DBfK veröffentlicht ‚Standpunkte und Informationen zum Mindestlohn in der Pflege‘

 

Berlin (12. August 2010) – Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat heute ein Positionspapier zur politischen Bedeutung und Umsetzung des Mindestlohns für Pflegende veröffentlicht. Angesichts vieler Anfragen seit Inkrafttreten der Verordnung am 1. August 2010 in allen DBfK-Geschäftsstellen soll damit die nötige Transparenz bei der Umsetzung geschaffen werden. Gleichzeitig bezieht der Verband mit dem Papier klar Stellung:

 

  • Die nun definierte Lohnuntergrenze gilt keinesfalls für Pflegefachkräfte.
  • Qualifizierte Arbeit hat ihren Preis, nur so kann Qualität gesichert werden.
  • Lohndumping fördert Nachwuchsmangel.
  • Ost-West-Unterschiede in der Vergütung verschärfen den Pflegefachkräftemangel in Ostdeutschland.

 

Der DBfK fordert die Pflegefachkräfte ausdrücklich auf, sich nicht länger mit miserablen Löhnen abspeisen zu lassen, sondern ggfs. den Arbeitgeber zu wechseln.

 

Das Positionspapier mit integrierten Informationen für Betroffene ist als Download abzurufen unter www.dbfk.de/service/download/berufspolitik.php

 


 

Quelle: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK), 12.08.2010 (tB).

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