Medizin

Erhöhtes Risiko für neurokognitive Störungen im Erwachsenenalter bei männlichen Nachkommen von Müttern mit nur milder Zikavirus-Infektion

Neue Erkenntnisse zu Langzeitfolgen einer Zikavirus Infektion während der Schwangerschaft

Hamburg (10. September 2018) - Ein Wissenschaftsteam aus der Abteilung „Virale Zoonosen - One Health“ des Heinrich-Pette-Instituts (HPI) und der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) hat die dringende medizinische Frage untersucht, ob vermeintlich gesunde Nachkommen von Zikavirus-infizierten Müttern unter langfristigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen leiden. Die Ergebnisse sind nun im Journal „Nature Microbiology“ erschienen.

Aktuelles aus Forschung und Praxis

Eisenmangel und Hyperkaliämie beim kardio-renalen Patienten

  • Herzinsuffizienz (HI) und Nierenfunktionsstörung treten häufig gemeinsam auf1,2 und sind zudem oft mit Eisenmangel3,4 und/oder Hyperkaliämie5 assoziiert. Diese Befunde  stellen einen ungünstigen prognostischen Faktor dar3,6.
  • Die aktuelle ESC-Leitlinie empfiehlt bei symptomatischen HI-Patienten (HFrEF) mit Eisenmangel eine i.v. Therapie mit Eisencarboxymaltose (ferinject®) für die Behandlung des Eisendefizits zu erwägen, um die Symptome der HI dadurch zu lindern sowie die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität zu verbessern1.
  • Der innovative Kaliumbinder Patiromer (Veltassa®) ermöglicht bei Patienten mit Hyperkaliämie eine langfristige Kontrolle des Kaliumspiegels7 – und dadurch eine Fortführung der Therapie mit Renin-Angiotensin-Aldosteron-System-Inhibitoren8.

München (24. August 2018) – Kardio-renale Patienten leiden an wechselseitigen Funktionseinschränkungen des Herzens und der Nieren. Herzinsuffiziente Patienten haben daher häufig auch eine Nierenfunktions­störung1 und umgekehrt2. Im Praxisalltag erfordert dies ein interdisziplinäres und abgestimmtes Vorgehen unter Einbeziehung von Expertise aus Kardiologie und Nephrologie2. Darüber waren sich Experten beider Fachgebiete auf einer Presseveranstaltung von Vifor Pharma und Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma anlässlich des Kongresses der European Society of Cardiology (ESC) in München einig.

26. Fortbildungswoche (FOBI) für praktische Dermatologie und Venerologie 2018

Bei Haarausfall ist oftmals eine kombinierte Behandlung von Vorteil

München (27. Juli 2018) - Haarausfall ist häufig für den Patienten, besonders bei Frauen, eine erhebliche seelische Belastung. Für den Arzt gilt es, unter den vielen möglichen Ursachen den Auslöser zu finden und zielgerichtet zu therapieren. Anerkannte Experten erläuterten auf einem von Merz Pharmaceuticals GmbH unterstützten Mittagsseminar während der FOBI 2018 in München die aktuelle Sachlage und vermittelten dem Auditorium einen Einblick in die verschiedenen medikamentösen Interventionsmöglichkeiten sowie über die Relevanz einer gelungenen Patientenkommunikation.

Akne-Läsionen effektiv und langfristig minimieren

Mit Epiduo® Forte von Galderma topisch mehr erreichen

Düsseldorf/München (26. Juli 2018) – Fast die Hälfte aller Patienten (43 %) mit Akne weisen Narben auf.1 Das Risiko nimmt mit dem Schweregrad zu, aber auch milde Verläufe können bereits zu Akne-Narbenbildung führen. Basis der Akne-Therapie sollte ein frühzeitiges Eingreifen in die Entzündungskaskade sein – mit dem Ziel, bestehende Akne-Läsionen zu reduzieren und somit die Lebensqualität der Patienten zu erhöhen. Mithilfe des Fixtherapeutikums aus 0,3 % Adapalen (ADA) und 2,5% BPO (Epiduo® Forte) kann das Hautbild bei Patienten mit entzündlicher Akne schnell und effektiv verbessert werden – bei gleichzeitig guter Verträglichkeit.2,3 Die beiden Komponenten Adapalen und BPO seien aufgrund ihrer synergistischen Wirkung prädestiniert, um langfristig eine Entzündungskontrolle zu erreichen und damit sekundär das Risiko von Akne-Narben zu reduzieren, so das Fazit der Experten bei der Presse-Veranstaltung von Galderma anlässlich der FOBI in München.

Zulassungserweiterung für Perjeta + Herceptin im adjuvanten Setting

Der nächste Schritt zur Chance auf Heilung für Patienten mit frühem HER2-positivem Mammakarzinom

Frankfurt am Main (11. Juli 2018) - Seit Ende Mai 2018 ist Perjeta® (Pertuzumab) in Kombination mit Herceptin® (Trastuzumab) und einer Chemotherapie zur adjuvanten Behandlung von Patienten mit frühem HER2-positivem Mamma-karzinom mit hohem Rezidivrisiko (nodal-positive oder Hormonrezeptor-negative Erkrankung) zugelassen.1 In der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie APHINITY profitierten insbesondere Patienten mit positivem Nodalstatus oder negativem Hormonrezeptorstatus von der zusätzlichen Perjeta-Therapie – zwei Patientenkollektive mit hohem Risiko, einen Rückfall zu erleiden. Das Risiko für Rezidiv oder Tod konnte bei diesen Patienten noch einmal um nahezu 25 % reduziert werden.2 Mit der neuen Zulassung kann die doppelte Antikörper-Blockade beim frühen Brustkrebs bei diesen Patienten nun auch adjuvant für insgesamt ein Jahr als Teil eines vollständigen Behandlungsschemas unabhängig vom Zeitpunkt der Operation eingesetzt werden.1 Anlässlich der Zulassungserweiterung erläuterten Prof. Dr. Bahriye Aktas, Leipzig, und Prof. Dr. Andreas Schneeweiss, Heidelberg, die Studiendaten zu Perjeta im adjuvanten Setting sowie den Stellenwert der neuen Therapie für die Patienten.

Ergebnisse einer internationalen Studie können Behandlung verbessern

Innovative Gentests für Kinder mit Entwicklungsstörungen und Epilepsie

Kiel (10. Juli 2018) - Eine aktuelle Studie mit wesentlicher Beteiligung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zeigt, welche Genveränderungen Entwicklungsstörungen und Epilepsie bedingen. Die Ergebnisse können heute übliche Gentests deutlich verbessern. Zudem zeigt das internationale Forschungsteam, dem die Kieler Arbeitsgruppe für Epilepsiegenetik an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin II (Direktor: Professor Ulrich Stephani) des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, um Professor Ingo Helbig angehört, dass ein großer Teil der Patientinnen und Patienten von solchen verbesserten Tests profitieren kann, weil sich daraus eine zielgerichtete erfolgreiche Behandlung ableiten lässt. Die Studie wurde kürzlich im Fachblatt „Nature Genetics“ veröffentlicht.

Studien-Update 2017

Neue Analysedaten bestätigen Langzeit-Sicherheit und -Wirksamkeit von Vedolizumab in der Therapie von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn bei Erwachsenen

 

Berlin (30. Januar 2018) – Für die Behandlung der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Colitis ulcerosa und Morbus Crohn ist eine effektive und generell gut verträgliche Therapie sinnvoll, die frühzeitig und als Langzeit-Anwendung eingesetzt werden kann. Ziel ist es, eine anhaltende Remission und Mukosaheilung zu erreichen sowie die Lebensqualität des Patienten wiederherzustellen.1 Eine wichtige Option in der CED-Therapie ist der darmselektiv wirkende α4β7-Integrin-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®).2 Vedolizumab ist in Europa zuge-lassen für erwachsene Patienten mit mittelschweren bis schweren aktiven Formen von Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC), bei denen konventionelle Therapien oder Tumor-nekrosefaktor-alpha (TNFα)-Antagonisten versagt haben, die darauf nur unzureichend anspre-chen oder bei denen eine Unverträglichkeit vorliegt.2 Neue Post-hoc-Analysen und Studien-ergebnisse bestätigen die Langzeit-Sicherheit und -Wirksamkeit von Vedolizumab und legen den frühzeitigen Einsatz von Vedolizumab bei CED als First-Line-Biologikum nach konventioneller Therapie nahe.3-9

38. Deutscher Senologiekongress

Perjeta: Neue Perspektiven in der Behandlung des frühen HER2-positiven Mammakarzinoms

Stuttgart (14. Juni 2018) - Zielgerichtete Therapien beim HER2-positiven Mammakarzinom verbessern die Prognose der betroffenen Patientinnen deutlich. Im metastasierten Setting ist die Therapiesequenz mit Perjeta® (Pertuzumab) in Kombination mit Herceptin® (Trastuzumab) und Docetaxel in der First-Line sowie Kadcyla®▼ (Trastuzumab Emtansin) in der Second-Line fest etabliert – die Patientinnen haben damit die Chance auf einen maximalen Überlebensvorteil.1,2 Seit Ende Mai 2018 ist Perjeta in Kombination mit Herceptin und Chemotherapie auch für die adjuvante Therapie von Patienten mit frühem HER2-positivem Mammakarzinom mit hohem Rezidivrisiko* zugelassen.3 Die Zulassungserweiterung basiert auf den Daten der Studie APHINITY: Durch die zusätzliche Behandlung mit Perjeta konnte das Risiko für ein Rezidiv oder Tod insbesondere bei Patienten mit befallenen Lymphknoten oder Erkrankungen mit negativem Hormonrezeptorstatus – zwei Patientenkollektive mit hohem Risiko, einen Rückfall zu erleiden – weiter um nahezu 25 % reduziert werden.4 Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) in Stuttgart diskutierten Prof. Dr. Bahriye Aktas, Leipzig, und PD Dr. Marc Thill, Frankfurt am Main, unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Nadia Harbeck, München, wie die Therapie des frühen und metastasierten HER2-positiven Mammakarzinoms mit Perjeta und Kadcyla optimiert werden kann.

Asthma

Spiriva® Respimat® erhält Indikationserweiterung für Kinder ab 6 Jahren*

  • Europäische Zulassungsbehörde erkennt den Nutzen von Spiriva® Respimat® in der Dauertherapie bei Kindern ab 6 Jahren und Jugendlichen mit Asthma an.1,2
  • Fast jeder zweite Asthma-Patient leidet trotz Behandlung weiter unter Symptomen,3,4,5 was das Risiko für potenziell lebensbedrohliche Asthma-Anfälle erhöht6.
  • Asthma ist eine der häufigsten Erkrankungen im Kindesalter7 mit bisher wenigen Behandlungsmöglichkeiten; daher werden neue Optionen wie beispielsweise Spiriva® Respimat® benötigt.

Ingelheim (6. Juni 2018) – Die europäische Zulassungsbehörde hat eine Erweiterung der Asthma-Indikation von Spiriva® (Tiotropium) Respimat® für Kinder und Jugendliche akzeptiert.* Das BfArM hat diese am 9. Mai 2018 bestätigt. Danach ist Spiriva® Respimat® nun in Deutschland als zusätzlicher dauerhaft einzusetzender Bronchodilatator bei Patienten ab 6 Jahren mit schwerem Asthma zugelassen, die im Vorjahr mindestens eine schwere Asthma-Exazerbation erfahren haben*.

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie 2018: Hot Topics zur hämodynamischen Unterstützung: Experten sprechen über den Einsatz der Impella® Herzpumpen bei Protected PCI und kardiogenem Schock. Im Rahmen der diesjährigen 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) wurden am 6. April 2018 beim Symposium Hot Topics zur hämodynamischen Unterstützung von ABIOMED aktuelle Erkenntnisse und Erfahrungen mit der kleinsten Herzpumpe der Welt – der Impella – vorgestellt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Johann Bauersachs und Prof. Dr. Bernhard Schieffer diskutierten Experten den Nutzen der Impella sowohl während der perkutanen Koronarintervention (PCI) als auch beim kardiogenen Schock. Photo und Copyright: AbiomedJahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie 2018

Hot Topics zur hämodynamischen Unterstützung: Experten sprechen über den Einsatz der Impella® Herzpumpen bei Protected PCI und kardiogenem Schock

Aachen (23. Mai 2018) - Im Rahmen der diesjährigen 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) wurden am 6. April 2018 beim Symposium Hot Topics zur hämodynamischen Unterstützung von ABIOMED aktuelle Erkenntnisse und Erfahrungen mit der kleinsten Herzpumpe der Welt – der Impella – vorgestellt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Johann Bauersachs und Prof. Dr. Bernhard Schieffer diskutierten Experten den Nutzen der Impella sowohl während der perkutanen Koronarintervention (PCI) als auch beim kardiogenen Schock.

2-Phasen-Kurztherapie bei Nagelpilz: Canesten® Extra Nagelset trifft Erwartungen der Betroffenen. Mit Harnstoff und Bifonazol den Nagelpilz in Wochen statt in Monaten behandeln. Nagelpilz ist häufig: In Deutschland sind bis zu 17 Prozent der Erwachsenen davon betroffen. Ein besonders hohes Risiko für eine Onychomykose haben ältere Menschen, Sportler, Menschen mit Diabetes, mit Durchblutungsstörungen und mit Defiziten der Immunabwehr. Auch eine Fußpilzinfektion begünstigt eine Nagelmykose. Neben Erwachsenen können auch Kinder betroffen sein. Zahlreiche Patienten glauben immer noch, dass die Bekämpfung von Nagelpilz eine monatelange Prozedur ist. Im Vergleich zu anderen Therapieoptionen wie herkömmlichen Nagellacken bietet die 2-Phasen-Kurztherapie Canesten® Extra über 2+4 Wochen die schnellste Anwendungsdauer.*2-Phasen-Kurztherapie bei Nagelpilz: Canesten® Extra Nagelset trifft Erwartungen der Betroffenen

Mit Harnstoff und Bifonazol den Nagelpilz in Wochen statt in Monaten behandeln

Leverkusen (18. Mai 2018) – Nagelpilz ist häufig: In Deutschland sind bis zu 17 Prozent der Erwachsenen davon betroffen. Ein besonders hohes Risiko für eine Onychomykose haben ältere Menschen, Sportler, Menschen mit Diabetes, mit Durchblutungsstörungen und mit Defiziten der Immunabwehr. Auch eine Fußpilzinfektion begünstigt eine Nagelmykose. Neben Erwachsenen können auch Kinder betroffen sein. Zahlreiche Patienten glauben immer noch, dass die Bekämpfung von Nagelpilz eine monatelange Prozedur ist. Im Vergleich zu anderen Therapieoptionen wie herkömmlichen Nagellacken bietet die 2-Phasen-Kurztherapie Canesten® Extra über 2+4 Wochen die schnellste Anwendungsdauer.*

Abb.: Die richtige Händehygiene hilft dabei, Infektionen zu verhindern. Photo und Copyright: Lohmann & Rauscher International GmbH und Co. KGInfektionsraten minimieren

L&R startet «hygiene in practice»

Wien/Rengsdorf, Österreich (16. Mai 2018) – Auf dem Deutschen Wund- und Bremer Pflegekongress des ICW e.V. präsentiert Lohmann & Rauscher (L&R) erstmals auf deutschem Boden das Movement «hygiene in practice». Seit dem 16. April 2018 bietet L&R über die Webseite www.hygiene-in-practice.com sowie weitere digitale und analoge Kanäle medizinischen Fachkräften eine neue Wissensressource auf den Gebieten Hygiene, Mikrobiologie und Epidemiologie. Die Service-Kampagne «hygiene in practice» ist eine international angelegte Bewegung, die sich an alle richtet, für die Hygiene tagtäglich ein Thema ist. Damit denkt L&R entsprechend seines Corporate Claims People.Health.Care. seinen Service über Produktlösungen im Bereich der Hygiene hinaus weiter. Gemeinsam mit internationalen Experten schafft L&R über Neuigkeiten aus aktueller Forschung, Studien-Zusammenfassungen und Einblicke in gelebte Hygiene-Praxis eine jederzeit verfügbare, praxisorientierte Wissens- und Motivationsquelle. Die Mission des Movements ist es, Infektionsraten zu minimieren.

DGK-Kongress 2018

Alofisel®*† (Darvadstrocel) – allogene Stammzelltherapie
als neue Option zur Behandlung von komplexen Perianalfisteln bei Morbus Crohn

Berlin (3. Mai 2018) – Eine häufige und schwerwiegende Komplikation bei Morbus Crohn sind komplexe perianale Fisteln, die eine starke Belastung für den Patienten darstellen und die Lebensqualität massiv beeinträchtigen.1 Die aktuell verfügbaren medikamentösen und chirur-gischen Behandlungsmöglichkeiten sind nicht immer kurativ. Hier könnte die allogene mesenchymale Stammzelltherapie Cx601 (Alofisel®*†/Darvadstrocel) den erwachsenen Patienten mit nicht-aktivem/gering aktivem luminalem Morbus Crohn, wenn die Fisteln unzureichend auf mindestens eine konventionelle oder biologische Therapie angesprochen haben, neue Hoffnung geben. In der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie ADMIRE-CD erreichten die mit Alofisel® behandelten Patienten signifikant häufiger eine kombinierte Remission‡ in Woche 24 und Woche 52 als die Patienten der Kontrollgruppe.1,2 Über die Herausforderungen einer interdisziplinären Versorgung komplexer Perianalfisteln bei Morbus Crohn sowie den Stellenwert der neuen Stammzelltherapie Alofisel® im Therapiealgorithmus diskutierten Experten auf einem von Takeda unterstützten Satellitensymposium im Rahmen des 44. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Koloproktologie (DGK) unter dem Vorsitz von Dr. Andreas Ommer, Essen.

Darvadstrocel (Alofisel®*) – erste allogene Stammzelltherapie zur Behandlung von komplexen perianalen Fisteln bei Morbus Crohn

Berlin (4. Mai 2018) – Die allogene mesenchymale Stammzelltherapie Darvadstrocel (Alofisel®) hat im März 2018 die Zulassung zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit perianalen Fisteln bei nicht-aktivem/gering aktivem luminalem Morbus Crohn erhalten, wenn die Fisteln auf mindestens eine konventionelle oder biologische Therapie unzureichend angesprochen haben.1 Für Patienten mit komplexen perianalen Fisteln, die als belastende und die Lebensqualität massiv einschränkende Komplikation bei Morbus Crohn auftreten,2 bedeutet die Zulassung eine vielversprechende Behandlungsalternative zu den gängigen medikamentösen und chirurgischen Therapieoptionen. In der Zulassungsstudie ADMIRE-CD zeigte Darvadstrocel eine signifikante klinische Wirksamkeit bei günstigem Risikoprofil.2 Im Rahmen der Launch-Pressekonferenz beleuchteten Experten unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Axel Dignaß, Frankfurt, die Herausforderungen bei der konservativen sowie chirurgischen Behandlung des perianal fistulierenden Morbus Crohn, die Notwendigkeit eines interdisziplinären Therapiekonzeptes und erläuterten anhand der Studienpräsentation den Stellenwert der neuen Stammzelltherapie Darvadstrocel.

Smart: Erste App begleitet Therapie von Nagelpilz mit Canesten® Extra. Kombination aus 2-Phasen-Kurztherapie* und Smartphone-App empfiehlt sich als Rundum-Lösung gegen Nagelpilz. „Los geht‘s! Phase 1 der Behandlung Ihres Nagelpilzes startet.“ So begrüßt der SpringerCoach Nagelpilz den Nutzer. Die neue kostenfreie Smartphone-App unterstützt den Anwender bei der Behandlung von Nagelpilz mit Canesten® Extra sechs Wochen lang mit einer Erinnerungsfunktion, hilfreichen Informationen und Videos. Erhältlich ist die App als kostenfreier Download im App Store oder bei Google Play. Photo und Copyright: Bayer Vital Smart: Erste App begleitet Therapie von Nagelpilz mit Canesten® Extra

Kombination aus 2-Phasen-Kurztherapie* und Smartphone-App empfiehlt sich als Rundum-Lösung gegen Nagelpilz

Leverkusen (25. April 2018) – „Los geht‘s! Phase 1 der Behandlung Ihres Nagelpilzes startet.“ So begrüßt der SpringerCoach Nagelpilz den Nutzer. Die neue kostenfreie Smartphone-App unterstützt den Anwender bei der Behandlung von Nagelpilz mit Canesten® Extra sechs Wochen lang mit einer Erinnerungsfunktion, hilfreichen Informationen und Videos. Erhältlich ist die App als kostenfreier Download im App Store oder bei Google Play.

Patient Blood Management (PBM)

Blutarmut vor der OP: Wie sinnvoll sind Eisen und Epo?

Stuttgart (25. April 2018) - Studien zeigen an, dass schlechte Hämoglobinwerte vor der Operation auf eine höhere Sterblichkeit hinweisen. Ältere Patienten oder Menschen, die an chronischen Erkrankungen leiden, haben vor einer geplanten Operation häufig schlechte Blutwerte. Sie brauchen vor einer Operation, bei der sie viel Blut verlieren, deshalb häufiger und mehr Blutkonserven als Patienten mit normalen Blutwerten. Das Patient Blood Management (PBM) – ein Konzept zum sinnvollen Einsatz von Spenderblut – hat Methoden entwickelt, die zur Erkennung und eventuell präoperativen Behandlung dieser Patientengruppe führen sollen.

Nachhaltigen Behandlungserfolg durch optimiertes Therapiemanagement sichern

Alles CLEAR bei Rosacea! – Therapieziel Erscheinungsfreiheit

Düsseldorf (18. April 2018) – Für Rosacea-Betroffene ist es wichtig, dass sie effektiv behandelt werden, um eine rasche und nachhaltige Verbesserung der Symptomatik – möglichst bis zur völligen Erscheinungsfreiheit – zu erreichen. „Denn der Leidensdruck der Patienten ist hoch“, verdeutlichte Prof. Dr. Peter Arne Gerber, Düsseldorf, auf einer Pressekonferenz der Galderma Laboratorium GmbH. „Viele Betroffene berichten von krankheitsbedingter Scham, sozialer Isolation und einem geringen Selbstwertgefühl bis hin zu Depressionen. Dies müssen wir ernst nehmen und die Patientenbedürfnisse in den Fokus stellen“, appellierte Gerber. Vor diesem Hintergrund haben neue Erkenntnisse zum Krankheitsbild sowie innovative Behandlungsoptionen zu einer Weiterentwicklung der Therapieziele geführt. „Als oberstes Behandlungsziel gilt nunmehr die vollständige Erscheinungsfreiheit – bzw. der Hautzustand CLEAR – des Patienten“, erklärte Prof. Dr. Martin Schaller, Tübingen.

124. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM): Nachhaltige Behandlungskonzepte bei CED

Frühzeitiger Einsatz von Vedolizumab als First-Line-Biologikum bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn

Mannheim (16. April 2018) – Ein wesentliches Ziel in der Therapie der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Colitis ulcerosa und Morbus Crohn ist für den behandelnden Arzt neben der Remission die endoskopisch bestätigte Mukosaheilung.1 Um das Fortschreiten der Erkrankung zu unterbinden und Komplikationen zu vermeiden, sollte möglichst in einem frühen Krankheitsstadium im „window of opportunity“2 eine geeignete Therapie mit guter Wirksamkeit – wie der darmselektiv wirkende α4β7-Integrin-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®*)3 – zum Einsatz kommen. Neue Real-World-Daten bestätigen für Morbus Crohn, dass es unter einer frühzeitigen Behandlung mit Vedolizumab häufiger zu Remission und endoskopischer Heilung kommt als bei einem späteren Behandlungsbeginn.4 Für den Einsatz von Vedolizumab als First-Line-Biologikum sprechen weitere Real-World-Daten, die unter Vedolizumab höhere endoskopische Heilungsraten verzeichnen als unter einer Anti-TNF-Behandlung5,6. Zusätzlich zu den klinischen Zielen gilt es aber auch, die Therapieziele aus Patientensicht wie rasche Symptomfreiheit und insbesondere die Wiederherstellung der Lebensqualität zu erreichen.1 Für Patienten ist zudem die Sicherheit einer Therapie von großer Bedeutung. Eine neue Meta-Analyse bestätigte das günstige Nutzen-Risiko-Profil von Vedolizumab in der Langzeit-Therapie bei CU und MC in der Versorgungsrealität.7 Für ein individuell auf den Patienten zugeschnittenes Behandlungskonzept ist es erforderlich, die „Perspektiven“ von Arzt und Patient gleichermaßen zu berücksichtigen.

Niedrige Pneumokokken-Impfrate bei Immunsupprimierten

Haus- und Fachärzte tauschen sich zu Therapien aus,
weniger zu Impfungen

Berlin (16. April 2018) - Anlässlich des 124. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) stellte Pfizer die Ergebnisse einer Umfrage zur Kommunikation zwischen Haus- und Fachärzten zum Thema Impfen vor. Das Ergebnis: Nahezu alle Hausärzte tauschen sich über die Therapie ihrer immunsupprimierten Patienten aus. Aber nur knapp ein Fünftel der befragten Hausärzte kommt dabei immer auf das Thema Impfen zu sprechen.1 Dabei sind Impfungen wegen des erhöhten Infektionsrisikos für Immunsupprimierte besonders wichtig. Die Impfquoten aber sind gering: So haben einer Studie zufolge lediglich 4,4 Prozent der immunsupprimierten Patienten innerhalb von zwei Jahren nach ihrer Diagnose die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Pneumokokken-Impfung erhalten.2

Abb.1PATIENTENGESCHICHTE

Meningokokken-Infektion:
„Die Krankheit kam aus heiterem Himmel“

Mannheim (16. April 2018) - Mit Mitte Zwanzig erkrankte die Mannheimer Grafik-Designerin Susanne Schwenger an einer lebensgefährlichen Meningokokken-Infektion und wäre daran fast gestorben. Die Erkrankung liegt nun zehn Jahre zurück, aber die Folgen spürt sie bis heute.
Die ersten Tage des Jahres 2007 wird sie niemals vergessen. Freitag, 5. Januar: Susanne Schwenger geht mit ihrem Freund und der Familie in einem Restaurant essen. Im Laufe des Abends spürt sie, dass sie krank wird. Am nächsten Morgen hat sie Fieber, Schüttelfrost und starke Kopfschmerzen. Das Fieber steigt schnell, 38 Grad, 39 Grad, 40 Grad. Ein grippaler Infekt, denkt sie. Doch ihr Freund ist beunruhigt und bringt sie ins Krankenhaus. „Er hatte den richtigen Verdacht, dass es nicht nur eine Grippe ist“, erzählt die junge Frau aus Mannheim. „Ich habe ihm mein Leben zu verdanken.“

124. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)

Nachhaltige Behandlungskonzepte bei CED – frühzeitiger Einsatz von Vedolizumab als First-Line-Biologikum bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn

Mannheim (16. April 2018) – Ein wesentliches Ziel in der Therapie der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Colitis ulcerosa und Morbus Crohn ist für den behandelnden Arzt neben der Remission die endoskopisch bestätigte Mukosaheilung.1 Um das Fortschreiten der Erkrankung zu unterbinden und Komplikationen zu vermeiden, sollte möglichst in einem frühen Krankheitsstadium im „window of opportunity“2 eine geeignete Therapie mit guter Wirksamkeit – wie der darmselektiv wirkende α4β7-Integrin-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®*)3 – zum Einsatz kommen. Neue Real-World-Daten bestätigen für Morbus Crohn, dass es unter einer frühzeitigen Behandlung mit Vedolizumab häufiger zu Remission und endoskopischer Heilung kommt als bei einem späteren Behandlungsbeginn.4 Für den Einsatz von Vedolizumab als First-Line-Biologikum sprechen weitere Real-World-Daten, die unter Vedolizumab höhere endoskopische Heilungsraten verzeichnen als unter einer Anti-TNF-Behandlung5,6. Zusätzlich zu den klinischen Zielen gilt es aber auch, die Therapieziele aus Patientensicht wie rasche Symptomfreiheit und insbesondere die Wiederherstellung der Lebensqualität zu erreichen.1 Für Patienten ist zudem die Sicherheit einer Therapie von großer Bedeutung. Eine neue Meta-Analyse bestätigte das günstige Nutzen-Risiko-Profil von Vedolizumab in der Langzeit-Therapie bei CU und MC in der Versorgungsrealität.7 Für ein individuell auf den Patienten zugeschnittenes Behandlungskonzept ist es erforderlich, die „Perspektiven“ von Arzt und Patient gleichermaßen zu berücksichtigen.

Verbesserte Therapieperspektiven bei unzureichend kontrolliertem Hypoparathyreoidismus

Potenzial der Hormonersatztherapie mit Natpar®

Mannheim (15. April 2018) – Patienten mit chronischem Hypoparathyreoidismus leiden unter einer Vielzahl von Symptomen und sind häufig in ihrer Lebensqualität eingeschränkt.1 Ein Teil der Betroffenen erzielt unter Standardtherapie keine ausreichende Kontrolle der Erkrankung. Für diese Gruppe stellt seit 2017 die Zusatztherapie mit rekombinantem Parathormon [rhPTH(1-84)/Natpar®] eine wichtige Behandlungsoption dar. Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Mannheim diskutierten Prof. Dr. med. Andreas Schäffler und Prof. Dr. med. Heide Siggelkow in einem Pressegespräch zur vielschichtigen Symptomatik, zum Leidensdruck der Patienten sowie zur hormonellen Substitutionstherapie mit Natpar®.

Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) 2018

Ernährungstherapie kann beim Reizdarm-Syndrom viel bewirken

  • Low FODMAP-Diät und glutenfreie Ernährung sind erfolgversprechend

Mannheim (15. April 2018) - Beim Reizdarmsyndrom hat die Ernährungstherapie einen wichtigen Stellenwert. Nach einer Anamnese wird für den Patienten eine individuelle Ernährungstherapie definiert. Neben weiteren Ernährungsmaßnahmen führt eine FODMAP-arme oder eine glutenfreie Diät häufig zum Erfolg. Darauf wiesen Experten in einem von Dr. Schär unterstützten Symposium im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) hin.

Microbiotica_LogoNeue Möglichkeiten einer effektiven C. difficile-Risikoreduktion und weitere Lösungsansätze

Mikrobiom-Modulation als zukunftsweisendes Therapiekonzept

Mannheim (14. April 2018) - Ein intaktes Darmmikrobiom weist eine natürliche Kolonisationsresistenz gegen pathogene Keime auf. Durch diese Funktion trägt das intestinale Mikrobiom erheblich zur Aufrechterhaltung der Darmbarriere und Funktionalität des Immunsystems bei.1-4 Was passiert jedoch, wenn durch den Einsatz von Breitband-Antibiotika das Mikrobiom stark beeinträchtigt wird und seine Funktionen für Darm und Immunsystem nicht mehr ausüben kann? Pathogene Keime wie Clostridium difficile (C. difficile) können sich verstärkt ausbreiten und zu Veränderungen an der Darmbarriere führen.5 Etwa jeder zweite Antibiotika-Patient erleidet eine Antibiotika-assoziierte Diarrhoe (AAD) und jeder 100. Krankenhausaufenthalt führt zu einer C. difficile-Infektion (CDI).6,7

artic front advance Kryoballon-Katheter gefüllt mit Lachgas. Photo und Copyright: MedtronicVorhofflimmern

Studiendaten und Leitlinien untermauern Kryoablation als effektive und schonende Therapieform

Mannheim (6. April 2018) ‑ Vorhofflimmern (VHF) ist eine der am häufigsten auftretenden und zugleich am häufigsten unterbehandelten Herzrhythmusstörungen; weltweit sind mehr als 33,5 Millionen Menschen davon betroffen. Bei unbehandeltem VHF ist das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, bis zu fünfmal höher. Ebenso ist das Risiko für das Auftreten einer Herzinsuffizienz erhöht.1 Schätzungen zufolge spricht jedoch die Hälfte aller Patienten, bei denen VHF diagnostiziert wurde, nicht auf eine medikamentöse Therapie an2. Für viele dieser Patienten kann eine Pulmonalvenenisolation (PVI) der richtige Eingriff sein, um wertvolle Lebensqualität zurück zu gewinnen. Ein effektives und gleichermaßen sicheres Therapieverfahren stellt dabei die Kälteablation mit dem Kryoballon dar.

DGK Jahrestagung 2018

Antikoagulation 2018: Einfach – Sicherer in die Zukunft?!

Mannheim (5. April 2018) – Die orale Antikoagulation mit LIXIANA® (Edoxaban) zur Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) hat sich im klinischen Alltag etabliert. Die Patienten profitieren von einem um 20 % reduzierten relativen Risiko für schwere Blutungen im Vergleich zu einer Therapie mit dem Vitamin-K-Antagonisten (VKA) Warfarin und der einfachen, einmal täglichen oralen Anwendung.1,2 Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) wurde die überlegene Sicherheit von Edoxaban in präspezifizierten Subgruppen der Studie ENGAGE AF-TIMI 48 und die Bedeutung der richtigen Dosierung von Nicht-VKA oralen Antikoagulanzien (NOAKs) unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Lars Maier, Regensburg, und Prof. Dr. Tienush Rassaf, Essen, diskutiert.