Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2020 findet
vom 21. bis 25. Juli 2020 online statt

 

Berlin (14. Mai 2020) — Der Deutsche Schmerz- und Palliativtag findet vom 21. bis 25. Juli 2020 online statt. Die Entscheidung für einen virtuellen Kongress anstelle einer Präsenzveranstaltung hat der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) heute getroffen. Grund dafür sind die anhaltende COVID19-Pandemie sowie die daraus resultierenden Einschränkungen für Veranstaltungen.

„Ich freue mich, dass wir unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern trotz dieser Situation auch in diesem Jahr aktuelle und praxisrelevante Informationen anbieten können“, sagt Dr. Johannes Horlemann, Präsident der DGS.

Ursprünglich sollte der Deutsche Schmerz- und Palliativtag 2020 in Leipzig stattfinden unter dem Schwerpunkt „Schmerzmedizinische Versorgung älterer Menschen“. Das geplante Thema bleibt erhalten – nur das Format ändert sich. In den nächsten Tagen und Wochen wird das Planungskomitee des Deutschen Schmerz- und Palliativtages das geplante Programm auf das Online-Format anpassen und das aktuelle Kongressprogramm schnellstmöglich veröffentlichen. Eine Zertifizierung des Online-Formates ist beantragt.

Um Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, neben ihren beruflichen Verpflichtungen am Online-Kongress teilzunehmen, werden die Symposien und Seminare von ursprünglich drei auf jetzt fünf Tage verteilt, und zwar von Dienstag, 21. Juli bis Samstag, 25. Juli 2020:

  • Dienstag bis Freitag jeweils nachmittags bis abends,
  • am Samstag vormittags bis 13:00 Uhr.

Detaillierte Informationen dazu folgen.

Auch beim virtuellen Deutschen Schmerz- und Palliativtag werden Teilnehmer die Möglichkeit haben, sich interaktiv einzubringen, Fragen zu stellen und mit den Referenten zu diskutieren. Ebenso werden Industriepartner auf der virtuellen Plattform die Möglichkeit haben, sich den Teilnehmern zu präsentieren. Über weitere Details (z. B. Gültigkeit von bereits bestehenden Anmeldungen) wird die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin in den nächsten zwei Wochen auf ihrer Homepage sowie in ihren Newslettern informieren.

 

 

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) ist mit rund 4.000 Mitgliedern und 125 Schmerzzentren die führende Fachgesellschaft zur Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen. In enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Schmerzliga e. V. ist es ihr vorrangiges Ziel, die Lebensqualität dieser Menschen zu verbessern – durch eine bessere Diagnostik und eine am Lebensalltag des Patienten orientierte Therapie. Dafür arbeiten die Mitglieder der DGS tagtäglich in ärztlichen Praxen, Kliniken, Schmerzzentren, Apotheken, physiotherapeutischen und psychotherapeutischen Einrichtungen interdisziplinär zusammen. Der von der DGS gestaltete jährlich stattfindende Deutsche Schmerz- und Palliativtag zählt seit 1989 auch international zu den wichtigen Fachveranstaltungen und Dialogforen. Aktuell versorgen gut 1.200 ambulant tätige Schmerzmediziner die zunehmende Zahl an Patienten. Für eine flächendeckende Versorgung der 3,4 Millionen schwerstgradig Schmerzkranken wären mindestens 10.000 ausgebildete Schmerzmediziner nötig. Um eine bessere Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen zu erreichen, fordert die DGS ganzheitliche und bedürfnisorientierte Strukturen – ambulant wie stationär – sowie eine grundlegende Neuorientierung der Bedarfsplanung.

 

 


Quelle: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V., 14.05.2020 (tB).

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