“Ich hatte mein Leben der Blase untergeordnet.”

Studie der Uni Witten/Herdecke fragt erstmals nach dem Leben mit der Inkontinenz / Beratung über rein medizinische Probleme hinaus gewünscht   Witten/Herdecke (22. Juli 2009) – Fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden an Problemen mit der Blasenentleerung – in jungen Jahren trifft es meist Frauen, später im Leben gleicht sich das Risiko zwischen den Geschlechtern
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Sparen auf Kosten der Patienten

  Berlin (20. Januar 2009) – Um Wirtschaftlichkeitsreserven zu erschließen, haben die AOKs Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt die Versorgung ihrer Versicherten mit medizinischen Hilfsmitteln ausgeschrieben. Das Vergabeverfahren steht nun kurz vor dem Abschluss. Auf die über 10.000 betroffenen Inkontinenzpatienten der drei AOKs kommen gegebenenfalls einschneidende Veränderungen in ihrer Versorgung zu. Sollten die Zuschläge erteilt werden,
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Pflegende müssen Intimsphäre bei Blasenschwäche achten

Wittener Pflegewissenschaftlerin plädiert im neuen Praxishandbuch zur Harninkontinenz für vertrauensvolles Verhältnis von Pflegenden und Patienten   Witten / Herdecke (7. Oktober 2008) – Schätzungen zufolge sieht sich jede vierte Frau und einer von acht Männern im Laufe des Lebens mit einer Form von Blasenschwäche konfrontiert. "Harninkontinenz ist weiter verbreitet als man vielleicht denkt und für
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GAG-Ersatz: Innovative Therapie bei chronischen Cystitiden

  Hohenlockstedt (2. Oktober 2008) – Die interstitielle Cystitis (IC), das Overactive Bladder Syndrom, die radiogene Cystitis und chronisch rezidivierende Harnwegsinfektionen haben eine Gemeinsamkeit: Bei allen Formen der chronischen Cystitis kann die Glykosaminoglykanschicht (GAG-Schicht), die das Urothel vor Reizstoffen aus dem Urin schützt, in ihrer Barrierefunktion gestört sein. Toxische Bestandteile des Urins reizen dann das
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Pfizer lanciert neues Antimuskarinikum

  Pfizer lanciert neues Antimuskarinikum mit einzigartiger Pharmakokinetik und überzeugenden Ergebnissen bezüglich Wirksamkeit, Verträglichkeit und Lebensqualität   Stuttgart (25. September 2008) – Für die European Medicines Agency (EMEA) ist die Patientenzufriedenheit eines der wichtigsten Therapieziele bei der Behandlung der überaktiven Blase. Um dieses Ziel zu erreichen, werden hohe Ansprüche an die Arzneimittel gestellt. Gute Wirksamkeit
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Prof. Dr. med. Ingo Füsgen: Geschlechtsspezifische Unterschiede ‑ eine Einführung

12. Bamberger Gespräche Harninkontinenz ‑ Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede? Von Prof. Dr. med. Ingo Füsgen Bamberg (13. September 2008) – Sowohl in der medizinischen Forschung als auch in der Praxis der Prävention, Diagnostik und Therapie müssen Einflussfaktoren wie biologisches Alter, Funktionsfähigkeit der Organsysteme, Multimorbidität und Polymedikation beachtet werden. Die besondere „Variable" weibliches Geschlecht, wurde lange
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Prof. Dr. med. Helmut Madersbacher: Einfluss des Geschlechts auf die Diagnostik der Harninkontinenz

12. Bamberger Gespräche 2008 Harninkontinenz ‑ Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede?     Von Prof. Dr. med. Helmut Madersbacher   Bamberg (13. September 2008) – Frauen und Männer unterscheiden sich nicht nur durch ihre Geschlechtsmerkmale, ihre Körper ticken insgesamt in vielen Bereichen ganz anders: diesbezüglich erforscht sind Atmung, Blut, Energieverbrauch, Fettstoffwechsel, Herz, Lunge, Stimmbänder oder der
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Dr. med. Andreas Wiedemann: Medikamentöse Therapie der Überaktiven Blase

12. Bamberger Gespräche 2008 Harninkontinenz ‑ Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede?     Von Dr. med. Andreas Wiedemann   Bamberg (13. September 2008) – Wie wird aktuell eine Überaktive Blase behandelt? In der europaweit größten Befragung von 2.500 Hausärzten zu ihrem Management der Harninkontinenz wurde deutlich, dass in der Therapie das Verordnen eines Medikamentes neben der
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Dr. med. Gert Naumann: Therapie der Belastungsinkontinenz

12. Bamberger Gespräche 2008 Harninkontinenz ‑ Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede     Von Dr. med. Gert Naumann   Bamberg (13. September 2008) – Bei abnehmenden Geburtenzahlen und steigender Lebenserwartung wird der Anteil älterer Menschen in Deutschland immer größer. Schätzungen gehen davon aus, dass 2050 jeder dritte Mensch in Deutschland älter als 65 Jahre sein wird.
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Neue Websites zur Information über Harn- und Stuhlinkontinenz

  Düsseldorf (13. Juni 2008) – www.inkontinenzkontrolle.de und www.stuhlinkontinenzkontrolle.de bietet Betroffenen Informationen zu Diagnose- und Therapiemöglichkeiten sowie Hinweise zum bewussten Umgang mit der Erkrankung der Inkontinenz.   Informationen über die Definition von Inkontinenz, über mögliche medizinische Ansprechpartner sowie verfügbare Versorgungs- und Behandlungsoptionen werden gut verständlich dargestellt. Jede Seite verfügt über Links mit weiteren Informationen. Inkontinenz
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Gewicht beeinflusst Inzidenz von Inkontinenz Schlanke Taille, niedriger BMI – geringeres Risiko für Harninkontinenz bei Frauen

  Heidenheim (21. Mai 2008) – Eine weitere Studie bestätigt: Starkes Übergewicht begünstigt das Auftreten von Harninkontinenz. Wissenschaftler der Harvard Medical School and School of Public Health in Massachusetts/USA vermuteten hierfür unterschiedliche Ursachen, was durch die Ergebnisse einer epidemiologischen Studie bestätigt wurde. Dieser zufolge trat bei älteren Frauen in Zusammenhang mit einem erhöhtem Taillenumfang vermehrt Stressinkontinenz
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Volkskrankheit Inkontinenz: Prominente und Urologen setzen gemeinsam auf Aufklärung

Volkskrankheit Inkontinenz: Prominente und Urologen setzen gemeinsam auf Aufklärung Neue Patientenbroschüre soll Hemmschwellen abbauen Hamburg (11. April 2008) – Urologen brechen Tabus – Prominente helfen mit! Unter diesem Motto geben die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. in diesen Tagen eine Patientenbroschüre heraus, mit der sie das Schweigen
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Therapie der weiblichen Belastungsinkontinenz mit Duloxetin Expertenerfahrungen: Aus der Praxis – für die Praxis

Bad Homburg, 20. März 2008 – Welche Erfahrungen machen Kliniker und Niedergelassene bei der Therapie von Symptomen der weiblichen Harninkontinenz und welche Handlungsempfehlungen lassen sich daraus ableiten? Antworten gaben spezialisierte Gynäkologen bei einem Lunch-Symposium von Lilly Deutschland auf dem diesjährigen Fortbildungskongress der Frauenärztlichen BundesAkademie (FBA). Die Experten betonten dabei den Stellenwert von Duloxetin1 und gaben Empfehlungen für die
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Dr. med. A. Wiedemann: Medikamente bei Überaktiver Blase: Theorie und Realität; 11. Bamberger Gespräche 2007: „Pharmakotherapie und Harninkontinenz: Im Spannungsfeld von Praxis und Forschung“

„Pharmakotherapie und Harninkontinenz:  Im Spannungsfeld von Praxis und Forschung“     Von Dr. med. A. Wiedemann, Witten   Bamberg (8. September 2007) – Welche objektiven Kriterien haben verordnende Ärzte neben allen Marketing-konform vereinfachten wissenschaftlichen Botschaften, ein Anticholinergikum zur Therapie der OAB auszuwählen? Die Cochrane Collaboration, eine non-profit-Organisation, die sich in vielen Komitees sich mit den
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Prof. Dr. med. I. Füsgen: Einführung zum Thema: Pharmakotherapie in der Praxis; 11. Bamberger Gespräche 2007 „Pharmakotherapie und Harninkontinenz: Im Spannungsfeld von Praxis und Forschung“

„Pharmakotherapie und Harninkontinenz:  Im Spannungsfeld von Praxis und Forschung“      Von Prof. Dr. med. I. Füsgen   Bamberg (8. September 2007) – Wie viele Menschen genau an Harninkontinenz leiden, lässt sich derzeit nicht genau sagen, da es sich immer noch um ein Tabuthema handelt. Geschätzt wird, dass fast 4 Millionen Menschen unter unfreiwilligem Harnabgang
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Medtronic erhält FDA-Zulassung für das Interstim® II-System

  Düsseldorf (7. Juli 2007) – Medtronic, Inc. gibt bekannt, dass die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) die Zulassung für das InterStim® II-System des Unternehmens zur Behandlung therapieresistenter Fälle der überaktiven Blase und der Harnverhaltung erteilt hat.

Behandlungsrealität der weiblichen Harninkontinenz in Deutschland und im europäischen Vergleich – Konservatives Spektrum bietet Chancen

  Berlin (20. September 2006) – Das konservative Therapiespektrum bei weiblicher Harninkontinenz erfährt in Deutschland noch nicht die Beachtung, die aktuelle internationale Leitlinien fordern(1). Dieses Ergebnis einer europäischen Beobachtungsstudie (PURE)’ biete deutliche Ansatzpunkte zur Verbesserung der Versorgungslage von Frauen mit Harninkontinenz, stellte eine Expertenrunde im Rahmen des 56. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und
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Prof. Dr. Ingo Füsgen: Die überaktive Blase ‑ eine Einführung

„Therapie der überaktiven Blase – Fortschritte, Trends, Visionen“     Bamberg (2. September 2006) – Seit dem 1. Bamberger Gespräch 2001 stand immer wieder die Drang-Symptomatik mit ihren Inkontinenz-Problemen im Vordergrund der Referate. Die Drangsymptome finden sich besonders häufig beim Älteren und sie gehen bei einem Drittel mit einer Drang-Inkontinenz einher (Herbison 2003). Drang-Symptomatik und
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10. Bamberger Gespräche 2006: Inkontinenz ‑ Erkrankung mit Folgen für Gesellschaft und Medizin

„Therapie der überaktiven Blase – Fortschritte, Trends, Visionen“     Bamberg (2. September 2006) – Die Dranginkontinenz ist die häufigste Inkontinenzform beim älteren Patienten und beeinflusst dessen Lebensqualität enorm. Die Harnblase macht degenerative Alterungsprozesse durch, in deren Folge Funktionsstörungen mit Harnretention und Harninkontinenz auftreten können, so Prof. Klaus-Peter Jünemann, 1. Vorsitzender der Deutschen Kontinenz Gesellschaft
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Überaktive Blase: Hohe Patientenzufriedenheit mit transdermalem System

  Frankfurt am Main (29. März 2006) – Als Syndrom der überaktiven Blase (OverActive Bladder = OAB) wird ein Symptomkomplex aus imperativem Harndrang mit oder ohne Dranginkontinenz, erhöhter Miktionsfrequenz (Pollakisurie) und zumeist auch nächtlichem Wasserlassen (Nykturie) definiert. Grundsätzlich kann die auf einer Detrusorinstabilität oder Detrusorhyperreflexie beruhende Dranginkontinenz medikamentös erfolgreich behandelt werden. Als Mittel der Wahl
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MEDICAL NEWS

Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
New guidance on how to diagnosis and manage osteoporosis in…
Starting the day off with chocolate could have unexpected benefits
Better mental health supports for nurses needed, study finds

SCHMERZ PAINCARE

Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern

DIABETES

Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…
Minimalinvasive Geräte warnen ungenügend vor Unterzuckerung
Typ-1-Diabetes und Hashimoto-Thyreoiditis treten häufig gemeinsam auf

ERNÄHRUNG

Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

ONKOLOGIE

Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung

MULTIPLE SKLEROSE

NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
Verzögerte Verfügbarkeit von Ofatumumab (Kesimpta®)
Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte…
Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose
Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung