Robert Koch-Institut

Neuer Ratgeber zu Yersiniose

Berlin (10. Januar 2019) - Im Epidemio­lo­gischen Bulletin 2/2019 ist ein neuer RKI-Ratgeber erschienen, der die beiden darm­patho­genen Erreger einer Yersiniose, Yersinia entero­colitica und Yersinia pseudo­tuber­culosis, betrachtet. Eine In­fek­tion kann vor allem über konta­mi­nierte Le­bens­mittel vor­wie­gend tie­ri­scher Her­kunft er­fol­gen, z.B. über rohes oder nicht durch­ge­gartes Schwei­ne­fleisch wie Mett oder Hacke­peter. Zum kli­ni­schen Bild ge­hö­ren Durch­fälle, Bauch­schmer­zen und Fieber. Als Folge­er­kran­kungen können Gelenk­ent­zün­dungen (reak­tive Arthri­tis) oder Ent­zün­dungen des Unter­haut­fett­ge­webes (Ery­thema nodo­sum) auf­treten.


Die Heraus­gabe der Ratgeber-Reihe erfolgt auf der Grund­lage des § 4 Infek­tions­schutz­gesetz. Ziel­gruppe sind Fach­kreise, unter an­de­rem Ärzte, medi­zi­nisches Fach­per­sonal und der Öffent­liche Gesund­heits­dienst. Die Rat­geber werden in Zu­sam­men­arbeit mit den Natio­na­len Refe­renz­zentren, Kon­siliar­la­boren sowie wei­te­ren Ex­per­ten er­ar­beitet.


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Quelle: Robert Koch-Institut, 10.01.2019 (tB).