COPD-Therapie: Früh begonnen – viel Gewonnen. Gerade in einem frühen Stadium der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) zeigen Patienten eine besonders rasche Verschlechterung der Lungenfunktion.1 Da sich einmal verlorene Lungenfunktion nicht wieder zurückgewinnen lässt, sollte die maximal erreichbare Verbesserung der Lungenfunktion zum Beginn der Dauertherapie angestrebt werden. Aktuelle Phase-IIIStudien zeigen, dass COPD-Patienten von Tiotropium/Olodaterol im Respimat®* profitieren können: In den Studien hat sich gezeigt, dass die Kombination die Lungenfunktion, die Symptomkontrolle sowie die Lebensqualität im Vergleich zur Tiotropium-Monotherapie verbessert. Photo: Boehringer IngelheimCOPD-Therapie

Früh begonnen – viel Gewonnen

 

                          • Krankheitsprogression der COPD gerade in den frühen Stadien beschleunigt1
                          • Experten fordern maximal erreichbare Lungenfunktionsverbesserung von Beginn der Dauertherapie an

 

Ingelheim (19. März 2015) – Gerade in einem frühen Stadium der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) zeigen Patienten eine besonders rasche Verschlechterung der Lungenfunktion.1 Da sich einmal verlorene Lungenfunktion nicht wieder zurückgewinnen lässt, sollte die maximal erreichbare Verbesserung der Lungenfunktion zum Beginn der Dauertherapie angestrebt werden. Aktuelle Phase-IIIStudien zeigen, dass COPD-Patienten von Tiotropium/Olodaterol im Respimat®* profitieren können: In den Studien hat sich gezeigt, dass die Kombination die Lungenfunktion, die Symptomkontrolle sowie die Lebensqualität im Vergleich zur Tiotropium-Monotherapie verbessert.2

 

Umdenken in der COPD-Therapie notwendig

 

„Der jährliche FEV1-Verlust ist im GOLD-Stadium II der COPD am stärksten. Hier empfiehlt die GOLD-Leitlinie bereits die Einleitung einer Dauertherapie. Daher sollte gerade dieser Zeitraum genutzt werden, um mit Hilfe einer maximal erreichbaren Steigerung der Lungenfunktion zum Beginn der Dauertherapie und einer Verringerung der Luftnot dem Patienten die Möglichkeit zu geben, möglichst lange aktiv zu bleiben“, forderte Dr. Justus de Zeeuw, Köln, in einem Expertengespräch im Rahmen des 56. DGP-Jahreskongresses. De Zeeuw illustrierte anhand einer Kasuistik eines GOLD-II-Patienten das bereits in diesem Erkrankungsstadium vorliegende und eine Behandlung erfordernde Risikoprofil dieser Patienten: So nimmt beispielsweise die Überblähung schon frühzeitig zu3, jeder fünfte GOLD-II-Patient hat mindestens zwei Exazerbationen pro Jahr4 und auch das Mortalitätsrisiko ist bereits früh erhöht.5 „50 Prozent der Patienten sind zum Zeitpunkt der Diagnose bereits im Stadium II, ein Drittel der Patienten bereits in den Stadien III und IV“, alarmierte de Zeeuw. „Schon GOLD-II-Patienten belasten sich weniger. Dies führt zusätzlich zu einer Verstärkung der Symptomatik.

 

Die rechtzeitige Intervention und eine Aktivierung der Patienten sind daher entscheidend, um die Abwärtsspirale zu durchbrechen und optimale Behandlungserfolge zu erzielen“, riet auch der Pneumologe Prof. Dr. Michael Dreher, Aachen, im Rahmen des DGPExpertengespräches.

 

Auch das im Januar erschienene Update des GOLD-Reports6 betont die Notwendigkeit einer frühen Diagnose verbunden mit einem frühzeitigen Start in die COPD-Dauertherapie und empfiehlt als Alternative die Kombination zweier langwirksamer Bronchodilatatoren mit komplementärem Wirkansatz bereits ab dem Stadium B. „Das Anstreben einer maximal erreichbaren Lungenfunktionsverbesserung mit Beginn einer COPD-Dauertherapie ist aus medizinischer Sicht sinnvoll“, so de Zeeuw. „In der gegenwärtigen therapeutischen Praxis werden allerdings schon früh Kombinationspräparate eingesetzt, die inhalative Kortikosteroide (ICS) enthalten. Diese können aber Risiken bergen, die es zu beachten gilt. Zudem ist eine ICS-Gabe nur bei Patienten mit häufigen Exazerbationen in der Vorgeschichte indiziert.“

 

 

Signifikante Verbesserung von Lungenfunktion und Lebensqualität in Phase-III-Studienprogramm: Tiotropium/Olodaterol im Respimat®

 

Gegenwärtig untersucht das umfassende TOviTO™-Phase-IIIStudienprogramm die Wirkung von Tiotropium/Olodaterol im Respimat®* auf patientenrelevante Komponenten der COPD, die die Abwärtsspirale der COPD begünstigen können.7 Tiotropium/Olodaterol im Respimat®* ist eine potenzielle, neue COPD-Dauertherapie. Sie baut auf die umfassenden Erfahrungen mit dem langwirksamen Anticholinergikum Tiotropium (der aktive Wirkstoff in Spiriva®) auf und wird ergänzt durch den langwirksamen Beta-2-Agonisten Olodaterol (der aktive Wirkstoff in Striverdi® Respimat®).7 COPD-Patienten können schon heute von einer Tiotropium-Monotherapie profitieren, gerade auch in frühen Stadien der COPD8,9,10,11 – zusammen mit Olodaterol, das gezielt als Kombinationspartner entwickelt wurde, kann die bekannte Wirksamkeit zusätzlich verbessert werden.2,12†

 

Erste Phase-III-Ergebnisse zeigen, dass Tiotropium/Olodaterol im Respimat®* im Vergleich zu den Monotherapien zu einer über 24 Stunden anhaltenden Verbesserung der Lungenfunktion führt, die innerhalb von fünf Minuten nach der ersten Dosis einsetzt.2 Sie belegen darüber hinaus, dass Tiotropium/Olodaterol im Respimat®* im Vergleich zu den Einzelsubstanzen die Atemnot im Alltag reduziert, zu einem niedrigeren Verbrauch von Notfall-Medikation und bei einem größeren Anteil der Patienten zu einer klinisch relevanten Verbesserung der Lebensqualität führt.2

 

 

Früh übt sich: Respimat®

 

„In der Therapie spielt das Inhalationsgerät neben dem Medikament ebenfalls eine entscheidende Rolle“, erklärte Dreher abschließend. Tiotropium/Olodaterol wird im innovativen Inhalationssystem Respimat® untersucht. Die feine Sprühwolke strömt langsam aus und ist einfach einzuatmen.13 Sie hält lange an und vereinfacht die Koordination für den Patienten.13,14 Er hat dadurch deutlich mehr Zeit für die Inhalation und der Wirkstoff gelangt besonders gut und tief an den Zielort, in der Lunge.15,16

 

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Boehringer Ingelheim

 

Der Unternehmensverband Boehringer Ingelheim zählt weltweit zu den 20 führenden Pharmaunternehmen. Mit Hauptsitz in Ingelheim, Deutschland, ist Boehringer Ingelheim weltweit mit 142 verbundenen Unternehmen vertreten und beschäftigt insgesamt mehr als 47.400 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte des 1885 gegründeten Unternehmens in Familienbesitz liegen in der Forschung, Entwicklung, Produktion sowie im Marketing neuer Medikamente mit hohem therapeutischem Nutzen für die Humanmedizin sowie die Tiergesundheit.

 

Für Boehringer Ingelheim ist die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur. Dazu zählt das weltweite Engagement in sozialen Projekten wie zum Beispiel der Initiative „Making More Health“ ebenso wie der sorgsame Umgang mit den eigenen Mitarbeitern. Respekt, Chancengleichheit sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bilden dabei die Basis des Miteinanders. Bei allen Aktivitäten des Unternehmens stehen zudem der Schutz und Erhalt der Umwelt im Fokus.

 

Im Jahr 2013 erwirtschaftete Boehringer Ingelheim Umsatzerlöse von rund 14,1 Mrd. Euro. Die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung entsprechen 19,5 Prozent der Umsatzerlöse.

 

 

 

Anmerkungen

 

  • * Tiotropium / Olodaterol im Respimat® befindet sich noch in der klinischen Erprobung. Wirksamkeit und Sicherheit sind noch nicht nachgewiesen.
  • † Die ANHELTO™-Studien untersuchten die Wirksamkeit und Sicherheit der Kombinationstherapie aus Spiriva® HandiHaler® (18 μg einmal täglich) mit Striverdi® Respimat® (5 μg einmal täglich) im Vergleich zu Spiriva® HandiHaler® (18 μg einmal täglich) kombiniert mit Placebo (Respimat®) über einen Zeitraum von 12 Wochen bei Patienten mit moderater bis schwerer COPD.

 

 

Referenzen 

  1. Tantucci C et al. Int J COPD 2012; 7:95-9. doi: 10.2147/COPD.S27480.
  2. Buhl R et al. Eur Respir J. 2015 Jan 8. pii: ERJ-01360-2014. [Epub ahead of print]
  3. Diaz AA et al. Respir Med 2013; 107:570-9.
  4. Hurst et al. NEJM 2010, 363(12):1128-38. doi: 10.1056/NEJMoa0909883.
  5. Mannino DM et al. Respir Med 2006
  6. Global Strategy for Diagnosis, Management and Prevention of COPD 2015. http://www.goldcopd.org/guidelines-global-strategy-fordiagnosis-management.html (letzter Zugriff: März 2015)
  7. Boehringer Ingelheim, Data on file
  8. Tashkin DP et al. NEJM 2008; 359:1543-1554
  9. Vogelmeier C et al. NEJM 2011; 364:1003-1103
  10. Wise RA et al. NEJM 2013; 369:1491-1501
  11. Halpin D et al. ERS 2012 Poster P2190
  12. ZuWallack R et al. International Journal of COPD 2014; 9:1133-1144
  13. Hochrainer D et al. J Aerosol Med 2005;18(3):273-282
  14. Hodder R Price D Int J of COPD 2009;381-390
  15. Dalby R et al. Med Devices: Evidence and Research 2011;145-155
  16. Ziegler J, Wachtel H, Drug delivery to the Lungs XII. 2001;54-57

 

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Quelle: Boehringer Ingelheim, 19.03.2015 (tB).

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