Gesetzliche Unfallversicherung startet bundesweite Aktion zur COVID-19-Impfung

#ImpfenSchützt

 

Berlin (8. März 2021) — Unter dem Motto #ImpfenSchützt setzen sich die BG Kliniken, die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen und ihr Verband, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), gemeinsam für die Wahrnehmung der COVID-19-Impfangebote ein.

Das Coronavirus kann zu schwerwiegenden Krankheitsverläufen, längerfristigen Gesundheitsbeeinträchtigungen und zum Tod führen. Sich impfen zu lassen bedeutet nicht nur, sich selbst gegen eine COVID-19-Erkrankung zu schützen, sondern auch dazu beizutragen, eine Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern und die Verbreitung der Infektionen zu reduzieren. Eine hohe Impfquote kann auch den Infektionsschutz am Arbeitsplatz und im Bildungsbereich erhöhen.

Mit Text-Anzeigen und persönlichen Statements von Menschen, die für die Impfung plädieren, möchten die Kooperationspartner ein Bewusstsein für die Bedeutung der Impfangebote schaffen.

Die ersten Aktions-Motive #ImpfenSchützt erscheinen heute auf den Social-Media-Kanälen und online. Sie wenden sich an Menschen in Pflege- und Gesundheitsberufen. Im Laufe der nächsten Wochen werden weitere Motive veröffentlicht und verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen für die Impfung werben.

Jede einzelne Person, die sich impfen lässt, trägt dazu bei, die Pandemie zu stoppen. Die in Deutschland zugelassenen Impfstoffe wurden einer umfassenden Prüfung unterzogen, die ihre Wirksamkeit und Sicherheit belegt. Obwohl der Impfstart in Deutschland zunächst schleppend angelaufen ist, werden in den kommenden Monaten voraussichtlich viele weitere Berufs- und Altersgruppen Impfangebote erhalten können. Durch die Verringerung des Erkrankungs- und Ansteckungsrisikos am Arbeitsplatz lassen sich härtere wirtschaftliche Einschränkungen vermeiden bzw. eine allmähliche Rückkehr zu mehr Normalität in den Betrieben ist möglich.

Dr. Stefan Hussy, DGUV-Hauptgeschäftsführer: „Die Impfung ist eine großartige Chance. Zunächst geht es darum, Erkrankungen bei – insbesondere älteren – Personen mit einem hohen Risiko für schwere Erkrankungen und bei Beschäftigten zu vermeiden, die ein besonders hohes Expositionsrisiko bei der Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung tragen. Mit der Impfung wird nun schrittweise allen besonders exponierten Berufsgruppen eine wesentliche Präventionsmaßnahme zugänglich sein, die Erkrankungen und auch die psychischen Belastungen enorm reduzieren wird.“

Reinhard Nieper, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der BG Kliniken: „Das Personal in den BG Klinken und vielen anderen Krankenhäusern in Deutschland steht im Einsatz gegen COVID-19 an vorderster Front. Die Impfungen sind jetzt unser wichtigster Verbündeter, um weiteres Leid von unseren Patientinnen und Patienten abzuwenden und die Bevölkerung dauerhaft zu schützen.“

 

 

Hintergrund: COVID-19 als Berufskrankheit

Die Pandemie hat deutliche Spuren im Berufskrankheitengeschehen in Deutschland hinterlassen. Bis zum 31.12.2020 haben die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen 30.329 Verdachtsanzeigen auf eine Berufskrankheit durch COVID-19 erhalten. Das geht aus vorläufigen Zahlen für das vergangene Jahr hervor, die die DGUV am 3. März 2021 veröffentlicht hat. Bis zum Jahresende 2020 haben die Unfallversicherungsträger 22.863 Fälle entschieden, 18.069 COVID-19-Erkrankungen wurden als Berufskrankheit anerkannt.

 

 

 

Weitere Informationen

 

 


Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), 08.03.2021 (tB).

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