Ethik

Deutscher Ethikrat

Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise

Berlin (27. März 2020) -- Die gegenwärtige Pandemie fordert unsere Gesellschaft in beispielloser Form heraus und führt zu schwerwiegenden ethischen Konflikten. Der Deutsche Ethikrat befürwortet die aktuell zur Eindämmung der Infektionen ergriffenen Maßnahmen, auch wenn sie allen Menschen in diesem Land große Opfer abverlangen. Freiheitsbeschränkungen müssen jedoch kontinuierlich mit Blick auf die vielfältigen sozialen und ökonomischen Folgelasten geprüft und möglichst bald schrittweise gelockert werden.

Wort des Ratsvorsitzenden der EKD

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm:
Zum Coronavirus

  • „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit (2.Timotheus 1,7). Liebe und Besonnenheit – was heißt das für unser Handeln gegen die Ausbreitung des Coronavirus?

Hannover (13. März 2020) -- Viele von uns müssen gegenwärtig schwierige und teilweise schmerzliche Entscheidungen treffen. Welche Veranstaltungen können stattfinden? Welche müssen wir absagen? Wieviel Vorsicht ist in unseren persönlichen Beziehungen im Umgang mit andren Menschen geboten? Können wir überhaupt noch jemanden körperlich berühren? Und gerade wenn es auch um andere Menschen geht: Wie können wir das richtige Maß zwischen zuversichtlicher Gelassenheit und Leichtsinn finden?

Ethikrat

Chancen für die Pflege durch verantwortliche Nutzung von Robotik

Berlin (10. März 2020) -- In seiner heute veröffentlichten Stellungnahme „Robotik für gute Pflege“ wägt der Deutsche Ethikrat die mit Robotern verbundenen Chancen und Risiken für die Pflege ab. Er gelangt zu dem Urteil, dass sie einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen und der Arbeitsqualität im Pflegebereich leisten können. Dies setzt jedoch voraus, dass der Einsatz von Robotertechnik zwischenmenschliche Beziehungen nicht ersetzt, dass er nicht gegen den Willen von Gepflegten und Pflegenden oder zur bloßen Effizienzmaximierung erfolgt und dass die Betroffenen in die Entwicklung der Techniken einbezogen werden.

Aberglaube geht in Deutschland häufig mit rechtsextremen Einstellungen einher

Religiöser Glaube und Rechtsextremismus

Bern, Schweiz (4. März 2020) -- Eine Studie der Universität Bern und der Universität Leipzig zum Zusammenhang von Religiosität und Rechtsextremismus zeigt, dass kirchlicher Glaube im Osten Deutschlands gegen Rechtsextremismus «immunisieren» kann. Aberglaube geht dagegen in ganz Deutschland häufig mit rechtsextremen Einstellungen einher. Während die Kirche Weltoffenheit und Toleranz fördern kann, ist Aberglaube mit einer simplen Weltsicht, Ethnozentrismus und Fremdenfeindlichkeit verbunden.

Gemeinsame Erklärung der Ethikräte Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens

Eingriffe in die menschliche Keimbahn

Berlin (3. März 2020) -- In der heute veröffentlichten Erklärung rufen die drei Räte Regierungen und Interessenvertreter in der ganzen Welt dazu auf, bei jeglicher künftigen Diskussion von Keimbahneingriffen und bei der Entwicklung globaler Regulierungsansätze ethische Überlegungen in den Mittelpunkt zu stellen.

Diakonie-Zitat

Beihilfe zum Suizid darf keine Alternative zur Sterbebegleitung sein

Berlin (26. Februar 2020) -- Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass das 2015 eingeführte Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe verfassungswidrig ist. Dagegen hatten schwer kranke Menschen, Ärzte und Sterbehilfevereine geklagt und nun in Karlsruhe Recht bekommen.

Studie zum Fasten

Warum verzichten wir?

Hagen (25. Februar 2020) -- 40 Tage ohne Alkohol oder Fleisch, keine Süßigkeiten an Wochentagen, auf das Auto oder auf die private Internetnutzung verzichten: Vor allem in den sieben Wochen vor Ostern entdecken immer mehr Menschen die neue Lust am Verzicht. Ob ab Aschermittwoch oder zwischendurch – Fasten liegt im Trend.
Aber warum verzichten wir eigentlich? Aus religiösen oder gesundheitlichen Gründen? „Das möchte ich herausfinden“, sagt Dr. Patrick Heiser, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Lehrgebiet Soziologische Gegenwartsdiagnosen an der FernUniversität in Hagen. Pünktlich zur vorösterlichen Fastenzeit startet der Religionssoziologe eine Online-Befragung zum Fasten und sucht dafür Teilnehmende.

Telefonseelsorge Rosenbaum Harms 840pxHilfe für Menschen in Not

1,2 Millionen Anrufe bei der Telefonseelsorge

Berlin (24. Januar 2020) -- Die Telefonseelsorge verzeichnete im vergangenen Jahr über 1,2 Millionen Anrufe von Menschen in persönlichen Notlagen (2018: 1,3 Millionen Anrufe). So hat sich die Anzahl der Hilfegesuche per Chat 2019 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt, auch nahm die Zahl der Mails zu.

Ethik

Wer würde einen Menschen opfern, um fünf zu retten? –
Weltweite Unterschiede in moralischen Entscheidungen

Berlin (22. Januar 2020) -- Die Bereitschaft, einen Menschen zu opfern, um mehrere zu retten, unterscheidet sich von Land zu Land. Das zeigt eine wissenschaftliche Studie mit 70.000 Teilnehmer*innen aus 42 Ländern, bei der ein Forscherteam rund um Iyad Rahwan, Direktor des Forschungsbereichs Mensch und Maschine am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, weltweite Gemeinsamkeiten und Unterschiede in moralischen Entscheidungen untersuchte. Die Ergebnisse der Studie sind im Journal PNAS erschienen.

Jahreslosung Bild Felger rdax 945x532 60 klAuslegung der Jahreslosung 2020

„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Markus 9,24

  • Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

Hannover (1. Januar 2020) -- Es gibt Zeiten im Leben, in denen man an einer Schwelle steht und damit vor der Frage: Gehe ich durch diese Tür oder nicht? Es ist wie das Zögern beim ersten Sprung des Kindes vom Einmeterbrett im Schwimmbad. Traue ich mich zu springen oder nicht? Von außen betrachtet sagt man, es ist doch ganz einfach, es gibt nur ein „Ja oder Nein“. Entweder du springst oder du bleibst stehen. Aber so eindeutig sind die damit verbundenen Gedanken und Emotionen meist nicht. Natürlich gibt es Situationen, in denen man leicht, freudig und zuversichtlich entscheidet, die eindeutig sind. Zugleich gibt es Entscheidungen, die verbunden sind mit Zweifel, Angst, Verunsicherung.

Ein Gespräch mit Sozialforscher Marcel Schütz

Eine Ahnung davon bekommen, was uns Weihnachten bedeutet

Hamburg (23. Dezember 2019) -- Ein interessantes Interview mit Sozialforscher und NBS-Research Fellow Marcel Schütz, der die Bedeutung der Weihnachtsfeierlichkeiten und im Speziellen des Schenkens in der deutschen Gesellschaft beleuchtet. Dabei wird deutlich, dass hinter dem eifrigen Verteilen von Gaben nicht nur der Konsumwahn steckt, sondern eine weitaus wichtigere, zwischenmenschliche Bedeutung des Weihnachtsfestes.

Liberale Eltern geben ihre Religion immer weniger weiter

Wie Religion in Familien weitergegeben wird

Münster (2. Oktober 2019) -- Angesichts des Rückgangs der Religiosität in westlichen Gesellschaften untersuchen Soziologen des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der WWU in Europa und Kanada, wie und warum Religion in manchen Familien an die nachfolgende Generation weitergegeben wird und in anderen nicht. „Wir wissen, dass die Religiosität eines Menschen stark von seiner Erziehung abhängt. Wir wissen jedoch wenig darüber, wie genau Familien Werte, Normen und Deutungsmuster zwischen den Generationen weitergeben, was zur Weitergabe oder Nicht-Weitergabe beiträgt und wie sich dabei Religiosität verändert“, erläutern die Religionssoziologen Prof. Dr. Christel Gärtner und Dr. Olaf Müller vom Exzellenzcluster zum Projektstart.

Diakonie Deutschland und Bundesverband evangelische Behindertenhilfe warnen vor neuen Formen der Ausgrenzung psychisch kranker Menschen

Berlin (29. August 2019) -- Anlässlich der Veranstaltung "Fünf Jahre Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen 'Euthanasie'-Morde" in Berlin an diesem Freitag warnen die Diakonie Deutschland und der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) vor neuen Formen der Ausgrenzung psychisch kranker Menschen.

Ethische Fragen bei virtueller Realität in der Medizin

  • Forscher des Universitätsklinikums Freiburg mahnt sensiblen Einsatz von Möglichkeiten virtueller Realitäten in der Medizin und der Pflege an

Freiburg (8. August 2019) -- Demenz, Angsterkrankungen, Schlaganfall: Das Spektrum möglicher Anwendungen virtueller Realität (VR) wächst rasant. So kann auf Demenzkranke im Pflegeheim eine Simulation ihrer ursprünglichen Umgebung beruhigend wirken. „Grundsätzlich lassen sich mittels Virtueller Realität positive Effekte erzielen“, sagt der Neurologe Dr. Philipp Kellmeyer, Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Freiburg und Freiburg Institute of Advanced Studies (FRIAS). Doch er warnt auch: „Oft werden die besonderen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten unzureichend berücksichtigt. Wenn Demenzkranke beispielsweise nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden können, ist das ein gravierender Eingriff in ihre Autonomie.“ Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus den Niederlanden und der Schweiz hat er dazu am 29. Juli 2019 einen Artikel im Fachjournal Nature Medicine veröffentlicht.

Ethikrat fordert differenziertere Debatte zur Impfpflicht

Berlin (24. April 2019) – Der Deutsche Ethikrat begrüßt Anstrengungen zur Erhöhung von Impfquoten. Er kritisiert aber angesichts der aktuellen Debatte um eine Impfpflicht für Masern die unzulässige Verengung der Diskussion auf Kinder, die unzureichende Berücksichtigung der Datenlage sowie den unscharfen Begriff der Impfpflicht und plädiert für einen umfassenden Ansatz. Derzeit wird – nach Ansicht des Deutschen Ethikrates zu Recht – intensiv über Maßnahmen zur Erhöhung der Impfquote für Masern diskutiert. Dabei dominieren allerdings Forderungen nach Einführung einer gesetzlichen Impfpflicht für Kinder. Diese Verkürzung der Debatte hält der Deutsche Ethikrat aus folgenden Gründen für verfehlt:

Langzeitstudie

Wer gerne hilft, sich für die Familie engagiert und religiös lebt,
ist zufriedener als andere

Berlin (3. Januar 2019) – Menschen, die anderen gerne helfen, denen ihre Familie sehr wichtig ist oder ihr Glaube, sind im Durchschnitt mit ihrem Leben zufriedener als andere. Das belegt eine Studie auf Basis der Daten der für Deutschland repräsentativen Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) am DIW Berlin sowie einer australischen Langzeitstudie. Besonders groß ist die Zufriedenheit, wenn sich in einer Beziehung beide Partner für andere und die Familie engagieren. Das Streben nach Geld und Karriere sei hingegen eher mit Unzufriedenheit verbunden, berichten die Forscher. Die Studie wurde kürzlich in der Publikationsreihe SOEPpapers veröffentlicht.

EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm zum Jahreswechsel

„2019 - ein Jahr des Friedens“

Hannover (28. Dezember 2018) - Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, ruft in seiner Botschaft zum Jahreswechsel dazu auf, 2019 zu einem „Jahr des Friedens“ zu machen. Er bezieht sich dabei auf die biblische Jahreslosung aus Psalm 34, Vers 15 „Suche Frieden und jage ihm nach“. Dies sei für ihn eine vielversprechende Aussicht auf das neue Jahr, so der Ratsvorsitzende: „2019 – ein Jahr des Friedens – für mich selbst und hoffentlich auch für die Welt!“

Zwischen Selbstverfügung und Solidarität

Ethikrat debattierte Widerspruchsregelung bei der Organspende

Berlin (13. Dezember 2018) - Am 28.11.2018 fand im Deutschen Bundestag eine Orientierungsdebatte darüber statt, ob zukünftig anstelle der Entscheidungsregelung eine Widerspruchsregelung etabliert werden soll, um die desolate Lage der Organspende zu verbessern. Sinkende Spenderzahlen und lange Wartelisten lassen den Ruf nach grundsätzlich anderen Verfahrensweisen laut werden. Doch welche ethischen Herausforderungen ergeben sich aus den möglichen Neuregelungen für Patientinnen und Patienten, Angehörige, medizinisches Personal und zukünftige Spenderinnen und Spender?

Wie lassen sich die Kirchen wieder füllen? Mit Lichtshows und Techno?

Gottesdienste als Events

Würzburg (11. Dezember 2018) - Kirchenbänke verwaisen, Messen werden zusammengestrichen, es gibt immer größere Pfarreien und immer weniger Priester. „Diese Situation erleben sehr viele Menschen in ihren Pfarreien“, sagt Professor Martin Stuflesser, Inhaber des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Auf der anderen Seite stehen Kirchenevents, die durchaus sehr viele Menschen anziehen – etwa der Katholikentag oder die Laser-Musikshow „silentMOD“, zu der im Jahr 2016 rund 50.000 Menschen in den Kölner Dom kamen.

bundestag Adventskranz 2018Zum zehnten Mal

Diakonie Deutschland überreicht dem Bundestag einen Wichern-Adventskranz

Berlin (29. November 2018) - Diakonie-Präsident Ulrich Lilie überreicht heute den traditionellen Wichern-Adventskranz an die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Petra Pau. "Vor zehn Jahren, im Wichern-Jahr 2008, haben wir diese Tradition begründet und begehen in diesem Jahr nun ein kleines Jubiläum. Betrachten Sie den Kranz  als ein herzliches Dankeschön für die Arbeit des Parlamentes für unsere Gesellschaft", sagt Lilie.

Deutscher Ethikrat

Anwendung von Keimbahneingriffen derzeit ethisch nicht vertretbar

Berlin (26. November 2018) - Die am heutigen Montag, dem 26.11.2018, von dem chinesischen Forscher Jiankui He behauptete Geburt zweier mittels Keimbahneingriffs genetisch veränderter Mädchen stellt nach Auffassung des Deutschen Ethikrates eine ernste Verletzung ethischer Verpflichtungen dar.

Ad-hoc-Empfehlung

Ethikrat fordert gerechtere Versorgung für Menschen mit seltenen Erkrankungen

Berlin (23. November 2018) - In seiner heute veröffentlichten Ad-hoc-Empfehlung macht der Deutsche Ethikrat auf die spezifische Vulnerabilität von Menschen mit seltenen Erkrankungen aufmerksam. Er fordert eine Reihe von Maßnahmen zum Schutz vor unzureichender Versorgung der Betroffenen. Ihr Ziel muss die faire Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse in der klinischen Forschung und im Gesundheitswesen sein.

Deutscher Ethikrat: Stellungnahme „Hilfe durch Zwang? Professionelle Sorgebeziehungen im Spannungsfeld von Wohl und Selbstbestimmung“

Wann dürfen Menschen vor sich selbst geschützt werden?

Berlin (1. November 2018) - Mit Wohltätigkeit und Fürsorge begründete Zwangsmaßnahmen sind in vielen Feldern des Sozial- und Gesundheitswesens verbreitet. Dabei handelt es sich etwa um freiheitsentziehende Maßnahmen, wie die Unterbringung in Kliniken und anderen stationären Einrichtungen gegen den Willen der betroffenen Person oder das Anbringen von Bettgittern oder Fixierungsgurten, um medizinische Behandlungen oder Pflegemaßnahmen gegen den Willen eines Patienten oder um sogenannte intensivpädagogische Maßnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe. Wenn eine Person sich selbst schwer zu schädigen droht, können solche Zwangsmaßnahmen dem Wohl der betroffenen Person dienen. Gleichwohl stellt jede Anwendung solchen „wohltätigen Zwangs“ einen schwerwiegenden Eingriff in die Grundrechte der betroffenen Person dar und ist folglich in besonderem Maße rechtlich und ethisch rechtfertigungspflichtig.

DFG legt Standortbestimmung zur Synthetischen Biologie vor

  • Unterscheidung zwischen Konzept der Synthetischen Biologie und zugrunde liegenden Methoden angemahnt
  • Analyse zeigt kein neuartiges Gefährdungspotenzial der aktuellen Forschungsarbeiten

Bonn (8. Oktober 2018) - Die wissenschaftlichen Entwicklungen im Bereich der Synthetischen Biologie haben wiederholt öffentliche Diskussionen über einen möglichen neuen Regulierungsbedarf ausgelöst. Die Ständige Senatskommission für Grundsatzfragen der Genforschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat dies zum Anlass genommen, in der jetzt veröffentlichten Standortbestimmung zur Synthetischen Biologie die wesentlichen wissenschaftlichen Fortschritte auf dem Gebiet zu beschreiben und mit Blick auf derzeitige gesellschaftliche Diskussionen einzuordnen.

Ethikrat nimmt seltene Erkrankungen in den Blick

Berlin (26. April 2018) - Allein in Deutschland leben etwa vier Millionen Menschen mit einer seltenen Erkrankung – Anlass genug für den Deutschen Ethikrat, am gestrigen Mittwoch mit über 200 Gästen die Situation der Erkrankten und ihrer Angehörigen in den Blick zu nehmen und darüber zu diskutieren, wie ihre Bedürfnisse im Gesundheitswesen besser berücksichtigt werden können.

Deutscher Ethikrat diskutierte mit Bundestagsabgeordneten über Big Data und Gesundheit, Wohltätigen Zwang sowie Keimbahneingriffe am menschlichen Embryo

Berlin (22. Februar 2018) - Etwa 30 Mitglieder des Deutschen Bundestages sind am gestrigen Mittwoch der Einladung des Deutschen Ethikrates zu seinem 8. Parlamentarischen Abend in Berlin gefolgt, darunter auch die Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, Annette Widmann-Mauz (CDU/CSU), und der Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Ernst Dieter Rossmann (SPD).