Evaluationsbericht

Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin

 

Berlin (4. April 2012) – Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Spitzenverband), die Deutsche Krankhausgesellschaft (DKG) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben unter Beteiligung des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) und der Bundesärztekammer (BÄK) auf Bundesebene begonnen, die Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin zu evaluieren: Für das Jahr 2010 haben die Institutionen nun einen gemeinsamen Evaluationsbericht veröffentlicht.

 

Hintergrund ist die zum 1. Januar 2010 in Kraft getretene neustrukturierte Vereinbarung zur Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin in der ambulanten und stationären Versorgung. Ihr Ziel war unter anderem, die Rahmenbedingungen zu verbessern. Die Vertragspartner verständigten sich auf eine jährliche Evaluation, beginnend mit dem Jahr 2010, um gemeinsam eine größere Transparenz über die Wirkung des Förderprogramms zu schaffen.

 

Im Jahr 2010 wurden im ambulanten Bereich 3.263, im stationären Bereich 1.923 Ärzte in Weiterbildung im Rahmen des Förderprogramms gefördert. Das Jahr 2010 betrachten die Beteiligten als Übergangsjahr. Eine umfassende Beurteilung der Auswirkungen des Programms ist erst mit den künftigen Evaluationsberichten möglich.

 

Erfreulich ist, dass sich zwischenzeitlich in 12 von 17 Bezirken sogenannte Koordinierungsstellen auf Landesebene gebildet haben. Sie sollen unter anderem die Koordination und Organisation der Weiterbildung fördern sowie als Informationsplattform und Vermittlungsstelle zwischen Krankenhäusern und Praxen dienen. Die Institutionen gehen davon aus, dass in den übrigen Gebieten die Koordinierungsstellen noch dieses Jahr ihre Arbeit aufnehmen werden, damit die weiterzubildenden Ärzte flächendeckend davon profitieren können.

 

 

Download

 

Evaluationsbericht 2010: Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin
http://www.gkv-spitzenverband.de/upload/Förderung_Weiterbildung_Bericht_2012_19452.pdf

 


 

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung von GKV-Spitzenverband, Verband der privaten Krankenversicherung, Kassenärztliche Bundesvereinigung, Bundesärztekammer und Deutsche Krankenhausgesellschaft, 04.04.2012 (tB).

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