kaiser beitraege der weiterbildung zur professionalisierung der pflege.jpg

 

Karin Kaiser 

Beiträge der Weiterbildung zur Professionalisierung der Pflege

Eine systematisch-empirische Untersuchung.
Dissertation

 

Broschiertes Buch 
Mabuse-Verlag 2005
Ausstattung/Bilder: 2005.
358 S. m. Abb.
Seitenzahl: 358
Wissenschaft Bd.90

EUR 37,00

ISBN 3-935964-95-1
ISBN 978-3-935964-95-1

Vorwort des Buches
Die Praxisfelder Pflege und Weiterbildung sind mir sowohl durch meine langjährige Berufstätigkeit als ausgebildete (Fach)Krankenschwester als auch durch meine Tätigkeit als Mitarbeiterin und später als Dozentin in unterschiedlichen Weiterbildungseinrichtungen der Pflege vertraut. Die Erfahrung, dass sich professionelles Weiterbildungshandeln nicht einfach durch praktisches Tun erschließen und aneignen lässt, motivierte mich zum Studium der Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Dieses war u. a. durch das Anliegen geprägt, das theoretische Wissen dieses Fachbereiches und die wissenschaftlichen Erkenntnisse in Bezug auf das Lernen von Erwachsenen auch für das Berufsfeld Pflege nutzbar zu machen. Mein besonderes Interesse galt und gilt dabei der beruflichen Weiterbildung, die auch den Arbeits- und Forschungsschwerpunkt meiner Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Tübingen und Stuttgart ausmacht. Mit dieser Arbeit möchte ich eine Brücke schlagen zwischen erwachsenenpädagogischer Theorie, ihrer Umsetzung in der beruflichen Weiterbildung und dem Praxisfeld Pflege. Damit verbunden ist das Ziel, die Weiterbildung in der Pflege durch eine spezifisch erwachsenenpädagogische Perspektive zu bereichern. In gewisser Weise schließt sich damit der Kreis meiner bisherigen beruflichen Tätigkeit. Ich widme diese Arbeit allen, die sich für eine qualitätsvolle berufliche Weiterbildung in der Pflege einsetzen.

An dieser Stelle gilt mein Dank all jenen, die mich auf diesem Weg begleitet, motiviert und in vielfältiger Weise unterstützt haben.
Zuvorderst danke ich Herrn Prof. Dr. Norbert Vogel für seine konstruktive Beratung und die wertschätzende Betreuung meiner Arbeit, die sich durch das für mich richtige Maß an Freiheit, Förderung und umfassender Unterstützung auszeichnete. Außerdem verbinden uns vier Jahre der Zusammenarbeit am Lehrstuhl für Erwachsenenbildung/Weiterbildung der Universität Tübingen, in denen ich viel gelernt habe und die ich in sehr guter Erinnerung behalten werde. Bei Herrn Prof. Dr. Kristian Kunert bedanke ich mich für die Übernahme des Zweitgutachtens und für eine Erfahrung, die mein Studium geprägt hat: Universitäre Lehre kann gerade auch in weniger traditionellen Formen die Lust an wissenschaftlicher Erkenntnis und intensiver Forschung wecken.

Ein wichtiger Ort des wissenschaftlichen Nachdenkens und Diskutierens war das Forschungskolloquium. Allen Beteiligten danke ich ganz herzlich für ihr unermüdliches Mitdenken, Hinterfragen, Ermuntern und für alle inhaltlichen Anregungen – sie kamen immer genau zur rechten Zeit und in der richtigen Form. Ganz besonders gilt mein Dank meinen beiden HDZ-KollegInnen: Herrn Dr. Gerd Macke für seine inhaltlichen und strukturbezogenen Anregungen, für sein Ringen um sprachliche Präzision und die Verständlichkeit der Darstellung sowie Frau Dr. Sabine Brendel für ihre inhaltlichen und fachbezogenen Anmerkungen. Mein Dank für die beratende und technische Unterstützung in Sachen Empirie geht an Andreas Weiß und Hannes Schreier.

Diese Arbeit wäre ohne Frau Gudrun Becker-Hohmann nicht geschrieben worden denn ihr verdanke ich die Erfahrung, die mich zum Studium motiviert hat: Pädagogische Professionalität ist das Herzstück der Weiterbildungsarbeit. Sie ist mir fachlich und menschlich ein Vorbild für gelingende Weiterbildungsarbeit.
Auch den KollegInnen des Berufsfortbildungswerkes Stuttgart sei an dieser Stelle dafür gedankt, dass sie mir durch ihr Verständnis für meine Promotionsabsicht die Rückkehr an die Universität erleichtert haben. Weiter möchte ich Herrn Prof. Dr. Martin Fromm sowie meinen KollegInnen von der Hochschuldidaktik für ihre motivierende Unterstützung beim Abschluss dieser Arbeit danken, ebenfalls Herrn Dr. Uwe Kernbach für sein stetes Erinnern an die Wichtigkeit dieses Vorhabens. Dank sagen möchte ich darüber hinaus allen WeiterbildnerInnen, mit denen ich zusammengearbeitet habe und von denen ich vieles lernen durfte.

Für ihr nicht erlahmendes Interesse und ihre stete Bereitschaft zum Gespräch möchte ich all meinen FreundInnen danken; dies gilt in besonderem Maß für den "Tübinger Kreis". Meiner Freundin Elisabeth Menrad danke ich dafür, dass sie immer daran geglaubt hat, dass diese Arbeit fertig wird, mich zur Weiterarbeit motiviert, aber auch daran erinnert hat, dass der Mensch Pausen braucht und genießen darf.

Ganz besonders aber danke ich meinem Partner Roland Steeb, der mich als Weggefährte auf dem langen und mitunter beschwerlichen Weg zur Promotion begleitet hat und mich dabei – trotz mancher Zumutung, die dieser Weg mit sich bringt – tatkräftig unterstützt hat.

Autorin

Karin Kaiser, geb. 1961, Krankenschwester und Diplom-Pädagogin. Studium der Erziehungswissenschaft an der Universität Tübingen. Von 1998 bis 2001 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abt. Erwachsenenbildung/Weiterbildung an der Universität Tübingen. Von 2002 bis Mai 2005 baute sie als Koordinatorin des Regionalverbunds Hochschuldidaktik der Universitäten Hohenheim, Stuttgart, Tübingen und Ulm das Hochschuldidaktikzentrum Baden-Württemberg mit auf. Im März 2005 wurde die vorliegende Arbeit von der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften an der Universität Tübingen als Dissertation angenommen. Sie leitet das Institut für Fort- und Weiterbildung der Klinik in Göppingen.

 

MEDICAL NEWS

Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
New guidance on how to diagnosis and manage osteoporosis in…
Starting the day off with chocolate could have unexpected benefits
Better mental health supports for nurses needed, study finds

SCHMERZ PAINCARE

Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern

DIABETES

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ gibt…
Toujeo® bei Typ-1-Diabetes: Weniger schwere Hypoglykämien und weniger Ketoazidosen 
Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…

ERNÄHRUNG

Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

ONKOLOGIE

Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung

MULTIPLE SKLEROSE

NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
Verzögerte Verfügbarkeit von Ofatumumab (Kesimpta®)
Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte…
Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose
Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung