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Positionspapier und Weiterbildungsempfehlung für die außerklinische Intensivpflege

Berlin (2. März 2016) – Die Entwicklungen in Notfall- und Intensivmedizin führen dazu, dass heute mehr Menschen schwerste Erkrankungen und Unfälle überleben als noch vor Jahren. Manche dieser Patienten bleiben auch nach dem Krankenhausaufenthalt medizinisch-technisch auf intensive Unterstützung angewiesen. Der Bedarf an spezieller Krankenbeobachtung und fachlich versierter Intensivpflege steigt – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Klinik.

Für den zunehmend wichtiger werdenden Bereich der außerklinischen Intensivpflege verabschiedete der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege (DGF) aktuell ein Positionspapier und eine Weiterbildungsempfehlung. Im Positionspapier sind personelle und strukturelle Anforderungen für professionelle Anbieter ambulanter Intensivpflege definiert. Die Frage der Mindestqualifikation aller unmittelbar am Patienten arbeitenden Pflegenden beantwortet die DGF mit der Veröffentlichung eines Rahmenlehrplans für eine 120-stündige Weiterbildung, die zusätzlich zur 3-jährigen Pflegeausbildung absolviert werden soll.

„Ohne qualifizierte Weiterversorgung mit außerklinischer Intensivpflege wäre für viele Patienten ein Leben außerhalb des Krankenhauses nicht möglich. Zur Qualitätssicherung können Bildungsanbieter das Rahmencurriculum der DGF kostenlos verwenden und ihre Weiterbildungsmaßnahme nach der DGF Empfehlung konzipieren“, so Lothar Ullrich, 1. Vorsitzender der DGF.

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Quelle: Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF), 02.03.2016 (tB).

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