DKG zu den Milliardenüberschüssen der Krankenkassen

Ausgaben der Krankenkassen sind keine Einnahmen der Krankenhäuser

 

Berlin (7. März 2012) – Zum offiziellen Ergebnis der Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2011 erklärt der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Alfred Dänzer: Die Krankenhausausgaben der Kassen sind mit 3,7 Prozent gegenüber den bislang erwarteten bzw. behaupteten 4,2 Prozent um mehr als 10 Prozent niedriger ausgefallen.

 

Zudem ist zu berücksichtigen, dass ca. 0,5 Prozent auf das von der Bundesregierung initiierte Programm zur Förderung der Einstellung von Pflegekräften entfallen. Weiter ist zu berücksichtigen, dass für nicht zu Jahresbeginn vereinbarte, aber im Laufe des Jahres erforderlich gewordene Krankenhausbehandlungen die Krankenhäuser im nächsten Jahr 65 Prozent der zunächst vereinnahmten Entgelte an die Krankenkassen zurückzahlen müssen.

 

Deutlich niedrigere Ausgaben für die Krankenhäuser und deutlich höhere Einnahmen bei Fonds und Krankenkassen bei gleichzeitig unübersehbaren Problemen der Krankenhäuser zur Finanzierung des Personalkostenanstiegs geben dringenden Anlass, über Hilfen für die Krankenhäuser jetzt zu entscheiden.

 


 

Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), 07.03.2012 (tB).

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