DBfK

Mehr Geld muss vor allem bei der Krankenhauspflege ankommen!

 

Berlin (17. April 2013) – Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) fordert, dass die heute vom Bundeskabinett verabschiedeten finanziellen Hilfen für die Krankenhäuser vor allem der Pflege zugute kommen müssen. „Ausgangspunkt für das Zustandekommen des heutigen Beschlusses war das Auslaufen des auf drei Jahre befristeten Förderprogramms für zusätzliche Pflegestellen in den Kliniken Ende 2011. Dass pflegerische Kapazität und Kompetenz in allen Bereichen der Krankenhäuser seit langem fehlen ist in Fachkreisen unbestritten.“, sagt DBfK-Referentin Johanna Knüppel.

 

„Die daraus resultierenden Defizite spüren in erster Linie die Patienten. Ihnen fehlen Ansprechpartner, Versorgungssicherheit und Erfüllung individueller Bedürfnisse. Pflege wird unter höchstem Zeitdruck, häufig durch gering qualifizierte Assistenten erbracht. Die Zeitintervalle von medizinischer Überwachung werden gestreckt, Komplikationen dadurch oft zu spät erkannt. Das darf nicht so bleiben!“, so die Referentin weiter. Der DBfK fordert Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr auf, mit der neuen gesetzlichen Regelung dafür zu sorgen, dass die zusätzlichen Finanzmittel nun unmittelbar der Patientenversorgung zugute kommen. Sie dürfen keinesfalls in Investitionsfinanzierung, Mengenausweitung oder sonstigen ökonomischen Fehlanreizen versickern.

 


 

Quelle: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK), 17.04.2013 (tB).

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