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Kongress der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene

„Unseren Patienten Vertrauen in die hygienische Sicherheit der medizinischen Versorgung geben“

Berlin (7. April 2016) - Unter diesem Motto steht der diesjährige Kongress der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene vom 10. bis 13. April 2016 in Berlin. Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene ist die größte wissenschaftliche Fachgesellschaft mit ihren 950 Mitgliedern zum Thema Hygiene in der medizinischen Versorgung.

Fast 1 Millionen Infektionen jedes Jahr stehen in ursächlichem Zusammenhang mit einem Krankenhausaufenthalt, betroffen sind ca. 5% aller stationären Patienten eines Jahres und bis 30.000 hiermit im Zusammenhang stehender Todesfälle mit weiter steigender Zahl von antibiotikaresistenten Erregern verunsichern immer mehr Patienten. Die Sorge, sich eine Infektion im Krankenhaus zuzuziehen, nimmt zu.

Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene diskutiert auf ihrem Kongress moderne Strategien zur Verhütung von so genannten nosokomialen Infektionen (Infektionen, die in ursächlichem Zusammenhang mit medizinischen Eingriffen stehen).

„Wir stehen vor großen Herausforderungen für die Sicherheit unserer Patienten, aber wir können diese meistern“ betont der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene – Professor Dr. med. Dr. h.c. Martin Exner.

„Wir benötigen hierfür aber eine Erweiterung unserer Strategien, um die notwendige Sicherheit vor Infektionen weiterhin zu verbessern. Das Potential für Verbesserungen des Patientenschutzes ist bei weitem nicht ausgeschöpft“ stellt der Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene Dr. med. Peter Walger heraus.

Zu diesen Strategien zählen nach Einschätzung der DGKH neben den unbestrittenen Stärken der medizinischen Patientenversorgung in Deutschland aber auch die Benennung von in Deutschland vorhandenen spezifischen Risikofaktoren für nosokomiale Infektionen.

Die DGKH sieht in folgenden Bereichen einen deutlichen Handlungsbedarf:

Auf dem Kongress werden folgende weitere Themen behandelt:


Quelle: Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene, 07.04.2016 (tB).