Bayer LogoBepanthen® Wund- und Heilsalbe unterstützt Therapie bei aktinischen Keratosen

  • Therapie der aktinischen Keratose erfolgt häufig mit ablativen Laserverfahren1
  • Bepanthen® Wund- und Heilsalbe fördert die Wundheilung nach einer Lasertherapie stärker als Vaseline und wirkt antiinflammatorisch.2
  • Dieses Ergebnis steht im Einklang mit vielseitigen Untersuchungen an Hautmodellen.3

Leverkusen (9. September 2019) – Derzeit werden in Deutschland etwa 1,7 Millionen Menschen aufgrund einer aktinischen Keratose behandelt. Man geht davon aus, dass diese Zahl in den nächsten Jahren entsprechend der demografischen Entwicklung weiter ansteigen wird.1



UV-Strahlung als Hauptrisikofaktor für aktinische Keratosen

Die aktinische Keratose ist eine präkanzerogene Hautläsion, eine Vorstufe des Plattenepithelkarzinoms. Ursache ist vorwiegend eine chronische UV-Exposition, wobei der Zusammenhang von kumulativer UV-Dosis und dem Auftreten der Läsionen als belegt gilt.1 „Risikofaktoren einer aktinischen Keratose sind ein heller Hauttyp, häufige UV-Expositionen, Immunsuppression, ein höheres Alter sowie ein postitive Familienanamnese“, erklärte die niedergelassene Dermatologin Heike Heise, Düsseldorf. 


Hoher Stellenwert von CO2-Lasern bei der Therapie der Präkanzerosen

„Zur Therapie der aktinischen Keratose stehen der aktuellen Leitlinie zufolge eine Reihe an Interventionsmöglichkeiten zur Verfügung, die in der klinischen Praxis häufig kombiniert werden“, so Professor Dr. Jens-Malte Baron, Aachen, und ergänzte: „Die Behandlung mit ablativen Laserverfahren – beispielsweise mit einem CO2-Laser – empfiehlt sich für einzelne oder multiple Läsionen der aktinischen Keratose (Grad I-III nach Olsen) sowie bei Feldkanzerisierung immunkompetenter Patienten.“1 

„Die Auswahl einer bestimmten Therapieoption erfolgt entsprechend den individuellen Bedürfnissen des Patienten und hängt unter anderem von der Anzahl an Läsionen, deren Lokalisation und Invasionstiefe, dem Alter des Patienten, seinen eventuellen Grunderkrankungen sowie den kosmetischen Erwartungen ab“, betonte Heise.


Bepanthen® Wund- und Heilsalbe: Evidenzbasierte Empfehlung für die Nachbehandlung

Zur Nachbehandlung der laserinduzierten Hautwunden kann den Patienten Bepanthen® Wund- und Heilsalbe empfohlen werden. Einer klinischen Studie zufolge weist die Salbe insbesondere in der frühen Phase positive Effekte auf. In der Untersuchung wurde die lichtgeschädigte Haut der Patienten mit einem ablativen CO2-Laser abgetragen.

Anschließend behandelten die Teilnehmer die entstandene Läsion mit Bepanthen® Wund- und Heilsalbe oder Vaseline, der aktuellen Empfehlung des Laserherstellers. In den ersten Tagen nach dem Eingriff fiel die Messung des relativen Wunddurchmessers unter der Wund- und Heilsalbe signifikant günstiger aus als unter Vaseline. Dies galt auch für die visuellen Beurteilungen der Wunde durch den Arzt sowie die kosmetische Beurteilung durch Arzt und Patient.2 

Baron hob hervor: „Die Studie mit Bepanthen® Wund- und Heilsalbe zeigt, dass Dexpanthenol-haltige Salben insbesondere, wenn sie direkt nach der abtragenden Behandlung beispielsweise mit einem CO2-Laser angewendet werden, die Wundheilung beschleunigen und antientzündlich wirken können.“

Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit Daten einer Untersuchung mit einem humanen 3D-Hautmodell, das laserinduzierte Hautwunden aufwies: Die topische Behandlung des Modells mit Dexpanthenol-haltigen Emulsionen führte im Vergleich zu Vaseline zu einer Verbesserung des Wundverschlusses.3 


Bepanthen® Wund- und Heilsalbe auch nach photodynamischer Therapie in Kombination mit Lasersystem

Der Behandlung der aktinischen Keratose mit einem Laser folgt häufig eine photodynamische Therapie. Bei diesem Verfahren wird die Lichtempfindlichkeit der Haut durch die Anwendung eines Topikums erhöht und das Areal anschließend mit Licht einer bestimmten Wellenlänge bestrahlt. „Auch nach einer photodynamischen Therapie legen wir unseren Patienten die Anwendung von Bepanthen® Wund- und Heilsalbe nahe um die Wundheilung der kleinen, oberflächlichen Wunden zu unterstützen. Eine kleine Umfrage unter Patienten unserer Praxis zeigte, dass damit die Rötung des behandelten Areals schneller zurückging, weniger Schmerzen auftraten und sich die Krusten schneller ablösten“, so Heise.


Darauf kommt es an: Dexpanthenol und ein atmungsaktiver Salbenfilm

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe enthält fünf Prozent Dexpanthenol, den stabilen Alkohol der Pantothensäure, einer Komponente des Coenzyms A. Dieses Coenzym ist essenziell für die Aufrechterhaltung einer normalen epithelialen Funktion und Homöostase.

Dexpanthenol dringt gut in die Haut ein, hilft bei der Stabilisierung der Hautbarrierefunktion und stimuliert die Hautregeneration. Aber nicht nur Dexpanthenol ist entscheidend, sondern auch die Formulierung des topischen Arzneimittels: Der „atmungsaktive“ Salbenfilm, den Bepanthen® Wund- und Heilsalbe auf der Haut bildet, ermöglicht den Austausch von Gasen, wie Wasserdampf und vermeidet einen okklusiven Effekt.


Literatur

  1. S3-Leitlinie Aktinische Keratose und Plattenepithelkarzinom der Haut, Juni 2019, https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/032-022OLl_S3_Aktinische_KeratosenPlattenepithelkarzinom-PEK_2019-07.pdf
  2. Heise R et al., Cutan Ocul Toxicol. 2019 Sep;38(3):274-278 3) Marquardt Y et al., Laser Surg Med 2015;47:257-265

 
 
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Quelle: Pressekonferenz „Bepanthen® – aktinische Keratose“, Mönchengladbach, 09.09.2019, unterstützt durch Bayer Vital GmbH, Leverkusen (tB).