neuraxWiki

Praxis-Sozialdienst bringt Licht ins Dunkel der vielfältigen Fragen zu sozialrechtlichen Leistungsansprüchen

 

  • Online-Suchmaschine www.neuraxWiki.de für sozialrechtliche und psychosoziale Fragestellungen
  • Praxisleitfäden zu sozialrechtlichen Ansprüchen
  • Persönliche Fachberatung über das neuraxWikiphone

 

München (18. Mai 2015) – „Wo beantrage ich eine Haushaltshilfe?“ „Was ist der Unterschied zwischen ‚arbeitsunfähig‘, ‚erwerbsgemindert‘ und ‚berufsunfähig‘?“ „Was kann ich tun, wenn die Krankenkasse eine Leistung ablehnt?“ Ärzte und andere Fachkräfte im Gesundheitsbereich müssen Patienten nicht nur medizinisch betreuen, sondern werden auch häufig von diesen hinsichtlich der möglichen sozialrechtlichen Leistungen, geeigneter Anlaufstellen und möglicher Ansprechpartner konsultiert. Eine adäquate Beratung auf dem Gebiet des Sozialrechts stellt sie dabei vor eine besondere Herausforderung.  


Das deutsche Sozialversicherungssystem beruht auf fünf Säulen. Die Kostenträger für Ansprüche der Versicherten sind: Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung und Unfallversicherung. Je nachdem, welche individuellen Kriterien vorliegen, sind unterschiedliche Kostenträger für die Übernahme der Leistungen und Kosten zuständig.

 

„Unser Sozialversicherungssystem ist hochkomplex und oft sehr unübersichtlich, erklärt Dieter Voigt, Jurist und langjähriger stellvertretender Geschäftsführer eines Trägers der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung. „Es ist bei sehr vielen Fragestellungen überhaupt nicht klar, welcher Kostenträger für welche Leistung zuständig ist und welche Leistungen unter welchen Voraussetzungen den gesetzlich Versicherten überhaupt zustehen.“ Für Patienten, Angehörige, aber auch Fachkräfte ist es schwierig, sich im Dschungel aus Kostenträgern, Zuständigkeiten und den immer wieder aktualisierten sozialrechtlichen Regelwerken zurechtzufinden.

 

„Es gibt hier einen ganz klaren Notstand im Wissenssystem der Patientenversorgung“, so Hermann-Josef Körwer, Geschäftsführer der neuraxFoundation gGmbH. „Wir sind überzeugt, dass es für uns als Arzneimittelunternehmen heute nicht mehr ausreicht, nur Medikamente bereitzustellen. Wir brauchen stattdessen echte Partner in der Patientenbetreuung.“

 

Um insbesondere Fachkräfte in ihrer diesbezüglichen Beratungsfunktion zu unterstützen, hat die neuraxpharm Arzneimittel GmbH über die gemeinnützige neuraxFoundation den Praxis-Sozialdienst neuraxWiki ins Leben gerufen. neuraxWiki bietet Unterstützung in sozialrechtlichen Fragen, aufbereitet für Ärzte und Praxisteams, aber auch für Patienten mit neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen und deren Angehörige. Die Inhalte werden von Fachleuten der Stiftung Bunter Kreis, Augsburg, erarbeitet und laufend bezüglich neuer gesetzlicher Regelungen aktualisiert.

 

 

Der neuraxWiki Praxis-Sozialdienst besteht aus drei Säulen:

 

 

Informationsplattform und Suchmaschine www.neuraxWiki.de

 

www.neuraxWiki.de ist ein Online-Portal für sozialrechtliche Fragestellungen mit intelligenter Suchfunktion. Es verfügt über einen themenspezifischen Haupteinstieg, gegliedert nach Erkrankungen des zentralen Nervensystems bzw. nach spezifischen sozialrechtlichen Leistungsbereichen.

 

Hier können sich Fachkräfte, Patienten, Angehörige und andere Interessierte über Leistungsansprüche, sozialrechtliche Bestimmungen und psychosoziale Themen informieren. www.neuraxWiki.de unterliegt einer ständigen Qualitätsprüfung und berichtet immer aktuell über gesetzliche Änderungen und neue Bestimmungen im Sozialrechtsbereich.

 

 

Praxisleitfäden zu sozialrechtlichen Ansprüchen

 

Die neuraxWikiprint Ratgeberreihe zu sozialrechtlichen und psychosozialen Fragestellungen bietet Ärzten und Fachkräften eine praxisgerechte Hilfestellung im Umgang mit ihren Patienten. In regelmäßigen Abständen werden gemeinsam mit dem Redaktionsteam spezifische Ratgeber zu verschiedenen Indikationen publiziert. Mit verständlich aufbereiteten und schnell zu findenden Inhalten geben die Ratgeber themenbezogen einen Überblick über sozialrechtliche Leistungen und Hilfestellungen, auf die Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland Anspruch haben. Zusätzlich nennen die Leitfäden wichtige Adressen und Ansprechpartner für die Patienten, und sie enthalten eine Checkliste zu allen relevanten Leistungen. Tipps und wichtige Hinweise verdeutlichen, welche Infos für Betroffene besonders nützlich sind.

 

Die Ratgeber zu den sozialrechtlichen Ansprüchen in der Indikation „Schmerz“ und „Depression“ wurden bereits im vergangenen Jahr herausgegeben und stießen auf sehr großes Interesse in den Praxen. „Sehr viele Ärzte haben die kostenfreien Ratgeber nachbestellt, und die Erstauflage von immerhin 10.000 Exemplaren war schon nach kurzer Zeit vergriffen“, berichtet Marion Schönwälder, Leiterin der neuraxFoundation. Sie sieht dies als Bestätigung für die Relevanz des Services. Die Neuauflage ist in Arbeit. In wenigen Wochen wird auch ein neuer sozialrechtlicher Ratgeber für die Indikation „Demenz“ erscheinen. Interessierte Fachkreise können die Praxisleitfäden per E-Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kostenlos bestellen.

 

 

Persönliche Beratung durch das neuraxWikiphone

 

Häufig sind die Fragen so spezifisch, dass eine individuelle Beratung unabdingbar ist. Dann können sich Ärzte und Fachkräfte aus der Praxis an das Team des neuraxWikiphone wenden. Hinter dieser persönlichen sozialrechtlichen Beratung stehen die Experten der Stiftung Bunter Kreis. Die Stiftung verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im sozialrechtlichen und im psychosozialen Bereich. Das neuraxWikiphone ist unter der Telefonnummer 0800 – 40 22 333 (Di. & Do. von 14 bis 17 Uhr) erreichbar. Außerhalb der Sprechzeiten können Fragen per E-Mail gestellt werden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!); die Berater rufen dann zeitnah zurück.

 

Das neuraxWikiphone ist ein Service für die Praxis. „Wir haben uns aber entschlossen, diesen Dienst auch auf die direkte Beratung von Patienten und deren Angehörige auszuweiten“, so Marion Schönwälder. Voraussetzung ist allerdings, dass der Patient vom betreuenden Arzt einen Beratungsgutschein erhält und diesen dem neuraxWikiphone nachweist. Wenn der Patient zustimmt – was aus datenschutzrechtlichen Gründen unabdingbar ist – erhält der Arzt im Anschluss auf Wunsch ein Beratungsprotokoll. Beratungsgutscheine können bei der neuraxFoundation gGmbH (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) bestellt werden.

 

 

Über neuraxFoundation gemeinnützige GmbH

 

Die neuraxFoundation gGmbH wurde im Jahr 2013 von der neuraxpharm Arzneimittel GmbH ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, Fachkräfte, Patienten und deren Angehörige über die Bereitstellung von Medikamenten hinaus zu unterstützen. Schwerpunkte des Engagements liegen in der pädiatrischen Neurologie und Psychiatrie mit der tiergestützten Therapie (siehe auch „Ziegelhof“ in Stadtbergen bei Augsburg) sowie im Bereich der sozialrechtlichen und psychosozialen Beratung für Ärzte und deren Patienten der Neurologie und Psychiatrie.

 

 

Über neuraxpharm Arzneimittel GmbH

 

Als Arzneimittelhersteller bietet neuraxpharm® mit über 80 Wirkstoffen in mehr als 280 Darreichungsformen die größte generische Produktpalette für die Fachbereiche Neurologie und Psychiatrie an. In enger Abstimmung mit Fachärzten werden neue patientengerechte Formulierungen entwickelt – wichtige Voraussetzungen für eine optimale Therapie. Für die Behandlung von Depressionen bietet neuraxpharm® unter anderem das Medikament Tianeurax® an. Es besitzt gegenüber anderen Antidepressiva einen abweichenden Wirkungsmechanismus und zeichnet sich durch eine bessere Verträglichkeit aus.

 

 

neuraxWiki. Photo: NeuraxPharm

 

 

Weitere Informationen und auch die Praxisleitfäden erhalten Sie bei:

 

  • neuraxFoundation gGmbH
    Marion Schönwälder
    Elisabeth-Selbert-Straße 23
    D-40764 Langenfeld
    Tel.
    + 49 (0) 2173 999 8531

    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 


Quelle: neuraxFoundation, 18.05.2015 (tB).