MEDIZIN

DOC-CHECK LOGIN

DGVS-Kongress 2019

Auf einen Blick: Asacol® 1.600 mg

 

  • Mehr Freiheit für Patienten mit Colitis ulcerosa

 

Wiesbaden (4. Oktober 2019) — Colitis ulcerosa (CU) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Dickdarm-Schleimhaut, die meist in Schüben verläuft. Die Symptome der Erkrankung variieren: Kennzeichnend sind Bauchschmerzen, häufiger Stuhldrang und blutige Durchfälle. Bei leichter bis mittelschwerer CU ist das nebenwirkungsarme Mesalazin (5-ASA) der Therapie-Goldstandard. In den meisten Fällen lässt sich damit eine Remission erreichen und lange aufrechterhalten. Voraussetzung ist, dass die Patienten adhärent bleiben und die verschriebene Medikation in der vereinbarten Dosierung konsequent einnehmen. In der Behandlungsrealität neigen jedoch bis zu 60 Prozent der Patienten dazu, ihre Medikation nicht mehr wie verschrieben zu nehmen, wenn die CU-Beschwerden  nachlassen.1 Damit steigt die Wahrscheinlichkeit für erneute Krankheitsschübe: Nicht-adhärente* Patienten haben ein mehr als fünffach höheres Rezidivrisiko im Vergleich zu adhärenten Patienten.2

Mesalazin-Präparate sollten bevorzugt als tägliche Einmalgabe verabreicht werden3, was potenziell vorteilhaft für die Adhärenz ist: Studiendaten zu Mesalazin zeigten die Überlegenheit der 1x täglichen Einnahme im Vergleich zur 2x täglichen Anwendung bei CU-Patienten mit aktiver Erkrankung und in Remission.4,5 Zu einer besseren Einhaltung der Behandlung kann auch die Berücksichtigung der vom Patienten bevorzugten Darreichungsform beitragen. So ergab eine kürzlich veröffentlichte Studie im Auftrag von Tillotts bei 380 Patienten mit leichter bis mittelschwerer CU, dass 67 Prozent der Befragten Tabletten bevorzugten. 29 Prozent der Patienten würden sich für Granulat und weitere 4 Prozent für andere Darreichungsformen entscheiden.6 Das Ziel sollte also sein: So wenig wie möglich Einnahmen und die Verordnung einer vom Patienten bevorzugten Darreichungsform.

Seit dem 1. Oktober 2019 ist Asacol® 1600 mg zur Behandlung der leichten bis mittelschweren CU verfügbar.7 Die neue Formulierung enthält mit 1600 mg Wirkstoff die bislang höchste Mesalazin-Einzeldosis in einer geschmacksneutralen Tablette, was die 1x tägliche Gabe erleichtert. Um eine gezielte Wirkstofffreisetzung im gesamten Kolon zu gewährleisten, nutzt die neue Tablette die innovative OPTICORETM-Technologie.7,8,9

Werbung

Das sehr gute Wirkungs- und Nebenwirkungsprofil von Asacol® 1600 mg bestätigte eine Studie mit 817 Patienten in Europa und Kanada – die größte jemals durchgeführte Studie zur Remissionsinduktion mit Mesalazin bei leichter bis mittelschwerer CU. Eine Besonderheit der Studie: Es wurden auch die Eskalation und die Deeskalation von Mesalazin untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass selbst primäre Non-Responder nach einfacher Dosis-Eskalation von Asacol® 1.600 mg eine hohe Therapieansprechrate erreichten, ohne dass die Nebenwirkungsrate anstieg.9

Asacol® 1600 mg wird mahlzeitenunabhängig als tägliche Einmalgabe von 1-3 Tabletten angewendet. Die Erhaltungstherapie erfolgt als 1×1 Gabe.9 Damit lässt sich die Dosierung einfach auf die Patientenbedürfnisse abstimmen – für eine effektive, individuelle und alltagstaugliche Therapie der CU mit Mesalazin.

 

Tillotts Pharma ist spezialisiert auf die Behandlung von Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts. Im Fokus stehen chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, mikroskopische Kolitis sowie ein Präparat zur Vorbereitung der Darmspiegelung. Tillotts engagiert sich als kompetenter und zuverlässiger Partner für die Gesundheit des Verdauungssystems und entwickelt innovative Lösungen zur Verbesserung der Lebensqualität der Patienten.
Die Tillotts Pharma GmbH mit Sitz in Berlin und Rheinfelden (Baden) ist eine Tochter der Schweizer Tillotts Pharma AG. Mehr als 300 Mitarbeiter weltweit koordinieren die Entwicklung und Produktion, Ein- und Auslizensierung sowie die Vermarktung der Medikamente und Therapielösungen über Partner und eigene Niederlassungen in über 65 Ländern. Tillotts ist ein Unternehmen der japanischen Pharma-Gruppe Zeria.

 

Anmerkung

 * Nicht-adhärent war definiert als die Einnahme von weniger als 80 Prozent der verschriebenen Medikamente

 

Literaturverweise

  1. Kane SV et al. Aliment Pharmacol Ther 2010; 3: 1051-1058.
  2. Kane SV et al. Am J Med 2003; 114: 39-43.
  3. Kucharzik T et al. Z Gastroenterol 2018; 56: 1087–1169.
  4. Barth R. Ars Medici 2016; 23: 1075-1076.
  5. Dignass A et al. Clin Gastroenterol Hepatol 2009; 7: 762-769.
  6. MacKenzie-Smith L et al. Inflamm Intest Dis 2018; 3: 43-51.
  7. Fachinformation Asacol® 1600 mg; Stand Juni 2019.
  8. Varum F et al. American Association of Pharmaceutical Scientists (AAPS) Annual Meeting, 13.–17. Nov. 2016, Denver, USA; Poster 02W0200.
  9. D’Haens GR et al. Aliment Pharmacol Ther 2017; 46:292-302.

 


Quelle: Tillotts Pharma, 04.10.2019 (tB).

MEDICAL NEWS

COVID-19 pandemic sees increased consults for alcohol-related GI and liver…
The eyes offer a window into Alzheimer’s disease
Ventilating the rectum to support respiration
Screening for ovarian cancer did not reduce deaths
Fatigue, mood disorders associated with post-COVID-19 syndrome

SCHMERZ PAINCARE

Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern
Wenn Schmerzen nach einer OP chronisch werden
Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2021 – ONLINE: Schmerzmediziner, Politiker und…
Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2021 – ONLINE: COVID-19-Pandemie belastet Schmerzpatienten…

DIABETES

Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…
Minimalinvasive Geräte warnen ungenügend vor Unterzuckerung
Typ-1-Diabetes und Hashimoto-Thyreoiditis treten häufig gemeinsam auf
Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf bei Menschen mit Diabetes
„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ meldet…

ERNÄHRUNG

DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren
Gesundheitliche Auswirkungen des Salzkonsums bleiben unklar: Weder der Nutzen noch…

ONKOLOGIE

Krebs – eine unterschätzte finanzielle Herausforderung
Cannabidiol gegen Hirntumore
Assistierte Selbsttötung bei Krebspatienten: Regelungsbedarf und Ermessensspielraum
Leberkrebs: Bei welchen Patienten wirkt die Immuntherapie?
Konferenzbericht vom virtuellen Münchener Fachpresse-Workshop Supportive Therapie in der Onkologie

MULTIPLE SKLEROSE

Neue S2k-Leitlinie für Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose
Krankheitsbezogenes Kompetenznetz Multiple Sklerose: Stellungnahme zu SARS CoV 2 Impfdaten…
Schwangere mit MS: Schadet Schubbehandlung dem Ungeborenen?
Multiple Sklerose: Ein Sprung sagt mehr, als viele Kreuzchen auf…
Multiple Sklerose: Salzkonsum reguliert Autoimmunerkrankung

PARKINSON

Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung
Neuer Bewegungsratgeber unterstützt Menschen mit M. Parkinson durch Yoga
Covid-19-Prävention: besondere Vorsicht bei Patienten mit der Parkinson-Krankheit