Hustenhelfer

Verpass nicht den Moment!

 

Hamburg (22. Oktober 2019) — Stellen Sie sich folgendes vor: Ihre Tochter brilliert bei der Schulaufführung. Doch in Ihrem Hals macht sich ein Kratzen und Kitzeln bemerkbar. Jetzt bloß nicht Husten! Doch der Reiz wird immer stärker und lästiger – Sie können sich nur darauf konzentrieren die Aufführung jetzt nicht durch einen lauten Huster zu stören. Und Zack: Die wichtigste Szene der Kleinen haben Sie irgendwie verpasst.


Die Psychologie des Hustens

Husten ist laut. Husten schränkt uns in unserem Alltag ein. Husten stört unser Umfeld, unseren Partner, die Kollegen oder Familie. Insbesondere chronischer Husten kann langfristig unsere Lebensqualität sogar richtig beeinträchtigen. Eine aktuelle Umfrage mit mehr als 1000 Befragten zeigt, dass Husten vor allem beim Schlafen sehr stören kann. Der nächtliche Hustenreiz hält wach – nicht nur die Hustenden selbst, sondern auch den Rest der Familie. Da überrascht es nicht, dass 40 Prozent der Hustenleidenden außerdem angaben, dass sie sich im Kontakt mit anderen, z. B. während eines direkten Gesprächs oder beim Küssen unwohl fühlen. Andere (31 Prozent) empfinden weniger Spaß an Freizeitaktivitäten wie Kino, Theater oder Sport und 30 Prozent fühlen sich durch Hüsteln vor allem während der Arbeit oder bei Beschäftigungen, bei denen sie sich konzentrieren müssen, gestört.[1]


Empathische Hustende

Interessant: Husten stört natürlich vor allem durch lästige Symptome, wie Halskratzen, Hustenreiz oder Schmerzen im Brustkorb (43 Prozent der Befragten gaben dies an). Aber: Wir Menschen sind soziale Wesen. So wurde in der Umfrage herausgefunden, dass es uns belastet, wenn wir das Gefühl haben, andere Menschen durch unseren Husten zu stören – dies empfanden 26 Prozent der Befragten so. 22 Prozent haben außerdem die Sorge, ihr engstes Umfeld – also Familie, Freunde der Kollegen – anzustecken.1 „Häufig ist die mit dem Husten einhergehende Frustration sehr schlimm für die Betroffenen – die Lebensqualität leidet mitunter sehr darunter.“, so Dr. med. Kai-Michael Beeh, Pneumologe und ärztlicher Leiter des insaf Instituts für Atemwegsforschung in Wiesbaden. „Zum einen ist es wie ein Juckreiz, aber man kann nicht kratzen. Vor allem nachts, wenn die Atmung flach ist, ist der Hustenreiz besonders ausgeprägt. Zum anderen kann Husten isolieren. Aus Angst, andere zu stören meiden Betroffene z. B. Besuche im Konzert, Kino oder Theater oder verpassen aus Scham mitunter deswegen die Schulaufführung ihrer eigenen Kinder – ein ernstzunehmendes Problem, das in der Medizin aktuell nur wenig Beachtung findet.“


Das empfiehlt die neue DPG-Hustenleitlinie

Doch was hilft wirklich bei Husten? Die aktuelle Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin zur Diagnostik und Therapie von erwachsenen Patienten mit Husten (DGP) hat dies einmal genau unter die Lupe genommen. Aufgrund einer Neubewertung der Studiendaten wurde nun Ambroxol bei Husten mit festsitzendem Schleim erst-malig mit in die Leitlinie aufgenommen. Neu ist außerdem die Einbeziehung der Dauer des Hustens, denn diese spielt für die Therapie eine wichtige Rolle. „Besteht der Husten seit weniger als drei Wochen, spricht man von akutem Husten, erst danach wird er als chronisch klassifiziert“, so Dr. med. Peter Kardos, Facharzt für Lungen- und Bronchialheilkunde am Lungenzentrum Maingau. „Bei der Behandlung von akuten Atemwegs-erkrankungen, wie einer akuten Bronchitis oder im Rahmen eines grippalen Infekts wird eine symptomorientierte Therapie empfohlen, mit der Zielsetzung, die Erkrankungsdauer und die Intensität der Erkältungssymptome zu verringern. Zahlreiche wissenschaftliche Studien konnten hierbei eine Überlegenheit von Ambroxol gegenüber Plazebo zeigen, sodass dieser Wirkstoff nun in die Empfehlungen der aktualisierten Hustenleitlinie integriert wurde.“


Ambroxol – ein Wirkstoff mit vielen Möglichkeiten

Doch Ambroxol kann noch mehr: Es lindert den Husten(reiz), befreit die Bronchien und verfügt darüber hinaus über zusätzliche positive pharmakologische Eigenschaften, so wirkt es zum Beispiel antioxidativ und antientzündlich.[2],[3],[4]

Neuere Untersuchungen zeigen zudem, dass Ambroxol auch in der Lage ist, dem schädlichen bakteriellen Biofilm entgegenzuwirken[5] – und so auf mehreren Ebenen als Wegbereiter für eine wirksame Antibiotikabehandlung fungiert.[6] „Biofilm“ bezeichnet eine Besiedelung durch Bakterien und/oder Pilze, die eine Schleimschicht bilden und den Erregern das Anhaften an Oberflächen erleichtern und sie vor äußeren Einflüssen (auch Medikamenten) schützen. Ambroxol ermöglicht, dass Antibiotika und Antimykotika ihre Wirkung gegen die Erreger überhaupt entfalten können. Das sind gute Gründe, weshalb Ambroxol (z. B. in Mucosolvan®, rezeptfrei) in keiner Hausapotheke fehlen sollte.


Beliebt seit 40 Jahren

Wer unter Erkältungshusten leidet, möchte vor allem eins: Eine unkomplizierte und verlässliche Linderung. Für die meisten sicherlich bereits aus Kindertagen bekannt, bietet sich hier vor allem Hustensaft mit dem Wirkstoff Ambroxol, wie Mucosolvan Saft, an. Bereits ab der Einnahme entsteht eine Linderung der Symptome. So kann Ambroxol den Husten bei einer seiner Hauptursachen packen: dem Schleim. Normalerweise wird dieser durch die natürliche Selbstreinigungsfunktion der Atemwege herausbefördert. Diesen Vorgang nennen Mediziner „mukoziliäre clearance.“ Für Gesunde ist diese Selbstreinigung nicht spürbar. Erst, wenn die natürliche Reinigungsrolltreppe durch zähen Hustenschleim ins Stocken gerät, wird die mukoziliäre clearance beeinträchtigt. Betroffene müssen nun selbst dafür sorgen, dass die Atemwege frei werden – durch husten. Das Besondere: Ambroxol unterscheidet sich hinsichtlich seiner schleimlösenden Wirkung von anderen Schleimlösern in einem wichtigen Aspekt: Der gängige Wirkstoff N-Acetylcystein (NAC) verflüssigt den Schleim durch die Zerstörung der sogenannten Disulfidbrücken. Diese Strukturen kommen auch in Antibiotika vor. Das bedeutet, dass NAC Antibiotika unwirksam machen kann. Der gleichzeitige Einsatz von NAC und einem Antibiotikum ist also sehr ungünstig. Bei Ambroxol ist es genau umgekehrt: Die Substanz erhöht die Konzentration von Antibiotika im Bronchialschleim – also genau dort, wo die Krankheitserreger sich eingenistet haben.

Zudem hilft Ambroxol dabei, die natürliche Selbstreinigungsfunktion der Bronchien zu reaktivieren, den Schleim zu verflüssigen und so abzutransportieren.
Dabei hilft es Tag und Nacht: Eine Datenerhebung in Apotheken zeigt, dass sich die Hustenfrequenz nach der Behandlung mit Ambroxol tagsüber bei 82,1 Prozent der Anwender und nachts sogar bei 84,4 Prozent verbessert.[7]

 

 

Literaturverweise

[1] forsa-Umfrage im Auftrag der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH unter 1.007 Menschen in Deutschland zwischen 25 und 80 Jahren, August 2019

[2] Deretic V et al. Enhancement of lung levels of antibiotics by ambroxol and bromhexine. Expert Opin Drug Metab Toxicol 2019; 15: 213–128

[3] Fraschini F et al. Effects of a mucolytic agent on the bioavailability of antibiotics in patients with chronic respiratory diseases. Curr Ther Res 1988; 43: 734–742

[4] Gené R et al. Influence of ambroxol on amoxicillin levels in bronchoalveolar lavage fluid. Arzneimittelforschung 1987; 37: 967–968

[5] Cataldi M et al. Biofilm-dependent airway infections: A role for ambroxol? Pulm Pharmacol Ther. 2014; 28: 98–108

[6] Plomer M et al. Mehr als ein Expektorans: Neue wissenschaftliche Daten zu Ambroxol im Kontext der Behandlung bronchopulmonaler Erkrankungen. MMW 2017; 159: 22–33

[7] Kardos P et al. BMC Pharmacology and Toxicology (2018) 19:40, https://rdcu.be/2WsD

 


Quelle: Sanofi-Aventis Deutschland, 22.10.2019 (tB).

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