Medac-Symposium auf dem DGVS-Kongress 2015 in Leipzig zur MTX-Therapie bei Morbus Crohn(1)

Methotrexat in der Therapie des Morbus Crohn – wirksam, sicher, günstig

 

Leipzig / Wedel (17. September 2015) – Die Therapie mit Methotrexat (MTX) ist in der Rheumatologie und Dermatologie fest verankert(2). Diesen herausragenden Stellenwert hat Methotrexat in der Behandlung des Morbus Crohn bisher nicht erlangt, obwohl die deutsche Leitlinie Methotrexat in der Therapieeskalation und der Remissionserhaltung als Alternative zu Azathioprin einordnet(3) und mit der MTX-Fertigspritze metex®FS ein zugelassenes Präparat zur Verfügung steht.

 

 

Methotrexat ist sicher

 

Lang anhaltende Wirkdauer bei raschem Wirkeintritt und Langzeitsicherheit bei positivem Nebenwirkungsprofil sprechen für einen konsequenten Einsatz von MTX. So wird das Nebenwirkungsrisiko von Methotrexat für Lunge(4), Leber(5) und bei Schwangerschaftswunsch(6) in jüngeren Publikationen entschieden geringer eingeschätzt als bislang diskutiert. Langzeituntersuchungen bei M. Crohn-Patienten zeigen unter einer Therapie mit Methotrexat kein erhöhtes Risiko einer schweren Hepatotoxizität(7) und auch in der Kombinationstherapie mit Infliximab keine höhere Infektionsrate(8).

 

 

Methotrexat als Kombinationspartner

 

Sofern eine Therapie mit biologischen DMARDs notwendig ist, sollte auf die positiven Eigenschaften von MTX als Kombinationspartner generell nicht verzichtet werden, da Methotrexat die Bildung von Antikörpern gegen die eingesetzten ‚Biologicals’ verringert(9).

 

metex®Fertigspritzen werden in insgesamt zehn verschiedenen Wirkstärken (7,5mg / 10mg / 12,5mg / 15mg / 17,5mg / 20mg / 22,5mg / 25mg / 27,5mg / 30mg) in jeweils bis zu fünf verschiedenen Packungsgrößen (1×1 (N1) / 1×4 (xN) / 1×6 (N2) / 1×10 (xN) / 1×12 (N3)) angeboten.

 

 

Anmerkungen 

  1. Medac Satellitensymposium „Methotrexat-Therapie des Morbus Crohn“, anlässlich der 70. Jahrestagung der DGVS ‘Viszeralmedizin 2015’, Leipzig, 17. September 2015
  2. Smolen JS et al., EULAR recommendations for the management of rheumatoid arthritis with synthetic and biological disease-modifying antirheumatic drugs: 2013 update. Ann Rheum Dis 2014;73:492-509;
  3. Mössner R, Schön MP, Medikamentöse Systemtherapien der Psoriasis. Akt Dermatol. 2010;36:142-152
  4. Preiß JC et al., Aktualisierte S3-Leitlinie – „Diagnostik und Therapie des Morbus Crohn“ 2014. Z Gastroenterol. 2014;52:1431-1484
  5. Conway R et al., Methotrexate use and risk of lung disease in psoriasis, psoriatic arthritis, and inflammatory bowel disease: systematic literature review and meta-analysis of randomised controlled trials. BMJ 2015;350:h1269
  6. Dawwas MF, Aithal GP, End-stage methotrexate-related liver disease is rare and associated with features of the metabolic syndrome. Aliment Pharmacol Ther. 2014;40:938-948Weber-Schoendorfer C et al., No evidence for an increased risk of adverse pregnancy outcome after paternal low-dose methotrexate: an observational cohort study. Rheumatology 2014;53:757-763;
  7. Weber-Schoendorfer C et al., No evidence for an increased risk of adverse pregnancy outcome after paternal low-dose methotrexate: an observational cohort study. Rheumatology 2014;53:757-763;
  8. Weber-Schoendorfer C et al., Pregnancy outcome after methotrexate treatment for rheumatic disease prior to or during early pregnancy: a prospective multicenter cohort study. Arthritis Rheumatol. 2014;66:1101-1110
  9. Kahn N et al., Incidence of liver toxicity in inflammatory bowel disease patients treated with methotrexate: a meta-analysis of clinical trials. Inflamm Bowel Dis 2012;18:359-367
  10. Fidder H et al., Long-term safety of infliximab for the treatment of inflammatory bowel disease: a single-centre cohort study. Gut 2009;58:501-508
  11. Thomas SS et al., Comparative Immunogenicity of TNF Inhibitors: Impact on Clinical Efficacy and Tolerability in the Management of Autoimmune Diseases. A Systematic Review and Meta-Analysis. BioDrugs. 2015;29:241-58

 

medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH

 

medac ist ein deutsches pharmazeutisches Unternehmen in privater Hand mit Standorten in Wedel, Tornesch und Hamburg. Arzneimittel von medac unterstützen Ärzte und Patienten weltweit in der Bewältigung ihrer akuten und andauernden Erkrankungen in den Indikationsbereichen Onkologie & Hämatologie, Urologie und gegen Autoimmunerkrankungen. Darüber hinaus entwickelt und vertreibt medac spezielle diagnostische Testsysteme. Dem Ansatz, Therapeutika und Diagnostika unter einem Dach zu vereinen, ist medac seit 1970 verpflichtet.

 

  • Weitere Informationen zum Unternehmen und seinen Produkten sind im Internet unter www.medac.de  abrufbar.

 

 


Quelle: medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH, 17.09.2015 (tB).

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