Schlafstörung IRBD: Vorbote von Parkinson-Krankheit und Lewy-Körper-Demenz

  Berlin (3. Juni 2013) – Die Langzeitbeobachtung von 44 Patienten mit der seltenen Traum-Schlafverhaltensstörung IRBD (Idiopathic Rapid-Eye-Movement Sleep Behaviour Disorder) hat ergeben, dass mehr als 90 Prozent dieser Personen binnen 14 Jahren nach der Diagnose eine Lewy-Körper-Krankheit (Parkinson-Erkrankung oder die seltenere Lewy-Körper-Demenz) entwickeln.  

Hirnstimulation mit Geräuschen geringer Lautstärke: „Geräuschmassage“ für besseren Schlaf

  Tübingen (12. April 2013) – Werden Hirnwellen im Tiefschlaf durch Geräusche stimuliert, verbessert dies Schlaf und Gedächtnisfunktionen, wie Wissenschaftler der Universität Tübingen herausfanden. Die langsamen Hirnwellen, die beim Menschen im Tiefschlaf auftreten, sind wesentlich, um Gelerntes besser im Gedächtnis zu behalten. Werden diese Wellen durch Geräusche im gleichen Rhythmus in der Schlafphase stimuliert, führt
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Schlafzufriedenheit über die Lebensspanne

  Basel, Schweiz (21. Dezember 2012) – Während die subjektive Schlafqualität bei Menschen zwischen 18 und 60 Jahren deutlich abnimmt, verbessert sie sich mit der Pensionierung – für einige Jahre. Grund dafür könnte sein, dass mit dem Rückzug aus dem Berufsleben der Stress wegfällt. Dies ergab eine Studie der Universität Basel und des Deutschen Instituts
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Gerontologie- und Geriatriekongress 2012: Schlafstörungen im Alter sind kein Schicksal

  München (27. August 2012) –  „Ältere Menschen schlafen weniger tief als jüngere. Der Schlaf ist störanfälliger und wird leichter unterbrochen“, erläutert Dr. Helmut Frohnhofen, Direktor der Tagesklinik Geriatrie im Zentrum für Altersmedizin bei den Kliniken Essen-Mitte. Schlaf und Schlafstörungen sind eines seiner Forschungsgebiete. Diese Schlafveränderungen sind normal und völlig problemlos, solange der Betreffende sich
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Schlaf und Schlafstörungen im Alter – Schritte zum gesunden Schlaf: Kraftquelle Schlaf

  Tübingen (9. Mai 2012) – Zusammen mit der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus veranstaltete der Kreisseniorenrat Tübingen eine Gesprächsrunde zum Thema „Schlaf und Schlafstörungen im Alter – Schritte zum gesunden Schlaf“. Viele interessierte Senioren strömten am 25. April ins Bürgerheim, um nähere Informationen rund um das Thema Schlaf und Schlafstörungen zu erfahren. Oberarzt Dr. med. Heinrich Glöser,
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Nur wenige wissen: Alpträume lassen sich effektiv behandeln

  Frankfurt am Main (17. Oktober 2011) – Etwa fünf Prozent aller Menschen leiden regelmäßig unter Alpträumen – und das meist über Jahre. Damit gehören diese belastenden Träume, die die Betroffenen oft den ganzen Tag über verfolgen, zu einer weit verbreiteten Schlafstörung. „Dass Alpträume psychotherapeutisch schnell und effektiv behandelt werden können, wissen die wenigsten“, so
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Obstruktive Schlafapnoe: Atemtherapie kann Lebensqualität deutlich verbessern

  Berlin (15. September 2011) – Eigentlich hat man lange genug geschlafen, trotzdem fühlt man sich jeden Morgen wie gerädert. Dahinter könnte eine obstruktive Schlafapnoe stecken, bei der Atemstörungen einen erholsamen Schlaf verhindern. Eine Atemtherapie mit einem sogenannten CPAP-Gerät kann dann die Beschwerden lindern. Die nächtliche Therapie mit Atemmaske ist zwar gewöhnungsbedürftig. Aber es lohnt
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Unregelmässiger Schlaf verschärft Einfluss von Elternkonflikten auf Jugendliche

  Basel, Schweiz (26. Juli 2011) – Schlafen schützt – zu diesem Schluss kommen Forschende der Universität Basel. Sie konnten in einer Studie nachweisen, dass Jugendliche von häufig streitenden Eltern zu weniger Aggression gegenüber Gleichaltrigen neigen, wenn sie regelmässig und genug schlafen, als solche, die ein unregelmässiges Schlafmuster aufweisen. Die Forschungsergebnisse sind in der online
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Deutschlandweite Narkolepsie-Studie hat begonnen: Epidemiologische Studie zur Assoziation zwischen der Impfung gegen die pandemische Influenza A/H1N1v und dem Auftreten von Narkolepsie

  Berlin (19. Mai 2011) – Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) nimmt die Hinweise aus Schweden und Finnland auf ein erhöhtes Risiko für Narkolepsie nach Pandemrix-Impfung bei Kindern und Jugendlichen unter 20 Jahren sowie die in Deutschland gemeldeten Verdachtsfälle zum Anlass, in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) eine epidemiologische Studie durchzuführen. Es
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Biologische Uhr ändert sich: Vom pubertären Nachtschwärmer zum senilen Bettflüchter

  Basel, Schweiz (17. Mai 2011) – Die meisten Menschen kommen aufgrund ihrer Biochronologie entweder als Lerche (Frühaufsteher) oder Eule (Morgenmuffel) zur Welt und in der Pubertät entwickeln sie sich zum Nachtschwärmer. Mit dem 20. Lebensjahr tritt dann eine Wende ein, und der Schlaf- und Wachrhythmus verschiebt sich kontinuierlich Richtung früher, bis wir im Alter
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LED-Bildschirme beeinflussen Schlafrhythmus und Konzentration

  Basel, Schweiz (25. März 2011) – Wer abends vor einem LED-Bildschirm sitzt, verzögert seinen Schlaf-Wach- Rhythmus und ist damit geistig deutlich fitter. Dies berichten Schlafforscher der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel und Kollegen des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart in der Fachzeitschrift «Journal of Applied Physiology». In ihrer Untersuchung reagierten Testpersonen vor Computern
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Schlaftraining für Kinder und Jugendliche

  Würzburg (15. März 2011) – Wenn Kinder und Jugendliche unter Schlafstörungen leiden, leidet häufig die ganze Familie mit. In den meisten Fällen kann ein Training innerhalb kurzer Zeit für Abhilfe sorgen. Zwei Psychologinnen der Universität Würzburg bieten das Programm mit Erfolg an. Wenn Anna mal wieder aus Angst vorm Alleinsein nicht einschlafen kann, ruft
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Gedächtnisbildung im Schlaf

  Neue Erkenntnisse über die Veränderungen der Gedächtnisbildung bei Menschen mit Schlafstörungen   Freiburg (8. März 2011) – Zahlreiche Arbeiten der letzten Jahre legen nahe, dass ein gesunder Schlaf Lernen und  Gedächtnisbildung begünstigt. Freiburger Forscher und Forscherinnen legen nun aktuelle Daten vor, die zeigen, dass dieser Prozess der schlafgebundenen Gedächtniskonsolidierung bei PatientInnen mit primärer Insomnie
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Rote-Hand-Brief zur Einschränkung der Anwendungsgebiete von Modafinil (Vigil®)

  Berlin (9. Februar 2011) – Modafinil ist ein zentral wirksames Sympathomimetikum, das über einen nicht exakt bekannten Wirkmechanismus die Wachheit fördert. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat aufgrund von schwerwiegenden Hautreaktionen, von psychiatrischen Erkrankungen (Suizidgedanken, Depression und psychotische Reaktionen) und kardiovaskulären Reaktionen (Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen) im Zusammenhang mit Modafinil das Nutzen-Risiko-Profil in den verschiedenen zugelassenen Indikationen
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Schlafmangel: Was die Stimme verrät

Stuttgart (13. Januar 2011) – Menschen, die längere Phasen ohne Schlaf hinter sich haben, zeigen typische Veränderungen in der Stimme, erklären australische Wissenschaftler. Anhand dieser charakteristischen Tonmuster könnte man künftig Übermüdungen beispielsweise am Arbeitsplatz rechtzeitig erkennen und damit mögliche Gefahrenpotentiale ausschalten.

Dr. med. Dieter Kunz: Therapiemöglichkeiten bei Insomnie

  Dr. med. Dieter Kunz   Leipzig (14. November 2009) – Die primäre Insomnie ist eine operationalisierte Diagnose, die eine heterogene Gruppe an zugrunde liegenden Erkrankungen umfasst. Wesentliche Merkmale sind Ein- und Durchschlafstörungen oder unerholsamer Schlaf bei Vorliegen von z. B. sozialen, beruflichen oder anderen Funktionseinbußen.

Prof. Dr. med. Göran Hajak: Risiken unbehandelter Insomnien

  Prof. Dr. med. Göran Hajak   Leipzig (14. November 2009) – Insomnie ist eine von der WHO klar definierte und in allen Gesundheitssystemen westlicher Staaten als behandlungsbedürftige Erkrankung anerkannte Störung. Die Betroffenen leiden, vor allem wenn ihre Beschwerden rezidivierend auftreten, und sie sich in ihrer Befindlichkeit und Leistungsfähigkeit am Tage eingeschränkt fühlen.

Prof. Dr. Dieter Riemann: Primäre Insomnie – Was ist eigentlich darunter zu verstehen?

  Prof. Dr. Dieter Riemann   Leipzig (14. November 2009) – Verschiedene diagnostische Systeme, wie etwa ICD-10 oder DSM-IV, differenzieren im Bereich der Schlafstörung verschiedene Formen von Insomnien. Im ICD-10 wird z. B. zwischen der nicht-organischen und der organischen Insomnie unterschieden. Im DSM-IV hingegen wird in die primäre Insomnie, die Insomnie im Rahmen einer anderen
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Prof. Dr. Göran Hajak: Insomnietherapie ab Fünfzig

  Prof. Dr. Göran Hajak   Leipzig (13. November 2009) – Schlaf verändert sich mit dem zunehmenden Alter des Menschen. Bereits im mittleren Alter, ab 40 Jahren, nehmen vor allem die Stabilität und die Qualität des Schlafes ab. Körperliche Erkrankungen nehmen zu und können den Schlafablauf stören. Die individuelle Schlaf-Wach-Struktur des Menschen unterliegt vor allem
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Interview mit Prof. Dr. Göran Hajak: Insomnietherapie ab der fünften Lebensdekade – Brennpunkte Sucht­gefahr und Hang Over

Herr Prof. Hajak, immer wieder wird das Suchtpotenzial unter den konventionellen Hypnotika diskutiert. Sehen Sie hier auch für den älteren Patienten ein Risiko?   Leipzig (13. November 2009) – Prof. Hajak: Eine längere Einnahme von Schlafmitteln aus der Gruppe der Benzodiazepin-Rezeptor-Agonisten ist mit einem Risiko von Toleranz- und Abhängigkeitsentwicklung verbunden. Abhängigkeits- und Reboundsymptome bis hin
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MEDICAL NEWS

About half of health care workers positive for COVID-19 by…
Teva presents latest data on AJOVY® ▼ (fremanezumab) at EHF…
How fear transforms into anxiety
The best (and worst) materials for mask
Therapy delivered electronically more effective than face to face

SCHMERZ PAINCARE

Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert Anerkennung von Nicht-Psychologen in der…
DBfK: Besondere Rolle für Pflegeexpert/innen Schmerz – nicht nur in…
Vagus-Stimulation: Neuartige Strom-Impulse lindern Schmerz
Aktuelle Aspekte der Anwendung von Cannabinoiden in Schmerz- und Palliativmedizin:…
Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN): Ingwerextrakt hilft nicht zur Prophylaxe…

DIABETES

“Körperstolz”: Michael Krauser managt seinen Diabetes digital
Der richtige Sensor – von Anfang an
Diabetes mellitus: Ein Risikofaktor für frühe Darmkrebserkrankungen
Fastenmonat Ramadan: Alte und neue Herausforderung für chronisch Erkrankte während…
Sanofi setzt sich für die Bedürfnisse von Menschen mit Diabetes…

ERNÄHRUNG

Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren
Gesundheitliche Auswirkungen des Salzkonsums bleiben unklar: Weder der Nutzen noch…
Robert Koch-Institut: Fast Food, Bio-Lebensmittel, Energydrinks – Journal of Health…
Neue Daten zur Ernährungssituation in deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen: Mangelernährung…
Baxter: Parenterale Ernährung von Patienten mit hohem Aminosäurenbedarf

ONKOLOGIE

Finanzierung der ambulanten Krebsberatung weiterhin nicht gesichert
Lungenkrebsscreening mittels Low-Dose-CT: Anhaltspunkt für einen Nutzen
Eisenmangel/-anämie bei Tumorpatienten: Frühzeitige Diagnose und Therapie sind entscheidend
Gentest zur Vorbeugung von Chemotherapie-Nebenwirkungen. Alte Substanzen vor neuen Herausforderungen
Fortbildung für Pflegende zum „OncoCoach“

MULTIPLE SKLEROSE

Multiple Sklerose: Novartis’ Siponimod verzögert Krankheitsprogression und Hirnatrophie bei aktiver…
Neurofilamente als Diagnose- und Prognosemarker für Multiple Sklerose
Bedeutung der Langzeittherapie bei Multipler Sklerose – mehr Sicherheit und…
Bristol Myers Squibb erhält Zulassung der Europäischen Kommission für Ozanimod…
Einige MS-Medikamente könnten vor SARS-CoV-2/COVID-19 schützen

PARKINSON

Neue Studie zur tiefen Hirnstimulation bei Parkinson-Erkrankung als Meilenstein der…
Parkinson-Patienten in der Coronakrise: Versorgungssituation und ein neuer Ratgeber
Neuer Test: Frühzeitige Differenzialdiagose der Parkinson-Erkrankung
Gegen das Zittern: Parkinson- und essentiellen Tremor mit Ultraschall behandeln…
Projekt VAFES: Expertenteam entwickelt Diagnosesystem für Parkinson-Patienten