Arbeitnehmerfreizügigkeit ab 1. Mai

Ende des Pflegenotstandes durch osteuropäische Pflegekräfte?

 

Berlin (14. April 2011) – Arbeitgeber in Deutschland sehen inzwischen hoffnungsvoll der Öffnung des Arbeitsmarktes entgegen, um den weiter zunehmenden Pflegepersonalmangel zu entschärfen. Die anderen EU-Mitgliedstaaten mit Ausnahme Österreichs hatten bereits 2006 ihre Arbeitsmärkte geöffnet. Das führte zumindest in der Pflegebranche dazu, dass auswanderungswillige Pflegefachkräfte seitdem bereits nach Irland, Schweden oder das Vereinigte Königreich gezogen sind.

 

Einen massiven Ansturm von Pflegefachkräften auf den deutschen Arbeitsmarkt wird es daher wohl nicht geben. Auch die im Vergleich zu anderen europäischen Ländern bestehenden schlechten Arbeitsbedingungen in der deutschen Pflege werden eher dazu beitragen, dass sich osteuropäische Pflegefachkräfte in andere Länder orientieren. Den Personalmangel wird Deutschland wohl aus eigener Kraft beheben müssen.

Die ausführliche Information hier als Download (pdf, 189 KB):

http://www.dbfk.de/presse/dbfk-Info-Arbeitnehmerfreizuegigkeit-2011-04-14.pdf

 


Quelle: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), 14.04.2011 (tB).

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