Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) 2019

Eisenmangel/-Anämie bei CED-Patienten:
Leitliniengerecht therapieren!

 

  • Bis zu 80 % der Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) weisen einen Eisenmangel und etwa ein Drittel eine Anämie auf.1 Für die Patienten kann dies eine erhebliche Erhöhung des Leidensdrucks und eine Einbuße an Lebensqualität bedeuten.2,3
  • Aktuelle Leitlinien raten, CED-Patienten regelmäßig auf das Vorliegen eines Eisenmangels4,5 und einer Anämie2,4,5 hin zu untersuchen. Eine wichtige Rolle spielt hierbei die Bestimmung der Transferrinsättigung (TSAT).2
  • Zur Eisensubstitution bei CED-Patienten mit Eisenmangelanämie empfehlen die Leitlinien eine i.v. Eisengabe bei klinisch aktiver CED, Unverträglichkeit von oralem Eisen, Hb-Werten < 10 g/dl2,4,5 und Therapien mit Erythropoese-stimulierenden Agentien2,4. Bei der i.v. Eisensubstitution können die durch den Hepcidin-Block gehemmte Eisenresorption aus dem Darm sowie gastrointestinale Nebenwirkungen umgangen werden.3
  • Umfangreiche, evidenzbasierte Studiendaten zeigen den klinischen Nutzen einer intravenösen (i.v.) Eisentherapie mit Eisencarboxymaltose (ferinject®)* bei CED-Patienten mit Eisenmangel(-Anämie)6-9, einschließlich Verbesserungen der Lebensqualität (körperliche Funktionsfähigkeit und psychisches Wohlbefinden)**,7. Die Behandlung ist gut verträglich.10

 

Wiesbaden (4. Oktober 2019) — Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED), wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, ist ein Eisendefizit keine Seltenheit: Zwischen 60-80 % der CED-Patienten leiden an einem Eisenmangel und etwa ein Drittel weist eine Anämie auf.1 Die Anämie mit all ihren potenziellen negativen Konsequenzen ist die häufigste systemische Komplikation und extraintestinale Manifestation bei CED2,11; sie wird in bis zu 90 % der Fälle durch ein Eisendefizit verursacht.12 Daher sollten CED-Patienten leitliniengerecht regelmäßig hinsichtlich eines Eisenmangels überwacht und gegebenenfalls adäquat behandelt werden, betonten die Experten Prof. Dr. Dieter Schilling (Mannheim) und PD Dr. Ulrike von Arnim (Magdeburg) beim Symposium „Eisenmangel-Management bei Patienten mit CED“ von Vifor Pharma im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) in Wiesbaden.

 

Eisenmangel bei CED-Patienten: multifaktoriell bedingt

CED-assoziierter Eisenmangel ist multifaktoriell bedingt. Mögliche Ursachen sind kontinuierlicher Blutverlust durch Ulzerationen der Darmschleimhaut, Malnutrition mit verminderter Eisenaufnahme und/oder verminderte Resorption über die geschädigte Darmmukosa.2 Hinzu kommt, dass bei (chronischen) entzündlichen Prozessen die systemische Eisenhomöostase gestört ist und nicht genügend Eisen zur Verfügung steht.11 Das Peptidhormon Hepcidin spielt dabei eine zentrale Rolle: Bei entzündlichen Erkrankungen wird die Hepcidin-Synthese stimuliert. Hepcidin wiederum induziert einen Abbau des membranständigen Eisentransporters Ferroportin, sodass die Freisetzung aus den Speichern und die Eisenaufnahme im Dünndarm deutlich verringert werden (Hepcidin-Block). Als negative Folge für den Patienten können sich zunächst ein Eisenmangel und schließlich eine Anämie entwickeln. Man spricht dann von einer Anämie der chronischen Erkrankung.11,13

 

Eisenmangel äußert sich in vielerlei Symptomen

Eisen erfüllt im Organismus zahlreiche Funktionen. Folglich zeigt ein Eisenmangel vielgestaltige Auswirkungen, die die Patienten im Alltag stark beeinträchtigen können. Mögliche Symptome sind Erschöpfung, Fatigue, kognitive Einschränkungen, Kopfschmerzen sowie Störungen der Schleimhaut-regeneration.12 Da Symptome wie Fatigue und eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit auch häufige Begleiter von CED sind, besteht die Gefahr, den Eisenmangel zu übersehen.14 Bleibt der Eisenmangel unbehandelt, kann der Weg in die Eisenmangelanämie führen.12,15 Diese ist bei den ohnehin krankheitsbedingt belasteten Patienten mit einer Reduktion der Lebensqualität verbunden und zudem mit erhöhten Hospitalisierungsraten assoziiert.2 „Wir sind als Gastroenterologen häufig mit Eisenmangel konfrontiert: die Patienten sind erschöpft und schwach, ihre Lebensqualität wird durch das Eisendefizit zusätzlich beeinträchtigt. Dieser Belastung müssen wir entgegenwirken, indem wir den Eisenmangel behandeln“, appellierte Schilling.

 

Klare Empfehlungen zur Diagnostik und Behandlung von Eisenmangel(-Anämie) umsetzen

Nationale sowie internationale Leitlinien2,4,5 sprechen Empfehlungen zur Diagnostik sowie zur Behandlung von Eisenmangel(-Anämie) bei CED-Patienten aus. Dazu zählen die Konsensusguideline der European Crohn’s and Colitis Organisation (ECCO)2 sowie die S3-Leitlinien4,5 der DGVS. So sollte bereits initial eine Blutbilddiagnostik vorgenommen werden, die die Kontrolle des Eisenhaushaltes einschließt.4,5 Durch wenige Laborparameter sind Eisenmangel oder -Anämie effizient und einfach festzustellen: Neben dem Blutbild sind insbesondere Transferrinsättigung (TSAT), Serum-Ferritin, C-reaktives Protein (CRP) und Hämoglobin (Hb) entscheidende Parameter.4,12 Dabei stellt die TSAT als Parameter für die Versorgung aller Eisen-abhängigen Funktionen, wie z.B. der Erythropoese13, einen entscheidenden diagnostischen Parameter für die Bestimmung des Eisenmangels dar12. Die Bestimmung des Entzündungsmarkers CRP ist für die richtige Interpretation des Serum-Ferritins von Bedeutung, welches bei Vorliegen einer Entzündung (falsch positiv) erhöht sein kann.11 Ein Eisendefizit bei CED ist abhängig vom Entzündungsgrad definiert: Für Patienten ohne klinische, endoskopische oder biochemische Anzeichen für eine aktive CED gilt ein Serum-Ferritin-Wert von < 30 μg/l als Kriterium für Eisenmangel. Bei aktivem Verlauf weist auch eine Konzentration zwischen 30-100 µg/l auf ein Eisendefizit hin. Liegt die TSAT bei < 20 % bei gleichzeitigem Serum-Ferritin > 100 µg/l, ist dies indikativ für eine Anämie der chronischen Erkrankung.2,11

Um das Befinden der chronisch Kranken positiv zu beeinflussen, empfiehlt der ECCO-Konsensus bei allen CED-Patienten mit manifester Eisenmangelanämie die Eisensubstitution.2 Diese kann jedoch auch bereits bei isoliertem Eisenmangel sinnvoll sein.16 Ziel der Therapie ist die Restitution der Eisenspeicher und die Normalisierung des Hämoglobin (Hb)-Wertes.2,11 Schilling betonte, dass es wichtig sei, den Eisenmangel so früh wie möglich zu behandeln, um eine Anämie zu vermeiden. Allerdings müssten die Empfehlungen in der Praxis noch konsequenter umgesetzt werden. So erhalten etwa 50 % der CED-Patienten mit Eisenmangelanämie keine Substitution.17

 

Eisen ist nicht gleich Eisen

Prinzipiell stehen orale und intravenöse Eisenpräparate* zur Verfügung. Die ECCO empfiehlt eine i.v. Eisengabe bei CED-Patienten mit klinisch aktiver Erkrankung, Unverträglichkeit von oralem Eisen, bei Hb-Werten < 10 g/dl sowie bei Therapien mit Erythropoese-stimulierenden Agentien.2 Ähnliche Empfehlungen enthalten die aktuellen S3-Leitlinien zur Behandlung von Colitis ulcerosa4 bzw. M. Crohn5. Sie nennen zusätzlich Nichtansprechen auf orales Eisen4,5 oder auch die Patientenpräferenz4 als Indikationen für eine i.v.-Eisengabe. Neben generellen Einschränkungen, wie möglichen gastrointestinalen Unverträglichkeiten18, kann die orale Eisensubstitution speziell bei CED-Patienten durch verminderte Resorption über die geschädigte Darmmukosa2 und den durch die Entzündung geschuldeten Hepdicin-Block beeinträchtigt sein13. Studiendaten deuten zudem darauf hin, dass nicht resorbiertes Eisen im Darmlumen zu potenziell schädlichen Veränderungen der Darmmikrobiota und zu einer Zunahme der intestinalen Entzündungsaktivität führen kann.11,14,19 Durch die erhöhte Entzündungsaktivität im Darmlumen wird wiederum die Resorption weiter eingeschränkt. In Summe könnten sich all diese Veränderungen auch auf die Krankheitsaktivität der CED auswirken.14

Demgegenüber wird eine i.v. Eisentherapie* von CED-Patienten mit Unverträglichkeit gegenüber oralem Eisen im Allgemeinen besser vertragen10 und ist effektiver.2,3,20 Einer Befragung von 631 CED-Patienten zufolge führte sie zudem zu mehr Lebensqualität und Zufriedenheit.15

 

Studien zeigen: Verbesserung der Lebensqualität durch i.v. Eisencarboxymaltose*

Unter den verfügbaren i.v. Eisenpräparaten weist Eisencarboxymaltose (ferinject®) einige Besonderheiten auf, von denen Ärzte und Patienten im Praxisalltag profitieren können. Die dextranfreie Eisencarboxymaltose lässt sich in einer Dosis von bis zu 1.000 mg pro Applikation über einen kurzen Zeitraum (15 Min. Applikation + 30 Min. Nachbeobachtung) verabreichen.21 „Die unkomplizierte Berechnung der benötigten Eisenmenge sowie die Möglichkeit der hohen Dosierung bei Eisencarboxymaltose vereinfachen die Anwendung in der täglichen Praxis“, erläuterte von Arnim.

Evidenzbasierte, klinische Studiendaten belegen den Nutzen der Gabe von Eisencarboxymaltose bei CED-Patienten mit Eisenmangelanämie6-9 – sowohl im Vergleich zu Placebo6 als auch zu i.v. Eisensucrose7. Die i.v. Eisengabe führte innerhalb von 12 Wochen bei einem Großteil der Patienten zur Normalisierung der Hb-Werte und zu einer Verbesserung der Lebensqualität.**,7

Die Experten waren sich einig: Moderne CED-Therapie muss den Eisenstatus der Patienten im Blick haben und mit einer entsprechenden Therapie darauf reagieren, um die Lebensqualität der Patienten soweit wie möglich zu verbessern.

 

i.v. Eisensubstitution mit Eisencarboxymaltose (FCM, ferinject®):

  • indiziert zur Behandlung von Eisenmangelzuständen, wenn orale Eisenpräparate unwirksam sind oder nicht angewendet werden können,21
  • kann Hb-Konzentration bei CED-Patienten mit Eisenmangelanämie verbessern7,
  • kann TSAT-Werte im Vergleich zu Eisensucrose7 bei CED-Patienten mit Eisenmangelanämie verbessern,
  • kann die Lebensqualität (körperliche Funktionsfähigkeit und psychisches Wohlbefinden) bei anämischen CED-Patienten verbessern,**,7
  • besitzt gut untersuchtes Sicherheitsprofil in 31 klinischen Studien mit mehr als 7.000 Patienten.6-8,22-47

 

Anmerkungen

* ferinject® ist indiziert zur Behandlung von Eisenmangelzuständen, wenn orale Eisenpräparate unwirksam sind oder nicht angewendet werden können.21

** Die Lebensqualität war ein sekundärer Endpunkt in der prospektiven, randomisierten, klinischen Studie FERGIcor bei Patienten mit Eisenmangel-Anämie und milder bis moderater chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED) bzw. CED in Remission, gemessen anhand der standardisierten Fragebögen Health Survey Short Form (SF-36, Fragebogen mit 36 Items zur Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität), Version 2 und Inflammatory Bowel Disease Questionnaire (IBDQ) von Baseline zu Woche 12. Die krankheitsbezogene (IBDQ) sowie die körperliche und mentale Lebensqualität (SF-36) verbesserte sich signifikant über die Studiendauer von 12-Wochen (p jeweils < 0,001).7

 

Die Vifor Pharma Gruppe, ehemals Galenica Gruppe, ist ein globales Spezialitäten-Pharmaunter-nehmen. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, globale Marktführerin in den Bereichen Eisenmangel, kardio-renaler Therapien und Nephrologie zu werden. Das Unternehmen ist der bevorzugte Partner für Spezialitäten-Pharmaprodukte und innovative patientenorientierte Lösungen. Die Vifor Pharma Gruppe will Patienten mit schweren und chronischen Krankheiten auf der ganzen Welt helfen, ein Leben in besserer Gesundheit zu führen. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte für eine optimale Patientenversorgung.

Die Vifor Pharma Gruppe nimmt in all ihren Kerngeschäften eine führende Position ein und besteht aus den folgenden Unternehmen: Vifor Pharma, Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma (ein gemeinsam mit Fresenius Medical Care geführtes Unternehmen), Relypsa und OM Pharma. Die Vifor Pharma Gruppe hat ihren Hauptsitz in der Schweiz und ist an der Schweizer Börse (SIX Swiss Exchange, VIFN, ISIN: CH0364749348) kotiert.

 

Vifor Pharma, ein Unternehmen der Vifor Pharma Gruppe mit Sitz in Zürich, ist die weltweit führende Gesellschaft in der Erforschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von pharmazeutischen Produkten zur Behandlung von Eisenmangel. Das Unternehmen bietet zudem ein diversifiziertes Portfolio an verschreibungs- (Rx) und nichtverschreibungspflichtigen (OTC) Medikamenten an.
Vifor Pharma baut seine globale Präsenz laufend aus und verfügt über ein umfassendes, weltweites Netzwerk aus Tochtergesellschaften und Partnern.

 

ferinject® (US-Markenname: Injectafer®) ist ein innovatives, dextranfreies, intravenös zu verabreichendes Eisenpräparat, das von Vifor Pharma erforscht und entwickelt wurde. Eisencarboxymaltose ist der pharmazeutische Wirkstoff von ferinject®. Bislang ist ferinject® in 72 Ländern weltweit für die Behandlung von Eisenmangelzuständen zugelassen, wenn orale Eisenpräparate unwirksam sind oder nicht angewendet werden können. Die Diagnose eines Eisenmangels muss durch geeignete Laboruntersuchungen bestätigt sein.

ferinject® 50 mg Eisen/ml.
Wirkstoff: Eisencarboxymaltose. Zusammensetzung: 1 ml Lösung enthält 50 mg elementares, dreiwertiges Eisen als Eisencarboxymaltose; sonstige Bestandteile: Natriumhydroxid und Salzsäure (zur Einstellung des pH-Werts), Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: Behandlung von Eisenmangelzuständen, wenn orale Eisenpräparate unwirksam sind oder nicht angewendet werden können. Die Diagnose eines Eisenmangels muss durch geeignete Laboruntersuchungen bestätigt sein.
Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, gegen Ferinject® 50 mg Eisen/ml oder einen der sonstigen Bestandteile, schwere bekannte Überempfindlichkeit gegen andere parenterale Eisenpräparate, nicht durch Eisenmangel bedingte Anämie, Anhaltspunkte für eine Eisenüberladung oder Eisenverwertungsstörungen.
Nebenwirkungen: Häufig: Hypophosphatämie, Kopfschmerzen, Schwindel, Flush, Hypertonie, Übelkeit, Reaktionen an der Injektions-/infusionsstelle. Gelegentlich: Überempfindlichkeit, Parästhesie, Dysgeusie, Tachykardie, Hypotonie, Dyspnoe, Erbrechen, Dyspepsie, Abdominalschmerz, Verstopfung, Diarrhoe, Pruritus, Urtikaria, Erythem, Ausschlag, Myalgie, Rückenschmerzen, Arthralgie, Schmerz in einer Extremität, Muskelspasmen, Fieber, Müdigkeit, Schmerzen im Brustkorb, peripheres Ödem, Schüttelfrost, vorübergehender Abfall der Serumphosphatspiegel, Anstieg der Alanin-Aminotransferase, Anstieg der Aspartat-Aminotransferase, Anstieg der Gamma-Glutamyltransferase, Anstieg der Lactatdehydro-genase im Blut, Anstieg der alkalischen Phosphatase im Blut. Selten: anaphylaktoide/anaphylaktische Reaktionen, Verlust des Bewusstseins, Angst, Phlebitis, Synkope, Präsynkope, Bronchospasmen, Flatulenz, Angioödem, Blässe, Gesichtsödem, Unwohlsein, grippeähnliche Symptome (die innerhalb weniger Stunden oder mehrerer Tage einsetzen können). Verschreibungspflichtig.
Pharmazeutischer Unternehmer: Zulassungsinhaber: Vifor France, 100-101 Terasse Boieldieu, Tour Franklin La Défense 8, 92042 Paris La Défense Cedex, Frankreich; Vertrieb: Vifor Pharma Deutschland GmbH, Baierbrunner Straße 29, 81379 München, Deutschland.
Stand: November 2018

 

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Quelle: Symposium im Rahmen der 74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) am 4.11.2019 in Wiesbaden: „Eisenmangel-Management bei Patienten mit CED“ Vifor Pharma (tB).

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