Der Drei-Länder-Wundpreis 2012 der Fondation Urgo

 

Abgabe bis 31. Dezember 2012

 

Sulzbach (28. März 2012) – Förderung von Wissenschaft und interdisziplinärer Kooperation über Landesgrenzen hinaus: Aus dem URGO Forschungspreis wird der Drei-Länder-Wundpreis 2012 der Fondation URGO. Der URGO Forschungspreis wurde ins Leben gerufen, um wissenschaftliche Projekte auf dem Gebiet der hydroaktiven Wundversorgung nachhaltig zu fördern und zu unterstützen. Die gemeinnützige Stiftung „Fondation URGO“ – Initiator des Preises – trägt nun der zunehmenden Internationalisierung der Forschung Rechnung – und lobt den Preis ab 2012 als Drei-Länder-Wundpreis (Deutschland, Österreich, Schweiz) aus.


Ziel der Fondation URGO ist es, neben der Prophylaxe und Diagnostik auch die praktische Umsetzung wirksamer Therapiemaßnahmen zu verbessern – durch Kommunikation mit den Fachkreisen, durch Information der Öffentlichkeit und vor allem durch die Förderung innovativer Ideen. Im Vordergrund steht dabei der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis.


Chronische Wunden: Komplexe Probleme verlangen nach innovativen Lösungen

Angesichts der demographischen Entwicklung steigen die Anforderungen an das Gesundheitssystem im Hinblick auf die Versorgung von Menschen mit chronischen Wun- den ständig. Das gilt umso mehr, wenn Grunderkrankungen mit stark zunehmender Tendenz – hier steht der Diabetes mellitus an vorderster Stelle – die Abheilprozesse negativ beeinflussen und die Lebensqualität der Betroffenen beeinträchtigen. Die Aufgaben, die medizinisch und pflegerisch zu bewältigen sind, werden zunehmend komplexer, weshalb es immer wieder neuer Forschungsanstrengungen bedarf.


Im Fokus steht die interprofessionelle Zusammenarbeit – jetzt auch vor internationalem Hintergrund

Das reibungslose Zusammenspiel von ärztlicher und pflegerischer Kompetenz und die Einhaltung von Standards bilden die Grundlage für eine optimale Wundbehandlung. Angesichts der volkswirtschaftlichen Dimension werden Forschungsvorhaben zur Verbesserung des Wundmanagements sowie die Optimierung von Versorgungsstrukturen – auch unter Kosten-/Nutzen-Aspekten – immer notwendiger. Unter diesem Aspekt kommt insbesondere der Förderung und Unterstützung interprofessioneller Kooperationen eine immer stärkere Bedeutung zu. Umso wichtiger wird hier auch der Erfahrungsaustausch auf internationaler Ebene, der dem Wissenstransfer eine breitere Basis verschafft. Diesen zu unterstützen ist ein Ziel des Drei-Länder-Wundpreises der Fondation URGO.

Weitere Informationen zu den Aktivitäten und Hintergründen der "Fondation Urgo" in anderen europäischen Ländern finden Sie auf folgender Webseite (www.fondation-urgo.fr/, französisch).

Im Jahr 2010 vergab die „Fondation Urgo“ den Forschungspreis im Rahmen eines Festabends am 10. Mai 2011 in Bremen an zwei Hauptpreisträger und drei Preisträger.

Auch im Jahr 2012 wird die "Fondation Urgo" wieder Arbeiten auszeichnen.

 
Nachfolgend finden Sie alle detaillierten Informationen zum Drei-Länder-Wundpreis 2012 der Fondation URGO.

 

 


 

Quelle: URGO, 28.03.2012 (tB).

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