Mit Epilepsie in den Urlaub

Entspannt reisen in der Nebensaison: Nützliche Tipps für Epilepsie-Patienten

 

Hamburg (16. November 2011) – Urlaubsfreude ist die schönste Freude! Auch die 750.000 Epilepsie-Patienten in Deutschland wollen ihren Urlaub genießen. Und dies ist auch relativ uneingeschränkt möglich, ohne ständig Angst vor einem möglichen Anfall haben zu müssen. Mit einigen wichtigen Vorkehrungen werden die Ferien auch in fernen Ländern entspannt und erholsam.

Wichtig für Epilepsie-Patienten ist die Vermeidung eines Anfalls. Die regelmäßige Einnahme ihrer Medikamente und das Umgehen von Anfallauslösenden Faktoren sind entscheidend – besonders unterwegs.

 

 

Besser in der Nebensaison reisen:

 

Urlaub in der Hauptferienzeit ist oft mit Stress verbunden: Staus auf den Autobahnen, Gedränge am Flughafen, lange Wartezeiten, und große Hitze in südlichen Ländern sind Faktoren, die den Urlaub anstrengend machen können. Um Anstrengungen, die einen Anfall auslösen könnten, zu vermeiden,  empfiehlt es sich, eher in der Nebensaison zu verreisen.

 

 

Das muss auf jeden Fall ins Gepäck

 

  • Der Internationale Epilepsie Notfallausweis (IENA)

 

  • Notfallmedikamente und ein ausreichender Vorrat an  Antiepileptika. Verstauen Sie diese nicht ausschließlich in ihrem Koffer, sondern griffbereit im Handgepäck.

 

  • Nehmen Sie die Medikamente am besten in der Originalverpackung zusammen mit einem Arztattest mit. Das erspart Unannehmlichkeiten bei der Sicherheitskontrolle.

 

 

Zeitzonen beachten

 

Langstreckenflüge können zu Zeitverschiebungen führen und dementsprechend auch den Schlaf-Wach-Rhythmus beeinträchtigen. Schlafmangel ist für viele Epileptiker ein Anfallsrisiko. Hier gilt es besonders darauf zu achten, die Medikamenteneinnahme trotz Zeitverschiebung so zu planen, dass der Wirkstoffspiegel im Blut konstant bleibt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.epilepsie-gut-behandeln.de

 

 

Vorbereitet sein

 

Auf Reisen, auch wenn sie noch so gut geplant sind, kann immer auch etwas Unvorhergesehenes passieren. Informieren Sie sich vorab, ob eine ärztliche Versorgung an ihrem Urlaubsort gewährleistet ist und Ihr Antiepileptikum dort verfügbar ist.

 

 

Unter www.epilepsie-gut-behandeln.de finden Betroffene weitere hilfreiche Tipps für den Urlaub, zur Kontrolle der Epilepsie, zur Steigerung der Lebensqualität sowie einen geeigneten Spezialisten in ihrer Nähe.

 

 


Quelle: Neurologie-Workshop der Firma UCB Pharma am 16.11.2011 in Hamburg (tB).

MEDICAL NEWS

Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
New guidance on how to diagnosis and manage osteoporosis in…
Starting the day off with chocolate could have unexpected benefits
Better mental health supports for nurses needed, study finds

SCHMERZ PAINCARE

Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern

DIABETES

Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…
Minimalinvasive Geräte warnen ungenügend vor Unterzuckerung
Typ-1-Diabetes und Hashimoto-Thyreoiditis treten häufig gemeinsam auf

ERNÄHRUNG

Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

ONKOLOGIE

Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung

MULTIPLE SKLEROSE

NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
Verzögerte Verfügbarkeit von Ofatumumab (Kesimpta®)
Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte…
Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose
Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung