Die Nr. 1 in der Schweiz, das Flector® Schmerzpflaster

 

Von Dr. med. Kerstin Warnke, Zürich, Schweiz

 

Berlin (24. Oktober 2008) – Die Sportmediziner in der Schweiz betreuen nicht nur Sportler, sie engagieren sich aktiv in der Prävention von Krankheit/Unfall und übernehmen die konservative Therapie von Verletzungen/Krankheiten am Bewegungsapparat. Dabei werden die Erfahrungen in der Behandlung von Leistungssportler zum Nutzen des allgemeinen Patienten transferiert. Epidemiologisch betrachtet sind im Sport Oberlastungsprobleme an Sehnen, Muskeln, Knochen und Gelenken, häufiger als akute Verletzungen. Diese sozusagen chronischen Verletzungen und die häufigste akute Sportverletzung, die Distorsion des oberen Sprunggelenkes, sind eine Domäne der konservativen Sportmedizin. Neben der Korrektur von statischer Fehlbelastung oder Dysfunktion im Rahmen einer physiotherapeutischen Therapie, gilt es den Schmerz, der allen Verletzungen und Krankheiten in der Regel gemeinsam ist, möglichst effektiv und vollständig auszuschalten. Ohne deutliche Schmerzreduktion ist ein effektives Training und Therapie nicht möglich. Das heute vorgestellte Flector® Schmerzpflaster erfüllt diese Vorgaben und hat sich in der Schweiz als erfolgreiches lokales Therapeutikum zur Behandlung von akuten Verletzungen und chronischen Krankheitsbildern am Bewegungsapparat, sowohl beim anspruchsvollen Leistungssportler, als auch beim „allgemeinen Patienten", bewährt.

 

Die topische Applikation des Flector® Schmerzpflasters Das Problem der topischen (=lokalen) Applikationsform ist die Aufnahme der Wirksubstanz über die Haut in die tieferen Gewebeschichten des eigentlichen Wirkortes. Dabei stellt vor allem die Hornhaut (= Stratum corneum) eine schwierig zu überwindende Barriere dar. Arbeiten verschiedene andere Diclofenac Gels mit Substanzen, die die Hornschicht aufweichen, um ein Eindringen des eigentlichen Wirkstoffes zu ermöglichen, so ist es der Firma IBSA mit dem Flector® Schmerzpflaster gelungen einen Trägerstoff zu entwickeln, der keine Verletzung/Veränderung der Hautoberfläche notwendig macht. Dieses Trägermolekül ist das Epolamin, welches Diclofenac gebunden durch die Hornhaut und Haut transportiert.

 

 

Diclofenac‑Epolamin

Diclofenac‑Epolamin ist ein sogenanntes amphiphiles Molekül, welches mit dem einen Ende seiner molekularen Struktur mit den Lipidschichten der Hornhaut interagiert und mit dem anderen Ende die weiteren Schichten der Haut bis zum eigentlichen Wirkort durchdringt. Die Bindung der Diclofenac Säure (normalerweise in Wasser unlöslich) an Epolamin verdoppelt die Löslichkeit in Fett und Wasser, wodurch die Wirkstoffkonzentration am Wirkort maßgeblich vervielfacht wurde. Dies waren notwendige Vorraussetzungen zur Entwicklung des Flector® Schmerzpflasters.

 

Wirkstoffkonzentration, Wirkung und mögliche Indikationen

Vergleichende pharmakokinetische und pharmakodynamische Studien (oral/ topisch) haben gezeigt, dass die Wirkstoffkonzentrationen, ausgehend vom Flector° Schmerzpflaster, systemisch tief, bei gleichzeitig hoher lokaler Wirkstoffkonzentration sind. Die lokale Wirkstoffkonzentration (Diclofenac) ist dabei höher als nach oraler Einnahme einer entsprechenden Tablette. Neben der besseren lokalen Konzentration, wird gleichzeitig die häufigste Nebenwirkung einer systemischen Therapie mit NSAR (Nicht Steroidale Anti­Rheumatika), die Reizung des Magen/Darm Trakts, vermieden. Die Applikationsform als Pflaster ermöglicht eine kontinuierliche Abgabe des Wirkstoffs über 12 Stunden und erzielt statistisch signifikant bessere schmerzreduzierende Ergebnisse als Placebo und andere handelsübliche Diclofenac Salze. Dies erhöht die Compliance des Patienten, gepaart mit einem angenehmen Tragekomfort (kein Schmieren, kein Auslaufen in der Tasche). Als weiterer Beweis für die Wirksamkeit des Flector® Schmerzpflasters und sinnvolle Therapie­option sind die beiden statistischen Parameter Number Needed to Treat und Effective Size aus der Evidence Based Medicine zu nennen. Mit einem NNT von 3.0 für Flector® Schmerzpflaster (andere topische NSAR 4.6, orale NSAR 3.1) und einer Effective Size von 0.77 (orale NSAR 0.40 bis 0.95) ist die Therapie mit Flector® Schmerzpflaster auch evidence based zu empfehlen (Brühlmann et al. 2006; Osiri et al. 2003; Mason et al. 2003).

 

Zusammenfassung

Die Studien und Datenlage zur Therapie mit Flector® Schmerzpflastern deckt sich mit meiner persönlichen, langjährigen Erfahrung im Leistungs‑ und Hobbysport. Die einfache, schnelle und saubere Handhabung des Pflasters, der optimale Tragekomfort, die kontinuierliche Freisetzung des Wirkstoffs über 12 Stunden und der rasche Wirkungseintritt, ohne systemische Nebenwirkungen, geben uns eine zusätzliche Therapieoption zur Behandlung der häufigsten Sportverletzungen. Ohne Schmerzreduktion sind andere sportmedizinisch therapeutische Maßnahmen nicht möglich.

 

 

Download

 

Folien zum Referat Dr. Warnke.pdf Referat Dr. Warnke.pdf (1.20 MB)

 


 

Quelle: Pressekonferenz der Firma IBSA Institut Biochimique SA zum Thema “Rasche und zielgenaue Schmerztherapie mit Flector® Schmerzpflaster – die Nr. 1 in der Schweiz jetzt auch in Deutschland“ am 24.10.2008 in Berlin (Medical Consulting Group).

MEDICAL NEWS

COVID-19 vaccines are estimated to have prevanented 20 million deaths…
Novel sleep education learning modules developed for nurse practitioners
Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
New guidance on how to diagnosis and manage osteoporosis in…

SCHMERZ PAINCARE

Aktuelle Versorgungssituation der Opioidtherapie im Fokus
Individuelle Schmerztherapie mit Opioiden: Patienten im Mittelpunkt
Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…

DIABETES

Typ-1-Diabetes: InRange – auf die Zeit im Zielbereich kommt es…
Suliqua®: In komplexem Umfeld – einfach besser eingestellt
Suliqua®: Überlegene HbA1c-Senkung  im Vergleich zu Mischinsulinanalogon
„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ gibt…
Toujeo® bei Typ-1-Diabetes: Weniger schwere Hypoglykämien und weniger Ketoazidosen 

ERNÄHRUNG

Mangelernährung gefährdet den Behandlungserfolg — DGEM: Ernährungsscreening sollte zur klinischen…
Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen

ONKOLOGIE

Krebspatienten unter Immuntherapie: Kein Hinweis auf erhöhtes Risiko für schwere…
WHO veröffentlicht erste Klassifikation von Tumoren im Kindesalter
Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!

MULTIPLE SKLEROSE

Multiple Sklerose durch das Epstein-Barr-Virus – kommt die MS-Impfung?
Neuer Therapieansatz für Multiple Sklerose und Alzheimer
„Ich messe meine Multiple Sklerose selbst!“ – Digitales Selbstmonitoring der…
Stellungnahme zur 3. Impfung gegen SARS-CoV2 bei Personen mit MS
NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen

PARKINSON

Alexa, bekomme ich Parkinson?
Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…