Sanofi LogoSanofi setzt sich für die Bedürfnisse von Menschen mit Diabetes ein

Kontinuität im Diabetesmanagement

Frankfurt am Main (30. Januar 2020) – Aktuellen Zahlen der International Diabetes Federation (IDF) zufolge nimmt die Zahl der Menschen mit Diabetes weiter zu – weltweit sind derzeit etwa 463 Millionen von der Stoffwechselerkrankung betroffen, 9,5 Millionen von ihnen leben in Deutschland.1 „Um den Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden, stellt Sanofi mit Lantus® (Insulin glargin 100 Einheiten [E]/Milliliter [ml]), Toujeo® (Insulin glargin 300 E/ml), Apidra® (Inuslinglulisin) und dem Biosimilar Insulin lispro Sanofi wesentliche Behandlungsoptionen zur Verfügung,“ erklärte Professor Dr. W. Dieter Paar, Direktor Medizin, Sanofi Deutschland,* und ergänzte: „Am Standort Frankfurt fertigen wir pro Tag mehr als eine Million Pens wie den SoloStar®.“



Insuline behalten hohen Stellenwert bei der Therapie des Typ-2-Diabetes

Um die Therapie bei Bedarf rechtzeitig zu intensivieren, sieht der aktuelle Konsensus Bericht von ADA (American Diabetes Association) und EASD (European Association for the Study of Diabetes) alle drei bis sechs Monate eine Überprüfung der aktuellen Therapie vor.2 Die Praxisempfehlung der DDG (Deutsche Diabetes Gesellschaft) stellt klar, dass die vielfältigen Möglichkeiten der oralen antidiabetischen Therapie ggf. in Kombination mit GLP-1-Rezeptoragonisten eine notwendige Insulingabe nicht um Jahre verzögern sollten.3

„Für diese Empfehlung gibt es eine breite Evidenz, denn in nahezu allen kardiovaskulären OutcomeStudien zum Typ-2-Diabetes wurde etwa die Hälfte der Patienten auch mit einem Insulin behandelt“,47 so Dr. Tobias Wiesner, Leipzig und fuhr fort: „Insulin ist deshalb eine wichtige Therapieoption bei Typ-2-Diabetes.“


Hohes Maß an Evidenz für die Insuline von Sanofi

Für Insulin glargin 300 E/ml liegen elf randomisierte kontrollierte Untersuchungen sowie 17 RealWorld-Studien mit insgesamt etwa 200.000 Patienten vor. So zeigte die erste kontrollierte randomisierte Head-to-Head-Studie, die Insulin glargin 300 E/ml und Insulin degludec 100 E/ml bei insulinnaiven Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes verglich, dass beide Basalinsuline über die gesamte Studiendauer von 24 Wochen eine vergleichbare Blutzuckerkontrolle bei einem vergleichbaren Hypoglykämierisiko ermöglichten. Allerdings war in den ersten zwölf Wochen, der Einstellphase, die Anzahl an hypoglykämischen Ereignissen unter Insulin glargin 300 E/ml geringer als unter Insulin degludec.8

Die Ergebnisse der Studie EDITION JUNIOR9 waren die Basis für die im November 2019 von der Europäischen Kommission erteilte Zulassungserweiterung für Insulin glargin 300 E/ml, das jetzt bei Erwachsenen und Kindern ab sechs Jahren zur Behandlung von Diabetes eingesetzt werden kann.10

Auch für Insulinglulisin liegen aktuelle Studienergebnisse vor. Sie demonstrierten, dass die Umstellung des Mahlzeiteninsulins auf Insulinglulisin bei Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes die glykämische Kontrolle verbessern kann: In der Real-World-Studie IGLU-S erreichten zwölf Monate nach der Umstellung die Hälfte der Menschen mit Typ-1-Diabetes und 45 Prozent der Menschen mit Typ-2-Diabetes ihre individuellen HbA1c-Zielwerte – bei geringem Hypoglykämierisiko (keine schweren und schweren nächtlichen Hypoglykämien).11


Fixkombination von Insulin glargin 100 E/ml plus Lixisenatid jetzt verfügbar

Professor Dr. Matthias Blüher, Leipzig, begrüßte die Einführung der Fixkombination von Insulin glargin 100 E/ml plus Lixisenatid im Januar 2020. Das Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil der Fixkombination aus einem Basalinsulin (Insulin glargin 100 Einheiten/ml) und einem GLP-1Rezeptoragonisten (Lixisenatid) wurde unter anderem in der LixiLan-L-Studie untersucht. Die über 700 eingeschlossenen Patienten, die unter einer basalunterstützten oralen Therapie (BOT) keine zufriedenstellende glykämische Kontrolle erreichten, wurden mit der Fixkombination oder Insulin glargin 100 E/ml jeweils zusätzlich zu einer Metformin-Therapie behandelt. Nach 30 Wochen profitierten Patienten unter Insulin glargin (100 E/ml) plus Lixisenatid von einer effektiveren Senkung ihrer HbA1c-Werte (p < 0,0001) und mehr Patienten erreichten einen HbA1c-Wert von unter sieben Prozent im Vergleich zur Therapie mit dem Basalinsulin ohne GLP-1-Rezeptoragonisten. Das Hypoglykämierisiko war in beiden Studiengruppen vergleichbar.12

„Die Umstellung von einem Basalinsulin auf die Fixkombination ist denkbar einfach und orientiert sich am individuellen Insulinbedarf des Patienten. Für eine optimierte Blutzuckereinstellung wird eine Anpassung der Dosis auf Basis des Nüchternblutzuckers empfohlen,“13 betonte Blüher.


Anmerkung

* Veranstaltung für Fachmedien: „Sanofi – Kontinuität im Diabetesmanagement“ am 17. Januar 2020 in Berlin; Veranstalter Sanofi

 
 

Referenzen

  1. IDF-Atlas 9. Auflage 2019, verfügbar unter www.diabetesatlas.org/upload/resources/2019/IDF_Atlas_9th_Edition_2019.pdf, letzter Aufruf 22.1.2020
  2. Davies MJ et al., Diabetes Care 2018 Dec; 41(12): 2669-2701
  3. Landgraf R et al., Diabetologie 2018;13(Suppl. 2):S144-S165
  4. Davies MJ et al., Diabetologia 2018;61:2461-2498; 
  5. Marso S et al., NEJM 2016;375:311-322; 
  6. Marso P et al., NEJM 2016;375:1834-1844
  7. Zinman B et al., NEJM 2015;373:2117-2128
  8. Rosenstock J et al. Diabetes Care 2018;41:2147-2154
  9. Danne T et al., Poster P240, 45. Jahrestagung der ISPAD, Oktober 2019, Boston, Massachusetts, USA
  10. Fachinformation Toujeo®, Stand November 2019
  11. Seufert J et al., Diabetologie und Stoffwechsel 2019; 14(S 01): S75
  12. Aroda VR et al., Diabetes Care 2016; 9: 972-80
  13. Fachinformation Suliqua®, Stand September 2018

 
 
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Quelle: Sanofi 30.01.2020 (tB).