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GenoGyn: „Ein einheitliches Qualitätsniveau stärkt unsere Fachgruppe!“

 

Köln (3. Februar 2009) – Der QM-Countdown läuft: Spätestens bis zum 31. Dezember 2009 muss in allen Arztpraxen ein Qualitätsmanagement-System eingeführt sein. Die Gesetzesvorgabe sorgt unter niedergelassenen Ärzten für Unmut und Verunsicherung. Jetzt komme es darauf an, mit einem einheitlichen Qualitätsniveau innerhalb der Fachgruppe der Frauenärzte deren künftige berufspolitische Position zu stärken, rät deshalb die Ärztliche Genossenschaft GenoGyn.

Zündstoff birgt das Sujet allerorten, ruft selbst hochrangige Standespolitiker auf den Plan. „Die Politik will uns mit der Einführung des Qualitätsmanagements zwingen, immer mehr Qualität für weniger Geld zu leisten“, sagte der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes und Vorsitzende der Ärztegenossenschaft Schleswig-Holstein, Dr. Klaus Bittmann, denn auch kürzlich auf einer GenoGyn-Veranstaltung zum brisanten Thema. Innovationen für Niedergelassene seien von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung dagegen nicht zu erwarten.

 

„Tragfähige Zukunftskonzepte muss die Basis selbst erarbeiten!“, so Dr. Jürgen Klinghammer aus dem Vorstand der GenoGyn. „Durch die Bildung von Gemeinschaftspraxen, Ärztlichen Netzen, Genossenschaften, Verbänden oder ärztlichen Zentren in eigener Hand ergeben sich Möglichkeiten, die Zukunft unabhängig von Fremdvorgaben selbst zu gestalten und integrierte Versorgungsverträge außerhalb der Kassenärztlichen Vereinigungen mit den Krankenkassen abzuschließen wie das Beispiel der Hausarztverträge zeigt“, sagt Dr. Klinghammer. Voraussetzung dafür aber ist ein gleichgeschaltetes Qualitätssystem, denn die Krankenkassen werden zukünftig Verträge nur noch mit den Arztgruppen verhandeln, deren Mitglieder ein einheitliches Qualitätsniveau vorweisen können.  

 

Um dies Ziel zu erreichen, kooperiert die GenoGyn mit der medical-soft-workers GmbH. Deren "QM interaktiv" böte eine, je nach Praxisgröße, flexible, effektive und kostengünstige Möglichkeit eines eigenen QM-Systems. Es sei unabhängig von Gesundheitskonzernen und Politik, bereits geleistete QM-Vorarbeiten könnten problemlos in das System integriert werden. Darüber hinaus habe es beste Voraussetzungen auch nach der, für 2011, geplanten Evaluation weiter am Markt zu bleiben – so das Unternehmen. Der medi-Verbund und der Bayerische Hausärzteverband sowie der Berufsverband der Phlebologen und die Deutsche Gesellschaft für Phlebologie haben das System "QM interaktiv" bereits übernommen. Bei Bedarf stellt die GenoGyn ihren Mitgliedern kostenpflichtig eine Praxismanagerin und QM-Beauftragte bei der Einführung zur Seite. 

 

Fazit der GenoGyn: „Die Einführung eines Qualitätssiegels in unsere gynäkologischen Praxen ist eine, vom Gesetzgeber geforderte, Pflicht, die Aufwand und Zeit erfordert sowie Kosten verursacht. Doch wenn wir ein möglichst einheitliches Qualitätsniveau innerhalb unserer Facharztgruppe realisieren, verhelfen wir Mandatsträgern wie der GenoGyn als größte fachgleiche Genossenschaft bei künftigen IV-Vertragsverhandlungen zu einer starken Position. Und das bedeutet angesichts der aktuellen Entwicklungen in der Gesundheitspolitik ein wichtiges Stück Zukunftssicherung!“  

 


 

Quelle: Pressemitteilung von GenoGyn (03.03.2009). 

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