Ulla Schmidt und Annette Schavan diskutieren mit Studierenden und Auszubildenden

Ihre Zukunft im Gesundheitsberuf

Berlin (9. Mai 2008) – Mit rund 4,3 Millionen Menschen arbeitet heute jeder neunte Beschäftigte in der Gesundheitswirtschaft. Über die besten Wege in der Ausbildung und die Zukunft in der  Gesundheitsversorgung diskutierten Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Freitag in Berlin mit mehr als 250 Studierenden und Auszubildenden der Gesundheitsberufe.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: "Wer heute gute Rahmenbedingungen für Beschäftigte im Gesundheitswesen schafft, ebnet den Weg für eine erstklassige Gesundheitsversorgung in der Zukunft. Ich kämpfe dafür, dass auch in Zukunft alle Bürgerinnen und Bürger Zugang zu neuesten Diagnoseverfahren und innovativen Therapien haben. Nur der verantwortliche Umgang aller Akteure mit den zur Verfügung stehenden Mitteln sichert die Zukunft der Gesundheitsberufe sowie die Zukunft unseres ganzen Gesundheitssystems. Wir müssen bei Gerätemedizin und Arzneimittelversorgung noch wirtschaftlicher werden. Dann kann mehr Geld dahin fließen, wo es wirklich gebraucht wird: zu den Menschen, die die Versorgung, Pflege und Betreuung am Menschen leisten."

Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan: "Ob Pfleger, Forscher oder Ärztin – wir brauchen exzellent ausgebildete und engagierte Menschen in allen Gesundheitsberufen. Durch attraktivere Arbeitsbedingungen müssen wir dafür sorgen, dass beispielsweise mehr Medizinstudenten nach ihrem Abschluss auch wirklich den Arztberuf in Deutschland ergreifen, und wir müssen den Zugang zum Medizinstudium optimieren. In der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung haben wir einen Schwerpunkt gelegt auf einen verbesserten Zugang von Absolventen der beruflichen Bildung zu einem Studium. Das muss auch für das Medizinstudium gelten."

Ziel der Veranstaltung "Ihre Zukunft im Gesundheitsberuf" ist, einen regelmäßigen Dialog zwischen Politik, Studierenden und Auszubildenden im Gesundheitsbereich zu etablieren. Denn das sind die Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Pflegekräfte und Krankenkassenmitarbeiter von morgen, die das Gesundheitswesen des 21. Jahrhunderts mitgestalten.

Die Gesundheitswirtschaft ist die größte Wirtschaftsbranche in Deutschland. Allein zwischen 2005 und 2006 stieg die Zahl der Arbeitsplätze im Gesundheitswesen um 34.000. Mit rund 4,3 Millionen sind in den rund 800 Berufen der Gesundheitswirtschaft in Deutschland weit mehr Menschen tätig als etwa in der Automobilbranche oder der Elektroindustrie. Und nach Schätzungen des Instituts für Arbeit und Technik könnten bis zum Jahr 2020 allein in unserem Land noch bis zu einer Million Arbeitsplätze in der Gesundheitswirtschaft hinzukommen.


Quelle: Pressemitteilung des BMBF vom 09.05.2008 (tB).

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