Forschungsleistungen doppelt ausgezeichnet

Wyeth gewinnt zwei der angesehenen Scrip Awards

Forschung WyethMünster/Collegeville (20. Januar 2009). Gleich zwei der angesehenen Scrip-Awards gewinnt das internationale forschende Arzneimittelunternehmen Wyeth: Für hervorragende Leistungen im Bereich Forschung und Entwicklung sowie die Einführung mehrerer neuer Arzneimittel erhält das Unternehmen die Auszeichnung „Large Pharma Company of the year“. Zudem wurde der im Sommer 2008 in Rente gegangene Wyeth-Forschungschef, Dr. Robert R. Ruffolo, für seine bedeutende Arbeit in seiner mehr als 30-jährigen Karriere mit dem „Lifetime Achievement Award“ geehrt. Die Zeitschrift Scrip World Pharmaceutical News zählt zu den wichtigsten Veröffentlichungen in der pharmazeutischen Industrie.

Der Scrip Award „Large Pharma Company of the year“ ehrt das Wyeth-Team für die vielfältigen Leistungen im Bereich der Forschung und Entwicklung innovativer Arzneimittel. Die Pipeline von Wyeth zählt dabei zu den viel versprechendsten der Branche. Aktuell befinden sich rund 27 Substanzen für 35 Indikationen in der klinischen Entwicklung. Einige der viel versprechendsten Pipeline-Substanzen des Unternehmens aus den Bereichen Onkologie, Alzheimer-Demenz und Impfstoffe sind zum Beispiel Bosutinib, Inotuzumab Ozogamicin, Bapineuzumab, ACC-001 und ein 13-valenter Pneumokokken-Konjugatimpfstoff. Diese und andere Substanzen sollen in Zukunft dabei helfen, Krankheiten, für die es noch keine oder nur unzureichende Therapien gibt, erfolgreich zu behandeln – neue Präventionsmaßnahmen sollen vor der Entstehung dieser Krankheiten schützen. „Die Forschungsaktivitäten von Wyeth konzentrieren sich auf Gebiete mit ‚unmet medical need’“, erklärt Dr. Timm Volmer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Wyeth Deutschland in Münster. „Die Auszeichnung durch die Scrip Awards freut uns sehr und bestätigt, dass wir mit unserer Forschung auf dem richtigen Weg sind.“

Um die Forschung speziell in Deutschland weiter voranzutreiben, schloss Wyeth im November 2008 mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) einen Vertrag über ein so genanntes Early Clinical Development Center (ECDC). ECDCs sind von Wyeth initiierte Forschungskooperationen, an denen konzentriert frühe klinische Studien durchgeführt werden. Weltweit gibt es 14 ECDCs, mit dem UKE gibt es nun die erste Kooperation in Deutschland. Ziel ist, Studien zur Entwicklung neuer Arzneimittel weltweit zu bündeln, um sie zügiger und effektiver durchführen zu können.

„Wir wollen das produktivste Forschungs- und Entwicklungsunter­nehmen in der pharmazeutischen Industrie sein“, unterstreicht Volmer den hohen Anspruch von Wyeth. „Unser Ziel für die Zukunft ist es, pro Jahr zwei neue Substanzen auf den Markt zu bringen, die das Leben von Patienten verbessern oder retten können.“ Die Innovationskraft des Unternehmens zeigt sich beispielsweise an dem peripheren m -Opioid-Rezeptor-Antagonisten Methylnaltrexoniumbromid (MNTX, Relistor®), der im Juli 2008 zugelassen wurde: Mit der Relistor® steht erstmals eine kausale Therapie der Opiod-induzierten Obstipation (opioid-induced constipation, OIC) zur Verfügung. MNTX wurde zur Therapie der OIC bei Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung zugelassen, die palliative Pflege erhalten und unzureichend auf die üblichen Laxanzien ansprechen.

Wyeth ist weltweit eines der größten forschenden Arzneimittel- und Gesundheitsvorsorgeunternehmen, in dem über 50.000 Mitarbeiter beschäftigt sind (Sitz in Madison/USA). Der deutsche Sitz des Unternehmens ist die Wyeth Pharma GmbH in Münster/Westfalen (rund 600 Mitarbeiter). Der Schwerpunkt von Wyeth liegt auf der Forschung und Entwicklung von innovativen, verschreibungspflichtigen Präparaten, wofür jährlich rund drei Milliarden US-Dollar investiert werden.

Weitere Unternehmensinformationen sind im Internet unter www.wyeth.de abrufbar.


Quelle: Presseinformation der Firma Wyeth vom 20.01.2009.

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