DGSS vergibt neuen Förderpreis an Schmerzforscher

Neuerungen in der rückenmarksnahen Schmerztherapie

Boppard (5. Mai 2008) – Innovationen oder therapeutische Erkenntnisse zur rückenmarksnahen Schmerztherapie (intrathekale Schmerztherapie) prämiert die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) mit einem neuen Förderpreis. Forscher können sich bis zum 1. Juli um den mit 5.000 Euro dotierten Preis bewerben, der von der Eisai GmbH, Frankfurt am Main, gestiftet wird. Die Verleihung findet beim Deutschen Schmerzkongress in Berlin (8. bis 11. Oktober 2008) statt.

Linderung chronischer und akuter Schmerzen

Die intrathekale Schmerztherapie, bei der Schmerzmittel über einen Katheter direkt in die Nähe des Rückenmarks gegeben werden, wird hauptsächlich zu Linderung chronischer Schmerzen eingesetzt, aber auch als Betäubung bei akuten Schmerzen, beispielsweise bei Geburten. Ärzte, Psychologen und Naturwissenschaftler können Arbeiten aus der klinischen oder Grundlagenforschung einreichen, die in den vergangenen zwei Jahren in einer wissenschaftlichen Zeitschrift mit Peer-Review-Verfahren in deutscher oder englischer Sprache veröffentlicht oder zum Druck angenommen sind.

Die Arbeiten sind in jeweils fünffacher Ausfertigung einzusenden

An den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V.
Herrn Prof. Dr. Rolf-Detlef Treede
DGSS-Geschäftsstelle
Obere Rheingasse 3
56154 Boppard


Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) vom 05.05.2008.

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