Kinder- und Jugendmedizin

Kinder schützen durch Stärkung der Eltern

 

Paderborn (26. März 2015) - Mit den Risiken von Missbrauch, Misshandlung und Vernachlässigung für die Entwicklung und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen haben sich auf der Fachtagung „Kinder schützen durch Stärkung der Eltern“ über 150 Fachleute intensiv auseinandergesetzt. Die Experten kamen aus den Bereichen der Frühen Hilfen, Kindertagesstätten, Erwachsenen- und Kinder-/Jugendpsychiatrien, Erziehungsberatung, Suchtberatung, Existenzunterstützenden Hilfen und den Diensten der öffentlichen und freien Jugendhilfe. Die Veranstaltung wurde durchgeführt vom Institut für Gesundheitsforschung und Soziale Psychiatrie der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Paderborn, und dem Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V.

LIVOPAN® – Experten erörtern vielseitige Anwendungsmöglichkeiten bei Schmerzbehandlung von Kindern. Im Rahmen der 8. Dattelner Kinderschmerztage in Recklinghausen fand das Lunchsymposium „LIVOPAN®. Stellenwert der sanften Analgesie in der Pädiatrie und Kinderchirurgie“ statt. Die Experten Dr. Georg Staubli aus Zürich, Dr. Matthias Kuch aus Karlsruhe und Dr. Michael Barthel aus Bielefeld gaben den Teilnehmern Einblicke in ihre Erfahrungen mit dem äquimolaren Lachgas-Sauerstoff-Gemisch. Photo: Tom MillerLIVOPAN® – Experten erörtern vielseitige Anwendungsmöglichkeiten bei Schmerzbehandlung von Kindern

 

Recklinghausen (20. März 2015) - Im Rahmen der 8. Dattelner Kinderschmerztage in Recklinghausen fand das Lunchsymposium „LIVOPAN®. Stellenwert der sanften Analgesie in der Pädiatrie und Kinderchirurgie“ statt. Die Experten Dr. Georg Staubli aus Zürich, Dr. Matthias Kuch aus Karlsruhe und Dr. Michael Barthel aus Bielefeld gaben den Teilnehmern Einblicke in ihre Erfahrungen mit dem äquimolaren Lachgas-Sauerstoff-Gemisch.

AQUA-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen

176 Frühchen-Kliniken im Vergleich

 

Göttingen (2. März 2015) - Auf der Internetseite www.perinatalzentren.org können ab sofort qualitätsrelevante Informationen zu bundesweit 176 Kliniken abgerufen werden, die Frühchen mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1.500g behandeln. Die Internetseite wurde erstmals Ende Februar 2014 im Internet freigeschaltet. Die abrufbaren Informationen gingen auf die freiwillige Teilnahme von zunächst 90 Kliniken zurück. „Dass jetzt doppelt so viele Perinatalzentren ihre Daten bereit stellen, spricht zum einen für den Erfolg der Seite und zum anderen dafür, dass die Krankenhäuser bereit sind, ein hohes Maß an Transparenz an den Tag zu legen“, sagt Prof. Joachim Szecsenyi, Geschäftsführer des AQUA-Instituts.

Was in Kliniken passiert, wenn Babys mit „uneindeutigem“ Geschlecht geboren werden

Weder Mädchen noch Junge: die Versorgungssituation intersexueller Kinder

 

Bochum (10. Februar 2015) - Was passiert, wenn ein Kind geboren wird, was nicht eindeutig ein Mädchen oder Junge ist? Wie werden die Eltern beraten? Wie geht es weiter? Das untersuchen erstmals RUB-Forscherinnen um Prof. Dr. Katja Sabisch (Gender Studies) anhand von Interviews mit betroffenen Eltern, Ärztinnen und Ärzten. Ihre Studie „Intersexualität in NRW. Eine qualitative Untersuchung der Gesundheitsversorgung von zwischengeschlechtlichen Kindern in Nordrhein-Westfalen“ wird unterstützt vom Landeszentrum Gesundheit NRW. Ziel ist es, Stärken und Schwächen der real praktizierten Medizin im Fall von intersexuell geborenen Kindern identifizieren.

Behandlungserfahrung mit Elvanse®: 1 Jahr Lisdexamfetamin bei ADHS: Experten ziehen positive Bilanz. Nach rund einem Jahr Behandlungserfahrung mit dem Prodrug-Stimulans Elvanse® (Lisdexamfetamindimesilat – LDX) zogen Experten auf der BKJPP-Jahrestagung eine positive Bilanz. Die in Studien gezeigte starke Wirksamkeit von LDX auf die ADHS-Kernsymptomatik und die lange Wirkdauer von 13 Stunden nach Einnahme (1,2) konnten in der Praxis bestätigt werden. Die Einmalgabe kann sich positiv auf die Therapiemotivation auswirken. Patienten mit einer Störung des Sozialverhaltens, Stimmungsschwankungen oder einer schlechten Adhärenz scheinen in besonderem Maße von LDX zu profitieren. Photo: Tom MillerBehandlungserfahrung mit Elvanse®

1 Jahr Lisdexamfetamin bei ADHS: Experten ziehen positive Bilanz

 

Weimar (14. November 2014) – Nach rund einem Jahr Behandlungserfahrung mit dem Prodrug-Stimulans Elvanse® (Lisdexamfetamindimesilat – LDX) zogen Experten auf der BKJPP-Jahrestagung eine positive Bilanz. Die in Studien gezeigte starke Wirksamkeit von LDX auf die ADHS-Kernsymptomatik und die lange Wirkdauer von 13 Stunden nach Einnahme (1,2) konnten in der Praxis bestätigt werden. Die Einmalgabe kann sich positiv auf die Therapiemotivation auswirken. Patienten mit einer Störung des Sozialverhaltens, Stimmungsschwankungen oder einer schlechten Adhärenz scheinen in besonderem Maße von LDX zu profitieren.

DGKJ 2014

LIVOPAN® schließt Lücke bei der kinderchirurgischen Analgesie

 

Leipzig (12. September 2014) - Beim Lunchsymposium „LIVOPAN®. Die vielseitige Analgesie in der Kinderchirurgie“ anlässlich der 110. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) in Leipzig, berichteten die Experten Dr. Matthias Kuch aus Karlsruhe, Dr. Kolja Eckert aus Essen sowie Dr. Paul Anegroaie aus Jena von ihren Erfahrungen mit der 50% : 50% Lachgas / Sauerstoff Mischung.

Schmerzlos_Logo110. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ)

Schmerzmanagement bei Kindern und Jugendlichen

 

Leipzig (12. September 2014) - Im Fokus des Symposiums „Schmerzmanagement bei Kindern und Jugendlichen“ auf der 110. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) in Leipzig standen die Diagnostik sowie die medikamentöse und psychosomatische Therapie von Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen. Themen der Veranstaltung unter dem Vorsitz von Dr. med. Raymund Pothmann (Hamburg) waren: „Sinnvolle Diagnostik bei Kopf- und Bauchschmerzen“ (PD Dr. med. Sven Gottschling, Homburg/Saar), „Medikamentöse Behandlungsoptionen bei Kopfschmerzen“ (PD Dr. med. Friedrich Ebinger, Paderborn) und „Pragmatische psychosomatische Schmerztherapie“ (Dr. med. Raymund Pothmann, Hamburg). Das Symposium wurde von der Initiative Schmerzlos für den richtigen Umgang mit Schmerzen bei Jugendlichen – einer Aufklärungskampagne von RB (Reckitt Benckiser Deutschland GmbH) – unterstützt.

Kinderchirurgen empfehlen Helmtherapie bei verformtem Schädel

Helm für Babys gegen flachen Hinterkopf

 

Berlin (25. August 2014) – Vom leicht abgeflachten Hinterkopf bis zum asymmetrischen Schädel: Beides kommt immer häufiger vor, seit Eltern Neugeborene zum Schlafen gezielt auf den Rücken legen. Dies soll das Risiko für den plötzlichen Säuglingstod verringern. Doch ein verformter Kopf ist nicht nur äußerlich auffällig, er geht oft auch mit einer frühzeitigen Abnutzung der Halswirbelsäule und Kiefergelenke einher. Deshalb empfehlen Experten der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) diesen Patienten eine Korrektur der Kopfform durch eine professionell angepasste und konsequente Helmtherapie.

Robert Koch-Institut (RKI): Neue Daten zur Kinder- und Jugendgesundheit. Das Robert Koch-Institut hat umfangreiche Ergebnisse der ersten Folgeerhebung der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ veröffentlicht. Die Ergebnisse der von 2009 bis 2012 durchgeführten Studie (KiGGS Welle 1) und die Trends seit dem ersten Survey 2003 bis 2006 sind in der Ausgabe Juli 2014 des Bundesgesundheitsblatts in 14 Beiträgen erschienen. Ein Hintergrundpapier bündelt die Kernaussagen zur Gesundheit der 0- bis 17-Jährigen.Robert Koch-Institut (RKI)

Neue Daten zur Kinder- und Jugendgesundheit

 

Berlin (23. Juni 2014) - Das Robert Koch-Institut hat umfangreiche Ergebnisse der ersten Folgeerhebung der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ veröffentlicht. Die Ergebnisse der von 2009 bis 2012 durchgeführten Studie (KiGGS Welle 1) und die Trends seit dem ersten Survey 2003 bis 2006 sind in der Ausgabe Juli 2014 des Bundesgesundheitsblatts in 14 Beiträgen erschienen. Ein Hintergrundpapier bündelt die Kernaussagen zur Gesundheit der 0- bis 17-Jährigen.

 

Olimel Peri/Olimel®

Verminderung der maximalen Infusionsrate pro Stunde bei Kindern

 

Bonn (11. Februar 2014) - Die Firma Baxter Deutschland GmbH weist darauf hin, dass die Angaben zur Dosierung in den Gebrauchs- und Fachinformationen zu Olimel Peri/Olimel-Nährlösungen hinsichtlich der maximalen Infusionsrate pro Stunde für Lipide bei Kindern in der Altersgruppe von 2 bis 11 Jahren geändert werden müssen, da die derzeitigen Angaben nicht mit den Empfehlungen der 2005 ESPGHAN / ESPEN-Richtlinien für diese Altersgruppe übereinstimmen.

Sicher sein vor übermäßiger Internetnutzung

Jugendliche für Risiken im Internet sensibilisieren

 

Köln (10. Februar 2014) - Im Vorfeld des „Safer Internet Day“ am 11. Februar 2014 weisen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die Risiken übermäßiger Internetnutzung insbesondere für Jugendliche hin. Wie eine vor Kurzem von der BZgA veröffentlichte repräsentative Studie zeigt, verbringen 12- bis 17-jährige Jungen im Durchschnitt mehr als 16 Stunden in der Woche mit Computerspielen und Internetangeboten. Bei den gleichaltrigen Mädchen sind es knapp 11 Stunden. Bei etwa 3,2 Prozent der 12- bis 17-Jährigen kann von einer exzessiven Nutzung von Internetangeboten und Computerspielen ausgegangen werden.