News

Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen

IGeL-Monitor: Keine Studien zu Schlaganfallvorsorge mit Ultraschall

Essen (18. November 2016) - Die Ultraschalluntersuchung der Halsschlagadern ist eine häufige IGeL. Studien zum Nutzen haben die Experten des IGeL-Monitors dennoch keine gefunden. Mögliche Schäden sind aber erwartbar.

Zum Weltfrühchentag am 17.11.2016

DIVI klärt über Muttermilch in der Intensivstation auf

Hamburg (17. November 2016) - Sie enthält mehr als 1.000 unterschiedliche Inhaltsstoffe in perfekter Zusammensetzung und macht deshalb weit mehr als nur satt. Muttermilch ist ein echter Krafttrunk und perfekt auf die Bedürfnisse des Neugeborenen abgestimmt. Beim Füttern überträgt die einzigartige Flüssigkeit auch Stoffe, die zur Abwehr von Bakterien, Viren und Pilze dienen. Die rund 200 verschiedenen Zuckerketten in der Muttermilch tragen darüber hinaus zur Gehirnentwicklung bei. „Da wundert es sicherlich nicht, dass Muttermilch auch auf der Frühchenintensivstation eine besondere Rolle spielt“, sagt Professor Gerhard Jorch, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

ICD-11: WHO eröffnet Kommentierungsphase

Wiesbaden (10. November 2016) - Die WHO hat jüngst bei ihrer Revision Conference in Tokio die revidierte Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD-11) vorgestellt. Sie soll 2018 fertiggestellt und verabschiedet werden. WHO-Generaldirektorin Margaret Chan hat daher die Mitgliedsländer eingeladen, die neue Version zu testen und zu kommentieren.

Bosch_LogoTechnologieunternehmen steigt in die Medizintechnik ein

Bosch wird zum Gesundheitsbegleiter im Alltag
 

                                  • Bosch Healthcare Solutions GmbH bietet Kunden vernetzte Produkte und Services im Bereich Gesundheit und Medizintechnik
                                  • Weltweit erstes Atemanalysegerät für Patienten erleichtert das Leben von Asthmatikern
                                  • Lösungen basieren auf Bosch-Kernkompetenzen: Sensorik, Software und Services

Waiblingen (10. November 2016) – Weltweit leiden rund 330 Millionen Menschen an Asthma. Jeder zwanzigste ist betroffen. Die Bosch Healthcare Solutions GmbH steigt nun mit einer Weltneuheit in den Markt für Medizintechnik ein: Vivatmo me ist das erste Atemanalysegerät, mit dem Asthma-Patienten den Entzündungsgrad ihrer Lunge auch zu Hause messen können. Damit haben Asthmatiker die Möglichkeit, ihre Werte engmaschig zu überprüfen – ähnlich wie Diabetiker ihren Blutzucker-spiegel. Die Daten speichern Patienten in der Vivatmo App und können sie so mit ihrem Arzt teilen. Dieser analysiert die zusätzlichen Messwerte und kann die Therapie dadurch genauer und individueller an den einzelnen Patienten anpassen.

Abb.: Der biotINK Gewebedrucker druckt mit einer Kanüle Gewebe in eine kleine Petrischale. TUM/ A. HeddergottSynthetische Biologie

Mit dem 3D-Drucker lebendes Gewebe herstellen

München (4. November 2016) - Bei der akademischen Weltmeisterschaft auf dem Gebiet der Synthetischen Biologie hat das gemeinsame Team aus Studierenden der Technischen Universität München (TUM) und Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) den ersten Platz (Grand Prize) in der Kategorie „Overgraduate“ belegen können. Das Münchner Team hat ein neuartiges Verfahren entwickelt, mit dem intakte Gewebe mithilfe eines 3D-Druckers erzeugt werden.

Zahl des Monats November

Alkoholbedingte Sterblichkeit

Berlin (31. Oktober 2016) - 10.423 Männer starben 2014 an einer durch Alkohol­missbrauch verursachten Erkrankung. Insgesamt wurde im Jahr 2014 in Deutsch­land bei 14.095 verstorbenen Erwachsenen eine alko­hol­bedingte Erkran­kung als Todes­ursache fest­gestellt. Die betref­fen­den Diagno­sen werden somit bei Männern deutlich häufiger gestellt als bei Frauen und weisen einen Spitzen­wert in der Gruppe der 55- bis 64-Jährigen auf. Insgesamt ist die alkohol­bedingte Sterblichkeit in Deutsch­land rück­läufig. Da Deutsch­land inter­national einen relativ hohen Ver­brauch alko­ho­lischer Getränke auf­weist, besteht jedoch weiter­hin Handlungs­bedarf. Mehr Infor­ma­tio­nen zum Thema Alkohol­konsum bei Erwachsenen finden Sie in Ausgabe 1 des Journal of Health Monitoring.

Es zeigt Gefäße der Halsschlagader im Mausmodell. Die blauen Areale kennzeichnen geschädigte Bereiche. Nach Nanopartikeltherapie mit miR-126 kommt es zu einer Rückbildung des Schadens. Daher ist dieses Verfahren ein innovativer therapeutischer Ansatz für die Gefäßheilung. Copyright: MHH/Sonnenschein. Heilung von Gefäßinnenwänden mit mikroRNAs

MHH-Forscher reparieren geschädigte Blutgefäße mit Nanopartikel-Therapie

Hannover (28. Oktober 2016) - Blutgefäße sind innen mit einer schützenden Zellschicht, dem Endothel, ausgekleidet. Im Laufe des Lebens nutzt sich diese Schicht ab, die Gefäßewände verdicken und verkalken. Diese Veränderungen sind häufig Ursache für Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben eine neue Therapie zur Heilung derart geschädigter Gefäße entwickelt.

Abb.: Das neue Assistenzsystem benötigt lediglich fünf Minuten zum Platzieren der Nadel. © Fraunhofer IPABiopsien

Roboter hilft beim Positionieren von Interventionsnadeln

München (27. Oktober 2016) - Interventionsnadeln – wie sie etwa für eine Biopsie verwendet werden – optimal zu positionieren, ist schwierig und zeitaufwändig. Künftig könnte dies automatisch gehen: Ein Roboterarm positioniert an der optimalen Einführungsstelle eine Nadelführung, durch die der Arzt die Nadel einbringen kann. Statt der bisherigen 30 Minuten braucht der Arzt mit Roboterassistenz lediglich fünf Minuten, um die Nadel zu positionieren. Auf der Medica vom 14. bis 17. November in Düsseldorf ist das System zu sehen (Halle 10, Stand G05).

Abb.: Das Zittern schränkt Patientinnen und Patienten mit Essentiellem Tremor bei alltäglichen Handlungen wie Trinken stark ein. Foto/Copyright: Klinik für Neurologie/CAUEssentieller Tremor

Das Zittern liegt in den Genen

Kiel (21. Oktober 2016) - Zu viel Kaffee oder eine aufregende Situation können auch bei gesunden Menschen zu einem fühlbaren und sichtbaren Zittern (Tremor) der Hände führen. Ungefähr jeder hundertste Mensch leidet aber an andauerndem und stärker ausgeprägtem Zittern, was das Krankheitsbild des Essentiellen Tremors (ET) bestimmt. Kieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben in Kooperation mit internationalen Arbeitsgruppen nach möglichen Ursachen des ET gesucht und konnten drei Gene identifizieren, die mit dem Zittern in Verbindung stehen. Die Ergebnisse der Studie erscheinen am 21. Oktober in der Fachzeitschrift „Brain“.

Klinikclowns Hamburg. Photo und Copyright: Isabel KiesewetterDachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V. fordert, weniger über Grusel-Clowns zu berichten:

Grinsefratze statt Gruselclown

Freising (19. Oktober 2016) - Nachdem nun auch in Deutschland der erste sogenannte Grusel-Clown die Aufmerksamkeit der Medien erhalten hat, die derartige Soziopathen suchen, bemüht sich der Dachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V. um eine Abgrenzung. Grusel-Clowns sind keine Clowns. Es sind wirre Menschen, die ihre destruktiven Neigungen nur auf diese armselige Art ausleben wollen. Sie sind weder komisch noch beeindruckend, sondern ein grotesker Abklatsch einer zutiefst menschlichen, positiven Freude an der Anarchie. Clowns und insbesondere die sogenannten „Klinikclowns“ stellen das genaue Gegenteil dar zu solchen bedauernswerten Feiglingen, die sich hinter einer Maske verstecken. Diese geschmacklosen Versuche, Aufmerksamkeit zu erringen, sollten weniger in die Schlagzeilen gehoben und zur Abgrenzung die Maske und ihr Träger vielleicht eher als „Grinse-Fratze“ bezeichnet werden.

DBfK

Umsetzung der Charta ist eine ethische Verpflichtung

Berlin (17. Oktober 2016) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) bedankt sich ausdrücklich bei den Expertinnen und Experten des Runden Tisches, die heute in Berlin Handlungsempfehlungen zur Umsetzung der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ vorstellen. „Eine Charta ist nur so stark, wie sie gelebt wird. Deshalb ist die von den Arbeitsgruppen des Runden Tisches geleistete Vorarbeit für die schrittweise Umsetzung der Charta enorm wichtig und hilfreich“, sagt DBfK-Bundesgeschäftsführer Franz Wagner.

Kodex Medizinprodukte

Aktualisierter "Kodex Medizinprodukte" verabschiedet

Berlin (11. Oktober 2016) - Der BVMed-Vorstand hat den redaktionell leicht angepassten "Kodex Medizinprodukte" mit Stand September 2016 verabschiedet. "Der Kodex fasst die geltende Rechtslage der Zusammenarbeit im Gesundheitssystem in einfacher und verständlicher Sprache zusammen und enthält Verhaltensregeln, die bei der Zusammenarbeit beachtet werden sollten", so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.

100 Jahre Blindenführhundausbildung

Wie Sie Blindenführhunde und ihre Halter unterstützen können

Berlin (11. Oktober 2016) - Im Oktober 1916 übergab der Deutsche Verein für Sanitätshunde den ersten systematisch ausgebildeten Blindenführhund an den Kriegsblinden Paul Feyen. Anlässlich des Jubiläums weist die Informationskampagne „Woche des Sehens“ darauf hin, wie man durch umsichtiges Verhalten Blindenführhunde und ihre Halter unterstützen kann.

Bis zu 23 Mio. Euro Kostenersparnis bei Wiederaufbereitung von Kathetern

Mehrfachnutzung von Einmalprodukten im Krankenhaus zahlt sich aus

Leipzig (10. Oktober 2016) - Die Wiederaufbereitung von Einwegprodukten wird in der Fachwelt kontrovers diskutiert. Eine neue Studie kommt nun zu dem Schluss: Werden medizinische Produkte nach einem validierten Verfahren professionell wiederaufbereitet, birgt dies kein erhöhtes Risiko für Patienten. „Die Diskussion um die Aufbereitung von Einweg-Medikalprodukten ist im Wesentlichen ökonomisch veranlasst, beinhaltet aber auch eine ethische Komponente, sofern mit einer Nicht-Aufbereitung Rationierung einhergeht beziehungsweise mit einer Aufbereitung Patientengefährdung zu befürchten ist“, so Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff, Akademischer Direktor am Ludwig Fresenius Center for Health Care Management and Regulation an der HHL Leipzig Graduate School of Management.

katheterlabor. Photo und Copyright: bvmed.deMedTech-Nutzenbewertung

BVMed informiert Kliniken über das geänderte NUB-Antragsverfahren

Berlin (5. Oktober 2016) - Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, informiert die Kliniken mit einem Leitfaden und einem Sondernewsletter über das neue MedTech-Bewertungsverfahren nach § 137h SGB V. Das neue Verfahren verändert die etablierten jährlichen Anträge der Krankenhäuser zu „Neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden“ (NUB-Verfahren) beim DRG-Institut InEK erheblich. Der BVMed gibt Tipps, beantwortet die häufig gestellten Fragen und nennt Ansprechpartner bei den Unternehmen.

Abb.: Prinzipieller Aufbau der ultraschallbasierten Energieversorgung und Kommunikation. © Fraunhofer IBMTElectroceuticals

Ultraschall versorgt aktive Implantate drahtlos mit Energie

München (4. Oktober 2016) - Aktive Implantate, wie zum Beispiel Electroceuticals, wirken im Gegensatz zu Medikamenten lokal, haben weniger Nebenwirkungen und funktionieren direkt wie der Körper selbst – durch elektrische Signale. Fraunhofer-Wissenschaftler stellen auf der Medica in Düsseldorf eine Technologieplattform vor, die aktive Implantate via Ultraschall drahtlos mit Energie versorgt (Halle 10, Stand G05). Im Visier der Experten: Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes oder Parkinson.

Jubiläumskongress der Deutschen Transplantationsgesellschaft (DTG) in schweren Zeiten

Organmangel überschattet medizinischen Fortschritt

Essen (4. Oktober 2016) - Morgen eröffnet die 25. Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft (DTG). Wie bereits die erste Jahrestagung der Gesellschaft findet der Jubiläumskongress in Essen statt. Die Kongresspräsidenten, Prof. Andreas Paul und Prof. Oliver Witzke nehmen das Jubiläum auch zum Anlass, um ein ernüchterndes Resümee zu ziehen: „Viele medizinische Probleme von damals sind weitgehend gelöst, dennoch steht die Transplantationsmedizin in Deutschland vor mehr Herausforderungen als jemals zuvor!“

Brand im Universitätskliniken Bergmannsheil

Brandschutz: Sprinkleranlagen in Krankenhäusern und Pflegeheimen gefordert

Dortmund (30. September 2016) - Rund 40 Mal im Jahr brennt es in deutschen Krankenhäusern. Noch häufiger in Behinderten- und Pflegeeinrichtungen. Dabei sind Tote und Verletzte zu beklagen. Oft bleiben Traumata bei den Patienten, Bewohnern, Mitarbeitern und Rettungskräften zurück. Doch Krankenhaus- und Pflegeheimbetreiber reagieren ebenso halbherzig wie die Politik in den Ländern. Es wird Zeit, dass den 2.000 Krankenhäusern und 13.000 Pflegeheimen selbstständige Löschanlagen gesetzlich vorgeschrieben werden. Diese Technik bekämpft Entstehungsbrände frühzeitig, da sie auf Wärme oder Rauch reagiert.

Einführung des Medikationsplans zum 1. Oktober 2016

"Medikationsplan sorgt für mehr Therapiesicherheit"

Berlin (30. September 2016) - Ab morgen, 1. Oktober 2016, haben gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten, die gleichzeitig dauerhaft mindestens drei verordnete Arzneimittel anwenden, einen Anspruch auf Erstellung und Aushändigung eines Medikationsplans in Papierform durch ihre Ärztin oder ihren Arzt.

Cirrnet_LogoCirrnet: QuickAlert

Zweckentfremdete Nutzung von Dialysekathetern

Zürich, Schweiz (30. September 2016) - Als temporärer Gefässzugang werden für die Durchführung der extrakorporalen Dialyseverfahren grosslumige perkuta­ne Katheter verwendet. Sie sind für Akutdialysen als einfach platzierbare Zugänge unverzichtbar. Subkutan implantierte, tunnelierte Systeme werden hingegen bei längerer Verweil­dauer verwendet. Trotz existierender und bekannter Weisungen, Dialyseka­theter ausschliesslich für Dialysezwecke zu verwenden, beschreiben die aufgeführten CIRRNET-Meldungen eine zweckendfremdete Nutzung von Dialysekathetern auf diag­nostisch tätigen Abteilungen. Komplikationen durch Fehlmanipulationen mit Blutungen, Infektionen oder Thrombosen kommen immer wieder vor.

BVMed-Konferenz zu MedTech-Nutzenbewertung und Hilfsmittelreform

Ernüchternde Erfahrungen mit der Erprobungsregelung

Berlin (28. September 2016) - Die vor drei Jahren eingeführte Erprobungsregelung für Medizintechnologien hat das vom Gesetzgeber vorgesehene Ziel eines schnelleren Innovationszugangs im ambulanten Bereich nicht erreicht. Dieses Fazit zogen die Experten der BVMed-Veranstaltung "Die Versorgung mit Medizinprodukten" am 27. September 2016 in Berlin. Das Verfahren sei "zu langwierig und bürokratisch, als dass es den Innovationszyklen in der MedTech-Branche gerecht wird", so Prof. Dr. Thomas Kersting vom IGES-Institut. In den letzten drei Jahren sei keine einzige Erprobungsstudie auf den Weg gebracht worden. Das ist auch aus Sicht von Dr. Matthias Perleth vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) "ernüchternd". Das Verfahren nun in eine systematische Nutzenbewertung von neuen Methoden mit Medizinprodukten hoher Klasse zu überführen berge die Gefahr, "dass medizintechnische Innovationen nur noch langsam beziehungsweise verzögert in die deutsche Versorgungslandschaft gelangen", so Kersting. Der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan warf die Frage auf, wie Startup-Unternehmen einen solchen Bewertungsprozess überleben sollen. Alle Beteiligten müssten sich die Frage stellen: "Wollen wir Innovationen, oder nicht?" Ein weiteres Thema war die derzeit diskutierte Hilfsmittelreform. "Die Überarbeitung des Hilfsmittelverzeichnisses ist der Schlüssel für die Qualität der Hilfsmittelversorgung", so Rechtsanwältin Nathalja Charlamenko von der Kanzlei Osborne Clarke.

Arzneiverordnungs-Report 2016

Arzneimittel-Experten fordern konkrete Schritte gegen Hochpreispolitik

Berlin (26. September 2016) - Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben 2015 das neue Rekordniveau von 36,9 Milliarden Euro erreicht. Damit sind die Kosten in nur zwei Jahren um 4,8 Milliarden Euro gestiegen. Wie der heute veröffentlichte Arzneiverordnungs-Report 2016 zeigt, ist diese Entwicklung zum größten Teil durch den Patentmarkt begründet. Der patentgeschützte Fertigarzneimittelmarkt verursachte im Vergleich zum Jahr 2014 Mehrkosten von 1,3 Milliarden Euro und ist auf 14,9 Milliarden Euro angewachsen. Der Ausgabenanstieg lag in diesem Segment bei 9,7 Prozent und fiel damit mehr als doppelt so hoch aus wie der des Gesamtmarktes (+ 4,3 Prozent).

DBfK: ‚Mein Recht auf Frei‘ – jetzt als Sammelband. Die Aktion „Mein Recht auf Frei“ des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) und die integrierte Online-Umfrage hat in diesem Frühjahr für Diskussionen gesorgt, kam aber bei den Pflegenden an der Basis durchweg gut an. Die Themen Dienstplangestaltung, Dienstplansicherheit, Kompensation von Personalausfall und Pausenregelung sind Dauerbrenner und sorgen immer öfter für Konflikte, Verunsicherung und häufig auch Resignation.DBfK

‚Mein Recht auf Frei‘ – jetzt als Sammelband

Berlin (22. September 2016) - Die Aktion „Mein Recht auf Frei“ des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) und die integrierte Online-Umfrage hat in diesem Frühjahr für Diskussionen gesorgt, kam aber bei den Pflegenden an der Basis durchweg gut an. Die Themen Dienstplangestaltung, Dienstplansicherheit, Kompensation von Personalausfall und Pausenregelung sind Dauerbrenner und sorgen immer öfter für Konflikte, Verunsicherung und häufig auch Resignation.

Innovationen in Gesundheit und Orientierung am Patienten

Medizinischer Fortschritt: Wichtig für Mensch und Tier

  • Pharma und Consumer Health setzen Maßstäbe mit guten, neuen Therapieoptionen
  • Bessere Balance in der Arzneimittelpolitik nötig
  • Engagement für verantwortungsvollen Antibiotikaeinsatz in der Tiermedizin

Leverkusen (13. September 2016) - Was "Wachstumstreiber" für Arzneimittelunternehmen wie die Bayer Vital GmbH sind, sind "Gesundheitstreiber" für Patienten, die z.B. an Herz-Kreislauf-, Augen-, Lungenerkrankungen oder Krebs leiden und mit Bayer Arznei-Innovationen ihre Gesundheit verbessern können.

Abb. 1: Thermografie-Aufnahme des Unterarms eines Probanden. © Hohenstein InstituteDauerhaft milder Kühleffekt ohne Reizung der Haut

Sensorische Kühlempfindung durch Bekleidung

Bönnigheim (13. September 2016) - Im Rahmen eines Forschungsvorhabens haben Wissenschaftler der Hohenstein Institute eine sensorisch kühlende Textil-Ausrüstung entwickelt und analysiert. Diese Ausrüstung bewirkt einen dauerhaft milden Kühleffekt, ohne die Haut zusätzlich zu reizen. Somit ist sie für therapeutische Zwecke, wie z.B. die Behandlung von Sportverletzungen, aber auch bei Insektenstichen sowie Multipler Sklerose oder Psoriasis gut einsetzbar.

Jetzt für Pflegeleitungen aus allen Bereichen: Forum Stationsleitung 2017. Einigen wird es auffallen - der Flyer für das ‚Forum Stationsleitung 2017‘ sieht verändert aus. Nach fast 15 Jahren tut frischer Wind gut und wir haben nicht nur das Design umgestaltet. Ab 2017 richtet sich die beliebte Veranstaltung an eine größere Zielgruppe, nämlich Pflegeleitungen und ihre Vertretungen aus allen Sektoren, in denen gepflegt wird: neben Krankenhäusern auch Heime, Pflegedienste und sonstige Pflegeeinrichtungen. Denn wir haben festgestellt: die Themen in der Führung gleichen sich und gegenseitiger Meinungs- und Erfahrungsaustausch schafft neue Ideen und trägt weiter.Jetzt für Pflegeleitungen aus allen Bereichen

Forum Stationsleitung 2017

Berlin (9. September 2016) - Einigen wird es auffallen - der Flyer für das ‚Forum Stationsleitung 2017‘ sieht verändert aus. Nach fast 15 Jahren tut frischer Wind gut und wir haben nicht nur das Design umgestaltet. Ab 2017 richtet sich die beliebte Veranstaltung an eine größere Zielgruppe, nämlich Pflegeleitungen und ihre Vertretungen aus allen Sektoren, in denen gepflegt wird: neben Krankenhäusern auch Heime, Pflegedienste und sonstige Pflegeeinrichtungen. Denn wir haben festgestellt: die Themen in der Führung gleichen sich und gegenseitiger Meinungs- und Erfahrungsaustausch schafft neue Ideen und trägt weiter.

Aqua-Institut

Gutachten „Ambulante Notfallversorgung“

Göttingen (6. September 2016) - In den vergangenen Jahren war die ambulante Notfallversorgung Gegenstand gesundheitspolitischer Diskussionen. In der Konsequenz wurden bereits erste gesetzliche Reformen zur Lösung der bestehenden Probleme verabschiedet. Ob die geplanten und zum Teil bereits umgesetzten Maßnahmen ausreichend für eine Neuordnung der ambulanten Notfallversorgung sind, ist fraglich. Aus diesem Grund wurde das AQUA-Institut vom Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt. In diesem Zusammenhang wurden sowohl Evidenzrecherchen (bspw. nach HTAs und Leitlinien) als auch eine systematische Literaturrecherche sowie ergänzende Handrecherchen durchgeführt. Zusätzlich wurden 26 Experten aus dem Bereich der Notfallversorgung (z.B. niedergelassene Ärzte, Klinikärzte, Vertreter des Rettungsdienstes, Fachgesellschaften, KVen, Patientenvertretung) interviewt. Die Ergebnisse wurden anschließend im Rahmen eines Expertenworkshops diskutiert und aufbereitet.

Erfolglose Verfassungsbeschwerde auf effektiven Rechtsschutz in einem Fall der Organtransplantation

Karlsruhe (12. August 2016) - Die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat mit heute veröffentlichtem Beschluss bekräftigt, dass mit dem Gebot effektiven Rechtsschutzes vereinbar ist, die Zulässigkeit eines Rechtsschutzbegehrens vom Vorliegen eines schutzwürdigen Interesses abhängig zu machen. Die Beschwerdeführerin hatte mit ihrer Verfassungsbeschwerde insbesondere gerügt, durch die fachgerichtliche Verneinung des Rechtsschutzinteresses in ihrem Grundrecht auf effektiven Rechtsschutz (Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG) gegen eine Änderung ihres Status auf der Warteliste eines Transplantationszentrums in „nicht transplantabel“ verletzt worden zu sein.

BGH-Beschluss über die Anford erungen an Patientenverfügungen

Patientenverfügung: BGH sorgt für Klarheit

Dortmund (9. August 2016) - "Dreißig Prozent der Deutschen haben bislang eine Patientenverfügung abgefasst. Viele sind sich nicht sicher, ob ihre Dokumente praxistauglich sind. Deshalb ist es gut, dass der BGH mit seinem Beschluss für Klarheit gesorgt hat. Formulierungen in Patientenverfügungen müssen hinreichend konkret sein. Denn schließlich geht es um Entscheidungen über Leben und Tod. Ankreuzformulare sind deshalb in der Regel unzureichend und wiegen die Verfasser in falscher Sicherheit. Nach dem Beschluss sind Millionen Deutsche aufgefordert, ihre Dokumente zu überprüfen."

DBfK

Impfen und Hygiene - doppelt geschützt

Berlin (8. August 2016) - Wie schon in den Vorjahren unterstützt der DBfK auch 2016 wieder die Influenza-Impfkampagne von RKI und BZgA. Wir bitten insbesondere die beruflich Pflegenden, sich in diesem Herbst frühzeitig impfen zu lassen. Denn die Grippeschutzimpfung ist der beste Weg, sich selbst und andere vor einer Grippeinfektion zu schützen.

BfArM

DEHP als Weichmacher in Medizinprodukten aus PVC

Bonn (20. Juli 2016) - DEHP (Di(2-ethylhexyl)-Phthalat) und andere Weichmacher sind Zusatzstoffe für PVC, die auch für die Herstellung von Medizinprodukten verwendet werden. Es ist bekannt, dass Weichmacher aus PVC in die Umgebung migrieren können. Durch die Fettlöslichkeit von DEHP tragen DEHP-haltige Medizinprodukte insbesondere dann quantitativ zur DEHP-Aufnahme der Patientinnen und Patienten bei, wenn sie mit fetthaltigen Flüssigkeiten, Gewebe oder Blut in Berührung kommen.

Juristische Prüfung der Delegation hausärztlicher Hausbesuche an nicht-ärztliche Gesundheitsberufe zeigt Umsetzungsmängel und Haftungsrisiken

Umsetzungsmängel und Haftungsrisiken bei der Delegation hausärztlicher Hausbesuche

Greifswald (19. Juli 2016) - Durch eine Gesetzesänderung im Krankenversicherungsrecht (SGB V) ist seit 2009 die Delegation hausärztlicher Tätigkeiten an nicht-ärztliche Gesundheitsberufe außerhalb der Rufweite eines Arztes in der Regelversorgung möglich. Das Konzept basiert auf Ergebnissen der AGnES-Forschungsprojekte des Instituts für Community Medicine der Universitätsmedizin Greifswald (AGnES: Arztentlastende, Gemeindenahe, E-Health-gestützte, Systemische Intervention).

Verbesserung der Rettungskette

Die DGOU begrüßt gesetzliche Klarstellung zur Bildung der Rettungsgasse

Berlin (19. Juli 2016 ) - Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) begrüßt die Initiative des Gesetzgebers, die Vorgaben zur Bildung einer Rettungsgasse in der Straßenverkehrsordnung (StVO) mittels einer verständlichen Verhaltensregel zu vereinfachen. Autofahrer müssen die Rettungsgasse künftig immer unabhängig von der Anzahl der Fahrbahnen zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen bilden (§11 Absatz 2 StVO).

Logo: Max Planck-Institut für Bildungsforschung.Diagnosen

Wann sind mehrere Ärzte besser als einer?

        • Studie untersucht Voraussetzungen für das Entstehen kollektiver Intelligenz: Methoden der kollektiven Intelligenz können zu erheblich genaueren medizinischen Diagnosen führen, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen

Berlin (19. Juli 2016) - Eine Studie unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung untersucht den Einfluss der Gruppenzusammensetzung auf das Ergebnis kollektiver Entscheidungen. Die Ergebnisse sind in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) veröffentlicht.

Entbürokratisierungsdiskussion

Mindestanforderungen an die Pflegedokumentation aus pflegepraktischer Sicht

München (14. Juli 2016) - Nachdem die Bayerische Staatsregierung 2013 eine Literaturstudie in Auftrag gegeben hatte, die den Mindestbedarf an Dokumentation in Pflegeeinrichtungen ermitteln sollte, ging ein Teilprojekt an die HM. Weitere Projektteilnehmer waren die Martin-Luther Universität Halle Wittenberg und die Evangelische Fachhochschule Freiburg. Das Projekt soll Licht in die Entbürokratisierungsdiskussion bezüglich der Pflegedokumentation bringen. Unter Mitarbeit von Michael Schaller, einem Krankenpfleger und Kandidaten für Bachelor of Science im dualen Studiengang Pflege, führte die Gruppe unter Leitung von Prof. Astrid Herold-Majumdar, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, einen systematischen Review durch:
 

IGeL-Monitor

Patienten werden über Schaden von IGeL kaum informiert

Berlin/Essen (12. Juli 2016) - 82 Prozent der Versicherten kennen Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL). Und jeder Zweite (52 Prozent), der die Selbstzahlerleistungen in der Arztpraxis angeboten bekommt, nimmt sie an. Drei Viertel der Patienten fühlen sich aber nicht ausreichend über Schäden informiert ─ das sind die Ergebnisse der Evaluation des IGeL-Monitors, bei der 2.149 Versicherte repräsentativ befragt worden sind.

DTG zum Transplantationsregister

„Ein Meilenstein für die Weiterentwicklung der Transplantationsmedizin in Deutschland“

Regensburg (12. Juli 2016) - Am 06.07.2016 hat der Deutsche Bundestag den Gesetzesentwurf zur Errichtung eines bundesweiten Transplantationsregisters, in dem die bislang dezentral gewonnenen transplantationsmedizinischen Daten zusammengeführt werden, angenommen. Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen, die Bundesärztekammer und die Deutsche Krankenhausgesellschaft werden gesetzlich beauftragt, eine Transplantationsregisterstelle sowie eine Vertrauensstelle im Einvernehmen mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung einzurichten. Mit dieser seit langem von der DTG geforderten Gesetzesänderung wird eine wichtige bisherige Lücke in der Behandlung von Transplantationspatienten geschlossen, die zur Weiterentwicklung der Versorgung und Versorgungsforschung sowie zur Verbesserung der Transparenz in der Transplantationsmedizin führen soll.

Die neuen „Pflegegrade“: Fünf Broschüren erklären, welche Leistungen den Versicherten zustehen. Gleich fünf neue Broschüren des Bundesverbands Ambulante Dienste und Stationäre Einrichtungen (bad) e.V. beschäftigen sich mit den fünf Pflegegraden, die ab Januar 2017 die bisherigen drei Pflegestufen ersetzen. Damit Pflegeunternehmen ihre Kunden darüber informieren können, welche Leistungen ihnen ab diesem Zeitpunkt zustehen, hat der Verband, der die Interessen von rund 1000 Pflegeeinrichtungen vertritt, diese kleinen Handreichungen zu den einzelnen Pflegegraden herausgegeben. Die neuen „Pflegegrade“

Fünf Broschüren erklären, welche Leistungen den Versicherten zustehen

Essen (11. Juli 2016) - Gleich fünf neue Broschüren des Bundesverbands Ambulante Dienste und Stationäre Einrichtungen (bad) e.V. beschäftigen sich mit den fünf Pflegegraden, die ab Januar 2017 die bisherigen drei Pflegestufen ersetzen. Damit Pflegeunternehmen ihre Kunden darüber informieren können, welche Leistungen ihnen ab diesem Zeitpunkt zustehen, hat der Verband, der die Interessen von rund 1000 Pflegeeinrichtungen vertritt, diese kleinen Handreichungen zu den einzelnen Pflegegraden herausgegeben.

BVMed

Medizinische Apps und kognitive Systeme verbessern die Patientenversorgung

Berlin (7. Juli 2016) - Die Digitalisierung und mobile Kommunikationen werden die Gesundheitsversorgung in den nächsten Jahren revolutionieren. Dazu gehören medizinische Apps ebenso wie kognitive Systeme, die aus großen Datenmengen Muster erkennen und individuelle Therapievorschläge ableiten können. Das veranschaulichten die Experten des BVMed-Events „Die Digitalisierung der Gesundheit“ am 6. Juli 2016 in Berlin. Nach Ansicht von BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt steht die Medizinproduktebranche vor einem „Sensoren-Boom“. Alle Medizintechnologien der Zukunft würden auch Daten generieren, vom modernen Pflaster bis zum intelligenten Implantat.

Abb. 1: Augenfarbentafel nach Prof. Dr. Rudolf Martin, um 1910. © Archiv der Friedrich-Schiller-Universität, JenaAusstellung in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Die Vermessung des Unmenschen
Zur Ästhetik des Rassismus. Proposition IV

Dresden (4. Juli 2016) - Nach den Ausstellungen „Die Dinge des Lebens / Das Leben der Dinge“, „Die Logik des Regens“ und „Supermarket of the Dead“ zeigen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden die nunmehr vierte Präsentation des Philosophen Wolfgang Scheppe. Wie ihre Vorgängerinnen in der Propositionen-Reihe begann auch die Ausstellung „Die Vermessung des Unmenschen. Zur Ästhetik des Rassismus“ mit einem Fund im Museumsdepot, diesmal im Depot des Museums für Völkerkunde Dresden. Sie rückt das Thema „Rassismus“ in den Fokus der Auseinandersetzung. Anhand von bislang nicht gezeigtem Material behandelt sie das Verhältnis wissenschaftlicher Deutungsversuche von Rasse und volkstümlicher rassistischer Vorstellungen.

Unstatistik des Monats

Microsofts Suchmaschine erhöht Überlebensrate bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Essen (30. Juni 2016) - Die Unstatistik des Monats Juni 2016 ist die Meldung, dass Microsoft-Wissenschaftler mittels der Suchmaschine „Bing“ Bauchspeicheldrüsenkrebs erkennen können und dies Leben rettet. Diese Früherkennung kann „die 5-Jahres-Überlebensrate der Patienten von 3% auf 5 bis 7% erhöhen“, schreibt die New York Times. Ein Anstieg von 5-Jahres-Überlebensraten sagt jedoch nichts darüber aus, ob Früherkennung Leben rettet. Der Krebs wird zwar früher erkannt, Studien zeigen aber, dass höhere Überlebensraten nach einem Screening nicht mit niedrigerer Sterblichkeit einhergehen. Die Patienten leben also nicht länger, sondern nur länger mit der Diagnose.

1.800.000 Beratungsgespräche im Jahr

Telefonseelsorge wird 60 Jahre alt

Berlin (28. Juni 2016) - Die von der katholischen und evangelischen Kirche getragene Telefonseelsorge wird 60 Jahre alt. 1956 in Berlin gegründet, ist daraus heute ein bundesweites Netzwerk mit 105 örtlichen Stellen geworden. Etwa 7.500 Ehrenamtliche, die durch Fachkräfte umfassend ausgebildet und begleitet werden, leisten in den Stellen rund um die Uhr den Dienst am Telefon. Sie führen rund 1.800.000 Seelsorge- und Beratungsgespräche im Jahr mit Menschen in akuten Krisen oder längerfristig schwierigen Lebenssituationen: Ängste, seelische und körperliche Einschränkungen und Beziehungsfragen sind die häufigsten Themen der Gespräche. Wichtigster Partner der Telefonseelsorge ist seit 1997 die Deutsche Telekom, die die Anrufe zu den Notrufleitungen kostenfrei zur Verfügung stellt.

Abb.: Paul Feyen mit seinem Blindenführhund, Bildnachweis: Privat/Familie FeyenJubiläum 100 Jahre Blindenführhundausbildung in Deutschland

Helfer auf vier Pfoten

Berlin (21. Juni 2016) - Im Oktober 1916 übergab der Deutsche Verein für Sanitätshunde den ersten systematisch ausgebildeten Blindenführhund an den Kriegsblinden Paul Feyen. 100 Jahre später würdigt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) dieses Ereignis mit einer Wanderausstellung, einer Buchpremiere, einer Resolution und einem Treffen von Führhundhaltern aus ganz Deutschland.

Flüchtlingsversorgung

Erfahrungen aus dem „Würzburger Modell“ Individuelle Behandlung statt Massenscreenings

Würzburg (18. Juni 2016) – Flüchtlinge durchlaufen bei ihrer Erstregistrierung in Deutschland medizinische Tests, um eine Verbreitung ansteckender Krankheiten zu vermeiden. Verkannt werde dabei, dass die Ankommenden je nach Herkunft unter einem breiten Spektrum an Krankheiten leiden könnten, die der Arzt nicht sofort diagnostizieren kann, so Experten im Vorfeld des 13. Kongresses für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin in Würzburg. Die Infektiologen fordern auf Basis ihrer Erfahrungen aus dem „Würzburger Modell“ der Flüchtlingsversorgung eine individuelle Betrachtung eines jeden Patienten und niederschwellige Versorgungsangebote, um dem gesetzlich verankerten Recht der Flüchtlinge auf Gesundheit nachzukommen. Letztendlich spare das sogar Kosten, so zeigen die Erfahrungen aus Würzburg. Ein Vorbild für die bundesweite Flüchtlingsbehandlung will das Projekt dennoch nicht sein.

GKV-Spitzenverband

Hohe Preise belasten Arzneimittelversorgung in Europa

Berlin (17. Juni 2016) - Der EU-Gesundheitsministerrat hat heute gefordert, die Arzneimittelpolitik in den kommenden Jahren in Richtung mehr Patientensicherheit und Qualität weiterzuentwickeln. Das Gremium der Gesundheitsminister aus den EU-Mitgliedsstaaten reagiert mit seinen Positionen außerdem auf hohe Preise für neue Arzneimittel. Der GKV-Spitzenverband begrüßt die in Brüssel geführte Debatte ausdrücklich. Zugleich fühlt sich der Verband in seinen Sorgen um aktuelle Entwicklungen im Arzneimittelbereich bestätigt.

BVMed zur neuen EU-Medizinprodukte-Verordnung: 'Guter Kompromiss für mehr Patientensicherheit'. Der BVMed hat die Einigung zur EU-Medizinprodukte-Verordnung (Medical Device Regulation - MDR) als einen guten Kompromiss bezeichnet, 'der die Patientensicherheit in Europa weiter verbessert'. Das sagte BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt zum jetzt vorliegenden konsolidierten englischsprachigen MDR-Text. Der Text beruht auf den Ergebnissen des 'informellen Trilogs' von Parlament, Rat und Kommission vom 25. Mai 2016. Mit den neuen Regelungen werde das europäische Sicherheitsniveau 'auf den hohen Standard der deutschen Regelungen angehoben', so der BVMed. Photo: BVMedBVMed zur neuen EU-Medizinprodukte-Verordnung

"Guter Kompromiss für mehr Patientensicherheit"

Berlin (14. Juni 2016) - Der BVMed hat die Einigung zur EU-Medizinprodukte-Verordnung (Medical Device Regulation - MDR) als einen guten Kompromiss bezeichnet, "der die Patientensicherheit in Europa weiter verbessert". Das sagte BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt zum jetzt vorliegenden konsolidierten englischsprachigen MDR-Text. Der Text beruht auf den Ergebnissen des "informellen Trilogs" von Parlament, Rat und Kommission vom 25. Mai 2016. Mit den neuen Regelungen werde das europäische Sicherheitsniveau "auf den hohen Standard der deutschen Regelungen angehoben", so der BVMed.

Umfrage

Ärzte sehen informierte Patienten kritisch

Gütersloh/Berlin (13. Juni 2016) - Patienten informieren sich immer häufiger selbst über Krankheiten, Behandlungsmöglichkeiten oder Kassenleistungen. Bei niedergelassenen Ärzten ist dieses Verhalten umstritten, oft raten sie Patienten von einer eigenen Recherche ab. Gleichzeitig haben jedoch viele Ärzte selbst Probleme, seriöse Quellen im Internet als solche zu erkennen.

Messung bestimmter Proteine im Blut und in der Hirnflüssigkeit

Bluttest gibt Auskunft über Alzheimer und Parkinson

Basel, Schweiz (10. Juni 2016) - Die Messung bestimmter Proteine im Blut und in der Hirnflüssigkeit kann über den Verlauf von Demenzerkrankungen zuverlässig Auskunft geben. Wichtig ist ein solcher Test vor allem für die Entwicklung neuer Therapien, berichten Neurologen von Universität und Universitätsspital Basel mit internationalen Kollegen in der Fachzeitschrift «Neuron».

Krankenhaus Rating Report 2016

Patient Krankenhaus stabilisiert, aber nicht fit für die Zukunft

Essen (9. Juni 2016) - Die Insolvenzwahrscheinlichkeit deutscher Krankenhäuser ist im Jahr 2014 weitgehend unverändert geblieben, ihre Ertragslage hat sich hingegen verbessert. Nach wie vor ist die Kapitalausstattung der Krankenhäuser jedoch unzureichend, der jährliche Investitionsbedarf von mindestens 5,5 Milliarden Euro wird derzeit nicht erreicht. Die Alterung der Gesellschaft wird zudem zu einem steigenden Bedarf an medizinischen Fachkräften führen. Bei den Gesetzlichen Krankenkassen tut sich eine Kosten-Erlös-Schere auf. Zu diesen und vielen weiteren Ergebnissen kommt die zwölfte Ausgabe des „Krankenhaus Rating Report“.

BfArM-Tagung zu Chancen und Risiken von Medizin-Apps

"Mehr Klarheit bei Herstellern und Anwendern schaffen"

Berlin (8. Juni 2016) - Chancen und Risiken von Fitness- und Gesundheits-Apps stehen heute im Mittelpunkt einer Expertentagung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Rund 200 Fachleute aus Wirtschaft, Forschung, Politik und Verwaltung diskutieren Anwendungsbeispiele, Sicherheits- und Erstattungsfragen. Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, eröffnete die Tagung mit einem Grußwort.

Patientengeschichten: Körperstolz-Protagonist Thomas Müller: 'Wir Kehlkopflose gehören zu den kommunikativsten und fröhlichsten Patienten'. Thomas Müller (58) ist einer von 100.000 Tracheostoma-Patienten in Deutschland. Nach einer Krebsdiagnose wurde ihm der Kehlkopf entfernt. Moderne Medizinprodukte wie Stimmventile und Filter helfen ihm, beschwerdefrei zu atmen, zu sprechen und ein aktives Leben zu führen. Als Protagonist der BVMed-Kampagne 'Körperstolz' zeigt er, dass man auch mit chronischen Erkrankungen mitten im Leben stehen kann und dass ein Tracheostoma kein Tabuthema sein muss. Sein Leben hat sich seit der Operation zwar verändert, eingeschränkt fühlt er sich aber nicht: 'Ich fahre gerne in den Urlaub nach Italien, treibe Sport und koche mit meiner Freundin. Das Tracheostoma nimmt dabei wenig Raum in meinem Leben ein. Es gehört einfach zu mir.' Die Plakate mit Thomas sind derzeit mitten in Berlin und am Flughafen Tegel zu sehen. Photo und Copyright: BVMedPatientengeschichten: Körperstolz-Protagonist Thomas Müller

"Wir Kehlkopflose gehören zu den kommunikativsten und fröhlichsten Patienten"

Berlin (8. Juni 2016) - Thomas Müller (58) ist einer von 100.000 Tracheostoma-Patienten in Deutschland. Nach einer Krebsdiagnose wurde ihm der Kehlkopf entfernt. Moderne Medizinprodukte wie Stimmventile und Filter helfen ihm, beschwerdefrei zu atmen, zu sprechen und ein aktives Leben zu führen. Als Protagonist der BVMed-Kampagne "Körperstolz" zeigt er, dass man auch mit chronischen Erkrankungen mitten im Leben stehen kann und dass ein Tracheostoma kein Tabuthema sein muss. Sein Leben hat sich seit der Operation zwar verändert, eingeschränkt fühlt er sich aber nicht: "Ich fahre gerne in den Urlaub nach Italien, treibe Sport und koche mit meiner Freundin. Das Tracheostoma nimmt dabei wenig Raum in meinem Leben ein. Es gehört einfach zu mir." Die Plakate mit Thomas sind derzeit mitten in Berlin und am Flughafen Tegel zu sehen.

GBE kompakt

Unfälle in Deutschland - Woran verletzen sich Kinder und Jugendliche?

Berlin (8. Juni 2016) - Anlässlich des Kindersicherheitstags am 10. Juni hat das Robert Koch-Institut das GBE kompakt "Unfälle in Deutschland - Woran verletzen sich Kinder und Jugendliche" veröffentlicht. Eine der Kernaussagen: 15,5 % aller Kinder und Jugendlichen im Alter von 1 bis 17 Jahren wurden in den letzten zwölf Monaten wegen eines Unfalls ärztlich behandelt. Bei mehr als der Hälfte der verletzten Kinder und Jugendlichen war ein Gegenstand am Unfall beteiligt, z.B. Treppen, ein Spielplatzgerät oder das Fahrrad.

Selbstverwaltung und Industrie verständigen sich auf eine technische Spezifikation zur elektronischen Erstellung und Aktualisierung des im E-Health-Gesetz festgelegten Medikationsplans

Bundeseinheitlicher Medikationsplan: IT-Umsetzung steht

 

Berlin (2. Juni 2016) - Der Medikationsplan kommt - inklusive einer IT-Spezifikation: Fristgerecht legten die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), der Deutsche Apothekerverband (DAV) und die Bundesärztekammer (BÄK) eine Vereinbarung zum bundeseinheitlichen Medikationsplan vor. Auf diesen haben ab dem 1. Oktober 2016 alle Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung einen Anspruch, die mindestens drei verordnete Medikamente gleichzeitig anwenden.

 

Abb.1: Krankheitsbild Pocken Foto: MUT/Valentin MarquardtAusstellung

„Krankheit als Kunst(form) – Moulagen der Medizin“

  • Moulagen zeigen Krankheitsbilder auf der Haut und wurden früher als Lehrmittel eingesetzt – Tübinger Studierende haben die einzigartige Sammlung aus MUT und Universitäts-Hautklinik aufbereitet

Tübingen (1. Juni 2016) - Das Museum der Universität Tübingen MUT präsentiert vom 10. Juni bis 11. September in Kooperation mit der Universitäts-Hautklinik Tübingen die Sonderausstellung „Krankheit als Kunst(form) – Moulagen der Medizin“. Die Ausstellung wurde im Rahmen des Projekts MAM|MUT mit Studierenden der Universität Tübingen erarbeitet, von der Inventarisierung der Objekte über die Umsetzung der Ausstellung bis zur Erstellung einer grundlegenden wissensc haftlichen Begleitpublikation.

DBfK

Mehr Pflegefachpersonen finanzieren statt bekannte Probleme aufwärmen!

Berlin (25. Mai 2016) - Die mit der Berichterstattung zur jüngsten Initiative Weiße Liste der Bertelsmann-Stiftung einhergehende mediale Aufmerksamkeit ist nach Auffassung des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe e.V. (DBfK) nicht gerechtfertigt. Denn neue Erkenntnisse, wie durch die Schlagzeile „Deutsche Pflegeheime sind deutlich schlechter als bislang gedacht“ suggeriert wird, gibt es nicht! Die Berichte tragen lediglich dazu bei, Pflegeeinrichtungen und engagierte Pflegefachpersonen, die tagtäglich unter erschwerten Rahmenbedingungen ihr Möglichstes und manchmal Unmögliches leisten, unter Generalverdacht zu stellen und zu demotivieren. Zudem werden Betroffene und ihre Angehörigen verunsichert.

119. Deutscher Ärztetag

Ärzteschaft fordert Nachbesserung gesetzlicher Regelungen gegen ausufernde Arzneimittelpreise

Hamburg (25. Mai 2016) - Der 119. Deutsche Ärztetag in Hamburg hat vor einer finanziellen Überforderung des Gesundheitssystems wegen kontinuierlich steigender Arzneimittelpreise gewarnt. Die vor fünf Jahren vom Gesetzgeber mit dem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) beschlossenen Regelungen für die Nutzenbewertung und die Preisfestlegung von neuen Arzneimitteln hätten nicht zu den erhofften Einsparungen geführt. Stattdessen stiegen die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel jährlich um vier bis fünf Prozent. Bei einigen Arzneimitteln – vor allem in der Onkologie – lägen die jährlichen Therapiekosten pro Patient bei 80.000 Euro und höher. Das Ärzteparlament warnte, dass die ausreichende Versorgung der Patienten mit Arzneimitteln durch die hohen Kosten künftig gefährdet sein könnte.

GKV-Spitzenverband

Industrieneutraler Wissenstransfer für Ärzte nötig - Infos über den Zusatznutzen neuer Arzneimittel auf einen Blick

Berlin (25. Mai 2016) - Alle zwei Wochen bewertet der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) den Zusatznutzen von neuen Arzneimitteln auf Basis der aktuellen allgemein anerkannten medizinischen Erkenntnisse in einem aufwendigen und transparenten Verfahren. Dabei unterscheidet er in seinen Beschlüssen zum Zusatznutzen sehr differenziert nach unterschiedlichen Patientengruppen oder Behandlungssituationen. Bisher kommt dieses detaillierte Wissen beim niedergelassenen Arzt in der Verordnungspraxis nur bruchstückhaft an - und vor allem viel zu spät, nämlich nur alle zwölf Wochen mit dem Quartals-Update der Praxissoftware. Ärzte können neue Arzneimittel somit weder therapeutisch sinnvoll noch wirtschaftlich verordnen. Leidtragende sind die Patienten. Sie erhalten schlimmstenfalls Arzneimittel ohne Zusatznutzen, aber ggf. mit schweren Nebenwirkungen.

Bertelsmann-Stiftung

Weisse Liste veröffentlicht neue Auswertung des Pflege-TÜV

Gütersloh (24. Mai 2016) - Die sogenannten Pflegenoten des medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) in Deutschland haben in ihrer derzeitigen Form kaum Aussagekraft. Eine neue Auswertung der Ergebnisse aus dem "Pflege-TÜV" macht Qualitätsunterschiede von Pflegeeinrichtungen transparenter.
Welcher Pflegedienst passt zu mir, welches Pflegeheim ist gut für mich? Ab sofort bietet das unabhängige Vergleichsportal www.weisse-liste.de, ein gemeinsames Projekt der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen, mehr Orientierung bei der schwierigen Entscheidung für eine geeignete Pflegeeinrichtung.

Abrechnungsbetrug in der Pflege

Patientenschützer legen 8-Punkte-Plan vor

Dortmund (24. Mai 2016) - Die Deutsche Stiftung Patientenschutz fordert Bund und Länder auf, den Abrechnungsbetrug in der Pflege nachhaltig zu bekämpfen. Dazu haben die Patientenschützer einen 8-Punkte-Plan mit konkreten Gesetzesänderungen erarbeitet. „Mit diesem Rüstzeug kann Gesundheitsminister Gröhe das geplante Pflegestärkungsgesetz III zu einem Betrugsbekämpfungsgesetz weiterentwickeln“, so Vorstand Eugen Brysch.

MDK-Behandlungsfehler-Begutachtung

Medizinische Dienste stellen erneut mehr Fehler fest

Berlin/ Essen (12. Mai 2016) - 14.828 Behandlungsfehlervorwürfe haben die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) 2015 begutachtet. In 4.046 Fällen und damit in jedem vierten Fall bestätigten die Gutachter den Verdacht der Patienten. Das geht aus der Jahresstatistik der Behandlungsfehler-Begutachtung hervor, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Der Medizinische Dienst kritisiert die unzureichende und intransparente Datenlage.

Brisante erste Ergebnisse einer Online-Umfrage

Ein Gesundheitssystem ist nur so stabil wie die Gesundheit des Pflegefachpersonals!

Berlin (12. Mai 2016) - Gesundheitssysteme müssen eine Antwort geben auf heutige und künftige Anforderungen – und diese sind vielfältig. Nur starke und ausreichend belastbare Systeme können die Lösung sein. Wo sie kollabieren, beispielsweise weil die nötige finanzielle Ausstattung fehlt oder die Fachkräfte aus schlechten Arbeitsbedingungen flüchten, bleibt die Bevölkerung unversorgt. Mit dem diesjährigen Motto „Improving health system`s resilience“ (Professionelle Pflege – Macht das Gesundheitssystem belastbar/er) setzt der Weltverband der Pflegeberufe ICN am 12. Mai, dem Internationalen Tag der Pflegenden, deshalb ein Zeichen. „Pflegefachpersonen gehören der größten Berufsgruppe des Gesundheitswesens an.