Neues, nicht-medikamentöses Behandlungskonzept bei chronischen Kopfschmerzen

 

Probanden im Jugendalter für eine kostenlose, wissenschaftliche Studie bei Kopfschmerzen gesucht

 

Heidelberg (5. September 2008) – Das Deutsche Zentrum für Musiktherapieforschung (Viktor Dulger Institut) DZM e. V. und die Kinder- und Jugendpsychiatrie Heidelberg suchen im Rahmen einer gemeinsamen nicht-medikamentösen, wissenschaftlichen Forschungsstudie Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren, die seit mindestens sechs Monaten unter regelmäßigen Kopfschmerzen leiden.

 

Zur Überprüfung neuartiger, therapeutischer Behandlungsmethoden finden zunächst zwei Diagnosetermine in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Heidelberg statt. Danach wird ein Aufnahmegespräch durchgeführt, um die Eignung an der Studienteilnahme festzustellen. Anschließend erhalten die Kinder und Jugendlichen an der Musiktherapeutischen Ambulanz in Heidelberg 12 Therapieeinheiten mit einer Dauer von 50 Minuten. Diese können einmal pro Woche über einen Zeitraum von ca. drei Monaten oder während der Schulferien durchlaufen werden. Zusätzlich werden im Laufe der Behandlung drei Elternberatungen durchgeführt. Die medizinische Betreuung der Studie erfolgt durch die Kinder- und Jugendpsychiatrie Heidelberg.

Alle Behandlungen im Rahmen dieser Studie sind für die Patienten kostenlos und frei von eventuellen Nebenwirkungen.

Teilnehmen können Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren, die an so genannten "primären Kopfschmerzen" leiden, d. h. deren Kopfschmerzerkrankung nicht die Folge von anderen Grunderkrankungen oder Begleiterscheinungen ist. Patienten mit schweren organischen oder psychiatrischen Grunderkrankungen können nicht in die Studie eingeschlossen werden.

Nähere Informationen und Anmeldung

Tinnitus- und Schmerzambulanz
des Deutschen Zentrums für Musiktherapieforschung (Viktor Dulger Institut) DZM e. V.
Maaßstraße 32/1
69123 Heidelberg
Telefon: 0 62 21-79 63 103 (Mo., Mi. und Fr. von 9.00-12.30 Uhr; Di. und Do. von 13.30-18.00 Uhr). Anrufbeantworter ab 18.00 Uhr: 0 62 21-79 63 101
eMail: ambulanz@fh-heidelberg.de
Internet: www.dzm.fh-heidelberg.de

 


 

Quelle: Pressemitteilung des des Deutschen Zentrums für Musiktherapieforschung (Viktor Dulger Institut) DZM e.V. vom 05.09.2008.

 

MEDICAL NEWS

Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
New guidance on how to diagnosis and manage osteoporosis in…
Starting the day off with chocolate could have unexpected benefits
Better mental health supports for nurses needed, study finds

SCHMERZ PAINCARE

Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern

DIABETES

Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…
Minimalinvasive Geräte warnen ungenügend vor Unterzuckerung
Typ-1-Diabetes und Hashimoto-Thyreoiditis treten häufig gemeinsam auf

ERNÄHRUNG

Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

ONKOLOGIE

Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung

MULTIPLE SKLEROSE

NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
Verzögerte Verfügbarkeit von Ofatumumab (Kesimpta®)
Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte…
Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose
Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung