Neurowoche 2010: größter Kongress für Neuromedizin in EuropaNeurowoche 2010: größter Kongress für Neuromedizin in Europa

Gesundheit des Gehirns steht in Mannheim fünf Tage lang im Fokus

Mannheim (3. September 2010) Vom 21. bis 25. September treffen sich in Mannheim mehr als 6.000 Mediziner aus dem deutschsprachigen Raum zur Neurowoche 2010. Noch nie zuvor haben sich in Europa so viele Spezialisten für Gehirn und Nerven an einem Ort über Diagnose, Therapie und Forschung ausgetauscht. Weltweit ist die Neurowoche Mannheim der zweitgrößte klinisch-neurowissenschaftliche Kongress. Fünf Fachdisziplinen (Neurologen und Kinderneurologen, Neurochirurgen, Neuroradiologen und Neuropathologen) sind auf der Neurowoche versammelt. Ihr Themenspektrum reicht von Alzheimer bis Schlaganfall, von Epilepsien bis Multiple Sklerose, von Demenz bis Gehirntumoren oder von Prionenforschung bis zum Einsatz von "Botox" in der Neurologie.

Verdoppelung der Patientenzahlen alle 15 bis 20 Jahre

"Kaum ein anderes therapeutisches Feld besitzt so viel innovatives Potenzial wie die neuromedizinischen Fächer. Dieser interdisziplinäre Kongress dient dem Austausch zwischen den Spezialisten und damit den Patienten durch den Fortschritt bei der Behandlung von Erkrankungen", sagt Prof. Dr. med. Werner Hacke, Koordinator der Neurowoche 2010 und Direktor der neurologischen Universitätsklinik Heidelberg. Die Neuromedizin gilt als Schlüsselmedizin des 21. Jahrhunderts mit einer äußerst hohen Wachstumsdynamik: Weil die Menschen immer älter werden und laufend neue Therapien zur Verfügung stehen, verdoppelt sich die Patientenzahl derzeit in Deutschland alle 15 bis 20 Jahre.


 

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), 03.09.2010, (albertZWEI media) (tB).

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