DGEM-Jahrestagung: 14. bis 16. Juni 2012 in Nürnberg

Ernährung 2012: Kindermenü, Seniorenteller, Trinknahrung – Ernährung für alle Lebensphasen 

 

Frühregistrierung bis Ende April 2012

 

Berlin (11. April 2012) – Zum Kongress „Ernährung 2012: Kindermenü – Seniorenteller – Trinknahrung: Ernährung für alle Lebensphasen“ vom 14. bis 16. Juni 2012 in Nürnberg ist ab sofort eine Online-Anmeldung möglich. Bis Ende April gelten noch die Frühbucherpreise. Die Dreiländertagung der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. (DGEM) mit der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft Klinische Ernährung (AKE) und der Gesellschaft für Klinische Ernährung der Schweiz (GESKES) findet das zweite Mal gemeinsam mit der Jahrestagung des Verbandes der Oecotrophologen e.V. (VDOE) statt. Aktiver Kooperationspartner sind außerdem der Verband der Diätassistenten (VDD) – Deutscher Bundesverband e.V. und der Berufsverband der Ernährungsmediziner e.V. (BDEM).

 

 

Ernährung 2012: Interdisziplinäre und interprofessionelle Ausrichtung

 

„Jedes Alter hat seine spezifischen Anforderungen an eine optimale Ernährung. Addieren sich Erkrankungen hinzu, so ergeben sich zusätzliche Herausforderungen – nicht nur in der Ernährungsberatung und -therapie. Ernährungsmediziner, Ernährungswissenschaftler und verwandte Berufsgruppen sind auch bei der Erforschung von Zusammenhängen zwischen Ernährung und Funktionalität, der Wirkung bestimmter Nahrungskomponenten und der Entwicklung spezifisch adaptierter Produkte gefragt. Deshalb haben wir den Kongress thematisch sehr breit, interdisziplinär und interprofessionell ausgerichtet“, so die Kongresspräsidenten Professor Cornel Sieber, DGEM-Präsident, und Dr. Andrea Lambeck, Vorstandsvorsitzende des VDOE.

 

 

Breite Themenpalette: Vom geriatrischen Patienten bis zur Versorgungsforschung

 

Neben dem Schwerpunktthema „Der geriatrische Patient“ reicht die Themenpalette von der Prävention über die Diagnostik bis zur Therapie, von der Mangelernährung bis zur Adipositas, von der perinatalen Prävention bis zu Fragen der Ethik am Lebensende. Mikrobiotika, Kohlenhydrate, Gehirnnahrung und BMI sowie gesundheitsökonomische Aspekte und die Versorgungsforschung stehen ebenfalls im Fokus.

Zusätzlich können die Kongressteilnehmer zwei Module des Weiterbildungsprogramms „Life Long Learning“ der Europäischen Gesellschaft für Stoffwechsel und klinische Ernährung (ESPEN) belegen, um sich für bestimmte Schwerpunkte zu qualifizieren. Die Module „Geriatrie“ und „Perioperative Ernährung“ stehen allen an der Ernährungstherapie beteiligten Berufsgruppen offen. Sie werden ausnahmsweise in Deutsch angeboten, umfassen fünf Unterrichtstunden und schließen mit einem Testat ab.

Das Kongressprogramm wird durch eine Ausstellung, Symposien und acht praxisorientierte Expertentreffs zu den Themen Kurzdarmsyndrom, Histaminunverträglichkeit, Ess-Störungen, Bariatrische Chirurgie, Nüsse in der Allergologie, HIV/Aids, Onkologie und Health Claims ergänzt. Im Rahmen der Ausstellung präsentieren sich über 40 Unternehmen, Institutionen und Organisationen mit ihren Produkten und Dienstleistungen.

 

 

DGEM Forschungsförderung 2012: Anschub- oder Ergänzungsförderung für Forschungsprojekte

 

Die DGEM verleiht während der Kongresseröffnung die Forschungsförderung 2012 an ein ernährungsmedizinisches Projekt mit hoher klinischer bzw. therapeutischer Relevanz und an ein Projekt aus der Grundlagenforschung. Die ausgewählten Studienprojekte des Jahres 2012 sowie Ergebnisse der Forschungsprojekte der vergangenen Jahre werden von ihren Initiatoren vorgestellt werden.

Weitere Informationen zum Kongress und das detaillierte Programm:
www.ernaehrung2012.de  und www.dgem.de

 


Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. (DGEM), 11.04.2012 (tB).

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