GastroTrials – innovative Datenbank macht komplexe Studien zu Biologika in der CED-Behandlung schnell erfassbar

Berlin (31. Januar 2018) – Auf www.GastroTrials.de können sich ab sofort interessierte Fachkreise über Studien zu Biologika in der Behandlung chronisch-entzündlicher Darmerkrankun-gen (CED) informieren. Die innovative, von Takeda entwickelte, Studiendatenbank GastroTrials bietet zahlreiche systematisch aufbereitete Studien und Kongress-Abstracts zu allen derzeit in Deutschland zugelassenen Biologika zur Behandlung von Morbus Crohn und/oder Colitis ulcerosa. Die Auswahl der Studien erfolgt durch einen unabhängigen wissenschaftlichen Beirat aus CED-Experten. Die vereinheitlichte Strukturierung der Studien ermöglicht dem Nutzer eine schnelle Suche und die Gegenüberstellung ausgewählter Studienparameter für einen guten Überblick.


GastroTrials ist eine CED-Studiendatenbank, die alle derzeit in Deutschland zur Behandlung von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn zugelassenen Biologika berücksichtigt. Aktuell umfasst die Datenbank die Zulassungsstudien sowie relevante Studien aus 2016/2017 zu den Wirkstoffen Vedolizumab, Ustekinumab, Adalimumab, Golimumab und Infliximab. Die Besonderheit von GastroTrials ist die systematische Aufarbeitung der Studien in deutscher Sprache. Die vereinheitlichte Struktur ermöglicht auch eine Gegenüberstellung ausgewählter Studienparameter. Die Datenbank ist übersichtlich gestaltet und bietet eine Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten, das heißt, der Leser kann mit wenigen Klicks Studien nach verschiedenen Kriterien, wie z.B. Studienmedikation, Indikation, Patientencharakteristika, Endpunkte und Sicherheit, aussuchen.

Unabhängiges Experten-Gremium gewährleistet Neutralität bei der Studienauswahl

Welche Studien und Kongress-Abstracts für GastroTrials aufbereitet werden, entscheidet ein neutrales wissenschaftliches Gremium. Dieser Beirat setzt sich aus fünf CED-Experten zusammen: Priv.-Doz. Dr. med. Dominik Bettenworth, Universitätsklinikum Münster; Prof. Dr. med. Jörg Hoffmann, St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus, Ludwigshafen; Dr. med. Jan Preiß, Vivantes Klinikum Neukölln, Berlin; Prof. Dr. med. Michael Scheurlen, Universitätsklinikum Würzburg; Prof. Dr. med. Dr. oec. troph. Jürgen Stein, DGD Kliniken, Frankfurt-Sachsenhausen. Im Rahmen von regelmäßigen Redaktionssitzungen wählen die Experten gemeinsam wichtige Studien aus, die dann auf GastroTrials in leicht verständlicher Aufbereitung möglichst vielen interessierten Kollegen zugänglich gemacht werden können.

GastroTrials bietet zudem für Interessierte die Möglichkeit, die aufbereiteten Studien jeweils als pdf-oder PowerPoint-Datei zur eigenen Verwendung herunterzuladen. Ein Glossar zu allgemeinen Definitionen, ein Übersetzungsglossar Englisch – Deutsch zu häufig verwendeten Fachausdrücken sowie ein ausführliches Abkürzungsverzeichnis sind weitere hilfreiche Tools.

Das Engagement von Takeda in der Gastroenterologie

Weltweit leiden mehr als 70 Millionen Menschen an gastrointestinalen Erkrankungen, die die Lebensqualität der Patienten stark beeinträchtigen können.1 Als führender Spezialanbieter in der Gastroenterologie mit über 25 Jahren Erfahrung engagiert sich Takeda für Innovationen in der Medizin und verbessert damit die Gesundheitsversorgung und die Lebensqualität von Patienten weltweit.

So setzt sich Takeda mit innovativen Medikamenten in Therapiegebieten mit hohem medizinischem Bedarf ein, wie z.B. chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, säurebedingte Magen-Darm-Erkrankungen und Motilitätsstörungen des Gastrointestinaltrakts. Wir forschen intensiv nach Lösungen im Bereich Zöliakie und Lebererkrankungen und unterstützen aktiv den wissenschaftlichen Fortschritt bei Mikrobiom-Therapien.

Uns verbindet ein gemeinsamer Antrieb. Von unserem Engagement im Bereich der Forschung über den kontinuierlichen Dialog unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit mit Ärzten und Fachpersonal bis zur Entwicklung innovativer Patientenangebote – alles dient einem Ziel: Patienten mit gastrointestinalen Erkrankungen zu helfen und ihnen ein möglichst beschwerdefreies Leben zu ermöglichen.

Über Takeda

Takeda ist ein forschungsgetriebenes globales Unternehmen mit Schwerpunkt im pharmazeutischen Bereich. Als größter Arzneimittelhersteller in Japan und als eines der global führenden Unternehmen seiner Branche engagiert sich Takeda für eine bessere Gesundheitsversorgung der Patienten durch wegweisende Innovationen in der Medizin. Das Unternehmen fokussiert seine Forschung auf die Therapiefelder Onkologie, Gastroenterologie, Erkrankungen des zentralen Nervensystems und Impfstoffe. Takeda betreibt seine Forschung sowohl in eigenen Zentren als auch mit externen Experten – mit dem Anspruch, zu den führenden Innovations-Partnern in der Branche gezählt zu werden. Neue innovative Produkte, insbesondere in der Onkologie und Gastroenterologie, sowie unsere Präsenz in den aufstrebenden Märkten befördern das Wachstum von Takeda.

Takeda Deutschland steuert von Berlin aus die Aktivitäten für den deutschen Markt, ergänzt durch weitere administrative Funktionen in Konstanz. Als Teil eines globalen Produktionsnetzwerkes betreibt Takeda in Deutschland Produktionsstätten im brandenburgischen Oranienburg sowie in Singen. Insgesamt sind mehr als 2.000 Mitarbeiter für Takeda in Deutschland tätig. Zusätzliche Informationen unter www.takeda.de.

Quelle


Quelle: Takeda Pharma, 31.01.2018 (tB).

MEDICAL NEWS

Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
New guidance on how to diagnosis and manage osteoporosis in…
Starting the day off with chocolate could have unexpected benefits
Better mental health supports for nurses needed, study finds

SCHMERZ PAINCARE

Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern

DIABETES

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ gibt…
Toujeo® bei Typ-1-Diabetes: Weniger schwere Hypoglykämien und weniger Ketoazidosen 
Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…

ERNÄHRUNG

Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

ONKOLOGIE

Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung

MULTIPLE SKLEROSE

NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
Verzögerte Verfügbarkeit von Ofatumumab (Kesimpta®)
Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte…
Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose
Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung