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Anja Hermann

Das Arrangement der Hoffnung

Kommunikation und Interaktion in einer onkologischen Spezialklinik während der chirurgischen Behandlung von Knochen- und Weichteilsarkomen.

Dissertation

 

Broschiertes Buch 
Mabuse-Verlag 2005
Ausstattung/Bilder: 2005.
431 S. m. 4 Abb.
Mabuse-Verlag Wissenschaft Bd.86

EUR 39,00

ISBN-13: 9783935964883
ISBN-10: 3935964889



Zum Buch

In der vorliegenden qualitativen Untersuchung der stationären chirurgischen Behandlung von Knochen- und Weichgewebesarkomen – das sind Krebserkrankungen mit hoher Morbidität und Mortalität – rekonstruiert Anja Hermann, wie sich Chirurgen, Pflegepersonal, Patientinnen und deren Angehörige in einer onkologischen Spezialklinik mit den Möglichkeiten und Grenzen maximal-invasiver Behandlung auseinandersetzen. Im Zentrum der Analysen steht die Frage nach dem Umgang aller Beteiligten mit möglicherweise drohendem Sterben und Tod der Patientinnen. Die Autorin arbeitet Zusammenhänge und Wechselwirkungen heraus, die nachvollziehbar machen, wie Ärztinnen, Pflegende, Patientinnen und Angehörige gemeinsam kommunikativ und interaktiv ein handlungsleitendes Verständnis der Sarkomerkrankung und ihrer Behandlung herstellen. Dieser vielschichtige Aushandlungsprozess stellt sich als ein "Arrangement der Hoffnung" dar: Die Kommunikation und Interaktion konzentriert sich auf die Behandelbarkeit der Erkrankung. Sterben und Tod werden nicht gemeinsam in Betracht gezogen.

Autorin
Anja Hermann, geb. 1970, ist promovierte (Dr. phil.) Diplompsychologin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin am Institut für Klinische Psychologie und Gesundheitsförderung im Arbeitsbereich Klinische Psychologie und Gemeindepsychologie. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Psychosoziale Versorgungsstrukturen, Kooperations- und Dialogmodelle und Qualitative Sozialforschung.

Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine leicht überarbeitete Fassung ihrer Dissertationsschrift, die sie im Juli 2004 am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin verteidigt hat.

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