Deutscher Krebskongress 2020

Die GSK-Vision in der Onkologie:
Ein Katalysator für transformative Medizin

 

  • Access-to-Medicine-Index: Auszeichnung für GSK zum sechsten Mal in Folge
  • 16 onkologische Wirkstoffe sind in der klinischen Entwicklung
  • Mit der medizinischen Community und Patienten gemeinsam Therapien entwickeln

 

München (24. Februar 2020) — „Do more, feel better, live longer“ – so die Vision von GSK. Erlebbar wird sie durch innovative und moderne Therapien in z.B. den Bereichen Atemwege, HIV oder Onkologie sowie Impfstoffe und Consumer-Produkte. Eine wesentliche Voraussetzung, um erfolgreiche Produkte hervorzubringen, die das Leben von Menschen verbessern, ist die Forschung und Entwicklung (F&E). Daher investiert GSK jeden Tag ca. 12 Millionen EUR in diesen Bereich. 2018 betrugen die Gesamtausgaben rund 5 Milliarden EUR. Im selben Jahr wurden in Deutschland 48 Studien mit über 9.000 Patienten an ca. 450 Forschungseinrichtungen durchgeführt.

„Eine Anerkennung dafür, dass GSK als forschendes Gesundheitsunternehmen die richtige Balance zwischen kommerziellem Erfolg, nachhaltigem Agieren und sozialem Engagement findet, ist die Auszeichnung mit dem Access zu Medicine Index“, meinte Andreas Krause, Projekt Integration Lead, GSK Deutschland. Dieser ist eine Initiative der non-profit Access to MedicineStiftung und bewertet die 20 führenden Pharma-Unternehmen im Hinblick darauf, wie fair sie den Zugang zur Gesundheitsversorgung gestalten – insbesondere in den Entwicklungsländern. Der Index zeichnete GSK zum sechsten Mal in Folge seit Einführung des Indexes im Jahre 2008 aus.

Um in der Forschung und Entwicklung weiterhin Vorreiter zu sein, kooperiert GSK mit einer der weltgrößten genetischen und phänotypischen Datenbank 23andME. Ziel ist es, Erkenntnisse zu sammeln und neue „Targets” zu entdecken, die das Fortschreiten von Erkrankungen aufhalten und Therapien zu entwickeln, bei denen es einen hohen medizinischen Bedarf gibt. In Deutschland zählt Cellzome zur F&E-Organisation von GSK. Proteomische Massenspektrometrie und Screening-Fähigkeiten ermöglichen ein besseres Wissen über „Targets“ und deren Interaktionen mit anderen Substanzen in den frühen Phasen der Arzneimittelentdeckung.

Stichwort Nachhaltigkeit: GSK hat sich verpflichtet seinen ökologischen Fußabdruck bis 2030 um 25% zu reduzieren. Erreicht wird dies u.a. durch eine Reduzierung von Emissionen, nachhaltigem Wassermanagement und einer Verwendung von nachhaltigen Rohstoffen in den Produkten.


GSK-Onkologie Powerhouse: Wissenschaft + Technologie + Kultur

Die neuen Lösungen, die GSK auf den Markt bringen wird, sind das Ergebnis von Forschung und Entwicklung, die noch vor der Transaktion mit Novartis im Jahr 2015 angelaufen sind, weiterverfolgt wurden und jetzt sukzessive marktreif werden. Mit Tesaro wurde im Jahre 2019 ein agiles Unternehmen mit hochqualifizierten Mitarbeitern und Produkten sowie Wirkstoffen mit medizinischem Mehrwert ein Teil von GSK. Damit verschmilzt bei der Forschungs- und Entwicklungsarbeit die Handlungsfreiheit eines Start-ups mit den Ressourcen und Fähigkeiten eines globalen Pharmaunternehmens.

Die Pipelines beider Unternehmen ergänzen sich hervorragend und beinhalten Wirkstoffe in den folgenden vier Schlüsselbereichen: Immunonkologie, Zelltherapie, Epigenetik und synthetische Letalität. Insgesamt 16 Substanzen, die für Patienten mit zahlreichen Krebsarten klinisch entwickelt werden, sollen künftig Patienten ein besseres Leben ermöglichen. Ziel ist es, auf der Grundlage eines breit gefächerten Portfolios an Substanzen einen nachhaltigen Fluss neuer Therapien zu erreichen, bei denen Modalitäten wie kleine Moleküle, Antikörper, AntikörperWirkstoffkonjugate und Zellen entweder allein oder in Kombination zum Einsatz kommen.

Dafür arbeitet GSK eng mit der medizinischen Community und Patienten zusammen, um Therapien zu entwickeln, die konsequent am medizinischen Bedarf ausgerichtet sind. Gerade dort, wo der medizinische Fortschritt den größten Unterschied macht und Patienten schnell Lösungen benötigen. „Es gilt die rasanten Fortschritte in Wissenschaft und Technologie zu nutzen, um neue Ziele, Mechanismen und potenzielle Medikamente zu identifizieren, welche die nächste Welle innovativer Arzneimittel für Patienten mit Krebserkrankungen hervorbringen“, skizzierte Dr. Andreas Konieczny, Medical Head of Oncology, GSK Deutschland.

Entwickelt wird nicht nur alleine sondern auch in strategischen Partnerschaften wie z.B. mit der Merck KGaA. Dabei geht es um eine gemeinsame Entwicklung und Vermarktung von M7824 (bintrafusp alfa). Diese neuartige Immuntherapie hat das Potenzial bei vielen schwer zu behandelnden Krebsarten, wie z.B. dem kleinzelligem Lungenkarzinom, einen Mehrwert bieten zu können.


Vorreiterrolle in der Onkologie: Zejula, Belantamab Mafodotin et al.

Kommerziell verfügbar ist bereits der PARP-Inhibitor Zejula (Niraparib) als Erhaltungstherapie für Patientinnen mit rezidiviertem, fortgeschrittenem Ovarialkarzinom. Weiterhin bereichern der Anti-PD-1-Antikörper (Dostarlimab, TSR-042) und weitere Onkologie-Produkte von TESARO, darunter Antikörper gegen TIM-3 (T-cell-immunoglobulin and mucin domain-3) und LAG-3 (Lymphocyte-activation gene-3) die GSK Onkologie Pipeline.

Als erstes Produkt der neuen GSK-Onkologie-Pipeline wurde die Zulassung von Belantamab Mafodotin für mehrfach vorbehandelte Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplen Myelom sowohl bei der amerikanischen Food And Drug Administration (FDA) als auch der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) beantragt. Belantamab Mafodotin ist ein Immunkonjugat, das einen humanisierten monoklonalen Antikörper gegen das B-Zell-Reifungs-Antigen (BCMA) beeinhaltet, der über eine nicht spaltbare Verbindung mit dem zytotoxischen Wirkstoff Auristatin F konjugiert ist. Die EMA akzeptierte im Februar 2020 die Zulassung im beschleunigten Zulassungsverfahren. Mit der Zulassung wird voraussichtlich im 3. Quartal 2020 gerechnet.

Übrigens forscht GSK seit mehr als 40 Jahren in der Onkologie. Das erste marktreife Produkt war 1990 der Serotonin-3-Antagonist Zofran, der die antiemetische Therapie onkologischer Patienten revolutionierte, deren Lebensqualität nachhaltig verbesserte und viele moderne onkologische Therapien überhaupt erst ermöglichte.


Über GSK

GSK – eines der weltweit führenden forschenden Gesundheitsunternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen. In Deutschland gehört GSK zu den wichtigsten Anbietern medizinischer Produkte und engagiert sich darüber hinaus in vielfältigen sozialen Projekten: So unterstützen wir „wellcome – für das Abenteuer Familie“ und den „Förderverein Bildung für kranke Kinder und Jugendliche München e.V.“. Zudem stellt GSK seine MitarbeiterInnen einen Tag im Jahr am so genannten „OrangeDay“ frei, um in sozialen Einrichtungen mitzuhelfen. Seit 2013 besteht eine einzigartige weltweite Partnerschaft mit der Nichtregierungsorganisation „Save the Children“, die das Ziel hat, einer Million Kindern in Entwicklungsländern das Leben zu retten.

 


Quelle: GlaxoSmithKline, 24.02.2020 (tB).

Schlagwörter: , ,

MEDICAL NEWS

Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
New guidance on how to diagnosis and manage osteoporosis in…
Starting the day off with chocolate could have unexpected benefits
Better mental health supports for nurses needed, study finds

SCHMERZ PAINCARE

Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern

DIABETES

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ gibt…
Toujeo® bei Typ-1-Diabetes: Weniger schwere Hypoglykämien und weniger Ketoazidosen 
Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…

ERNÄHRUNG

Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

ONKOLOGIE

Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung

MULTIPLE SKLEROSE

NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
Verzögerte Verfügbarkeit von Ofatumumab (Kesimpta®)
Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte…
Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose
Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung