Novartis schreibt 12. Oppenheim-Förderpreis für Multiple Sklerose aus

  • Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der MS-Forschung und angrenzenden Bereichen sind aufgerufen, bis zum 28. Mai 2021 innovative Projektideen einzureichen.
  • Der Oppenheim-Förderpreis für Multiple Sklerose 2021 ist mit insgesamt
    100.000 Euro dotiert und wird in den Kategorien „Präklinik“ und „Klinik“ verliehen.
  • Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt im Rahmen des 94. DGN-Kongresses vom 4. November 2021 in Berlin. Die feierliche Preisverleihung findet am Research Day MS, 27.–28. Januar 2022 ebenfalls in Berlin statt.

 

Nürnberg (16. Februar 2021) – Die Novartis Pharma GmbH schreibt in diesem Jahr den
12. Oppenheim-Förderpreis für Multiple Sklerose aus. Ab sofort sind junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Bereich der MS-Forschung und angrenzender Forschungsbereiche eingeladen, ihre innovativen Projektideen für den Oppenheim-Förderpreis einzureichen. Ziel ist es, junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu fördern und sie dabei zu unterstützen, ihre kreativen und vielversprechenden Projektideen zu verwirklichen. Denn viele Fragen, zum Beispiel zu den Ursachen, zur Pathologie und dem Verlauf der Multiplen Sklerose, sind nach wie vor ungeklärt.

„Der Oppenheim-Förderpreis soll junge MS Forscherinnen und Forscher motivieren, die Forschung voranzutreiben und die Multiple Sklerose mit ihren 1.000 Gesichtern gemeinsam Schritt für Schritt zu entschlüsseln“, betonte Dr. André Schmidt, Medizinischer Direktor Novartis Pharma. „Deshalb unterstützen wir mit der jährlichen Auslobung des Oppenheim-Förderpreises nachhaltig neue Projektideen.“

 

Ideen gesucht: „Multiple Sklerose – forschen und verstehen“

Das bewusst weit gefasste Motto der diesjährigen Ausschreibung „Multiple Sklerose – forschen und verstehen“ lässt jungen Forschern und Forscherinnen viel Raum, kreative und ungewöhnliche Ansätze zu entwickeln. Die Preisträger werden durch zwei unabhängige Expertengremien in einem zweistufigen Verfahren ermittelt. Ein interdisziplinärer Beirat prüft den wissenschaft­lichen Innovationsgehalt der Anträge und leitet sie mit einer Bewertungsempfehlung an das Kuratorium weiter. Dessen Experten bewerten die Gewinnerprojekte anhand der bisherigen Publikationen der Antragsteller sowie der wissenschaftlichen Kohärenz und Relevanz ihrer Arbeiten.

 

Weitere Informationen und die Unterlagen zur Einreichung des Förderantrags sind online verfügbar unter www.zusammen-gesund.de/oppenheim-foerderpreis. Es werden alle Anträge berücksichtigt, die bis zum 28. Mai 2021 in elektronischer Form (PDF-Format) bei folgender Adresse eingegangen sind:

Novartis Pharma GmbH
Medical Franchise Neuroscience
Oppenheim-Förderpreis für MS
Roonstraße 25
90429 Nürnberg

E-Mail: oppenheim.foerderpreis@novartis.com

 

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden im Rahmen der 94. DGN-Jahrestagung im November in Berlin offiziell bekanntgegeben. Die feierliche Preisverleihung mit der Projektvorstellung erfolgt anlässlich des Research Day MS am 27. und 28. Januar 2022 ebenfalls in Berlin. Aufgrund der aktuellen Abstandsregeln und des Versammlungsverbotes musste der diesjährige Research Day MS 2021 leider abgesagt werden. Die Preisverleihung und Projektvorstellung der Gewinnerinnen und Gewinner des Oppenheim-Förderpreises 2020 finden deswegen ebenfalls am Research Day MS 2022 statt.

 

Über den „Oppenheim-Förderpreis für Multiple Sklerose“

Der mit insgesamt 100.000 Euro dotierte Preis wurde erstmals im Jahr 2010 verliehen.

Die Fördergelder des Oppenheim-Förderpreises werden ausschließlich für Forschungs­zwecke eingesetzt. Sie werden zudem nur an die Institution ausgezahlt, an der das geförderte Projekt durchgeführt wird. Die finanzielle Förderung von Einzelpersonen ist explizit ausgeschlossen. Der Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung innovativer Forschungsprojekte junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich der Multiplen Sklerose und benachbarter Wissenschaften. Zielsetzung des Oppenheim-Förderpreises ist die Verbesserung des Verständnisses hinsichtlich der Ursache, Epidemiologie, Diagnostik und Therapie der Erkrankung. Der Name des Preises lehnt sich an einen der wichtigsten Gründerväter der modernen naturwissen­schaftlichen Neurologie – Hermann Oppenheim (1858–1919) – an. Er war einer der führenden Neurologen seiner Zeit und bekam große Aufmerksamkeit für sein 1894 erschienenes Lehrbuch der Nervenkrankheiten. Er gehörte zudem zu den Gründern der „Gesellschaft Deutscher Nervenärzte“. 2020 ging der Oppenheim-Förderpreis in der Kategorie „Klinik“ an Dr. Melanie Eschborn und Dr. Marc Günter Pawlitzki, beide Münster, sowie in der Kategorie „Präklinik“ an PD Dr. Benjamin Knier, München.

 

Novartis fördert Nachwuchs in den Neurowissenschaften

Novartis engagiert sich in der Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Neurowissenschaften. Seit 2010 schreibt das Unternehmen jährlich den Oppenheim-Förderpreis für Multiple Sklerose aus und unterstützt die Vernetzung der Arbeitsgruppen in Deutschland. Die Nachhaltigkeit der Förderung des neurowissenschaftlichen Nachwuchses wird deutlich an einigen erstklassigen Publikationen, die inhaltlich auf den geförderten Projekten beruhen. Im Januar 2019 publizierte beispielsweise Dr. Sarah-Christin Staroßom, Gewinnerin des Oppenheim-Förderpreises für Multiple Sklerose 2016 in der Kategorie „Präklinik“, in der Zeitschrift Nature Communications ihr Forschungsprojekt zur Chi3l3-induzierten Oligodendrogenese in einem experimentellen Modell einer autoimmunen Neuroinflammation.1

 

Über Novartis

Novartis denkt Medizin neu, um Menschen zu einem besseren und längeren Leben zu verhelfen.

Als führendes globales Pharmaunternehmen nutzen wir wissenschaftliche Innovationen und digitale Technologien, um bahnbrechende Therapien in Bereichen mit großem medizinischen Bedarf zu entwickeln. Dabei gehören wir regelmäßig zu jenen Unternehmen, die weltweit am meisten in Forschung und Entwicklung investieren. Die Produkte von Novartis erreichen global nahezu 800 Millionen Menschen, und wir suchen
nach neuen Möglichkeiten, den Zugang zu unseren neuesten Therapien zu erweitern.

Weltweit sind bei Novartis rund 110.000 Menschen aus über 140 Nationen beschäftigt.

 

Referenzen

  • Starossom, S. et al.: „Chi3l3 induces oligodendrogenesis in an experimental model of autoimmune neuroinflammation“­­, Nature Communications 10, Article number: 217 (2019), doi: 10.1038/s41467-018-08140-7.

 

 


Quelle: Novartis Pharma, 16.02.2021 (tB).

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