Neue Kurzinformation erschienen

„Cannabis als Medizin?“

 

Berlin (26. März 2020) — Cannabis ist der lateinische Begriff für Hanf. Seit Jahrtausenden nutzen Menschen diese Pflanze: Aus den Fasern stellt man Seile her, aus den Samen Öl. Aus den getrockneten Blüten und Blättern lassen sich die Rauschmittel Haschisch und Marihuana gewinnen.

Seit einiger Zeit wird auch die medizinische Wirkung von Cannabis stärker erforscht. Bei schweren Erkrankungen kann Cannabis dann zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden, wenn andere Behandlungen nicht zur Verfügung stehen oder nicht möglich sind. Außerdem muss nach ärztlicher Einschätzung die Chance bestehen, dass sich Beschwerden durch Cannabis bessern. Meist erhält man Cannabis zusätzlich zu den bereits bestehenden Medikamenten. Die in Studien beobachtete Wirkung von Cannabis-Medikamenten war bislang eher gering.

In dieser Information erfahren Interessierte, was man aktuell über die medizinischen Wirkungen von Cannabis und mögliche Risiken weiß. Zudem wird erklärt, welche Schritte nötig sind, um ein ärztliches Rezept für Cannabis zu bekommen.

Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat diese Kurzinformation im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundesärztekammer erstellt. Das doppelseitige Dokument im DIN-A4-Format steht als PDF-Download zum kostenlosen Ausdrucken und Verteilen bereit.

Das Infoblatt „Cannabis aus medizinischen Gründen“ sowie Informationen zu über 85 weiteren Themen können Sie abrufen unter:

Infoblatt „Cannabis“

Mehr Informationen

 


Quelle: Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ), 26.03.2020 (tB).

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