Nationaler Impfplan online gestellt

 

Saarbrücken (16. Juli 2012) – Der Nationale Impfplan ist auf der Internet-Seite des saarländischen Gesundheitsministeriums, www.soziales.saarland.de ab sofort abrufbar. Dies teilte das saarländische Gesundheitsministerium heute (16.Juli 2012) mit. „Als saarländischer Gesundheitsminister und Vorsitzender der diesjährigen Gesundheitsministerkonferenz freut es mich daher ganz besonders, den nun verabschiedeten Nationalen Impfplan als umfassende Information zum Thema Impfen vorzustellen“, sagte Gesundheitsminister Andreas Storm. „Das Impfwesen in Deutschland ist auch im internationalen Vergleich als vorbildlich zu bezeichnen. Der Nationale Impfplan soll über die komplexe Organisation des deutschen Impfwesens informieren und Transparenz für die Fachwelt und für die interessierte Öffentlichkeit schaffen“ betonte Storm.

 

Der Gesundheitsminister weist mit Nachdruck darauf hin, dass es für das Impfen in Deutschland sehr gute Rahmenbedingungen gibt, die unter anderem im Infektionsschutzgesetz und dem Sozialgesetzbuch V verankert sind. Das Bürgerinnen und Bürger einen bestmöglichen Impfschutz erhalten können.

Derzeit verhandeln Bund und Länder über die Einrichtung einer Geschäftsstelle zur Umsetzung des Nationalen Impfplans. Die Bundesländer schlagen vor, sie beim Robert Koch-Institut in Berlin anzusiedeln.

 

 

Hintergrund

 

Um der Bevölkerung aber auch bei allen Akteuren zum Thema Impfen die Bedeutung dieses gesundheitspolitisch wichtigen Themas Impfen zu unterstreichen, hat die Gesundheitsministerkonferenz bereits 2007 die Durchführung periodischer Nationaler Impfkonferenzen beschlossen.

 

Auf der 1. Nationalen Impfkonferenz im März 2009 kamen erstmalig Expertinnen und Experten aus Gesundheitspolitik, Wissenschaft, Forschung, Ärzteschaft, öffentlicher Gesundheitsdienst, der Kostenträger und auch Vertreter kritischer Stimmen zu einem konstruktiven Dialog zusammen. Hierbei wurden Ziele entsprechend der deutlich gewordenen Prioritäten formuliert, um den Impfschutz der Bevölkerung zu fördern und die Koordination der vielfältigen Akteure und Aktionen zum Thema Impfen zu verbessern. Zur Umsetzung dieser Ziele haben die Länder im Juni 2009 beschlossen, mit Unterstützung der Fachbehörden auf Bundesebene einen Nationalen Impfplan zu entwickeln.

 

Die Fortschreibung des Nationalen Impfplanes wird von den politischen Entscheidungsträgern gefördert und begleitet. Zwischenergebnisse werden auf den alle zwei Jahre stattfindenden Nationalen Impfkonferenzen vorgestellt und diskutiert. Hier werden auch weitere gemeinsame Ziele vereinbart. Die nächste Nationale Impfkonferenz findet im Frühjahr 2013 in München statt.

 

Den Nationalen Impfplan zum Herunterladen finden sie auf: http://www.saarland.de/93913.htm

 


 

Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Saaland, 16.07.2012 (tB).

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