Diakonie und Caritas legen Transparenzstandards vor

Ziel: Selbstverpflichtung der Rechtsträger zu mehr Transparenz

 

Berlin (1. Dezember 2010) – Gemeinsam haben das Diakonische Werk der EKD und der Deutsche Caritasverband Transparenzstandards beschlossen. Ziel ist es, dass diese Transparenzstandards in Form einer Selbstverpflichtung der Rechtsträger in der Praxis wirksam werden. Damit wird ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Transparenz und zur Stärkung des Vertrauens der Öffentlichkeit in die Arbeit kirchlicher Wohlfahrtsverbände getan.

 

Die Transparenzstandards stellen einen bundeseinheitlichen Rahmen für die kirchlichen Wohlfahrtsverbände und der ihnen angehörigen Rechtsträger dar. Dieser Rahmen muss dabei auch den unterschiedlichen Anforderungen und Rahmenbedingungen gerecht werden. Insbesondere im Leistungsbereich müssen die jeweiligen Besonderheiten der verschiedenen Hilfebereiche berücksichtigt werden.

 

Die Transparenzstandards geben einen Mindeststandard vor. Dazu gehören ein Wirtschaftsbericht, der sich an den Veröffentlichungsstandards des Handelsgesetzbuches orientiert, ein Leistungsbericht, der u.a. Aussagen zur leistungsbezogenen Qualität macht, und ein Spendenbericht, der ausführlich Rechenschaft über den Erhalt und die Verwendung von empfangenen Spendengeldern gibt. Wesentliche Strukturdaten wie Angaben zur Corporate Governance und die Anerkennung als gemeinnützige Körperschaft gehören ebenfalls zum Pflicht-Kanon. Kann-Module wie zum Beispiel ein Ehrenamtsbericht oder Sozialbericht sollen die Bandbreite der schon heute von verschiedenen Rechtsträgern in Rechenschaftsberichten aufgegriffenen Punkte zeigen. Kann-Module sind als Anregungen zu verstehen, deren Fehlen im Geschäftsbereich ausdrücklich nicht als Zeichen mangelnder Transparenz gewertet werden darf.

 

Transparenz ist eine zentrale Grundlage für die Akzeptanz der Arbeit kirchlicher Wohlfahrtsverbände und der ihnen angeschlossenen Rechtsträger. Dies gilt in besonderer Weise für die Nutzer und Spender sowie für die allgemeine Öffentlichkeit. Dem Thema Transparenz kommt somit  für Diakonie und Caritas grundsätzliche Bedeutung zu. Die jetzt vorgelegten Transparenzstandards sollen als weiterer Baustein das Vertrauen in die Kompetenz der Einrichtungen und Dienste von Caritas und Diakonie stärken.

 

Die Transparenzstandards finden Sie hier
www.diakonie.de/02_10-DiakonieCaritas-Tranzparenzstandards_29Nov_print.pdf

 


 

Quelle: Diakonisches Werk der EKD e.V., 01.12.2010 (tB).

HERRNHUTER LOSUNGEN

MEDICAL NEWS

Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
New guidance on how to diagnosis and manage osteoporosis in…
Starting the day off with chocolate could have unexpected benefits
Better mental health supports for nurses needed, study finds

SCHMERZ PAINCARE

Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern

DIABETES

Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…
Minimalinvasive Geräte warnen ungenügend vor Unterzuckerung
Typ-1-Diabetes und Hashimoto-Thyreoiditis treten häufig gemeinsam auf

ERNÄHRUNG

Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

ONKOLOGIE

Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung

MULTIPLE SKLEROSE

NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
Verzögerte Verfügbarkeit von Ofatumumab (Kesimpta®)
Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte…
Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose
Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung