MEDIZIN

DOC-CHECK LOGIN

Abb. : Kursreferenten und FachassistentInnen . Copyright: Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH Fit für die Zukunft

10 Jahre Kursprogramm „Rheumatologische Fachassistenz“

Berlin (3. November 2016) – Seit 10 Jahren bietet die Rheumatologische Fortbildungsakademie ein Kursprogramm zur Qualifizierung medizinischer FachassistentInnen in der Rheumatologie nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen. Fast 2.000 Teilnehmer haben die Kurse bisher absolviert und stehen den Rheumatologen in Klinik und Praxis als kompetente Partner zur Verfügung.

Eine Arbeitsgruppe aus engagierten Rheumatologen, die frühzeitig die Notwendigkeit der Delegation an qualifizierte Mitarbeiter erkannte, hat das Kursprogramms für die Rheumatologische Fachassistenz erfunden und stetig weiterentwickelt. Zu ihnen zählen Prof. Dr. Christoph Fiehn, Baden-Baden, Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle, Berlin, Prof. Dr. Peter Kern, Fulda, Dr. Stefan Kleinert, Erlangen, Dipl.-Med. Gabi Kreher, Fulda, Prof. Dr. Klaus Krüger, München, Prof. Dr. Andrea Rubbert-Roth, Köln, Dr. Florian Schuch, Erlangen, und Dr. Jörg Wendler, Erlangen. Bereits im Jahr 2013 wurde die Gruppe dafür mit der Kussmaul-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie ausgezeichnet.

Das 10-jährige Jubiläum des Kursprogramms wurde in Berlin Ende Oktober im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums, bei dem die Referenten die erfolgreiche Entwicklung noch einmal Revue passieren ließen, gefeiert. Die Kurse umfassen Anfänger-, Grund-, Aufbau- und Refresherkurse, die in unterschiedlichen Tiefen rheumatologisches Wissen und praktische Fertigkeiten wie einfache Untersuchungen, Erheben von Assessments, Grundlagen von Infusionstherapie und Wundmanagement oder Umgang mit schwierigen Patienten vermitteln. Die Ausbildung ist curriculär angelegt und folgt definierten Lernzielen. Die Kurse finden seit 2006 unter dem Dach der Rheumatologischen Fortbildungsakademie statt und werden mit einem Zertifikat abgeschlossen. Der Grundkurs beispielsweise erstreckt sich über vier Wochenenden, an deren Ende jeweils eine Prüfung erfolgt. In umfänglichen Evaluationen wurden die Kurse sowohl von den Teilnehmern als auch von den Ärzten sehr positiv bewertet. Inzwischen wurden fast 2.000 FachassistentInnen geschult.

Diese zusätzliche Qualifikation hat wesentlich zur Verbesserung der rheumatologischen Versorgung in der ambulanten Versorgung beigetragen und bietet die Grundlage für eine qualifizierte Delegation bestimmter Aufgaben an die FachassistentInnen. Durch die Einbindung in ambulante Patientenschulungsprogramme können Krankheitsverständnis und Therapietreue verbessert werden. Die Aufgaben und die Verantwortungsbereiche der rheumatologischen Fachassistentinnen werden in Zukunft noch deutlich steigen.

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) ist mit fast 1.500 Mitgliedern die größte medizinische Fachgesellschaft in Deutschland im Bereich der Rheumatologie. Sie repräsentiert seit fast 90 Jahren die rheumatologische Wissenschaft und Forschung und deren Entwicklung in Deutschland. Als gemeinnütziger Verein arbeitet die DGRh unabhängig und ohne Verfolgung wirtschaftlicher Ziele zum Nutzen der Allgemeinheit.


Abb. (oben): Kursreferenten und FachassistentInnen . Copyright: Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH


Weitere Informationen


Quelle: Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. , 03.11.2016 (tB).

MEDICAL NEWS

Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
New guidance on how to diagnosis and manage osteoporosis in…
Starting the day off with chocolate could have unexpected benefits
Better mental health supports for nurses needed, study finds

SCHMERZ PAINCARE

Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern

DIABETES

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ gibt…
Toujeo® bei Typ-1-Diabetes: Weniger schwere Hypoglykämien und weniger Ketoazidosen 
Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…

ERNÄHRUNG

Mangelernährung gefährdet den Behandlungserfolg — DGEM: Ernährungsscreening sollte zur klinischen…
Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen

ONKOLOGIE

WHO veröffentlicht erste Klassifikation von Tumoren im Kindesalter
Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege

MULTIPLE SKLEROSE

Multiple Sklerose durch das Epstein-Barr-Virus – kommt die MS-Impfung?
Neuer Therapieansatz für Multiple Sklerose und Alzheimer
„Ich messe meine Multiple Sklerose selbst!“ – Digitales Selbstmonitoring der…
Stellungnahme zur 3. Impfung gegen SARS-CoV2 bei Personen mit MS
NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen

PARKINSON

Alexa, bekomme ich Parkinson?
Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…