Hämorrhoidalleiden haben verschiedene Ursachen: angeborene oder altersbedingte Bindegewebsschwäche, Bewegungsmangel häufig zusammen mit Übergewicht, zu geringe Flüssigkeitsaufnahme und ballaststoffarme Ernährung mit Neigung zu Verstopfung / vermehrtem Pressen. ©ThinkstockHametum bei Hämorrhoidalleiden

Zauberhaftes für den Po

 

Karlsruhe (20. Februar 2015) – Über Jahrhunderte hinweg haben die verschiedenen Kulturen überall auf der Welt ihre ureigenen Heilpflanzenkenntnisse erworben. Vor allem die amerikanischen Ureinwohner, die sich immer als Teil der Natur betrachtet haben, sind dabei zu erstaunlichen Erkenntnissen gelangt. So haben wir den Cherokee-Indianern das Wissen um einen Waldbaum zu verdanken, der als virginische Zaubernuss bekannt ist. Nicht nur der Name dieses bis zu zehn Meter hohen Laubbaums hat etwas Mystisches, tatsächlich können die Inhaltsstoffe der Pflanze mit dem lateinischen Namen Hamamelis virginia (z.B. Hametum® aus der Apotheke) ein wenig zaubern. Helfen sie doch den vielen Millionen Menschen, die unter Hämorrhoiden leiden. Zauberhaftes für den Po eben.

 

Nahezu jeder dritte Mensch in den Industrieländern leidet unter den unangenehmen Symptomen, die vergrößerte Hämorrhoiden mit sich bringen: Juckreiz oder Brennen, Schmerzen beim Stuhlgang und nicht selten sogar kleine Blutungen. Obwohl ein echtes Massenleiden, spricht kaum einer darüber, obwohl es überhaupt keinen Grund gibt, sich zu schämen. Hämorrhoidalleiden können erblich bedingt sein, durch falsche Ernährung oder mangelnde Bewegung entstehen. Je früher man etwas dagegen unternimmt, desto besser, denn unbehandelt droht früher oder später eine Operation.

 

 

Abb.: Die Symptome von Hämorrhoidalleiden sind häufig Juckreiz, ebenso Brennen oder Nässen. Ein weiteres Zeichen in den Anfangsstadien sind gelegentlich hellrote Blutspuren auf dem Toilettenpapier. Hämorrhoidalleiden haben verschiedene Ursachen: angeborene oder altersbedingte Bindegewebsschwäche, Bewegungsmangel häufig zusammen mit Übergewicht, zu geringe Flüssigkeitsaufnahme und ballaststoffarme Ernährung mit Neigung zu Verstopfung / vermehrtem Pressen. © Thinkstock

 

Die Symptome von Hämorrhoidalleiden sind häufig Juckreiz, ebenso Brennen oder
Nässen. Ein weiteres Zeichen in den Anfangsstadien sind gelegentlich hellrote Blutspuren
auf dem Toilettenpapier. Hämorrhoidalleiden haben verschiedene Ursachen: angeborene oder
altersbedingte Bindegewebsschwäche, Bewegungsmangel häufig zusammen mit Übergewicht,
zu geringe Flüssigkeitsaufnahme und ballaststoffarme Ernährung mit Neigung zu Verstopfung/
vermehrtem Pressen.                                                                                     © Thinkstock

 

Auszüge aus den Blättern und Zweigen des Zaubernussbaums enthalten Flavonoide, ätherische Öle, Bitterstoffe und vor allem den Gerbstoff Hamamelitannin. Diese einzigartigen pflanzlichen Wirkstoffe hemmen Juckreiz, lindern Entzündungen, fördern die Wundheilung, stillen kleine Blutungen.

 

Hametum®-Hämorrhoiden-Präparate gibt es als Salbe oder Zäpfchen. Beide sind sehr gut verträglich. Spüren die Betroffenen eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden, hat das nicht unbedingt etwas mit Zauberei zu tun, denn moderne wissenschaftliche Untersuchungen haben längst entschlüsselt, auf welche Weise die Inhaltsstoffe wirken. Doch wenn die quälenden Symptome endlich nachlassen, hat das schon etwas Magisches. Übrigens: Es ist durchaus sinnvoll tagsüber die Salbe und für die Nacht ein Zäpfchen zu verwenden.

 

Wer darüber hinaus verhindern möchte, dass die Beschwerden wieder kommen, sollte zusätzlich ein paar Verhaltenstipps beherzigen: Eine der Hauptgründe für Hämorrhoidal- leiden ist Bewegungsmangel. Wer einer sitzenden Tätigkeit nachgeht, sollte jede Gelegenheit nutzen, um aufzustehen und ein paar Schritte zu gehen. In der Freizeit sind lange

 

Spaziergänge oder (Nordic)Walking ratsam, weil beide Aktivitäten die Enddarmmuskulatur massieren. Gut sind auch Beckenbodenübungen, die man sogar im Sitzen durchführen kann. Darüber hinaus ist es gut, sich vollwertig und mit genügend Ballaststoffen zu ernähren und auch viel Flüssigkeit aufzunehmen. Lebensmittel wie Haferflocken, Hirse, Gerste und Kartoffeln sind darüber hinaus in der Lage, das Bindegewebe zu unterstützen.

 

Beim Stuhlgang sollte alles, was die Dauer des Aufenthalts auf der Toilette verlängert tabu sein. Also am besten keine Zeitungen, Bücher oder Comics lesen, sondern sich lieber auf den Pressvorgang konzentrieren. Unbewusstes Pressen ist nicht selten der Anfang einer Leidensgeschichte. Und wenn es trotz aller Vorbeugung doch wieder zu Hämorrhoiden kommt, dann hilft wieder ein wenig „Zauberei“.

 

 

Selbsttest

 

 

 

 

Die Hametum® Hämorrhoidensalbe ist die pflanzliche Alternative für die wirksame und dauerhaft verträgliche Behandlung von Hämorrhoidalbeschwerden. Sie stoppt die lästigen Symptome wie Jucken, Brennen und Nässen. Zur rektalen (innerlichen) Anwendung der Salbe liegt der Packung ein Applikator bei. © Dr. Willmar Schwabe

Die Hametum® Hämorrhoidensalbe ist die pflanzliche Alternative für die wirksame
und dauerhaft verträgliche Behandlung von Hämorrhoidalbeschwerden. Sie stoppt
die lästigen Symptome wie Jucken, Brennen und Nässen. Zur rektalen (innerlichen)
Anwendung der Salbe liegt der Packung ein Applikator bei. © Dr. Willmar Schwabe

 

 

Zusätzlich stehen den Betroffenen neben der Salbe auch die Hametum® Hämorrhoiden- zäpfchen zur Verfügung. Damit sind die Betroffenen auch nachts rundum versorgt. © Dr. Willmar Schwabe

 

Zusätzlich stehen den Betroffenen neben der Salbe auch die Hametum® Hämorrhoiden-
zäpfchen zur Verfügung. Damit sind die Betroffenen auch nachts rundum versorgt.
                                                                                                © Dr. Willmar Schwabe

 

 

Pflichttext

 

Hametum® Hämorrhoidensalbe 62,5 mg / 1 g Salbe. Wirkstoff: Hamamelisblätter- und zweigedestillat. Anwendungsgebiete: Zur Besserung der Beschwerden in den Anfangsstadien von Hämorrhoidalleiden. Hinweis: Blut im Stuhl bzw. Blutungen aus dem Darm-After-Bereich bedürfen grundsätzlich der Abklärung durch den Arzt.Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG – Karlsruhe

 

Hametum® Hämorrhoidenzäpfchen 400 mg / Zäpfchen. Für Erwachsene und Heranwachsende ab 12 Jahren. Wirkstoff: Hamamelisblätter-Auszug. Anwendungsgebiete: Juckreiz, Nässen und Brennen in den Anfangsstadien von Hämorrhoidalleiden. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG – Karlsruhe

 


Quelle: Dr. Willmar Schwabe, 11.02.2015 (tB).

MEDICAL NEWS

Using face masks in the community: first update – Effectiveness…
Difficulties to care for ICU patients caused by COVID-19
Virtual post-sepsis recovery program may also help recovering COVID-19 patients
‘Sleep hygiene’ should be integrated into epilepsy diagnosis and management
Case Western Reserve-led team finds that people with dementia at…

SCHMERZ PAINCARE

Projekt PAIN2020: Wir nehmen Schmerzen frühzeitig ernst. Jetzt für alle…
Wechselwirkung zwischen psychischen Störungen und Schmerzerkrankungen besser verstehen
Wie ein Schmerz den anderen unterdrückt
Opioidtherapien im palliativen Praxisalltag: Retardierte Analgetika zeigen Vorteile
Krankenhäuser und Praxen müssen sich bei der Schmerztherapie nach Operationen…

DIABETES

Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes gehören nicht zur Risikogruppe und…
Neue Studie will Entstehung von Typ-1-Diabetes bei Kindern verhindern
Toujeo®: Ein Beitrag zu mehr Sicherheit für Menschen mit Typ-1-Diabetes
Diabetes: Neue Entdeckung könnte die Behandlung künftig verändern
Für Menschen mit Typ-2-Diabetes: Fixkombination aus Basalinsulin und GLP-1-Analogon

ERNÄHRUNG

Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren
Gesundheitliche Auswirkungen des Salzkonsums bleiben unklar: Weder der Nutzen noch…
Fast Food, Bio-Lebensmittel, Energydrinks: neue Daten zum Ernährungsverhalten in Deutschland
Neue Daten zur Ernährungssituation in deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen: Mangelernährung…

ONKOLOGIE

Konferenzbericht: Aktuelle Daten aus der Hämatologie vom ASH 2020
Anzeige: Aktuelle Daten zur Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms
Aktuelle Daten zu Apalutamid und Abirateron in der Therapie des…
Forschende entwickeln neuen Ansatz, um Krebs der Bauchspeicheldrüse zu erkennen
Blasenkrebs: Wann eine Chemotherapie sinnvoll ist – Immunstatus erlaubt Abschätzung…

MULTIPLE SKLEROSE

Erste tierexperimentelle Daten zur mRNA-Impfung gegen Multiple Sklerose
Multiple Sklerose: Immuntherapie erhöht nicht das Risiko für schweren COVID-19-Verlauf
Empfehlung zur Corona-Impfung bei Multipler Sklerose (MS)
Fallstudie: Beeinflusst SARS-CoV-2 Infektion die Multiple Sklerose?
Multiple Sklerose: Novartis’ Siponimod verzögert Krankheitsprogression und Hirnatrophie bei aktiver…

PARKINSON

Neuer Bewegungsratgeber unterstützt Menschen mit M. Parkinson durch Yoga
Neue Studie zur tiefen Hirnstimulation bei Parkinson-Erkrankung als Meilenstein der…
Putzfimmel im Gehirn
Parkinson-Patienten in der Coronakrise: Versorgungssituation und ein neuer Ratgeber
Neuer Test: Frühzeitige Differenzialdiagose der Parkinson-Erkrankung