapie der Wahl bei einem akuten ischämischen Schlaganfall ist die intravenöse Thrombolyse mit rt-PA (rekombinanter Tissue Plasminogen Activator, Alteplase) innerhalb des 4,5-h-Zeitfensters. Bei größeren Thromben in der distalen A. carotis interna oder im M1- oder M2-Segment der A. cerebri media kommen verschiedene Kathetersysteme zum Einsatz, mit denen der
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Arbeitsbedingungen Neurologie: Unter einem Hut: Arztberuf, Familie und Privatleben

  Berlin (16. Januar 2013) – Was macht die Neurologie in Zeiten des Fachkräftemangels für junge Mediziner attraktiv? Wie lässt sich die Balance zwischen einem verantwortungsvollen Beruf und privaten Lebenszielen realisieren? Was ist eine gut strukturierte Aus- und Weiterbildung und wie kann man sie umsetzen? Welche positiven Beispiele gibt es in den Neurologien und wo
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Schlaganfall: Radikales Umdenken in der Forschung nötig

  Frankfurt am Main (7. Januar 2013) – Vielleicht müssen die Lehrbücher umgeschrieben werden: Ein Forscherteam mit Frankfurter Beteiligung zeigt, dass vermeintlich schädliche Immunzellen nach einem Schlaganfall nicht für das Absterben von Nervenzellen im Gehirn verantwortlich sind. Die sogenannten neutrophilen Granulozyten dringen gar nicht erst bis zu den dortigen Nervenzellen vor. Diese Erkenntnisse widerlegen ein
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Deutsche Gesellschaft für Neurologie: Neue Leitlinien online

  Berlin (7. Januar 2013) – Seit heute ist die neue DGN-Rubrik „Leitlinien online 2012“ freigeschaltet. Damit geht die im September erschienene 5. Auflage der „Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie“ von der Kommission Leitlinien der DGN und den Herausgebern Hans-Christoph Diener und Christian Weimar online. Aufgrund der Fülle an Informationen – mehr
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Zwischen Enttäuschung und Hoffnung – Neues zur Akuttherapie des Schlaganfalls

Hamburg/Berlin (28. September 2012) – „Auf dem Gebiet der Therapie des akuten Schlaganfalls gibt es zwar viele Forschungsaktivitäten, um Therapien weiterzuentwickeln und zu optimieren“, erklärte Professor Martin Grond, Schlaganfall-Experte aus Siegen, heute auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Hamburg. Allerdings seien die großen internationalen Pharmafirmen auf diesem Gebiet derzeit sehr wenig aktiv,
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„Beipackzettel machen Patienten krank“ Placebo-Effekt und Empathie in der Schmerztherapie: keine Ursache – große Wirkung

  Hamburg/Berlin (26. September 2012) – Lange Zeit wurden Placebo-Effekte in der Medizin eher als störendes Phänomen betrachtet. Nun eröffnen neue Erkenntnisse die Möglichkeit, Schmerzen erfolgreicher zu bekämpfen, Nebenwirkungen zu verringern und die positiven Effekte von Arzneien zu fördern. Privatdozentin Dr. Ulrike Bingel hat mit ihren neuesten Experimenten gezeigt, dass die Erwartungshaltung auch beim Wechsel
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Schlaganfallbehandlung: Neue Zertifizierungskriterien für Stroke Units – Patienten profitieren von hoher Qualität der Spezialabteilungen

  Hamburg/Berlin (25. September 2012) – In Deutschland erleiden jedes Jahr mehr als 260.000 Menschen einen Hirninfarkt, etwa 63.000 Menschen sterben daran. Beim Schlaganfall kommt es auf jede Minute an: Je früher die Behandlung zum Beispiel mit einer Thrombolyse beginnt, desto besser sind die Ergebnisse. Für zertifizierte Schlaganfallabteilungen, sogenannte Stroke Units (SU), hat die Deutsche
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Schlaganfall – kein zusätzlicher Nutzen durch ultrafrühe Intervention mit Aspirin bei Lysepatienten

  Berlin (10. September 2012) – Mit immer wieder neuen Studien ringen Neurologen darum, die Behandlung von ischämischen Schlaganfällen zu verbessern, drohende Behinderungen zu verhindern und die Genesung ihrer Patienten zu beschleunigen. Wie sich theoretisch sinnvolle Methoden ins Gegenteil kehren können, zeigte jetzt eine Untersuchung niederländischer Neurologen, die in der Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde:
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Thrombosis Research Institute: Antikoagulantientherapie nicht optimal zur Schlaganfallprävention bei Patienten mit Vorhofflimmern eingesetzt

  London, UK (31. August 2012) – Die Ausgangsdaten aus der ersten Kohorte der innovativen akademischen Forschungsinitiative GARFIELD (Global Anticoagulant Registry in the FIELD, globales Register für den Einsatz von Antikoagulantien in der Behandlungspraxis), zeigen, dass etablierte evidenzbasierte Richtlinien zur Schlaganfallprävention bei Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) in vielen Fällen und in einer breiten Palette von
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Orale Antikoagulation: Rivaroxaban (Xarelto®) zur Prävention von Thromboembolien im arteriellen und venösen Gefäßsystem

  ROCKET AF: Rivaroxaban beugt im Vergleich zu Warfarin Schlaganfällen bei Vorhofflimmern genauso wirksam und sicher vor, auch wenn die Patienten bereits einen Schlaganfall erlitten oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben. EINSTEIN: Rivaroxaban ist als Einzelsubstanzstrategie in der Akutbehandlung und Sekundärprophylaxe venöser Thromboembolien ebenso wirksam wie die Kombination aus Enoxaparin und einem Vitamin-K-Antagonisten, zeigt jedoch bei
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Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) : Schlaganfall: im Zweifelsfall für die Lyse-Therapie entscheiden

  Berlin (17. Juli 2012) – Deutlich mehr Schlaganfall-Patienten als bisher sollten eine Lyse-Therapie erhalten. Das ist die Kernaussage der weltweit größten Thrombolyse-Studie IST-3 und einer Meta-Analyse mehrerer wissenschaftlicher Arbeiten, die vor Kurzem im renommierten Fachblatt The Lancet veröffentlicht wurden. „Diese Daten untermauern unsere Empfehlung, die Lyse noch mehr in der Routine-Therapie zu verankern“, kommentiert
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Weniger Blutungen im Gehirn

  München/Berlin (31. Mai 2012) – Intrakranielle Blutungen sind bei älteren Patienten mit Vorhofflimmern die schwerwiegendste Komplikation während einer gerinnungshemmenden Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten. Eine aktuelle Analyse der RE-LY-Studie zeigt, dass unter dem neuen direkten Thrombinantagonisten Dabigatran deutlich weniger tödliche intrakranielle Blutungskomplikationen auftreten als unter Warfarin. Darauf weisen die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Deutsche Gesellschaft
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Teamwork verlängert das Leben

  Hannover (9. Mai 2012) – Ein Forscherteam der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) fand neue Wege für die Therapie der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS). Bisher nahm man an, dass ein Protein namens FGF-2 einen positiven Einfluss auf diese tödlich verlaufende Nervenerkrankung hat. Doch das Gegenteil ist der Fall: Ohne dieses Protein verläuft die Krankheit milder. Das
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Neurophysiologen fordern sorgsamen Umgang mit MRT-Bildern

  Zufallsfunde im Hirnscan bei jedem dritten Studienteilnehmer   Darmstadt (2. April 2012) – Regelmäßig erstellen Forscher von Studienteilnehmern Hirnscans per Magnetresonanztomographie (MRT). Die Aufnahmen liefern Hinweise zu Struktur und Arbeitsweise des Gehirns. Sie können aber auch Krankheiten eines Probanden verraten. Doch um eine Erkrankung auf MRT-Bildern zu erkennen, müsste ein Neurologe diese prüfen. Bislang
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Schirmchen im Herzen kann Schlaganfall nicht vorbeugen: Verschluss des Foramen ovale mit Katheter nicht wirksam

  Berlin (28. März 2012) – Jeder vierte Mensch besitzt ein Foramen ovale, eine Öffnung zwischen den beiden Herzvorhöfen. Dieses Blutventil ist ein Überbleibsel aus der Zeit als Fötus im Mutterleib. Bei Erwachsenen steht es im Verdacht, einen Schlaganfall zu begünstigen. Patienten, die bereits einen Hirninfarkt erlitten haben, bringt der Verschluss dieses ovalen Lochs mit
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Forscher überwinden Blut-Hirn-Schranke mit „GPS-Pille“

    Bonn (21. März 2012) – Wissenschaftler des Bonner Life Science Inkubators (LSI) haben eine „Medikamenten-Fähre“ entwickelt, die Wirkstoffe von der Blutbahn gezielt ins Gehirn befördert. Tierstudien belegen, dass dieses Transportsystem die natürliche „Blut-Hirn-Schranke“ überwindet, die das Gehirn üblicherweise vor einer medikamentösen Behandlung abschottet. Das Verfahren eröffnet neue Perspektiven für die Therapie von Gehirnerkrankungen
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Start der Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“

  Leverkusen (28. Februar 2012) – Jedes Jahr erleiden 262.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Mehr als 80 Prozent dieser Schlaganfälle liegen Gefäßverschlüsse zugrunde, deren Risikofaktoren vorgebeugt werden kann.  Deswegen wurde von Bayer HealthCare Deutschland die bundesweite Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“ ins Leben gerufen. Kooperationspartner sind die Deutsche Sporthochschule Köln und die Stiftung Deutsche
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Kein eindeutiger Beweis für “chronischen Botulismus“ beim Menschen

    Berlin (8. Februar 2012) – Das Robert Koch-Institut als zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -Prävention verzeichnete in letzter Zeit vermehrte Anfragen zu „chronischem Botulismus“ beim Menschen. Hintergrund sind Medienberichte, nach denen Menschen, die in landwirtschaftlichen Betrieben in Schleswig-Holstein und in Sachsen engen Kontakt zu an „chronischem Botulismus“ erkrankten
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Schlaganfallsymptome früh behandeln vermeidet Behinderungen

  Berlin (7. Februar 2012) – Die Chance, einen Schlaganfall ohne anschließende Behinderungen zu überleben, ist deutlich höher, wenn an der Klinik bestimmte Behandlungsstandards gelten. Sie steigt, wenn Ärzte Begleitsymptome wie hoher Blutzucker, Fieber und Schluckstörungen bereits früh behandeln. Die konsequente Behandlung dieser drei Symptome ist neben der Thrombolyse von entscheidender Bedeutung für den anschließenden
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Schlaganfallrehabilitation im häuslichen Umfeld

  Frankfurt an der Oder (24. Januar 2012) – Das kürzlich gestartete EU-Projekt „StrokeBack“ erweckt bereits jetzt großes Interesse in der internationalen Forschungslandschaft und bestätigt damit die praktische medizinische Relevanz für diesen Forschungsschwerpunkt. So wird das EU-Projekt durch den IHP-Wissenschaftler Dr. Steffen Ortmann auf dem 9. Weltkongress für Gehirnschädigungen am 24. März 2012 in Edinburgh
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Schlaganfall-Patienten zuerst medikamentös behandeln

  Berlin (19. Januar 2012) – Im Zuge der aktuellen Debatte um fehlerhafte Medizinprodukte werden auch kritische Stimmen zur Sicherheit von Gefäßstützen, sogenannten Stents, in der Verhütung wiederholter Schlaganfälle laut. Nach einem Schlaganfall droht den Betroffenen nicht selten ein erneuter Hirninfarkt. Bei wenigen Patienten verursacht diesen eine Einengung der Blutgefäße im Gehirn. Daher liegt es
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Ultraschall für genaue Schlaganfalldiagnose

Hamburg (11. Januar 2012) – In Deutschland ereignen sich jährlich etwa 200 000 erstmalige und mehr als 60 000 erneute Schlaganfälle. Sie sind hierzulande die dritthäufigste Todesursache und die häufigste Ursache bleibender Behinderungen. Je nachdem, ob die Ursache ein Gefäßverschluss oder eine Hirnblutung ist, müssen sich die Ärzte innerhalb kürzester Zeit für die passende Therapie
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Nur 15 Minuten täglich für ein längeres Leben

  Berlin (23. Dezember 2011) – Ein beliebter Vorsatz zum Neuen Jahr ist es, mehr für die Gesundheit zu tun. Dabei hilft die neue Erkenntnis, dass bereits eine Viertelstunde Bewegung am Tag die Lebenserwartung um drei Jahre verlängern kann. Dies ergab jetzt eine große Studie mit mehr als 400.000 Teilnehmern. „Nachdem frühere Untersuchungen bereits einen
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Gefäß-Bypass fürs Gehirn ohne Vorteil für Schlaganfallpatienten

  Berlin (6. Dezember 2011) – Schlaganfallpatienten profitieren nicht von einer Bypass-Operation an den Blutgefäßen, die das Gehirn versorgen. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Neurologen in einer kürzlich in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlichten Studie mit 200 Schlaganfallpatienten.[1] Die alleinige medikamentöse Therapie schützt demnach innerhalb von zwei Jahren genauso gut vor einem erneuten Hirninfarkt wie der
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Schlaganfallvorbeugung, Dabigatran und Todesfälle: Medikament nicht voreilig absetzen

  Berlin (23. November 2011) – Die aktuelle Diskussion um Todesfälle durch Blutungen oder eine erhöhte Herzinfarktrate im Zusammenhang mit dem neu zugelassenen Wirkstoff Dabigatran (Handelsname: Pradaxa) hat viele Patienten, die blutverdünnende Mittel zur Schlaganfallvorbeugung benötigen, verunsichert. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft, die Deutsche Gesellschaft für Neurologie und die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung
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Restless-Legs besser erkennen! Europäische Ärzte erstellen Diagnoseplan für RLS

  Hamburg (16. November 2011) – Vom Hausarzt zum Rheumatologen, weiter zum Orthopäden. Der empfiehlt den Spezialisten für Gefäßerkrankungen oder einen Psychotherapeuten und irgendwann landen die Betroffenen schließlich beim Neurologen – bis ein Restless-Legs-Syndrom diagnostiziert wird, dauert es oft Jahre.

Neurologen gehen geschlossen in die Zukunft

  Wiesbaden (1. Oktober 2011) – „Vom DGN-Kongress 2011 geht ein positives Signal für die Zukunft der Neurologie aus“, verspricht Prof. Dr. med. Wolfgang Oertel, erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), auf dem diesjährigen Neurologenkongress in Wiesbaden. Unter dem Motto „Zukunft braucht Neurologen“ diskutierten etwa 4.500 Experten die wegweisenden wissenschaftlichen sowie berufspolitischen Themen
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Sanfte Hirnstimulation gegen schwere Erkrankungen des Gehirns

  Wiesbaden (30. September 2011) – In mehr als 250 klinischen Studien erkunden Wissenschaftler derzeit die Möglichkeiten der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) und der transkraniellen Gleichstromstimulation (tDCS). Einzeln oder in Kombination angewandt, erlauben es diese beiden Techniken mit vergleichsweise geringem technischem Aufwand und ohne Operation, Nervenzellen durch die Schädeldecke hindurch zu aktivieren oder zu hemmen.
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Restless-Legs-Syndrom: Ein besseres Leben ist möglich

Wiesbaden (29. September 2011) – „Bis zu zehn Prozent der Bevölkerung sind von einem Restless-Legs-Syndrom betroffen. Über zwei Millionen Menschen müssten behandelt werden, doch die Erkrankung ist deutlich unterdiagnostiziert“, beschrieb Prof. Dr. med. Dr. h.c. Wolfgang Oertel, Direktor der Klinik für Neurologie der Philipps-Universität Marburg, die derzeitige Behandlungssituation eines Krankheitsbildes, das noch immer wenig bekannt
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Leganto® – transdermale Applikation des Dopaminagonisten Rotigotin – Neue Therapieoption von Bayer für den Morbus Parkinson und das Restless-Legs-Syndrom

  Leverkusen, 28. September 2011 – Mit dem nicht-ergolinen Dopaminagonisten Rotigotin (Leganto®) von Bayer wird eine weitere Option zur Behandlung von Patienten mit einem Morbus Parkinson oder einem Restless-Legs-Syndrom (RLS) verfügbar. Rotigotin als Pflasterapplikation ist für die symptomatische Therapie der idiopathischen Parkinson-Erkrankung im Frühstadium und in Kombination mit Levodopa während des Krankheits-verlaufs einschließlich der Spätstadien
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Nach nur 25 Minuten war das Hirngefäß wieder durchblutet

  Heidelberg (6. September 2011) – Brunhilde Wecker hatte noch einmal Glück. Die 64-Jährige wurde Ende August mit einem akuten Schlaganfall in das Universitätsklinikum Heidelberg eingeliefert. Mediziner der Abteilungen für Neurologie und Neuroradiologie entfernten ihr mit einem neuartigen Gerät einen Thrombus – ein Blutgerinnsel, das die linke Hals- und Hirnschlagader verstopfte – aus dem Gefäß.
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Neue Methode zur Vorhersage von Langzeitfolgen bei Schlaganfall

  Tübingen (22. Juni 2011) – Wird meine Behinderung bestehen bleiben? Dies ist eine der ersten Fragen, die Patienten ihrem Arzt stellen, wenn sie einen Schlaganfall erlitten haben. Ein Schlaganfall kann unterschiedliche Folgen haben: Es können Sprachstörungen, Lähmungen oder beispielsweise Störungen der Raumorientierung auftreten, die sich mehr oder weniger gut zurückbilden. Wissenschaftlern ist es nun
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Neurologisch erkrankte Menschen profitieren von Stimm-, Sprach- und Schlucktherapie

  Karlsruhe (22. Juni 2011) – "Zahlreiche ältere Menschen mit neurologischen Erkrankungen leiden an Stimm-, Sprach- oder Schluckstörungen. Nicht immer ist ihnen bekannt, dass eine logopädische Therapie ihre Lebensqualität deutlich verbessern kann". Dies sagte die kommissarische Präsidentin des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie, Christiane Hoffschildt, heute anlässlich des 40. Jahreskongresses der Logopäden in Karlsruhe.  

Schlaganfallvorbeugung bei Vorhofflimmern: spezialisierte Zentren behandeln besser

  Münster (6. Juni 2011) – Patienten mit Vorhofflimmern werden in Kliniken oder Praxen von Kardiologen, Internisten oder Allgemeinmedizinern behandelt. Doch ist die Behandlung in allen Arten von Zentren gleich? Dieser Frage sind Ärzte und Wissenschaftler des Kompetenznetzes Vorhofflimmern (AFNET) nachgegangen. Daten aus dem AFNET Register zeigen, dass es bei der Schlaganfallprophylaxe in Deutschland Qualitätsunterschiede
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Neurologische Behandlung von EHEC-Patienten muss frühzeitig beginnen

  Die DGN empfiehlt die Beteiligung der Neurologie am interdisziplinären Notfall-und Intensiv-Krankheitsmanagement der Infektionskrankheit   Berlin (1. Juni 2011) – Schwer erkrankte EHEC-Patienten leiden an gravierenden neurologischen Symptomen und Folgeschäden. Dies ist eine aktuelle Erkenntnis von Professor Christian Gerloff und Professor Joachim Röther von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). Beide behandeln in Hamburg, im
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Wegweisende Doppelblindstudie ROCKET AF zum Vergleich von Rivaroxaban und Warfarin

  Positives Nutzen-Risiko-Verhältnis von Rivaroxaban bei Patienten mit Schlaganfällen in der Vorgeschichte Patientengruppe ist schwierig zu behandeln und weist unter Standardtherapie die häufigsten Komplikationen einschließlich intrakranieller Blutungen auf   Hamburg (25. Mai 2011) – Eine vorab geplante Subgruppenanalyse der klinischen Phase-III-Studie ROCKET AF bestätigt: Rivaroxaban ist hoch effektiv in der Prävention rezidivierender Schlaganfälle bei Patienten
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Nervenprothese für Schlaganfall-Patienten

  München (23. Mai 2011) – Für Peter Fischer (Name geändert) beginnt in diesen Tagen eine neue Phase in der Bewältigung seines Schlaganfalls. Seit seinem Hirninfarkt vor fünf Jahren leidet der 60jährige unter anderem unter einer Halbseitenlähmung mit Fußheberschwäche. Der Allgäuer kann die Füße nicht mehr richtig anheben, wodurch er förmlich über den Boden schleicht.
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IQWiG: Schlaganfallbehandlung: Dipyridamol plus ASS bietet keine Vorteile

    Berlin (11. April 2011) – Nach einem Schlaganfall ist die Kombination der beiden gerinnungshemmenden Wirkstoffe Dipyridamol und Acetylsalicylsäure (ASS) einer alleinigen Gabe von ASS oder Clopidogrel nicht überlegen. Sie bietet Patientinnen und Patienten keine Vorteile etwa in Form von weniger Folgekomplikationen oder einer geringeren Rate von erneuten Schlaganfällen. Es gibt aber Belege für
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Durchbruch beim Verständnis funktioneller Erkrankungen

  Magdeburg (28. März 2011) – Funktionelle Erkrankungen sind Erkrankungen mit körperlichen Symptomen, für die sich keine hinreichende medizinische Ursache findet. In unserer Gesellschaft sind diese rätselhaften Krankheitsbilder weit verbreitet. Dennoch sind sie wissenschaftlich ungenügend verstanden und diagnostisch schwer greifbar – sie werden daher häufig nicht erkannt. Ärzten der Kliniken Schmieder ist gemeinsam mit Wissenschaftlern
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Antidepressivum verbessert die Rehabilitation nach Schlaganfall

  Kommentierte Studie   Berlin (8. März 2011) – Das Antidepressivum Fluoxetin kann die Erholung von Schlaganfall-Patienten verbessern. Die Patienten werden beweglicher und damit auch eigenständiger. „Sollten sich diese Befunde in weiteren Untersuchungen erhärten, könnte diese Art der Behandlung eine neue Strategie darstellen, um die Folgen eines Schlaganfalls zu begrenzen“, kommentiert Professor Dr. med. Martin
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DSG: Nach Schlaganfall sofort mit Physiotherapie beginnen

  Berlin (16. Februar 2011) – Strenge Bettruhe kann nach einem Schlaganfall mehr schaden als nutzen. Muskeln werden abgebaut, der Kreislauf geschwächt. Je früher Ärzte und Pfleger mit der Mobilisierung der Patienten beginnen, desto eher erlangen diese auch ihre Gehfähigkeit zurück. Darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich einer australischen Studie hin, die kürzlich in
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Schlaganfallvorbeugung bei Patienten mit Vorhofflimmern: Acetylsalicylsäure spielt in Zukunft keine Rolle mehr

  Berlin (10. Februar 2011) – Weit mehr als die Hälfte der Patienten in Deutschland mit Vorhofflimmern nehmen Acetylsalicylsäure zur Vorbeugung eines Schlaganfalls. Das wird sich bald deutlich ändern: In der großen AVERROES-Studie mit rund 5.600 Patienten erwies sich der neue Blutgerinnungshemmer Apixaban im Vergleich zur etablierten Acetylsalicylsäure (Aspirin®) als deutlich überlegen. Mit Apixaban behandelte
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Neue Studien, neue Diskussionen, aber keine neuen Regeln: Cholesterinsenker schützen Risikopatienten

  Berlin (3. Februar 2011) – Zwei jüngst publizierte große Metaanalysen haben die Diskussion um den Nutzen der Statine neu entfacht. Die alte Regel bleibt aber bestehen: Bei sachgemäßer Anwendung gehören die Cholesterinsenker zum Standardrepertoire in der Behandlung von Patienten mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte, ischämischen Schlaganfall und anderen kardiovaskulären Ereignissen. Dies betonen Prof.
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Prävention nach Herzinfarkt oder Schlaganfall: Weder Omega-3-Fettsäuren noch B-Vitamine schützen

  Berlin (17. Januar 2011) – Die Ergänzung der Nahrung mit verschiedenen Formen von Vitamin B oder mit Omega-3-Fettsäuren hat offenbar keine Schutzwirkung für Patienten, die einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erlitten haben. In einer randomisierten Studie französischer Wissenschaftler ergab sich unter 2501 Teilnehmern in vier Gruppen kein Unterschied in der Häufigkeit schwerwiegender kardiovaskulärer Ereignisse.
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Frühwarnsystem für ungeprüfte Therapien angemahnt

  Berlin (16. November 2010) – Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Parkinson-Gesellschaft (DPG) halten nach einem Todesfall und weiteren schweren Zwischenfällen nach Stammzell-Transplantationen beim XCell-Center in Düsseldorf ein Frühwarnsystem für gefährliche Therapien für dringend angebracht.  

ROCKET-AF-Studie zur Schlaganfallprophylaxe bei Patienten mit Vorhofflimmern

  Rivaroxaban gegenüber Warfarin wirksamer bei der Verringerung des Risikos für Schlaganfälle jeglicher Art sowie bei systemischen Embolien außerhalb des ZNS Blutungsprofil von Rivaroxaban mit Warfarin vergleichbar Intrakranielle Blutungen unter Rivaroxaban signifikant seltener ROCKET-AF ist die siebte Phase-III-Studie, in der Rivaroxaban gegenüber Standardtherapien größeren Nutzen demonstriert   Chicago, USA (15. November 2010) – In der
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„Initiative: München gegen den Schlaganfall“

Breit angelegte Aufklärungsaktion will die Bevölkerung in München für richtige Reaktion im Notfall fit machen   München (20. Oktober 2010) – In Deutschland erleiden jedes Jahr etwa 230.000 Menschen einen Schlaganfall. Um das Wissen über die Symptome des Schlaganfalls und die richtige Reaktion im Notfall zu verbessern, hat sich in der Region jetzt ein starkes
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Lambert-Eaton Myasthenisches Syndrom richtig diagnostizieren und leitliniengerecht therapieren

  Mannheim (23. September 2010) – Voraussetzung einer optimalen Behandlung der seltenen neuromuskulären Transmissionsstörung Lambert-Eaton myasthenisches Syndrom (LEMS) ist eine rasche und exakte differenzialdiagnostische Beurteilung der Befunde sowie eine leitliniengerechte Therapie, erklärten Experten anlässlich des BioMarin Symposiums während der DGN-Neurowoche am 23. September. Den Patienten steht hierzu seit April 2010 das erste und bislang einzige
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MEDICAL NEWS

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Better mental health supports for nurses needed, study finds

SCHMERZ PAINCARE

Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern

DIABETES

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Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…
Minimalinvasive Geräte warnen ungenügend vor Unterzuckerung
Typ-1-Diabetes und Hashimoto-Thyreoiditis treten häufig gemeinsam auf

ERNÄHRUNG

Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

ONKOLOGIE

Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung

MULTIPLE SKLEROSE

NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
Verzögerte Verfügbarkeit von Ofatumumab (Kesimpta®)
Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte…
Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose
Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung