Sodbrennen und säurebedingte Beschwerden – Wenn Magensäure krank macht

  Hydrotalcit neutralisiert überschüssige Säure und unterstützt den körpereigenen Schutz im Magen   Hamburg (17. August 2006) – Ohne die Magensäure wäre Verdauung nicht möglich. Sie bereitet die Zer­legung der Eiweiße vor und macht Krankheitskeime unschädlich. Durchschnittlich ein bis drei Liter Magensaft werden pro Tag produziert. Aber bei jedem dritten Deutschen gerät die Säureproduktion aus
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Blähungen: Stress fördert Luft im Bauch – Lefax-Wirkstoff Simeticon wirkt rein physikalisch bei gasbedingten Symptomen

  Lefax-Wirkstoff Simeticon wirkt rein physikalisch bei gasbedingten Symptomen   Hamburg (17. August 2006)  – In Zeiten von „take away“ und „to go“ bleiben entspannte und ausgewogene Mahlzeiten oft auf der Strecke. Das Essen wird schnell und nebenbei erledigt, in stressigen Situationen wird bevorzugt Fast Food konsumiert. Unter solchen Umständen sind Beschwerden wie Druckgefühl und
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MabThera® (Rituximab) erhält EU-Zulassung zur Therapie der rheumatoiden Arthritis

  Frankfurt am Main (18. Juli 2006) – Der B-Zell-gerichtete CD20-Antikörper Rituximab hat jetzt die europaweite Zulassung zur Therapie der rheumatoiden Arthritis (RA) erhalten. Rituximab ist damit zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit schwerer aktiver RA zugelassen, die auf andere krankheitsmodifizierende Anti-Rheumatika, einschließlich eines oder mehrerer TNF-alpha-Hemmer, nicht ausreichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben.
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Prof. Dr. Hans-Peter Volz: Therapiemöglichkeiten mit Pregabalin ‑ Vorstellung der Studienergebnisse

  Von Prof. Dr. Hans-Peter Volz, Werneck   Frankfurt am Main (23. Juni 2006) – Die generalisierte Angststörung (GAD, generalized anxiety disorder) ist die häufigste Angststörung überhaupt. Bisher stehen als psychopharmakologische Behandlungsmöglichkeiten, sieht man von den trizyklischen Antidepressiva ab, folgende Substanzen zur Verfügung:   Buspiron Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI): Paroxetin und Escitalopram Selektive Serotonin- und Noradrenalin‑Wiederaufnahme-Hemmer
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Prof. Dr. Hans-Jürgen Möller: Generalisierte Angststörung ‑ Bestandsaufnahme

  Von Prof. Dr. Hans-Jürgen Möller, München   Frankfurt am Main (23. Juni 2006) – Bei der generalisierten Angststörung (engl.: Generalized Anxiety Disorder = GAD) handelt es sich um eine der wichtigsten und häufigsten Angsterkrankungen. Es ist davon auszugehen, dass etwa 15 % aller Menschen mindestens einmal in ihrem Leben an einer Angststörung erkranken. In
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Prof. Dr. Thomas Tölle: Pregabalin – Ein Wirkstoff für mehrere Indikationen

  Von Prof. Dr. Thomas Tölle, München   Frankfurt am Main (23. Juni 2006) – Pregabalin wird seit September 2004 sowohl für die Behandlung peripherer neuropathischer Schmerzen als auch als Zusatztherapie bei fokalen Epilepsien eingesetzt. Mit der generalisierten Angststörung ist nun die dritte Indikation hinzugekommen. Hier stellt sich die Frage: Auf welcher Basis kann Pregabalin
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EULAR Jahrestagung 2006 – RA-Patienten profitieren nachhaltig von Etanercept

  Münster / Amsterdam, Niederlande (21. Juni 2006) – Patienten mit rheumatoider Arthritis und Morbus Bechterew profitieren auch über einen längeren Zeitraum von der nachhaltigen Wirksamkeit und hohen therapeutischen Sicherheit des modernen TNFα-Antagonisten Etanercept (Enbrel®). Dies zeigen die aktuellen Daten von groß angelegten Untersuchungen – allen voran TEMPO, die längste kontrollierte, randomisierte Studie zur RA-Therapie
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ASS/Dipiridamol ret. vs. ASS nach Schlaganfall – Esprit-Studie bestätigt Überlegenheit der Kombinationstherapie zur Sekundärprävention

  Frankfurt am Main / Ingelheim (30. Mai 2006) – In der Sekundärprävention von Schlaganfall und TIA (transitorische ischämische Attacke) zeigt die Kombinationstherapie mit ASS und Dipyridamol eine signifikante Überlegenheit gegenüber der ASS-Monotherapie. Zu diesem Ergebnis kommt die nicht industriell gesponserte ESPRIT (1) -Studie (European/Australasian Stroke Prevention in Reversible Ischaemia Trial), die von Juli 1997
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DNA-basierte Präventionsdiagnostik – Frühzeitige Vorsorge zur Verbesserung der Lebensqualität

  Frankfurt am Main (11. Mai 2006) – Es ist heute bereits möglich, einen großen Teil der ca. 5.000 beschriebenen Erkrankungen mit geneti­scher Komponente anhand von prädiktiver DNA-Diagnostik zu unter­su­chen. Doch nicht alle technisch möglichen Untersuchungen machen auch Sinn. „Je eindeutiger durch die Diagnose eine spätere Erkrankung vermieden werden kann oder je relevanter ein mög­lichst
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Stark gegen Osteoporose: „Weckruf‑Aktionen“ gegen Unterversorgung der Osteoporose in Deutschland

  Hamburg (26. April 2006) – Osteoporose ist kein Schicksal ‑ Dies zeigen bundesweite Informations-Veranstaltungen über die Volkskrankheit Osteoporose, die mit einer Auftaktpressekonferenz in Hamburg starten. Die Erkrankung ist in Deutschland unterversorgt, obwohl ausreichende Therapiemöglichkeiten vorhanden sind. Um über die Krankheit und deren Therapiemöglichkeiten zu informieren, wird vom 8. bis zum 27. Mai das lila‑schwarze
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Mir geht’s 25 – Der erste Asthmakontrolltest, der Asthma messbar macht

  Hamburg (26. April 2006) – Die aktuell erschienenen Asthma-Leitlinien fordern bestmögliche Kontrolle des Asthmas und eine Verbesserung der Asthma-bezogenen Lebensqualität. Doch wie es scheint, nehmen Asthmapatienten Symptome wie bedrohliches Pfeifen und Rasseln in der Lunge, zähen Schleim in den Bronchien und Atemnot in Kauf. Doch das muss nicht sein. Studien haben belegt, dass viele
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Altersblindheit: Frühzeitige Behandlung wichtig – Neuer Wirkstoff zur Hemmung der Gefäßneubildung bei feuchter altersabhängiger Makuladegeneration (AMD)

  Neuer Wirkstoff zur Hemmung der Gefäßneubildung bei feuchter altersabhängiger Makuladegeneration (AMD)   Frankfurt am Main (25. April 2006) – Eine der häufigsten Augenerkrankungen war bislang für die meist älteren Patienten ein Grund zur Verzweiflung, für den behandelnden Augenarzt Anlaß zur Frustration: Die altersabhängige Makuladegeneration führt zu einem oft drastischen Abfall der Sehschärfe; die Möglichkeiten
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Prof. Dr. med. Karl‑Ludwig Resch: Salzarme Kost: Nutzen für Herz und Gefäße überschätzt, Gefahren unterschätzt?

  Von Prof. Dr. med. Karl‑Ludwig Resch, Direktor des Forschungsinstituts für Balneologie und Kurortwissenschaft, Bad Elster   Wiesbaden (24. April 2006) – Die Diskussion um die Auswirkungen einer „kochsalzreichen" oder „kochsalzarmen" Ernährungsweise auf den Blutdruck dauert seit Jahrzehnten an, geprägt von Kampagnen, die der Lancet schon vor 20 Jahren als "Glaubenskreuzzüge" charakterisierte. In einem bemerkenswerten
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Anhaltende Remission bei entzündlich-rheumatischen Krankheiten möglich – Bessere Prognose durch Früherkennung und Behandlung mit TNFα-Blockern

  Wiesbaden (24. April 2006) – Die Behandlung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen hat in den letzten Jahren einen entscheidenden Wandel erfahren. Grund dafür ist vor allem die Einführung der Biologics, insbesondere der Hemmstoffe des Tumornekrosefaktors (TNF) α. Damit wurde nicht nur das therapeutische Spektrum um eine bedeutende Therapieoption erweitert, sondern auch das Therapieziel neu definiert: Nachdem der
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Duloxetin – wirksam bei Depression und Schmerz: Rasche Rückkehr ins Arbeits- und Alltagsleben durch erfolgreiche Behandlung psychischer sowie körperlich-schmerzhafter Symptome

  Wiesbaden (24. April 2006) – Durch das dual wirksame Antidepressivum Duloxetin (Cymbalta®) haben Patienten mit Depression und körperlich-schmerzhaften Symptomen gute Chancen, ihr soziales Leben wieder aufzunehmen und berufliche Fehlzeiten signifikant zu reduzieren. Denn der selektive ausbalancierte Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI) zeichnet sich durch eine hohe Wirksamkeit auf depressive sowie körperlich-schmerzhafte Symptome aus und geht mit anhaltend
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Sekundärprävention nach Herzinfarkt: Neue Erkenntnisse zur Therapie mit Omega-3-Fettsäuren

  Mannheim (22. April 2006) – Im Rahmen der 72. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) diskutieren Experten unter dem Vorsitz von Prof. Katus und Prof. Schuler über „Aktuelle Strategien zur Sekundärprävention nach Herzinfarkt“. Im Vordergrund steht dabei die medikamentöse Therapie mit Omega-3-Fettsäuren, deren Stellenwert durch neue Auswertungen und Ergebnisse bekräftigt wurde. Der Nutzen
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Bonviva® i. v.: Erweiterte Chancen für eine bedarfsgerechte Osteoporosetherapie

  Berlin (7. April 2006) – Neue Darreichungsform erhältlich: GIaxo-Smith-Kline und die Hoffmann-La Roche AG haben die Zulassung für Bonviva i. v. in Europa erhalten. Mit der Einführung der intravenösen Formulierung steht dann erstmalig ein Bisphosphonat in zwei Applikationsformen für die Therapie der postmenopausalen Osteoporose zur Verfügung ‑als Monatstablette und als Fertigspritze (3 mg/3 mL
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Staloral® – Konzepte für die Zukunft: Therapiewechsel für die kausale Allergiebehandlung – Von der Tropfengabe zur Sublingual-Tablette

  Sublinguale Immuntherapie Köln (17. März 2006) – Die spezifische Immuntherapie ist die einzige medikamentöse Behandlung, die den natürlichen Verlauf einer Allergie beeinflussen kann. Bis 1990 wurde diese Therapieform fast ausschließlich nur als subkutane Immuntherapie (SCIT) durchgeführt. Das Konzept der sublingualen Immuntherapie (SLIT) bietet jedoch gegenüber der konventionellen subkutanen Form mehrere Vorteile. Bei vergleichbarer Wirksamkeit
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Risiko erkennen: „HerzProtect“ – Eine bundesweite Aufklärungskampagne

  Leipzig (10. März 2006) – Die bundesweite Aufklärungsaktion zu Herzinfarkt und Schlaganfall „HerzProtect – Wissen hilft Schützen“ wurde im Einkaufszentrum Nova Eventis bei Leipzig eröffnet. „HerzProtect“ ist eine Initiative der Bayer HealthCare AG in Kooperation mit der World Heart Federation, der Deutschen Sport-Hochschule Köln und der Medical Tribune. Von März bis November 2006 tourt
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Moxifloxacin hat auch immunmodulierende Wirkungen: Ist kürzer krank länger gesund? – Paradigmenwechsel in der antibiotischen Therapie von Atemwegsinfektionen

  Paradigmenwechsel in der antibiotischen Therapie von Atemwegsinfektionen   Hamburg (6. März 2006) – Ein Paradigmenwechsel ist derzeit in der Antibiotikatherapie von Atemwegsinfektionen zu spüren. Während die Behandlung früher direkt auf den Erreger ausgerichtet war, zielt sie inzwischen mehr und mehr auch auf Faktoren des Patienten und auf Patienten-Erreger-Interaktionen ab. Denn die Reaktion des Immunsystems
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MEDICAL NEWS

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SCHMERZ PAINCARE

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Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2020 – ONLINE
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DIABETES

„Körperstolz“: Michael Krauser managt seinen Diabetes digital
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Fastenmonat Ramadan: Alte und neue Herausforderung für chronisch Erkrankte während…
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ERNÄHRUNG

Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren
Gesundheitliche Auswirkungen des Salzkonsums bleiben unklar: Weder der Nutzen noch…
Fast Food, Bio-Lebensmittel, Energydrinks: neue Daten zum Ernährungsverhalten in Deutschland
Neue Daten zur Ernährungssituation in deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen: Mangelernährung…
Baxter: Parenterale Ernährung von Patienten mit hohem Aminosäurenbedarf

ONKOLOGIE

Bestmögliche Versorgungssicherheit bei der Krebstherapie mit CAR-T-Zellen
Darolutamid bei Prostatakarzinom: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen
Multiples Myelom: Wissenschaftler überprüfen den Stellenwert der Blutstammzelltransplantation
Neues zur onkologischen Supportiv- und Misteltherapie und aktuelle Kongress-Highlights zum…
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MULTIPLE SKLEROSE

Geschützt: Multiple Sklerose: Novartis’ Siponimod verzögert Krankheitsprogression und Hirnatrophie bei…
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Bedeutung der Langzeittherapie bei Multipler Sklerose – mehr Sicherheit und…
Bristol Myers Squibb erhält Zulassung der Europäischen Kommission für Ozanimod…
Einige MS-Medikamente könnten vor SARS-CoV-2/COVID-19 schützen

PARKINSON

Neue Studie zur tiefen Hirnstimulation bei Parkinson-Erkrankung als Meilenstein der…
Putzfimmel im Gehirn
Parkinson-Patienten in der Coronakrise: Versorgungssituation und ein neuer Ratgeber
Neuer Test: Frühzeitige Differenzialdiagose der Parkinson-Erkrankung
Gegen das Zittern: Parkinson- und essentiellen Tremor mit Ultraschall behandeln…