MEDIZIN

DOC-CHECK LOGIN

Colitis ulcerosa

2g einmal täglich – die optimale Dosis zur Remissionserhaltung

 

Berlin (1. Oktober 2008) – Mit Pentasa® Xtend stellt Ferring Arzneimittel für die Therapie der Colitis ulcerosa eine neue optimal dosierte 2g -Darreichungsform zur Verfügung, die überlegene Wirksamkeit mit Kosteneffizienz verbindet. Der einfache Einnahmemodus – ‚Once-Daily’ mit genau einer Tagesdosis in der Remissionserhaltung – erhöht signifikant die klinische und endoskopische Remissionsrate und wird von den Patienten hoch akzeptiert. Eine wichtige Voraussetzung für die Therapietreue im Alltag bei der in Schüben verlaufenden chronisch entzündlichen Darmerkrankung. Darüberhinaus reduziert eine dauerhafte, ausreichend hoch dosierte remissionserhaltende Therapie das Risiko, an einem Kolonkarzinom zu erkranken.

 

Sicher ist: Je einfacher das Therapieschema, je weniger Tagesdosen eingenommen werden müssen, desto höher ist auch die Patienten-Compliance. Für Mesalazin, das heute als wich­tigstes Standardmedikament für die Remissionserhaltung bei Colitis ulcerosa zählt, konnte kürzlich in der PODIUM[1]-Studie nachgewiesen werden, dass die einmal tägliche Gabe von 2 g retardiertem Mesalazin (Pentasa® Xtend) der zweimal täglichen Gabe von je 1g  retardiertem Mesalazin signifikant überlegen ist. Dies gilt sowohl für die Remissionserhaltung als auch für die Akzeptanz der Therapie.

 

Offen ist jedoch die Frage nach der optimalen Dosierung. Während die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen mindestens 1,5 g Mesalazin täglich zur Remissionserhaltung empfehlen, zeigen neue Studien bei höheren Dosen eine bessere Remissionserhaltung. Betrachtet man sowohl Wirksamkeit als auch Therapiekosten, erscheint es sinnvoll, eine Dosierung von 2 g Mesalazin (wie in Pentasa® Xtend 2 g Sachets) zu empfehlen, so Professor Axel Dignass, Frankfurt am Main.

 

Bei Colitis ulcerosa spielt die Therapietreue – vor allem in der beschwerdearmen Remissions­phase – eine große Rolle für den langfristigen Therapie­erfolg. Die Folgen von Non-Compliance sind verheerend, so Professor Henning Adamek, Leverkusen: „Jede vierte Krankenhausein­weisung dürfte direkt oder indirekt auf Non-Compliance zurückzuführen sein.“ Es gilt zu ver­hindern, dass etwa die Hälfte der Medikamente nicht oder falsch eingenommen werden, fordert Adamek.

 

Karzinomprophylaxe mit Mesalazin

Untersuchungen zufolge steht Dickdarmkrebs in Deutschland an zweiter Stelle der Krebstodes­ursachen. Jährlich erkranken über 70 000 Menschen neu. Colitis ulcerosa-Patienten, die häufig an Rezidiven leiden, haben gegenüber der Allgemein­bevölkerung ein deutlich höheres Risiko für die Entwicklung eines Kolonkarzinoms. Für die Karzinomprophylaxe sind bei diesen Patienten laut Dr. Bernd Bokemeyer, Minden, zum einen die Vorsorge-Koloskopie, zum anderen die medikamentöse Karzinomprophylaxe wichtig. Bei der Vorsorgekoloskopie finden sich in der Allgemeinbevölkerung bei knapp 1 % aller Vorsorge-Koloskopien invasive Kolon-Karzinome und bei 20 % Polypen. Wegen ihres erhöhten Risikos haben Colitis ulcerosa-Patienten je nach Befallsmuster ab einer Krankheitsdauer von 8 Jahren Anspruch auf jährliche Vorsorge-Koloskopien. In der Langzeittherapie kann die medikamentöse Karzinomprophylaxe mit Mesalazin (z.B. Pentasa® Xtend) das Karzinomrisiko von Colitis ulcerosa-Patienten deutlich reduzieren. Pentasa® Xtend bietet aufgrund seiner ‚Once Daily’-Einnahme und optimalen 2g Dosis beste Voraussetzungen für eine sehr gute Patienten-Compliance in der Langzeittherapie.

 

Gute Verträglichkeit und geringe Tagestherapiekosten

Der Vorteil der Pentasa-Galenik liegt in der besonderen Slow-Release-Formulierung. Die mit Ethylcellulose ummantelten Mikrogranula aus Mesalazin ermöglichen eine retardierte und kontinuierliche Freigabe des Wirkstoffs unter allen pH-Bedingungen. So wirken die Mikrogranula topisch auf die entzündete Darmwand, selbst bei CED bedingten Durchfällen. Wegen der geringen Abmessung der Mikrogranula (<3mm) ist der Weitertransport aus dem Magen nicht an den Nüchternzustand gekoppelt. Damit kann das Präparat unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Es ist geschmacksneutral und gut verträglich. Aufgrund der günstigen Tagestherapiekosten lässt sich mit der neuen Formulierung deutlich wirtschaftlicher therapieren.

 

NEU: Seit Juli 2008 ist Pentasa Xtend auch als Großpackung (N3 OP120) erhältlich.

 

 

Quelle: Pressegespräch der Firma Ferring zum Thema „Pentasa® Xtend – Remissionserhaltung bei Colitis ulcerosa: Auf die Dosis kommt es an“ am 01.10.2008 in Berlin (AdLexis) (tB).

 

 


[1] Pentasa Once Daily In Ulcerative colitis for Maintenance of remission

MEDICAL NEWS

Perinatal patients, nurses explain how hospital pandemic policies failed them
Johns Hopkins Medicine expert creates comprehensive guide to new diabetes…
An amyloid link between Parkinson’s disease and melanoma
Ultrasensitive, rapid diagnostic detects Ebola earlier than gold standard test
Paranoia therapy app SlowMo helps people ‘slow down’ and manage…

SCHMERZ PAINCARE

Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern
Wenn Schmerzen nach einer OP chronisch werden
Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2021 – ONLINE: Schmerzmediziner, Politiker und…
Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2021 – ONLINE: COVID-19-Pandemie belastet Schmerzpatienten…

DIABETES

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ meldet…
Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes gehören nicht zur Risikogruppe und…
Neue Studie will Entstehung von Typ-1-Diabetes bei Kindern verhindern
Toujeo®: Ein Beitrag zu mehr Sicherheit für Menschen mit Typ-1-Diabetes
Diabeloops Ziel: Baldige Marktpräsenz mit ​individuellen Lösungen zum Diabetes-Management für​ verschiedene…

ERNÄHRUNG

DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren
Gesundheitliche Auswirkungen des Salzkonsums bleiben unklar: Weder der Nutzen noch…

ONKOLOGIE

Leberkrebs: Bei welchen Patienten wirkt die Immuntherapie?
Konferenzbericht vom virtuellen Münchener Fachpresse-Workshop Supportive Therapie in der Onkologie
Wie neuartige Erreger die Entstehung von Darmkrebs verursachen können
Onkologische Pflegekräfte entwickeln Hörspiel für Kinder: Abenteuer mit Alfons
Krebsüberleben hängt von der Adresse ab

MULTIPLE SKLEROSE

Multiple Sklerose: Salzkonsum reguliert Autoimmunerkrankung
Erste tierexperimentelle Daten zur mRNA-Impfung gegen Multiple Sklerose
Multiple Sklerose: Immuntherapie erhöht nicht das Risiko für schweren COVID-19-Verlauf
Empfehlung zur Corona-Impfung bei Multipler Sklerose (MS)
Fallstudie: Beeinflusst SARS-CoV-2 Infektion die Multiple Sklerose?

PARKINSON

Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung
Neuer Bewegungsratgeber unterstützt Menschen mit M. Parkinson durch Yoga
Covid-19-Prävention: besondere Vorsicht bei Patienten mit der Parkinson-Krankheit
Neue Studie zur tiefen Hirnstimulation bei Parkinson-Erkrankung als Meilenstein der…