Medizin

NEUROCLUSTER 2018

Ärzteveranstaltung bietet seit 5 Jahren Raum für wissenschaftlichen Austausch von Neurologen auf Augenhöhe

Ulm/Düsseldorf (24. November 2018) - Bereits zum fünften Mal infolge findet vom 23.-24. November die ärztliche Fortbildungsveranstaltung NEUROCLUSTER statt, die vom Unternehmen Teva ausgerichtet wird. Jedes Jahr bietet das Pharmaunternehmen Experten aus verschiedenen Bereichen der Neurologie die Möglichkeit, sich mit Kollegen und Ärzten angrenzender Fachgebiete zu akuten und chronischen neurologischen Erkrankungen auszutauschen. Der Rahmen bildet die Fragen hinsichtlich Gemeinsamkeiten und Differenzen neurologischer Krankheitsbilder: Gibt es Komorbiditäten im Patientenmanagement bei Multipler Sklerose? Welche Herausforderungen stellen sich bei der Diagnose von Morbus Parkinson? Und was gibt es Neues in den Therapiestrategien gegen Kopfschmerzen und Migräne?

Deutsche Mukoviszidose Tagung  2018

Neue Zahlen zur Lebenserwartung bei Mukoviszidose

Bonn, Würzburg (23. November 2018) – Im Rahmen der diesjährigen Deutschen Mukoviszidose Tagung stellte der medizinische Leiter des Deutschen Mukoviszidose-Registers, PD Dr. med. Lutz Nährlich, die aktuellen Ergebnisse zur Mortalität bei Mukoviszidose vor. Damit sind erstmals Aussagen über die Lebenserwartung für heute Neugeborene mit Mukoviszidose in Deutschland möglich.

Neue US-Richtlinie für Bluthochdruck bietet keine Vorteile für Betroffene

München (23. November 2018) - Wo beginnt gefährlicher Bluthochdruck? Auf diese Frage geben Ärzteorganisationen unterschiedliche Antworten. Beispielsweise gelten Patienten in den USA früher als krank als in Deutschland. Ein Team um Prof. Karl-Heinz Ladwig von der Technischen Universität München (TUM) und dem Helmholtz Zentrum München kommt zu dem Schluss, dass eine niedrige Schwelle für eine Behandlung nicht vor tödlichen Herzerkrankungen schützt – sie könnte sich sogar negativ auf die Psyche der Betroffenen auswirken.

Bundesministerium für Gesundheit

Rückgang der HIV-Neuinfektionen

  • Bundesgesundheitsminister Spahn: "Wir wollen die Zahl der Neuinfektionen weiter senken"

Berlin (22. November 2018) - Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember hat das Robert Koch-Institut neue Zahlen zum HIV/AIDS-Geschehen in Deutschland veröffentlicht. Im Jahr 2017 haben sich etwa 2.700 Menschen in Deutschland mit HIV infiziert, die Zahl der Neuinfektionen ist damit gegenüber 2016 (2.900 Neuinfektionen) leicht gesunken. Bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), ist die Zahl der geschätzten Neuinfektionen deutlich zurückgegangen, von 2.300 im Jahr 2013 auf 1.700 in 2017.

IQWiG

Balneofototherapie: Studien zeigen höheren Nutzen jetzt auch bei Neurodermitis

  • Hautzustand bei Licht-Bade-Therapie besser als bei trockener UV-Therapie – nicht nur bei Schuppenflechte, sondern auch beim atopischen Ekzem

Köln (22. November 2018) - Das atopische Ekzem, auch Neurodermitis genannt, ist eine chronische, meist mit starkem Juckreiz verbundene Hauterkrankung, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hatte bereits 2007 geprüft, ob eine kombinierte Licht-Bade-Therapie (Balneofototherapie) bessere Behandlungsergebnisse erzielt als eine alleinige UV-Bestrahlung. Überzeugende Ergebnisse lagen 2007 allerdings nur für eine andere Hauterkrankung vor, nämlich die Schuppenflechte (Psoriasis). Unter Einbezug neuerer Studiendaten sieht das IQWiG nun auch bei Neurodermitis einen Hinweis auf einen Vorteil der synchronen Balneofototherapie, bei der ein Bad mit Salz des Toten Meeres und die Bestrahlung zeitgleich stattfinden.

Der Gemeinsame Bundesausschuss

Nutzen und medizinische Notwendigkeit der systemischen Therapie als Psychotherapieverfahren anerkannt

Berlin (22. November 2018) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin den Nutzen und die medizinische Notwendigkeit der systemischen Therapie bei Erwachsenen als Psychotherapieverfahren anerkannt. Nach der somit abgeschlossenen Nutzenbewertung wird in einem weiteren Schritt die Psychotherapie-Richtlinie des G-BA angepasst.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA)

Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs künftig als organisiertes Programm

Berlin (22. November 2018) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) ein organisiertes Programm beschlossen. Anspruchsberechtigt sind alle gesetzlich krankenversicherten Frauen ab dem Alter von 20 Jahren. Die ersten Informationsschreiben zur Teilnahme werden von den Krankenkassen ab dem 1. Januar 2020 versendet. Bis zu diesem Stichtag stellt eine Übergangsregelung den Anspruch auf die bisherigen Leistungen zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs sicher. Vorgesehen ist weiterhin, dass die beschlossenen Screening-Inhalte einschließlich der Zeitabstände und Altersgrenzen nach einer mindestens sechsjährigen Beurteilungsphase überprüft werden.

42.Wissenschaftlicher Kongress der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL®
Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention

Interventionelle Verfahren zur Blutdrucksenkung – wo stehen wir heute?

Berlin (22. November 2018) – Mit der renalen Denervation lässt sich eine Blutdrucksenkung erreichen, die in etwa der eines Antihypertensivums entspricht. Noch muss die Endauswertung einer großen Studie abgewartet werden, aber wenn sich die vorläufigen Ergebnisse bestätigen, wird nach Ansicht von Prof. Dr. med. Joachim Weil, Lübeck, Mitglied im Vorstand der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL®│Deutschen Gesellschaft für Hypertonie und Prävention, das Verfahren bald einen festen Platz im Therapiealltag einnehmen. Bei minimaler Komplikationsrate erfolgt eine konstante Blutdrucksenkung, und zwar unabhängig von der Therapietreue des Patienten.

Blutdrucksenker in Verruf – was wir aus dem Fall Valsartan lernen sollten

Berlin (22. November 2018) – Aus Sicht der Deutschen Hochdruckliga hat der Valsartan-Rückruf zu einem nachhaltigen Vertrauensverlust der Patienten geführt. Auch die verkürzte Wiedergabe der Studienergebnisse zum potenziellen Krebsrisiko anderer Blutdrucksenker hat dazu beigetragen, dass Patienten aus Angst vor Krebs einfach die Blutdruckmedikation weglassen – ohne sich darüber im Klaren zu sein, welche gravierenden Konsequenzen das für ihre eigene Gesundheit haben kann. Was kann man daraus lernen? Bei akuten Krisen schneller und konsequenter zu handeln – und bei möglichen Langzeitfolgen differenzierter zu informieren, so der Appell von Prof. Dr. Bernhard K. Krämer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hochdruckliga.

Grifols LogoAlpha-1-Antitrypsin-Mangel (AATM)

Ausgesprochen viel bewirkt: 30 Jahre Prolastin®

Frankfurt am Main (21. November 2018) - Seit mittlerweile 30 Jahren bekommen Patienten mit der vererbten Lungenerkrankung Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (AATM) das aus Spenderblut aufgereinigte Protein Alpha-1-Antitrypsin wöchentlich per Infusion zugeführt. In Studien verringerte Prolastin® im Vergleich zu Placebo die Häufigkeit und den Schweregrad von Infektionen der Lunge und verlangsamte den Verlust der Lungendichte, der bei den Patienten zu fortschreitenden Symptomen einer COPD führt.1,2 Die Ergebnisse kontrollierter Beobachtungsstudien mit Prolastin® weisen auf die klinische Wirksamkeit3,4 hin – und das nun bereits seit 30 Jahren.5

IQWiG

Screening auf Hepatitis B und Hepatitis C:
Nutzen mangels geeigneter Studien unklar

  • Risikogruppen-Screening auf Hepatitis C bedarf gründlicher Begleitevaluation


Köln (14. November 2018) - Hepatitis B und Hepatitis C sind vor allem über das Blut übertragene Vireninfektionen, die – oftmals unbemerkt – chronisch werden und dann die Leber irreversibel schädigen können. Diskutiert wird, ob ein regelmäßiges Screening der Allgemeinbevölkerung oder einzelner Risikogruppen diese Erkrankungen eindämmen könnte, etwa durch eine frühzeitige Identifikation und Behandlung oder ein verändertes Risikoverhalten der Betroffenen. Ein Screening kann aber auch Nachteile haben, zum Beispiel Ängste auslösen.

Neuer Therapieansatz

Hautkrankheit Seborrhoische Dermatitis

 Ulm (9. November 2018) - Es gibt Hautkrankheiten, die die Lebensqualität der Betroffenen erheblich einschränken. Dazu gehört die sogenannte Seborrhoische Dermatitis, von der auch Säuglinge und Kinder betroffen sind sowie Personen mittleren Alters. Zu den Krankheitsbildern gehört schuppiger Ausschlag im Gesicht und auf der Kopfhaut, der häufig begleitet wird von starkem Juckreiz. Dermatologen aus Ulm, Köln, Heidelberg und Rom haben nun herausgefunden, dass der Transkriptionsfaktor JunB eine Schlüsselrolle bei der Entstehung dieser Erkrankung spielt.
 

Kreativ-Wettbewerb und innovative rekombinante Blutgerinnungsfaktoren

Wie sich Shire im Bereich der seltenen Erkrankungen engagiert

Hamburg (9. November 2018) – Jeder Zwanzigste in Deutschland ist von einer seltenen Erkrankung betroffen.(1) Hierzu gehören auch von-Willebrand-Syndrom (vWS) und Hämophilie, bei denen betroffene Patienten Gendefekte bei Blutgerinnungsfaktoren aufweisen. Die Therapie solcher Erkrankungen hat durch innovative Produkte des Unternehmens Shire große Fortschritte gemacht – etwa durch neue rekombinante Faktorpräparate und digitale Tools wie myPKFiT.

Im Rahmen eines Pressefrühstücks am 9. November 2018 am Rande des 49. Hamburger Hämophilie Symposions diskutieren Experten über aktuelle Innovationen und darüber, wie Betroffenen ein besseres Leben ermöglicht werden kann. Neben dem Einsatz aktueller Faktorpräparate geht es auch um digitale Möglichkeiten der Therapiesteuerung und patientenorientierte Services. Dazu zählt der Kreativ-Wettbewerb „Hämophilie – Ganz besonders Du“, den die Deutsche Hämophiliegesellschaft e.V. (DHG), die Interessen-gemeinschaft Hämophiler e.V. (IGH) und Shire Deutschland GmbH gemeinsam initiiert haben.

G-BA vergibt Auftrag für die Erprobung

Neue Behandlungsmethode bei Uterusmyomen

Berlin (7. November 2018) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat den ersten Auftrag zur wissenschaftlichen Begleitung und Auswertung einer Erprobung vergeben. Gegenstand der geplanten Erprobungsstudie ist die Magnetresonanztomographie-gesteuerte hochfokussierte Ultraschalltherapie zur Behandlung von Patientinnen mit Uterusmyomen (gutartige Tumoren der Gebärmutter). Mit Hilfe der Erprobungsstudie sollen die möglichen Vorteile gegenüber einer operativen Myomentfernung, aber auch mögliche Nachteile genauer identifiziert werden. Der G-BA beauftragte das Institut für Klinisch-Onkologische Forschung (IKF) in Frankfurt am Main, die Studie wissenschaftlich zu begleiten und auszuwerten. Der Beauftragung durch den G-BA ist ein europaweites Ausschreibungsverfahren vorausgegangen.

62. DGGG-Kongress

Adjuvante Therapie mit Perjeta verbessert Prognose für Patienten mit frühem HER2-positivem Mammakarzinom

Berlin (1. November 2018) - Perjeta® (Pertuzumab) kann sowohl in der Therapie des frühen als auch des fortgeschrittenen HER2-positiven Mammakarzinoms eingesetzt werden.1 Die Patienten profitieren in allen zugelassenen Indikationen von einer konsistent überlegenen Wirksamkeit der doppelten Antikörper-Blockade im Vergleich zur alleinigen Therapie mit Herceptin® (Trastuzumab) und Chemotherapie.2-4 So senkt die zusätzliche Gabe von Perjeta das Risiko für Rezidiv oder Tod in der adjuvanten Situation bei Patienten mit nodal-positiver oder Hormonrezeptor-negativer Erkrankung weiter um nahezu 25 %.2 Dies belegt die Studie APHINITY, auf deren Basis das Perjeta-Regime Ende Mai 2018 für die adjuvante Therapie zugelassen wurde. Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in Berlin stellte Prof. Dr. Christian Jackisch, Offenbach, die relevanten Daten der Studie vor und diskutierte praxisrelevante Aspekte beim adjuvanten Einsatz von Perjeta.

DGN-Kongress 2018

Wenn neurologische Erkrankungen chronisch werden –
effektive Therapiestrategien bei MS und Migräne im Fokus

Berlin (1. November 2018) – Neurologische Erkrankungen sind häufig mit einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität assoziiert – insbesondere dann, wenn sie chronisch werden. Kopfschmerzen (u.a. Migräne, Spannungskopfschmerzen) kommen häufig bei Multiple Sklerose-Patienten vor. Entsprechend ist eine gute Diagnostik inklusive effektiver Differenzialdiagnostik unter Berücksichtigung von klinischen und pathophysiologischen Gesichtspunkten entscheidend, damit eine adäquate und individuell geeignete Therapie eingeleitet werden kann, betonte Prof. Dr. Uwe Zettl (Rostock) bei einem von Teva initiierten Satellitensymposium im Rahmen des diesjährigen 91. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) während der Neurowoche 2018 in Berlin. 

Informationen der BZgA für Eltern, Jugendliche und Arztpraxen zur HPV-Impfung

Junge Menschen vor Gebärmutterhalskrebs und anderen Krebsarten schützen

Köln (30. Oktober 2018) - Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat die Impfempfehlungen zur HPV-Impfung erweitert. Während es die offizielle Empfehlung für Mädchen bereits seit dem Jahr 2007 gibt, empfiehlt sie die HPV-Impfung seit diesem Jahr auch für Jungen. Um auf die Wichtigkeit der HPV-Impfung hinzuweisen, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Informationsmaterialien entwickelt, die derzeit an die ärztlichen Praxen versendet werden und darüber auch Eltern und Jugendliche erreichen.

Gezieltere Behandlung von Schizophrenie

Wie LSD das Gehirn beeinflusst

Zürich, Schweiz (30. Oktober 2018) - LSD verändert die Kommunikationsmuster zwischen den Hirnregionen. Dies zeigt eine neue Studie von Forschenden der Universitäten Zürich und Yale. Sie liefert auch Hinweise darauf, wie psychische Störungen sich entwickeln und wie sie behandelt werden könnten.

Wie stabil das Hepatitis-B-Virus wirklich ist

Bochum (30. Oktober 2018) - Hepatitis-B-Viren (HBV) sind bei Raumtemperatur über Wochen ansteckend und trotzen sogar der Kälte bei vier Grad Celsius über neun Monate. Desinfektionsmittel wirken bei sachgemäßer Anwendung – aber nur unverdünnt. Diese Erkenntnisse gelangen einem deutsch-koreanischen Forscherteam mit einem neuen HBV-Infektionssystem in menschlichen Leberzellen. Bisher hatte man mangels humaner Forschungsmodelle an Enten-Hepatitis-B-Viren geforscht.

RKI TBCRobert Koch-Institut (RKI)

Bericht zur Tuberkulose in Deutschland

Berlin (29. Oktober 2018) - Das RKI hat den neuen Bericht zur Epidemiologie der Tuberkulose in Deutschland veröffentlicht, mit detaillierten Analysen der Meldedaten, etwa nach Organbeteiligung und Resistenzlage. Im Jahr 2017 wurden insgesamt 5.486 Tuberkulosen registriert. Damit sind die Erkrankungszahlen nach der deutlichen Zunahme im Jahr 2015 (5.834 Fälle) und der weitgehend unveränderten Situation in 2016 (5.949 Fälle) wieder rückläufig, wenn auch auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Entscheidend für eine erfolgreiche Tuberkulosekontrolle ist neben einem adäquat ausgestatteten öffentlichen Gesundheitsdienst auch eine gut etablierte Tuberkulose-Surveillance, die anhand der übermittelten Daten aktuelle Entwicklungen im epidemiologischen Geschehen frühzeitig und im Kontext ihrer möglichen Einflussfaktoren zu erkennen vermag.

Universitäten Stuttgart, Tübingen und Ulm gemeinsam an Weiterentwicklung

Gegen resistente Keime

Stuttgart (26. Oktober 2018) - Die wachsende Zahl resistenter bakterieller Krankheitserreger und damit die zunehmende Limitierung verfügbarer aktiver Antibiotika stellt eine der großen Herausforderungen des globalen Gesundheitssystems dar. Die durch das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Kultur des Landes Baden-Württemberg für drei Jahre geförderte Forschergruppe „antibioPPAP“ unter Leitung von Prof. Bernd Plietker (Institut für Organische Chemie, Universität Stuttgart) und Prof. Friedrich Götz (Interfakultäres Institut für Mikrobiologie und Infektionsmedizin, Universität Tübingen) intensiviert nach gemeinsamen Vorarbeiten nun die Weiterentwicklung neuartiger MRSA- und VRE-aktiver Antibiotika.

Bild 1Fossile Wirkstoffe modern interpretiert

ICHTHOTOP® – bakterielle Hauterkrankungen ohne Antibiotika therapieren!

  • Die Familie der bewährten ICHTHYOL®-Präparate bekommt zum 1. Oktober 2018 Zuwachs

Hamburg (25. Oktober 2018) – Mit ICHTHOTOP® steht jetzt ein antibiotikafreies Gel zur Verfügung, das speziell für die Behandlung bakterieller Hautinfektionen entwickelt wurde. Das Pharmazeutikum enthält als Wirkstoff Natriumbituminosulfonat hell, auch unter dem Begriff „helles ICHTHYOL®“ bekannt, und ist eine ideale Alternative zu herkömmlich eingesetzten, antibiotikahaltigen Präparaten.

medelalogo kGewichtsverlust des Neugeborenen nach der Geburt

Sind die Empfehlungen zum Zufüttern überholt?

  • Mehr als 40 Prozent der Babys erhalten bereits in der Klinik Muttermilchersatznahrung1
  • Medela Goldkonferenz: 150 Experten diskutieren den optimalen Stillstart in der Klinik
  • Eine aktuelle Studie2,3 stellt die gängige Lehrmeinung zur Gewichtsentwicklung bei Neugeborenen in Frage
  • Kaiserschnittbabys und späte Frühgeborene bekommen meist zu schnell Säuglingsnahrung1

Dietersheim  (23. Oktober 2018) - Eine kürzlich durchgeführte Umfrage unter 400 Müttern im Auftrag des Stillprodukte-Herstellers Medela ergab, dass im Krankenhaus zwar rund 95 Prozent aller Babys mit Muttermilch ernährt wurden, jedoch erhielten mehr als 40 Prozent aller neugeborenen Babys bereits in der Klinik zusätzlich Muttermilchersatznahrung. Frühgeborene Kinder erhielten mit 65 Prozent den höchsten Anteil, wobei auch 37 Prozent aller termingeborenen Babys Formula erhielten. Allen voran Babys, die per Kaiserschnitt auf die Welt kamen.1 Dabei empfehlen internationale und nationale Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation WHO oder die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), in den ersten sechs Monaten ausschließlich zu stillen.

new oncology logoHämatologie

Hybrid-Capture basierte NEO-Technologie ermöglicht umfassende Untersuchung hämatologischer Neoplasien in der klinischen Forschung

München (19. Oktober 2018) - Durch die bahnbrechenden Fortschritte im Bereich der molekulargenetischen Analyse entwickeln sich die Kenntnisse über die molekularen Grundlagen hämatologischer Erkrankungen rasant weiter. Mit Hilfe moderner Methoden zur Hochdurchsatzsequenzierung konnten in den letzten Jahren nicht nur neue Erkenntnisse über Pathobiologie und Heterogenitität hämatologischer Neoplasien gewonnen werden, es wurden auch neue molekulare Zielstrukturen identifiziert, die die exakte Diagnosestellung und Therapiewahl unterstützen können.

Tränenersatzmittel

Systane® COMPLETE bei Trockenen Augen –
verschiedene Ursachen, eine Lösung

  • Unangenehme Symptome der Trockenen Augen wie Jucken, Brennen, Tränen oder Rötungen betreffen weltweit hunderte Millionen Menschen1, in Deutschland sind es bis zu 15 Millionen2
  • Systane® COMPLETE schließt mit Hydroxypropyl-Guar (HP-Guar), viskoelastischem HighTech-Netzwerk und Nano-Lipidtropfen Lücken im Tränenfilm und lindert die Beschwerden 
  • Markteinführung für Januar 2019 geplant. 


Großostheim (5. Oktober 2018) – Alcon, der globale Marktführer im Bereich Augenheilkunde und eine Division von Novartis, kündigte anlässlich des Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Bonn die Einführung des innovativen Tränenersatzmittels Systane® COMPLETE an. Das Produkt wird in Deutschland ab Januar 2019 freiverkäuflich in Apotheken erhältlich sein.

microbiotica logoJahrestagung der DGVS

Neue Therapiemethoden unter der Lupe:
Mikrobiom-Modulation bei Darmerkrankungen

München (4. Oktober 2018) - Über neue Wege bei der Therapie von Darmerkrankungen referierten international renommierte Experten aus interdisziplinärer Forschung, Klinik und Praxis im Rahmen des Symposiums der Microbiotica GmbH auf der 73. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)*. Dabei klar im Vordergrund: Das Darmmikrobiom und seine Rolle bei gastrointestinalen Erkrankungen, wie dem Reizdarmsyndrom (RDS), der symptomatischen unkomplizierten Divertikelkrankheit (SUD), Clostridium difficile-Infektionen (CDI) sowie Colitis ulcerosa (CU) und Pouchitis. Die gezielte Modulation des Mikrobioms durch eine Behandlung mit spezifischen, evidenzbasierten Bakterienstämmen gilt als vielversprechender Therapieansatz, denn ein intaktes Darmmikrobiom schützt gegen die Ansiedlung pathogener Keime und trägt damit erheblich zur Aufrechterhaltung der Darmbarriere und Funktionalität des Immunsystems bei.1-4 Darüber hinaus können die stammspezifischen funktionellen Eigenschaften, wie die Anregung der Mukosaproduktion oder Hemmung von Entzündungsreaktionen der Darmschleimhaut, direkten Einfluss auf die jeweils vorherrschende Pathophysiologie nehmen. Die wachsende Bedeutung der Darm-Mikrobiota zeigt sich in der exponentiell ansteigenden Zahl experimenteller und klinischer Publikationen. Mit ihnen steigt auch das Evidenzlevel für die Behandlung mit Mikrobiotika, die bereits vermehrt als wirksame Therapieoption Einzug in die unterschiedlichen Leitlinien finden.