MS-Schwester des Jahres ausgezeichnet

Merck Serono würdigt Engagement in der MS-Therapie

 

Darmstadt (25. November 2008) – Nadine Sebald, Arzthelferin aus Ulm, ist "MS-Schwester des Jahres". Die 25jährige erhielt die Auszeichnung für ihr großes Engagement, mit dem sie im letzten Jahr mehr als 300 MS-Patienten nicht nur fachlich, sondern auch menschlich unterstützte. Das Biotechnologie-Unternehmen Merck Serono hat die Ausschreibung zur "MS-Schwester des Jahres" ins Leben gerufen, um die Arbeit der MS-Schwestern öffentlich zu würdigen – denn ihr Beitrag für eine kontinuierliche und erfolgreiche MS-Therapie findet von der Öffentlichkeit häufig unbemerkt statt. Die dreiköpfige Jury zeichnete Frau Sebald stellvertretend für alle MS-Schwestern aus und verband dies mit der Hoffnung, das Berufsbild zu stärken und bei Neurologen und Patienten bekannter zu machen.

Abb.: Die 25jährige Arzthelferin Nadine Sebald aus Ulm (Mitte) freut sich über die Auszeichnung 'MS-Schwester des Jahres'. Die Jurymitglieder Dr. Stefan Ries, Erbach, (links) und Dominique Freitag (rechts), Koordinatorin Therapiemanagement bei Merck Serono, unterstrichen die Bedeutung der MS-Schwestern für die Therapie - als 'Sicherheitsanker' für den Patienten und gleichzeitig als wertvolle Entlastung für den Arzt.

Abb.: Die 25jährige Arzthelferin Nadine Sebald aus Ulm (Mitte) freut sich über die Auszeichnung "MS-Schwester des Jahres". Die Jurymitglieder Dr. Stefan Ries, Erbach, (links) und Dominique Freitag (rechts), Koordinatorin Therapiemanagement bei Merck Serono, unterstrichen die Bedeutung der MS-Schwestern für die Therapie – als "Sicherheitsanker" für den Patienten und gleichzeitig als wertvolle Entlastung für den Arzt.

 

Im Rahmen eines Festakts auf Burg Frankenstein bei Darmstadt übergab Dr. med. Stefan Ries, Erbach, der Gewinnerin die Siegerurkunde und das Preisgeld in Höhe von 500 €. Er würdigte vor allem den hohen persönlichen Einsatz der Preisträgerin: "Frau Sebald ist fast rund um die Uhr erreichbar und nimmt auch weite Anfahrtswege in Kauf. Ihre Leidenschaft für ihren Beruf ist deutlich spürbar – das wird auch von ihren Patienten bestätigt."

Der Jury oblag die schwierige Aufgabe, aus den zahlreichen Bewerbungsunterlagen auszuwählen. Diese bestanden aus einer standardisierten Beurteilung durch jeweils einen Patienten und einen zuweisenden Neurologen, der Anzahl der betreuten Patienten sowie einer Selbstbeschreibung. Alle teilnehmenden Schwestern waren von "ihren" Ärzten und Patienten als kompetent und engagiert bewertet worden. Um so größer die Freude bei Frau Sebald: "Ich habe auch einen engen persönlichen Bezug zur MS, da meine Mutter erkrankt ist. Vielleicht ist das der Grund, dass ich mich für meine Patienten so ins Zeug lege."

Auch aktuelle Studien belegen die Bedeutung diese Engagements: Demnach leistet die psychisch wie physisch gleichermaßen anspruchsvolle Arbeit einen wichtigen Beitrag dazu, die Therapieabbruchrate bei MS in den ersten drei Monaten von 26,6 auf 6,9 Prozent zu verringern (1).

Die meisten der teilnehmenden Schwestern nahmen an der Weiterbildung im Merck Serono Kolleg teil, mit dem das Unternehmen Pflegekräfte zu MS-Schwestern ausbildet – dieses Kolleg ist die einzige industriegestützte, zertifizierte Ausbildung in diesem Bereich.

 

 

Anmerkung

(1)     Nervenheilkunde 9/2008; Ries et al.

 


 

Quelle: Pressemitteilung der Firma Merck Serono vom 25.11.2008.

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